Blick vom Gasgipfel nach Berlin
Der hessische Ministerpräsident Boris Rhein erwartet vom Bund ein Konzept für die Energiekrise. Bei der Atomkraft zeigt er sich mit dem Koalitionspartner einig.
Der hessische Ministerpräsident Boris Rhein erwartet vom Bund ein Konzept für die Energiekrise. Bei der Atomkraft zeigt er sich mit dem Koalitionspartner einig.
Die deutschen Versorger bereiten sich in ihren Netzleitstellen auf eine Notlage im Winter vor. Warum die hohen Preise dann nicht das größte Problem sind.
Der Bundesnetzagentur-Chef Müller warnt vor einem Gasmangel. Dieser lasse sich nur verhindern, wenn Verbraucher mindestens 20 Prozent einsparten.
Im Winter droht eine Gaskrise, und auch beim Strom bestehen Risiken. Doch wie gut können Unternehmen darauf verzichten? Und was folgt daraus? Eine Übersicht.
Zahlen lassen sich nicht eindeutig interpretieren
Als Ersatz für Gasverstromung kommt nun der erste Meiler zurück. Der Streit um die Nutzung der Atomkraft geht weiter.
Die drei am Netz verbliebenen Atomkraftwerke liefern rund fünf Prozent des deutschen Stroms. Wer ist für eine Verlängerung, einen sogenannten Streckbetrieb und wer dagegen?
Der bayerische Ministerpräsident Markus Söder fürchtet in der Gaskrise ein Nord-Süd-Gefälle. Ist das berechtigt?
Unternehmen und Verbraucher in Deutschland sparen bereits Gas. Trotzdem wird der Preis im Herbst in die Höhe schnellen, sagt der Präsident der Bundesnetzagentur, Klaus Müller. Er warnt: Die sozialen Auswirkungen werden immens sein.
22.000 Messungen sind zuletzt in rund sechs Monaten mit der App der Bundesnetzagentur durchgeführt worden. Fast immer sei das Internet zu schlecht gewesen, heißt es von der Behörde.
Um auf einen möglichen Lieferstopp Russlands vorbereitet zu sein, will Baden-Württemberg unter Kretschmann ordentlich Gas sparen. Einen Fahrplan gibt es noch nicht – dafür einen einprägsamen Slogan.
95 Prozent Speicherfüllstand am 1. November – so lautet im Moment das Ziel, auf das beim Gas alle hinarbeiten. Jetzt überrascht der Chef der Bundesnetzagentur: Das Ziel sei gar nicht mehr zu erreichen.
Durch Nord Stream 1 fließt wieder Gas. Ein Grund zur Entwarnung ist das nicht. Sind wir auf den Winter gut vorbereitet?
Nach der Entscheidung der Bundesnetzagentur zur Trassenführung der neuen Hochspannungsleitung ist die Enttäuschung im Rheingau-Taunus-Kreis groß – der Wille zum Protest aber auch.
Bis die volle Transportleistung durch die Pipeline erreicht ist, wird es laut dem Betreiber noch einige Zeit dauern. An der Börse atmet man auf.
Die Wartungsarbeiten bei Nord Stream 1 sind vorbei, die EZB verkündet ihren Zinsentscheid, die Regierung in Italien steht vor dem Aus und Deutschland spielt gegen Österreich im EM-Viertelfinale.
Privathaushalte und Krankenhäuser haben bei Gasmangel Vorrang vor der Industrie – das ist bekannt. Doch auch der Sitz eines Unternehmens hat Einfluss darauf, ob es im Ernstfall Gas bekommt oder nicht. Das hat schlicht technische Gründe.
Ampelkoalition und Opposition sind sich uneins über weitere Entlastungen für Verbraucher.
Die Bundesnetzagentur befürchtet eine Verdreifachung des Endkundenpreises für Gas. Aber wie genau setzt der sich zusammen – und auf welche Kosten sollten sich Verbraucher einstellen?
Wenn Russland das Gas dauerhaft verknappt, geht der deutsche Wohlstand verloren, warnt der Unternehmer. Der Netzagenturchef Müller sagt dreimal höhere Gasabschläge voraus. Und die EU arbeitet an einem Gasnotfallplan.
„Niemand soll im Winter frieren müssen“, sagt der Städtetag. Die Vorbereitungen für Notfälle laufen an vielen Orten an. Energie einzusparen sei in der aktuellen Situation eine Aufgabe der gesamten Gesellschaft.
Planmäßig wird heute die Gaspipeline Nord Stream 1 für Wartungsarbeiten abgeschaltet. Bayerns Ministerpräsident wirft der Bundesregierung große Fehler vor. Was Sie nun wissen sollten.
Nord Stream 1 wird wegen einer Wartung geschlossen. Falls Russland die Leitung dann nicht wieder öffnet, wird es eng. Aber es gibt einen Ausweg: Sparen.
Am Montag beginnt die Wartung der Nord-Stream 1-Pipeline. Früher war das Routine, jetzt ist es Anlass zur Sorge.
Die Bundesregierung arbeitet schon an dem nächsten Rettungspaket – diesmal für die Energiewirtschaft. Im Winter wird die Lage dann noch ernster: Die Gasspeicher reichen dann allenfalls für zwei Monate, sagt die Vizepräsidentin der Bundesnetzagentur.
Das neue Digitalgesetz der EU erfordert, dass jedes Land einen Digitalkoordinator zur Kontrolle der Plattformen benennt. Wer soll das sein? Wir haben einen Vorschlag. Ein Gastbeitrag.
Bei der Befüllung der Gasspeicher müsse auf die gleichmäßige regionale Verteilung geachtet werden, sagt Bundesnetzagentur-Präsident Müller. Falle der Druck zu stark ab, würden Hunderttausende Gasthermen lahmgelegt.
Der Präsident der Bundesnetzagentur, Klaus Müller, appelliert an die Bevölkerung, Energie zu sparen. Die zwölf Wochen bis zum Beginn der Heizsaison müssten genutzt werden, um Vorbereitungen zu treffen.
Heikles Abwarten: Gasimporteure dürfen höhere Kosten noch nicht an die Endkunden weitergeben. Wie teuer würde ein russischer Lieferstopp?
Gasengpässe, Zahlungsausfälle, Insolvenzen: Stadtwerke-Vertreter Ingbert Liebing rechnet mit rapide steigenden Energiekosten. Was Wirtschaftsminister Habeck macht, reicht ihm nicht.
Die Gaspreise steigen erst im Handel und dann für den Endkunden. Die Netzagentur hält eine Verdreifachung für möglich. Der Winter wird teuer.
Die Versorger müssen zu höheren Preisen einkaufen und werden das bald an ihre Kunden weitergeben. Die Netzagentur hält eine Verdreifachung der Gaspreise für möglich. Es lohnt sich, an den Herbst zu denken.
Die Wirtschaft sucht bereits nach Alternativen zu russischem Erdgas. Heizöl und Ferndampf könnten Alternativen darstellen. Hessens Wirtschaftsminister rechnet damit, dass das Kohlekraftwerk Staudinger 5 am Netz bleibt.
Der Gasfluss aus Russland stockt und die Energiesorgen wachsen. Der Gazprom-Speicher in Rehden bleibt ein Sorgenkind.
Krieg, Inflation, Lieferkettenprobleme, der Finanzminister schlägt Alarm: „Meine Sorge ist, dass wir in einigen Wochen und Monaten eine sehr besorgniserregende Situation haben könnten.“
Ohne Erdgas geht es in vielen Industrien nicht – kurzfristig ließen sich bestenfalls 8 Prozent einsparen, rechnet der Branchenverband BDEW vor. Habecks Auktionspläne werden deshalb keine große Wirkung entfalten.