Arbeitsagenturen schwimmen im Geld
In diesem Jahr erzielt die Arbeitslosenversicherung mehr als 5 Milliarden Euro Überschuss – wann werden die Beitragszahler entlastet?
In diesem Jahr erzielt die Arbeitslosenversicherung mehr als 5 Milliarden Euro Überschuss – wann werden die Beitragszahler entlastet?
„Ich bin wirklich irritiert“, sagt der ehemalige Bamf-Chef zur Kritik an Merkel. Im Gespräch ordnet Weise seine Aussagen zum Flüchtlingsamt ein – und warnt vor Schuldzuweisungen.
Etwas mehr als eine Million Ausländer bezieht in Deutschland Hartz IV, geht aus einer Anfrage der AfD-Fraktion hervor. Arbeitsminister Heil will hingegen für Langzeitarbeitslose staatlich geförderte Arbeitsplätze schaffen.
Wochenlang haben Rumänen auf einer Industriefläche gehaust. Nach der Räumung ihrer Hütten steht ihnen eine Notunterkunft offen. Zudem beschäftigt sich das Frankfurter Jobcenter mit ihnen.
Das Bundesamt für Flüchtlinge ist im Moment ein einfaches Ziel für Kritiker. Dabei hat die Behörde nach dem Kontrollverlust einiges geleistet.
Hat Opel hunderte Mitarbeiter früher als erlaubt vor die Tür gesetzt? Der Betriebsrat ist dieser Meinung – und zitiert zum Beleg ein Schreiben der Agentur für Arbeit. Doch das Unternehmen widerspricht.
Hartz IV ist eine ziemlich bürokratische Angelegenheit. Deshalb ist die Verwaltung viel zu teuer – finden immer mehr Leute.
Die Leiterin des Flüchtlingsbundesamtes, Jutta Cordt, gerät immer stärker unter Druck. Derzeit wird ein Ermittlungsverfahren geprüft. Unterstützung bekommt sie hingegen von ihrem Vorgänger.
Kein Bock und kaum Aussicht auf Arbeit: Das Leben von Langzeitarbeitslosen wird zum Quotenhit für RTL II. Wie realistisch ist das Bild, das der Privatsender zeichnet?
Mehr als ein halbes Jahr bleiben Stellen in der Altenpflege unbesetzt. Vor allem mangelt es an qualifizierten Fachkräften. Die Situation wird sich in Zukunft weiter verschärfen.
Die Wirtschaft brummt, der Online-Handel wächst. Beides erhöht die Nachfrage nach Transportkapazität – Speditionen aber fehlen die Fahrer. Was hilft?
Der neue Arbeits- und Sozialminister will die Interessen aller sozialen Gruppen wahren. Bezahlt werden müssen seine Vorhaben aber doch. Zur Abwägung kündigt er ein Großprojekt an.
In Deutschland entstehen schneller neue Stellen, als Arbeitskräfte hinzukommen. Was tun?
Warum ist die Inflation so hartnäckig niedrig? Ein oft übersehener Faktor ist die Digitalisierung. Sie schwächt die Verhandlungsmacht der Arbeitnehmer und das Lohnwachstum. Ein Gastbeitrag vom Chefvolkswirt der Commerzbank.
Inzwischen hat sich der dramatische Mangel an Ingenieuren etwas entspannt. Doch noch immer sind Fachkräfte gesucht – zumal sich damit gutes Geld verdienen lässt.
Hunderttausende Flüchtlinge sollen in Integrationskursen Deutsch lernen, doch viele von ihnen schwänzen die Kurse. Denn das System lädt zum Betrug ein.
Wer den Behörden sein vorhandenes Vermögen verschweigt, muss als Arbeitsloser grundsätzliche alle Leistungen zurückzahlen. Das hat das Bundessozialgericht entschieden. Das gilt auch in einem ganz besonderen Fall.
Eine Rechnung des IfW zeigt: Die Finanzreserve der Arbeitslosenversicherung ist enorm. Das kann nur eines heißen.
Nach Peter Hartz hat sich nun auch Bundesagentur-Chef Detlef Scheele in der Hartz-IV-Debatte zu Wort gemeldet. Der oberste Verantwortliche für die Grundsicherung lobt das System und rügt inhaltsleere Kritik. Doch auch er sieht Änderungsbedarf.
Zurück in die 60er Jahre? Der Flughafenbetreiber Fraport will in Südosteuropa Arbeitskräfte anwerben. Hierzulande gehen die Bewerber aus.
Nur langsam schaffen es die Menschen, die nach Deutschland gekommen sind, in Arbeit. Ohne Wirtschaftsaufschwung sähe es düster aus. Eine Zwischenbilanz.
Wer sich nicht um einen Arbeitsplatz bemüht, bekommt weniger staatliche Hilfe. Sollen Junge anders behandelt werden als Altere? Darum gibt es Streit.
Die Bundesagentur für Arbeit hat im vergangenen Jahr etwas mehr Sanktionen gegen Hartz-IV-Empfänger ausgesprochen. Der Großteil entfällt auf ein bestimmtes Vergehen.
Für Betroffene ist das Leben ein täglicher Spießrutenlauf und der Alltag oft mit Scham besetzt: Warum kommt die Bekämpfung des funktionalen Analphabetismus nicht voran?
Über Hartz IV sei die Zeit hinweggegangen, heißt es auf einmal bei Grünen und Sozialdemokraten. Das wäre wirklich schade. Zeigt die Reform doch, wie kreativ Politik in Deutschland sein kann.
Ist es wirklich eine gute Idee, Langzeitarbeitslose zu Babysittern, Altenbetreuern und Gärtnern zu machen? Und dies dann auch noch öffentlich zu finanzieren?
Die Diskussion um ein solidarisches Grundeinkommen kommt beim Sozialminister an: Er plant ein neues Förderprogramm für Langzeitarbeitslose. Der Chef der Arbeitsagentur ist von der Debatte nicht begeistert.
Die Sozialdemokraten werben für ein „solidarisches Grundeinkommen“. Gemeint ist ein großes Programm zur Arbeitsbeschaffung. Das ist mit dem schwarz-roten Koalitionsvertrag vereinbar – aber sehr umstritten.
Höhere Beschäftigung, steigende Einkommen: Dem Arbeitsmarkt in Deutschland geht es prächtig. Doch, was dazu geführt hat, diskutieren die Talkgäste von Frank Plasberg kaum. Sie arbeiten sich lieber an Einzelschicksalen und einer zeitlosen Frage ab.
Sandra bezieht Hartz IV und ist wütend auf Jens Spahn. Für sie bedeutet Hartz IV Armut. Deswegen fordert sie den Minister auf, selbst einen Monat von 416 Euro zu leben. Ihre Petition haben schon mehr als 100.000 Menschen unterzeichnet.
Kein Zeugnis, kein Zertifikat und trotzdem viel Erfahrung im Auto-Schrauben? Solche versteckten Qualifikationen legt ein neuer Test offen.
Was Mitarbeiter und den Etat betrifft, soll die europäische Arbeitsagentur durchaus mit der Bankenaufsicht mithalten können. Ihre Aufgaben aber sind überschaubar.
Das EU-Gericht urteilt im Markenstreit zwischen Adidas und der belgischen Shoe Branding Europe um ein Streifen-Logo. Mieterbund und IG Bau präsentieren eine Studie zum Wohnungsbau.
Das beschäftigt Gerichte u.a: Millionenbußgeld gegen Rossmann, Ansprüche an eine gekündigte Vollkaskoversicherung und Schadensersatzansprüche von Vermietern.
Youtube-Filme, Facebook-Einträge, Snapchat-Storys: Viele Unternehmen legen sich ins Zeug, um Mitarbeiter bis 30 Jahre zu locken. Aber was bringt’s?
Die große Koalition schränkt befristete Arbeitsverträge ein. Niemand weiß, welche Folgen das haben wird. Das Forschungsinstitut der Arbeitsagentur IAB wagt trotzdem eine Prognose.