Versorgt, aber nicht ausgesorgt
Die üppigen Beamtenpensionen rufen Kritik hervor. Aus ökonomischer Perspektive ist die traditionelle Form der Beamtenbesoldung und -versorgung aber durchaus ausbalanciert.
Die üppigen Beamtenpensionen rufen Kritik hervor. Aus ökonomischer Perspektive ist die traditionelle Form der Beamtenbesoldung und -versorgung aber durchaus ausbalanciert.
In den Niederlanden schwinden die Aussichten, dass das Haushaltsdefizit schon 2013 unter die in der Eurozone geltende Grenze von drei Prozent des Bruttoinlandsprodukts gedrückt werden kann.
Die führenden Forschungsinstitute wollen ihre Wachstumsprognose für die deutsche Wirtschaft offenbar leicht anheben und geben sich damit etwas optimistischer als der Internationale Währungsfonds.
Die Anstrengungen von Griechenland, Portugal, Spanien und Italien gegen die Schuldenberge sind nahezu aussichtslos. Denn dazu kommt ein weiteres Problem: Den Volkswirtschaften bricht die demographische Basis weg.
Auch im Westen zweifeln immer mehr Menschen, ob ein Wachstum des Bruttoinlandsprodukts überhaupt erstrebenswert ist. Sicher, die Konzeption der Kennziffer hat Schwächen. Es wäre aber völlig unrealistisch, auf das BIP zu verzichten.
Die Kulturausgaben haben sich seit 1975 verfünffacht. Das staatsfinanzierte Angebot geht oft an den Kunden vorbei. Die Orientierung an deren Wünschen gilt als geschmacklos.
Das spanische Haushaltsdefizit setzt den Ministerpräsidenten unter Handlungsdruck. Die Prognosen für dieses Jahr sind düster. Rajoy hofft daher auf ein Entgegenkommen der Europäischen Kommission - und eine Anhebung des Defizitspielraums.
Deutschland macht weniger neue Schulden: Das solide Wirtschaftswachstum ließ die Steuern im vergangenen Jahr sprudeln und die Neuverschuldung auf 1 Prozent sinken. Damit hält Deutschland erstmals seit 2008 wieder den EU-Stabilitätspakt ein.
Die Einigung auf ein zweites Rettungspaket ist erst einen Tag alt, schon gerät eine wichtige Grundlage wieder ins Rutschen. Dem Parlament in Athen zufolge wird das griechische Haushaltsdefizit in diesem Jahr wohl deutlich höher ausfallen als erwartet. Die Ratingagentur Fitch hat Griechenland wegen des Schuldenschnitts herabgestuft.
Provinzflughäfen, Bahnhöfe, Stadien - mit Hilfe großer Kredite haben Chinas Kommunen überdimensionierte und auch überflüssige Bauten errichtet. Nun droht ein Drittel der Kredite auszufallen. Das wären bis zu 360 Milliarden Euro.
Mit einem solchen Einbruch hatte niemand gerechnet: Die Wirtschaftsleistung des hochverschuldeten Landes ist im vergangenen Jahr um 6,8 Prozent gesunken. Die Sparpolitik sei Schuld, wettern viele Griechen. Doch die internationalen Geldgeber fordern weitere Einschnitte.
Die weltweite Konjunkturflaute, Produktionsausfälle im überfluteten Thailand und eine starke Landeswährung haben Japan zum Jahresende wieder in eine Rezession geschickt. Das Land hat sich erst vor wenigen Monaten mühevoll aus einem tiefen Tal nach der Finanzkrise herausgearbeitet.
Griechenland braucht laut EU-Kommissar Rehn mehr Hilfe von öffentlichen Kreditgebern als bisher geplant. Ein Forderungsverzicht privater Gläubiger reiche nicht aus, um Athens Staatsschuld wieder tragfähig zu machen.
Die Welt befindet sich stark im Wandel. Das hat auch Auswirkungen auf das Anlageverhalten. Eine Allianz-Studie erklärt, worauf Investoren achten sollten.
2011 wächst das Inlandsprodukt um 3 Prozent - so hoch wie in nur fünf Jahren seit der Wiedervereinigung. Allerdings bremst ein Rückgang im Schlussquartal die deutsche Wirtschaftsleistung ein wenig aus.
Großzügige Kreditvergaben begünstigen Finanzkrisen, die zu schweren Rezessionen führen. Der Schuldenabbau dürfte für lange Zeit hohe Inflationsraten verhindern.
Die Staaten der Euro-Zone haben hohe Schulden. Dafür haben die Privaten hohe Vermögen - nicht nur im Kern der Währungsunion. Der Euroraum hat genug Ersparnisse, um sich selbst zu finanzieren.
Ähnlich wie China gilt Indien als Wachstumsmarkt. Doch anders als dem Renminbi hilft das der Rupie wenig. Indiens Währung schwächelt sowohl gegenüber Dollar als auch Euro.
Verbraucher und Investitionen von Unternehmen haben nach Berechnungen des Statistischen Bundesamts das deutsche Wirtschaftswachstum im dritten Quartal angeschoben. Ökonomen rechnen damit, dass Deutschland 2011 noch ein Plus von 3,0 Prozent erreichen kann.
In Österreich befindet sich der Wintertourismus im Wandel. Der Skibranche bricht der Nachwuchs weg. Und die Skigebiete haben mit dem Kliamawandel zu kämpfen.
Von Juli bis September hat das Bruttoinlandsprodukt im Vergleich zum zweiten Jahresdrittel zugelegt. Wirtschaftswissenschaftler rechnen nun aber mit einer Eintrübung.
Nach Informationen der F.A.Z. rechnet der Sachverständigenrat in seinem Jahresgutachten in diesem Jahr mit einem Wachstum von 3 Prozent. Für 2012 prognostizieren die Wirtschaftsweisen trotz der Schuldenkrise ein Wachstum von 0,9 Prozent - und weniger Arbeitslose.
Wer die Umwelt liebt, fühlt sich in Costa Rica wohl. Wer lange leben will, der muss nach Norwegen. Für jedes kleine Glück finden Ökonomen einen Platz.
Die chinesische Stadt Wenzhou wird als Hauptstadt der Privatwirtschaft bezeichnet. Viele Unternehmen sind in dubiose Kreditgeschäfte verwickelt - ein Massenphänomen.
Seit dem Beginn der Wirtschafts- und Finanzkrise steigt die Staatsschuldenquote im Euroraum. Für das laufende Jahr prognostiziert der Internationalen Währungsfonds ein düsteres Bild.
Das Wirtschaftsministerium senkt seine Prognose für 2012 um rund einen Prozentpunkt. Auch die Unternehmen blicken laut einer DIHK-Studie pessimistischer in die Zukunft.
Die Politik ist unzufrieden mit dem „alten“ Maß der Wirtschaftsleistung, dem Bruttoinlandsprodukt. Eine Kommission soll nach besseren Indikatoren suchen. Zu viel sollte man sich davon nicht versprechen.
Der Wirtschaftsnobelpreis geht an Thomas J. Sargent und Christopher A. Sims - für ihre empirischen Methoden in der Makroökonomie.
Griechenland reißt die mit EU, IWF und EZB für dieses Jahr vereinbarte Schuldengrenze. Dies gab das Finanzministerium in Athen bekannt. Um weiter zu sparen, sollen Zehntausende Staatsbedienstete gehen.
Die Schuldenberge in den Industriestaaten machen Sparmaßnahmen unumgänglich. Was das für die Wirtschaft, Aktien und Anleihen bedeutet, zeigt eine Studie von M.M.Warburg.
Wegen gewaltiger Haushaltsdefizite und Turbulenzen an den Finanzmärkten droht im Euroraum nach Ansicht der EU-Kommission der konjunkturelle Stillstand.
Heute wählt Dänemark ein neues Parlament. Die Wirtschaft ist das Hauptthema. Denn mit der geht es bergab: Die Arbeitslosenquote verdoppelte sich im Vergleich zu 2008.
Bislang wird für die deutsche Wirtschaft für 2011 mit einem Wachstum um 3 Prozent gerechnet. Doch nun prognostiziert die OECD zum Jahresende einen Einbruch.
Die amerikanische Regierung senkt ihre Wachstumsprognose für 2011 und 2012 jeweils deutlich. Die Arbeitslosigkeit dürfte bis 2012 kaum sinken. Obama will das Haushaltsdefizit trotzdem abbauen.
Das Wirtschaftswachstum in Deutschland ist im zweiten Quartal von einem Rückgang bei den Konsumausgaben und dem Ausstieg aus der Atomenergie gebremst worden. Die Defizitquote ging jedoch im ersten Halbjahr deutlich zurück.
Portugal will deutlich mehr Ausgaben kürzen und Steuern erhöhen als bisher geplant. Als eines der ersten Länder führt Portugal außerdem eine Sonderabgabe für Gutverdienende ein.