Was die Digitalpolitik 2025 leisten muss
Das Datenrecht ist ganz schön kompliziert geworden. Hier kommen fünf Punkte, die helfen können, aus gemachten Fehlern zu lernen.
Das Datenrecht ist ganz schön kompliziert geworden. Hier kommen fünf Punkte, die helfen können, aus gemachten Fehlern zu lernen.
Strom ist in Deutschland nicht gerade billig. Was erwartet Verbraucher bei der Preisentwicklung im kommenden Jahr?
In der Ostsee wurde ein wichtiges Stromkabel zerstört – mutmaßlich von Russland. Auch das deutsche Stromsystem bietet Angreifern Einfallstore. Fachleute sprechen von „stündlich neuen Angriffen“.
Die Lage am Strommarkt hat sich beruhigt – vorerst. Doch extreme Strompreise wie vergangene Woche können jederzeit wieder auftreten, warnen Fachleute. Sie kritisieren unflexibel ladende Elektroautos sowie falsche Anreize für die Industrie.
Hessens Parlament dringt auf einen oberirdischen Bau der Stromautobahn Rhein-Main-Link. Das könne Zeit und Geld sparen. Doch die zuständige Bundesbehörde beharrt auf einer anderen Lösung.
Der Landtag plädiert dafür, die Pflicht zur Erdverlegung bei der Starkstromtrasse aufzuheben und Bedenken von Kommunen stärker zu berücksichtigen. Der Vorhabenträger Amprion warnt indes vor Verzögerungen.
Der Hessische Landtag plädiert dafür, die Pflicht zur Erdverlegung bei der Starkstromtrasse aufzuheben und Bedenken von Kommunen und Winzern stärker zu berücksichtigen. Vorhabenträger Amprion warnt vor einer Planänderung.
Extrem hohe Strompreise schrecken Unternehmen und Nachbarländer. Behörden prüfen sogar missbräuchliches Verhalten im Strommarkt. Und ausgerechnet jetzt liegt das Kraftwerksgesetz auf Eis.
Hochnebel und kein Wind sorgen für eine kalte Dunkelflaute. Die aktuellen Preisspitzen von knapp 1000 Euro können sich aber selbst Ökonomen kaum erklären.
In die Finanzierung des Amortisationskontos fließen 24 Milliarden Euro. Es sind mehr als 9000 Kilometer Leitungen bis 2032 geplant.
Im Frühjahr hat sich die Bundesregierung auf eine Finanzierungsstruktur des Wasserstoffkernnetzes geeinigt. Im Oktober kam dann der Startschuss von der Bundesnetzagentur. Nun steht auch die finanzielle Absicherung durch die KfW.
Die Bundesnetzagentur zeigt auf, wie künftig differenzierte Baukostenzuschüsse für große Stromverbraucher aussehen könnten.
Groß war die Aufregung nach der ersten Zertifizierung eines vertrauenswürdigen Hinweisgebers. Dabei sind automatische Filtersysteme der Plattformen riskanter.
Die erste deutsche Großstadt kündigt an, ihr Gasnetz ab 2035 stillzulegen. Andere Städte könnten folgen. Hauseigentümer sind verunsichert, die Grünen freuen sich.
Zu viel Solarstrom sorgt in Deutschland immer wieder für Engpässe im Netz. Trotz Ampel-Aus müsse die Politik schnell gegensteuern, fordert der Präsident der Bundesnetzagentur Klaus Müller – sonst seien riskante Notfallmaßnahmen nötig.
Die Post hat über ihre Preissteigerungen entschieden. Das Ergebnis überrascht nicht mit Blick auf das Porto für Standardbriefe. Ungewöhnlich teuer werden aber Postkarten.
Normale Briefe will die Post ab Januar 2025 für 95 Cent zustellen. Auch für andere Leistungen schwingt der Logistikkonzern kräftig mit der Preiskeule. Genehmigt die Bundesnetzagentur das?
Die geplante Trasse für Windstrom von der Küste in den Großraum Frankfurt soll zwischen zwei Ortsteilen in der Wetterau verlaufen. Bis Ende 2026 darf die Gemeinde deshalb geltende Pläne für Flächen nicht erweitern.
Zu mickrig und ohne genügend Rücksicht auf die Inflation: Der DHL-Konzern ist nicht einverstanden mit den Grenzen fürs Porto ab dem kommenden Jahr. Zieht die Post vor Gericht?
Die Post wird langsamer – und extrem teuer für Privatkunden, die sich schnellere Laufzeiten erkaufen wollen. Denn statt des Priobriefs, der bald eingestellt wird, müssen sie künftig auf Einschreiben zurückgreifen.
Der Rhein-Main-Link soll von 2033 an Windstrom von der Küste in den Großraum Frankfurt leiten. Der geplante Verlauf der Trasse berührt aber Baugebiete und bringt große Waldflächen in Gefahr. Das zeigt etwa das Beispiel Butzbach.
Die Zahl der Ladestationen für Autos wächst - und zwar zügiger als die Flotte der zugelassenen Elektrofahrzeuge. Rechnerisch müssen sich weniger Autos eine Ladesäule teilen.
Briefe werden 2025 teurer. Um wie viel bleibt noch offen. Das Management des Logistikriesen DHL übte scharfe Kritik an der Bundesnetzagentur, weil ihm der Spielraum nicht weit genug geht.
Die Arbeiten für die Windstromtrasse Rhein-Main-Link könnte im Boden gebundenes Nitrat freisetzen und die Trinkwasserversorgung in Münzenberg gefährden, meint die Bürgermeisterin. Sie hat aber eine Idee, wie sich dieses Risiko vermeiden ließe.
Mit Netzen und Verbindungen hat Klaus-Dieter Scheurle viel zu tun gehabt, als Chef der Telekom-Regulierungsbehörde zur lukrativen Versteigerung der UMTS-Lizenzen, als Verkehrsstaatssekretär, als Bahn-Aufsichtsrat und als Chef der Flugsicherung. Nun wird er 70 Jahre alt.
Sie sind jetzt leichter in Betrieb zu nehmen, und nun will fast jeder ein Balkonkraftwerk haben. Ob es sich lohnt und was vor dem Kauf zu beachten ist.
Die Koalition agitiert gegen Hass, Hetze, „fake news“ und Extremismus. Sie schafft dabei ein neues Problem: Sie hält die politische Kultur ihrer Parteien für die Voraussetzung eines freiheitlichen Staats.
Oft ist Sonnenstrom schon im Überfluss vorhanden. Das ist keine gute Nachricht, denn für die Abnahme verlangen die Kunden Geld, die steigende Rechnung trägt der Steuerzahler. Die Politik muss die Ursachen der Fehlsteuerung dringend beheben.
Die Behörde hat den Startschuss für den Aufbau des Wasserstoff-Kernnetzes erteilt, nachdem sie im Entwurf Fehler gefunden hatte. Die Union kritisiert, Bayern und Baden-Württemberg würden abgehängt.
Die Bundesnetzagentur hat die Meldestelle „Respect!“ als „Trusted Flagger“ benannt. Solche „Flagger“ sollen den Behörden beim Kampf gegen Illegales im Netz helfen. Oder geht es um Zensur?
In der oft emotionalen Diskussion über den Digital Services Act (DSA) ist einiges durcheinandergekommen. Eine Versachlichung ist geboten.
Steigende Gasnetzentgelte könnten im kommenden Jahr zu Mehrkosten für Haushalte in Höhe von einigen hundert Euro führen.
Viele Versorger erhöhen ihre Netzentgelte für Erdgas. Das kann mehrere Hundert Euro pro Jahr ausmachen. Hintergrund ist auch der Umstieg vieler Kunden auf andere Energiequellen.
Klaus Müller leitet seit 2022 die Bundesnetzagentur. Im Interview spricht er über hohe Strompreise, überlastete Netze, Baukostenzuschüsse für Windräder – und seine Telefonate mit Robert Habeck.
Ihren Antrag auf eine Portoerhöhung hatte die Post damit begründet, dass Personal immer teurer wird und die Energiekosten steigen. Sie argumentierte außerdem, dass sie immer mehr Elektrofahrzeuge einsetzt, die klimafreundlich, aber teurer sind.
Die Züge fahren wieder pünktlich, wenn nur das Streckennetz saniert ist: So denken viele. Doch die Bahn würde auch auf den modernsten Schienen Chaos erzeugen. Das wahre Problem liegt in ihrer Organisation.