Präsenz um jeden Preis
Zur Energiesparkrise kommt jetzt noch der Preisanstieg für die Stromversorgung. Trotzdem wollen die Hochschulen in diesem Winter unbedingt offen bleiben.
Zur Energiesparkrise kommt jetzt noch der Preisanstieg für die Stromversorgung. Trotzdem wollen die Hochschulen in diesem Winter unbedingt offen bleiben.
Die Energiekrise macht vielen Angst vor dem Winter. Die F.A.Z. hat mit denen gesprochen, die dafür sorgen sollen, dass selbst in schwierigen Situationen noch Strom aus der Steckdose kommt.
Auch in der vergangenen Woche war der Gasverbrauch höher als in den Vorjahren. Das gilt vor allem für private Haushalte. Die Bundesnetzagentur warnt und ruft nochmals zum Sparen auf.
Die Bundesregierung kämpft mit der Dicken Bertha gegen die drohende Riesenrezession. Bei „Anne Will“ entsteht der Eindruck, dass das 200-Milliarden-Paket nur deshalb eine Chance hat, weil es fast zu spät kommt.
Die Gasumlage ist vom Tisch, dafür will die Ampel-Koalition die Gaspreise deckeln. Doch ihr neues Instrument wird lange gebraucht, sagt Klaus Müller – und appelliert an die Bürger.
Netzagentur-Chef Müller fordert mehr Einsparungen und erklärt, welche Vorbereitungen auf eine mögliche Gasrationierung getroffen werden.
Der Gasverbrauch lag in der vergangenen Woche laut Bundesnetzagentur 14,5 Prozent über dem Durchschnitt. Netzagentur-Chef Müller appelliert zum Sparen – sonst sei eine Gasmangellage im Winter schwer vermeidbar.
Nachdem in kurzer Zeit für Nord Stream 1 und 2 ein Druckabfall festgestellt wurde, sind mittlerweile drei Lecks ausgemacht. Mehrere Regierungen gehen von Sabotage aus – die USA hatten davor wohl bereits vor Wochen gewarnt.
Kommt ein Teil der Reserve auf den Markt, rechnet die Bundesnetzagentur damit, dass der Gaspreisanstieg gedämpft wird. Derweil macht die FDP ein größeres Angebot zur Bedingung für eine Gaspreisbremse.
Das „Recht auf schnelles Internet“ soll den Deutschen eine gute Anbindung ans Netz sichern. Doch das allein reicht nicht.
„Wir haben in Deutschland eine sehr hohe Versorgungssicherheit im Stromsystem“, verspricht Wirtschaftsminister Robert Habeck. Gilt das auch im Extremfall? Die wichtigsten Fragen und Antworten.
Der Energiekonzern ENBW ist in diesem Herbst sechs Wochen lang ohne Vorstandschef. Und das mitten in der größten Energiekrise des Landes. Die Opposition im Südwesten macht Ministerpräsident Kretschmann Vorwürfe.
Bald beginnt die Heizperiode. Dann müssten auch die Haushalte Energie sparen. Im Fall einer Gasmangellage wird es aber vor allem Unternehmen treffen. Die wichtigsten Fragen und Antworten.
Die Bundesregierung stellt die deutschen Tochtergesellschaften des russischen Staatskonzerns Rosneft unter die Treuhänderschaft der Bundesnetzagentur.
In Ostdeutschland ist die Wut über die Energiekrise besonders groß. Mit einer Milliarde Euro soll jetzt der Strukturwandel finanziert werden.
Lange haben die Menschen vor allem in der Uckermark um die PCK Raffinerie in Schwedt gebangt. Nun übernimmt der Staat die Kontrolle. Laut Bundeskanzler Scholz ist der Standort gesichert. Dazu kämen hohe Investitionen.
Unternehmen sollen in Kürze per Auktion überschüssiges Gas am Markt anbieten können. Wie funktioniert das neue Modell – und was steckt hinter dem Fachbegriff Regelenergieprodukt? Ein Gastbeitrag.
Ohne Spezialglas keine Impfstoffe. Das herzustellen braucht aber viel Erdgas, und Alternativen sind rar.
Im Bundestag startet die Haushaltswoche. Liz Truss löst Boris Johnson als britische Premierministerin ab. Und die deutschen Teams starten in die neue Champions-League-Saison.
Die Bundesnetzagentur listet auf, welche Verbräuche im Fall eines Gasmangels geschützt sind und welche nicht. Es zeigt sich: Der Begriff „geschützter Kunde“ ist relativ.
Die Netzagentur präzisiert ihr Vorgehen für den Fall, dass es zu einem Gasmangel kommt. Dabei relativiert sie den Begriff „geschützter Kunde“.
„Wenn der Stand der Gasspeicher gerade im Süden nicht deutlich erhöht wird, reicht es nicht durch den ganzen Winter“, sagt Bayerns Ministerpräsident. Und der CDU-Chef sagt, was sich dauerhaft für Deutschland ändert.
Durch die Ostseepipeline Nord Stream 1 wird anders als angekündigt weiter kein Gas fließen, wie der russische Staatskonzern Gazprom mitteilte. Doch Deutschland sei auf einen Ausfall vorbereitet, sagen Behörden und Regierung.
Für den Präsidenten der Bundesnetzagentur, Klaus Müller, genießen Schulen und Unis oberste Priorität. Gemeinsam mit den Ländern bekräftigt er die Bedeutung von Bildung in Zeiten der Energiekrise.
Die Folgen der angekündigten Wartung der Gas-Pipeline Nord Stream 1 durch Russland lassen sich der Agentur zufolge noch nicht abschätzen. Vorerst müsse man abwarten, so Klaus Müller, Chef der Regulierungsbehörde.
„Securing Energy for Europe“, die ehemalige Gazprom Germania, steht unter Treuhänderschaft – und könnte bald in einer neuen, von der Bundesregierung gegründeten Gesellschaft aufgehen.
Kein Wellness, keine Außengastronomie? Der Präsident der Bundesnetzagentur erwartet für den Winter mehrere Einschränkungen. Jobs und die Herstellung wichtiger Güter seien wichtiger „als persönliche Annehmlichkeiten“.
Die Industrie hat ihren Erdgas-Verbrauch im Juli deutlich gedrosselt. Eine Gasnotlage sei abwendbar, sagt der Chef der Bundesnetzagentur.
Die Gasspeicher füllen sich langsam, aber sicher. Trotzdem werden wohl nicht alle bis zu 95 Prozent gefüllt werden können, regionale Engpässe drohen.
Die russische Luftwaffe will über der annektierten Halbinsel Krim Drohnen abgeschossen haben. Gazprom will Ende August den Gasfluss durch Nord Stream 1 für drei Tage einstellen. Und die Ukrainer spenden ihrer Armee bessere Satellitenbilder. Der Überblick
Eigentlich sollte nun Gas gespart werden – doch gerade jetzt wird deutlich mehr verstromt als noch in den Vorjahren. Der Grund dafür sind unter anderem ausgerechnet Atomkraftwerke.
Wird im Winter das Gas knapp, muss die Bundesnetzagentur das knappe Gut zuteilen. Ohne klare Kriterien könnte das Ärger geben.
Wird im Winter das Gas knapp, muss die Bundesnetzagentur das knappe Gut zuteilen. Ohne klare Kriterien könnte das Ärger geben.
Mona Neubaur, die Wirtschaftsministerin Nordrhein-Westfalens, plädiert im Interview für eine pragmatische Energiepolitik. Einen längerfristigen Betrieb von Atomkraftwerken lehnt die Grünen-Politikerin aber ab.
Bevor die Heizperiode beginnt, versucht die Bundesregierung die Gasspeicher zu füllen – das erste Ziel von 75 Prozent ist erreicht. Deutschland bereitet sich auf einen eventuellen Ausfall von russischen Gaslieferungen vor.