Braucht es mehr Krise?
Lasst uns das Land nicht schlechtreden, sagen die einen. Die anderen antworten: Die Leute haben den Ernst der Lage noch nicht erkannt. Ein Dilemma.
Lasst uns das Land nicht schlechtreden, sagen die einen. Die anderen antworten: Die Leute haben den Ernst der Lage noch nicht erkannt. Ein Dilemma.
Mit Spannung erwartet, jetzt ist er fertig: Der Bürgergeld-Gesetzentwurf von Arbeitsministerin Bas. Er enthält viele Neuerungen, die Ausgaben senken sollen. Ein Überblick.
Es sollte eine neue Ära der Sozialpolitik werden – so dachten SPD und Grüne in der Ampel-Zeit. Es bleibt eine Episode. Jetzt haben Union und SPD geklärt, was schon bald an seine Stelle treten soll.
Angehörige der Hamas-Geiseln hoffen auf eine schnelle Freilassung. Donald Trump macht sich Hoffnungen auf den Friedensnobelpreis. Und in Frankreich sucht Macron abermals einen Premierminister. Der F.A.Z.-Frühdenker.
Mit seinem Vorsatz, Nachtsitzungen zu vermeiden, musste der Kanzler in der Nacht zu Donnerstag brechen. Am nächsten Tag gibt sich Schwarz-Rot nüchtern zufrieden.
Das Ende des Bürgergeldes ist für die SPD ein heikler Beschluss. Möglich gemacht hat ihn auch eine linke Abgeordnete. Warum gönnen die Sozialdemokraten der Union diesen Erfolg?
Wenn heute Abend der Koalitionsausschuss tagt, geht es um das Verbrenner-Aus, Sanktionen beim Bürgergeld, Verkehrsprojekte – und die Grundsatzfrage, ob Union und SPD in der Lage sind, Kompromisse zu finden.
Ukrainische Flüchtlinge erhalten für höherstufige Sprachkurse kaum Unterstützung. Die sind für anspruchsvollere Berufe aber oft erforderlich.
Arbeitsagentur-Chefin Nahles bietet an, die Kommunen zu entlasten und ihnen das Wohngeld abzunehmen. Der Städtetag zeigt sich offen – unter einer Bedingung.
Die Zahl der Arbeitslosen ist im September leicht gesunken. Dennoch bleiben die Jobchancen auf einem „historisch niedrigem Niveau“. Unternehmen halten sich mit Neueinstellungen zurück – nur der öffentliche Dienst wächst.
Die Chefin der Bundesagentur für Arbeit befürwortet strengere Bürgergeld-Sanktionen. Und sie bietet an, andere Sozialleistungen zu bündeln – in der Hand ihrer Behörde.
In drei nordrhein-westfälischen Großstädten haben AfD-Kandidaten die Oberbürgermeister-Stichwahl erreicht. Das hat auch mit dem Frust vieler Bürger zu tun.
Er war ein respektierter Arbeitsmarktpolitiker. Nun fängt der ehemalige FDP-Vize selbst beruflich neu an und wird Personalchef bei der Fluggesellschaft Eurowings.
Eine Mischung aus Zwang und Einsicht hat in der Vergangenheit wichtige Wirtschaftsreformen hervorgebracht. Wer traut sich heute ins Risiko?
Unternehmen ersetzen junge Mitarbeiter durch Künstliche Intelligenz - und stellen lieber ältere ein. Das wird sich später rächen. Eine F.A.S.-Analyse zeigt, welche Berufe am stärksten betroffen sind.
Totalverweigerer unter Bürgergeldempfängern sind selten. Das Jobcenter bringt jeden fünften Langzeitarbeitslosen erfolgreich zurück auf den Arbeitsmarkt, wie das Beispiel Wiesbaden zeigt.
Noch mehr sozialpolitischer Zündstoff für die Regierung: Neue Zahlen der Arbeitsagentur zeigen, wie stark viele Menschen im Bürgergeld vom Arbeitsmarkt abgekoppelt sind.
In Deutschland fangen weniger Schüler eine Ausbildung an. In Bayern fällt ein ganzer Abiturjahrgang weg. Welche Branchen trifft die „G8-Lücke“ besonders stark?
Viele Langzeitarbeitslose sind krank, süchtig oder verschuldet. Um sie in Jobs zu bringen, treffen sich die Arbeitsvermittler auch schon mal im Park mit ihnen. Ein Tag im Jobcenter Berlin-Lichtenberg.
Der letzte August, in dem die Arbeitsagentur mit ähnlichen Zahlen aufwartete, liegt 15 Jahre zurück. Trotzdem zeigt sich BA-Chefin Andrea Nahles „verhalten optimistisch“. Und verweist auf die Details.
Verglichen zum Vormonat hat die Bundesagentur für Arbeit (BA) einen Anstieg von 46.000 auf insgesamt 3,025 Millionen arbeitslose Menschen verzeichnet. Bundesarbeitsministerin Bärbel Bas (SPD) sprach von notwendigen Veränderungen.
Die berufliche Bildung hat ein Imageproblem – auch weil einige Betriebe ihre Azubis schamlos ausnutzen. Das Studium ist der neue Standard. Das Potential des dualen Modells wird von Politik und Gesellschaft sträflich verkannt.
Babysitter, Au-pair und Kindermädchen: Wie viel kostet die Betreuung, welche Versicherung ist nötig, lässt sie sich von der Steuer absetzen? Ein Überblick.
Flüchtlinge müssen vom Bürgergeld ins Asylsystem wechseln. Der Gesetzentwurf dazu liegt nun vor. Einsparungen werden nicht erwartet. Wie die Integration in Arbeit besser gelingen soll, bleibt offen.
Ein früherer Mitarbeiter von AfD-Mann Krah steht wegen Spionage vor Gericht. 170 Staaten verhandeln über ein Abkommen gegen die Plastikflut. Und eine Studie nimmt die Freizeitbeschäftigungen der Deutschen unter die Lupe. Der F.A.Z. Frühdenker.
Anders als angekündigt, wurden seit der Bürgergeldreform nicht mehr Menschen in Arbeit vermittelt. Auch sonst wird die Kritik lauter. Was sich ändern soll.
Die Zahl der Arbeitslosen nähert sich der Marke von drei Millionen. Die Lage bleibt angespannt. Unternehmen klagen über Schwierigkeiten, passende Nachwuchskräfte zu finden.
In den Sommermonaten steigt die Arbeitslosigkeit saisonbedingt an – Unternehmen stellen weniger ein. Im August könnte die Marke von drei Millionen Arbeitslosen überschritten werden.
Die Behörden haben im vergangenen Jahr einen starken Anstieg beim Missbrauch des Bürgergelds erfasst. Kanzler Friedrich Merz spricht von „mafiösen Strukturen“.
Wer würde für Strom und Wasser und Lebensmittel sorgen, wenn der Verteidigungsfall ausgerufen würde? Das Arbeitssicherstellungsgesetz regelt, wer verpflichtet werden kann. In Hamburg wird der Fall bald geübt.
Die Jobcenter sollen sich nicht mehr um Ukrainer kümmern. Aber wie läuft dann die Integration in den Arbeitsmarkt? Die Zweifel an den Plänen der Koalition wachsen.
Die Löhne und Gehälter in Deutschland steigen – und das endlich auch wieder stärker als die Inflation. Je nach Beruf, Qualifikation, Wohnort und Geschlecht gibt es allerdings große Unterschiede. Ein Überblick in Grafiken.
Kanzler Merz will den Umbau des Bürgergelds gleich nach dem Sommer anpacken. Ein Ziel sind niedrigere Wohnkosten. Aber die SPD opponiert. Worum es in dem Streit geht.
Härtere Sanktionen für Bürgergeldbezieher – aber kein Fördern und Fordern mehr für Ukrainer: Darauf laufen die Reformpläne der Union hinaus. Sie sollte sich eine Denkpause nehmen.
Die Regierung nimmt hohe Schulden neu auf. Zugleich reicht sie etliche Milliarden als Darlehen an die Sozialkassen weiter – Rückzahlung ungewiss. Für die Beitragszahler könnte das noch teuer werden.