Deutscher Staatshaushalt 2012 mit Überschuss
Erstmals seit fünf Jahren hat der deutsche Staat im vergangenen Jahr einen Überschuss erzielt. Bund, Länder, Kommunen und Sozialversicherung nahmen zusammen 2,2 Milliarden Euro mehr ein als sie ausgaben.
Erstmals seit fünf Jahren hat der deutsche Staat im vergangenen Jahr einen Überschuss erzielt. Bund, Länder, Kommunen und Sozialversicherung nahmen zusammen 2,2 Milliarden Euro mehr ein als sie ausgaben.
lu. MAIN-KINZIG-KREIS. Auf einen Anstieg des Bruttoinlandsprodukts (BIP) für den Main-Kinzig-Kreis in einer wirtschaftlichen Krisenzeit verweist die ...
Viele Investoren haben eine starke Präferenz für Aktien aus dem eigenen Land. Für Privatanleger lassen sich leicht Gründe für diesen „Home Bias“ finden. Aber auch für Großanleger kann er Sinn haben.
Gleich um 2,7 Prozent und damit deutlich stärker als vorhergesagt, ist die Wirtschaftsleistung in der größten Volkswirtschaft der Welt gestiegen. Das ist auch für Deutschland gut.
Das wird immer wieder behauptet, vor allem in Griechenland. Aber es gibt keine empirischen Belege dafür, dass Sparprogramme dem Wachstum immer schaden.
Vor allem dank des guten Geschäfts deutscher Unternehmen auf der ganzen Welt, trotz die Wirtschaft hierzulande der Krise und wächst weiter. Das Tempo geht aber zurück.
2014 wird es laut Ministerpräsident Rajoy in Spanien eine Rückkehr zum Wachstum geben. Ob das Land einen Antrag auf Hilfsgelder stellen wird, ließ er offen. Derweil sieht die EU-Kommission für 2013 einen stärkeren Rückgang der Wirtschaft als die Regierung.
Griechenland rechnet mit einer noch tieferen Rezession und höheren Schulden im kommenden Jahr als bisher. Auch bei den geplanten Privatisierungen schraubt Griechenland seine Erwartungen zurück. In der kommenden Woche droht ein 48-stündiger Streik.
Die Lage in Spanien spitzt sich weiter zu. Im dritten Quartal sank die Wirtschaftsleistung abermals, diesmal um 0,3 Prozent. Der Internationale Währungsfonds macht sich schon Gedanken um 2013.
Zum letzten Mal bevor die Amerikaner einen Präsidenten wählen, sind neue Wachstumszahlen veröffentlicht worden: Sie fielen besser aus als von Marktteilnehmern erwartet.
Nach drei schwachen Quartalen ist die britische Wirtschaftsleistung nun wieder gewachsen. Geholfen haben die Einkäufe infolge der Olympischen Spiele in London.
Der Bericht der Troika über den Stand der Spar- und Reformvorgaben in Griechenland steht noch aus. Nach neuesten Daten der griechischen Statistikbehörde stieg das Defizit im vergangenen Jahr etwas stärker als bislang angenommen.
Auf Chinas Konjunktur blicken Ökonomen auf der ganzen Welt. Vor Bekanntgabe entscheidender Wachstumsdaten in dieser Woche beruhigt der gefestigte Export. Aber es bleiben Zweifel.
Im kommenden Jahr wird das Bruttoinlandsprodukt nach Einschätzung der Regierung um 4 Prozent zurückgehen. Derweil hat die Troika nach einer Woche Pause ihre Kontrollen in Athen wieder aufgenommen. Wichtiger Streitpunkt: Die Zukunft von etwa 15.000 Staatsbediensteten.
Spanien wird seine Haushaltsziele für dieses Jahr wegen der Hilfen für die angeschlagenen Banken nicht erreichen. Spaniens gesamter Schuldenstand wird nach Angaben der Regierung bis Ende 2013 auf 90,5 Prozent des BIP steigen.
Mit Maßnahmen wie einer Reichensteuer will Frankreich trotz der Wirtschaftsflaute mit dem Haushalt für das kommende Jahr die EU-Defizitkriterien einhalten - und nur genau die erlaubten drei Prozent neue Schulden machen.
Die Rezession heizt die Diskussion um die stärkere Besteuerung von vermögenden Bürgern neu an. Doch die Erfahrungen in der Vergangenheit waren eher ernüchternd.
jor. Wiesbaden. Das Bruttoinlandsprodukt, also der Wert aller produzierten Waren und Dienstleistungen, hat in Hessen im ersten Halbjahr inflationsbereinigt um ...
Die Euroländer erwägen, den Rettungsfonds ESM notfalls auf zwei Billionen Euro zu hebeln. Im Staatshaushalt der Griechen fehlen derweil angeblich weitere 20 Milliarden Euro. Zu diesem Schluss kommt einem Medienbericht zufolge die Troika. Dies wäre fast doppelt so viel wie bislang vermutet.
Ostdeutschlands ist im vergangenen Jahr im Vergleich mit den westdeutschen Bundesländern wirtschaftlich zurückgefallen. Zu diesem Ergebnis kommt der Jahresbericht zum Stand der Deutschen Einheit. Die Ministerpräsidenten von Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen fordern von der Bundesregierung mehr Engagement für den Osten.
„Spanien ist ein Land, in dem die Leute arbeiten“: Der spanische Ministerpräsident Mariano Rajoy spricht im Interview mit der F.A.Z. über die spanischen Reformbemühungen und nordeuropäische Vorurteile.
Frau von der Leyens Vorstoß zur Altersarmut könnte der Beginn für eine Debatte über die Grundsätze des Sozialstaats sein – und das sogar in einer Talk-Show. In dieser begegnen sich zwei Frauen, deren sozialer Status unterschiedlicher nicht sein könnte.
Großbritanniens Konjunktur bleibt schwach. Daran ändern auch die massiven Anleihenkäufe der Notenbank nichts. Und die Briten müssen weiter sparen, wollen sie ihre Bonitätsbestnote nicht riskieren.
Die Konjunktur gibt nach, die Arbeitslosigkeit steigt: Die Regierung in Lissabon dürfte das Defizitziel trotz Sanierungsprogramm nicht erreichen. Auch portugiesische Staatsanleihen gelten wieder als risikoreicher, die Renditen ziehen an.
Zentralbanken drücken die Zinsen, real sind sie vielfach sogar negativ. Wie nach 1945 hilft „finanzielle Repression“ den Staaten, ihre Schuldenlasten zu verringern. Die Sparer macht sie aber arm.
Die gute Konjunktur hat Deutschland einen erklecklichen Überschuss beschert. Im ersten Halbjahr 2012 nahm der Staat nach vorläufigen Ergebnissen 8,3 Milliarden Euro mehr ein, als er ausgab. Für das Gesamtjahr sind Ökonomen allerdings skeptisch.
Nach dem unerwartet guten Jahresauftakt ist die deutsche Wirtschaft im zweiten Quartal noch um 0,3 Prozent gewachsen. Doch Ökonomen warnen, Deutschland könne sich von der Rezession im Euroraum nicht abkoppeln. Dort ist die Wirtschaft zwischen April und Juni um 0,2 Prozent geschrumpft.
Die Konjunkturerholung Japans hat sich im zweiten Quartal wegen langsamer wachsender Exporte abgeschwächt. Auch der Konsum war deutlich verhaltener. Im ersten Quartal des Jahres war die japanische Wirtschaft noch aufs Jahr hochgerechnet um 5,5 Prozent gewachsen.
Mitten in der Schuldenkrise taumelt Spanien immer tiefer in die Rezession. Das Bruttoinlandsprodukt ist im zweiten Quartal um 0,4 Prozent zum Vorquartal geschrumpft. Der drastische Sanierungskurs der Regierung belastet die spanische Wirtschaft kurzfristig stark.
Die spanischen Regionen sind in Finanznöten. Nun nähert sich auch Katalonien einem Hilfsantrag bei der Zentralregierung. Es gibt einen nationalen Fonds mit 18 Milliarden Euro - doch der könnte rasch erschöpft sein.
Der deutsche Sachverständigenrat hat einen europäischen Schuldentilgungsfonds vorgeschlagen. Ein solcher Fonds würde vor allem Italien helfen, seinen Schuldenberg abzutragen. Es könnte die Hälfte seiner Verbindlichkeiten dort abladen.
Europa wird wegen der lodernden Schuldenkrise ein unkalkulierbares Risiko für die Weltwirtschaft. Das geht aus dem jüngsten Wachstumsausblick der Weltbank hervor. China und Indien müssten sich gegen eine Krise wappnen.
Glücksformel für jedermann: Die OECD fragt Menschen danach, was sie glücklich macht. Jetzt hat die Organisation ein Zwischenfazit gezogen – und erstmals zwischen den Geschlechtern unterschieden.
Gute Exportzahlen und hohe Inlandsnachfrage - im ersten Quartal ist das Bruttoinlandsprodukt überraschend deutlich gewachsen und konnte gegenüber dem Vorquartal um 0,5 Prozent zulegen. Nur das kräftige Wachstum in Deutschland verhindert eine Rezession im Euroraum.
In der Rezession kann es sinnvoll sein, den Staatshaushalt nur langsam auszugleichen, sagt Volker Wieland, Geldprofessor an der Universität Frankfurt. Im Gegenzug ist Angebotspolitik nötig, um das Wachstumspotential zu steigern.
Die EU-Kommission hat erleichtert auf den Beschluss des niederländischen Parlaments reagiert, die geplanten Sparmaßnahmen einzuhalten. Kritiker der Sparpolitik wandten hingegen ein, nach den Neuwahlen seien die Absprachen nicht mehr gültig.