Wolfsburger Brechstange
Europas größter Autohersteller macht nach chaotischen Tagen weiter mit Diess, aber irgendwie anders. Auf ein kommunikatives Debakel folgt ein Kompromiss, der viele Fragen aufwirft.
Europas größter Autohersteller macht nach chaotischen Tagen weiter mit Diess, aber irgendwie anders. Auf ein kommunikatives Debakel folgt ein Kompromiss, der viele Fragen aufwirft.
Mal ist die Vergütung zu hoch, mal zu niedrig – und mitunter sogar eine Frage für die Strafverfolger.
Nach langem Streit um Konzernchef Diess gewinnt die Lösung an Kontur. Er darf wohl bleiben, gibt aber Verantwortung ab. Es geht um einen der wichtigsten Märkte.
Hiltrud Werner, im Vorstand von Volkswagen für Recht und Integrität verantwortlich, soll gehen. Auf sie könnte Manfred Döss folgen, Vertrauter der Familiengesellschafter – und knallharter Verhandler im Dieselskandal.
Niedersachsens Ministerpräsident Weil hat Unauffälligkeit und Bescheidenheit zu seinem Markenkern gemacht. Auch in der Führungskrise von VW nimmt er eine Schlüsselposition ein – ein schwieriger Balanceakt.
Im Streit um die Zukunft des VW-Chefs steht eine Entscheidung kurz bevor. Investoren sehen die Sache nüchtern. Ihr Verhältnis zu Diess ist abgekühlt. Ein Analyst bezeichnet VW sogar als die „global gesehen schlechteste Autoaktie“.
Im VW-Konzern geht es hoch her. Konzernchef Diess steht in der Kritik und wackelt. Jetzt bekommt er ausgerechnet Unterstützung von Arbeitnehmervertretern. Die wiederum greifen die Betriebsratschefin an.
Kann Herbert Diess bleiben oder muss er gehen? Noch ist über die Zukunft des Top-Managers nicht entschieden, aber die Nachfolgediskussion läuft auf Hochtouren. Diess fiel zuletzt nicht gerade als Diplomat auf.
Um 1080 Arbeitsplätze geht es laut einem Abellio-Betriebsrat auf einer Sitzung am Montag. Das Unternehmen steckt in den roten Zahlen. Andere Betreiber sollen die Strecken in NRW übernehmen.
Kann Herbert Diess bleiben oder muss er gehen? Mehrmals hat der interne Vermittlungsausschuss über den Streit zwischen dem VW-Betriebsrat und dem Top-Manager beraten. Jetzt wird das nächsthöhere Gremium eingeschaltet.
Im Machtkampf zwischen dem Konzernchef und dem Betriebsrat könnte nächste Woche die Entscheidung fallen. Größter Gewinner dürfte VW-Markenchef Ralf Brandstätter sein.
Nach Ermittlungen der Justiz ist der Finanzvorstand des Autozulieferers zurückgetreten. Jetzt hat die Staatsanwaltschaft Hannover ihre Ermittlungen auch auf den Ex-Chef Degenhart und ein weiteres früheres Vorstandsmitglied ausgeweitet.
Kein anderer Ort in Deutschland hängt so stark von einem Konzern ab wie Wolfsburg von VW. Corona, Halbleitermangel und Umbrüche im Konzern sorgen für Unruhe und Unsicherheit. Aber es gibt auch Hoffnung.
Eine endgültige Entscheidung über den Neubau ist noch nicht gefallen. Doch die Zeichen deuten auf eine Erweiterung des Stammwerks auf der grünen Wiese.
Bei BMW feiern sich Betriebsrat und Vorstand für die 35-Stunden-Woche in Leipzig. Ein Seitenhieb auf den VW-Boss Diess fehlt nicht.
Im Streit um die Neuausrichtung von Volkswagen bemühen sich sowohl Volkswagen-Chef Herbert Diess als auch der Betriebsrat des Unternehmens darum, eine weitere Eskalation zu vermeiden.
Auf der Betriebsversammlung von Volkswagen spitzt sich der Streit um den Vorstandschef zu. Der vergleicht das Unternehmen einmal mehr mit Tesla. Kann Herbert Diess sich halten?
Digitalisierung, Klimawende, demografischer Wandel - in der Chemiebranche jagt ein Umbau den nächsten. Das bekommen auch Betriebsräte und die Gewerkschaft IG BCE zu spüren. Ihr Lösungsvorschlag: noch mehr Arbeit.
Volkswagen leidet unter Materialengpässen. Konzernlenker Diess will Stellen im Stammwerk streichen und hat auch noch Ärger mit dem Betriebsrat.
In Wolfsburg zeigen die VW-Geschäftszahlen, wie sehr die Chip-Krise dem Konzern zusetzt. Die Finanzwelt horcht auf die Signale der EZB. Und in London hat die Verteidigung von Julian Assange das Wort. Der F.A.Z.-Newsletter.
Entgegen früherer Ankündigungen will Opel den Werkzeugbau zum Jahresende schließen. Rund 260 Beschäftigten droht das Aus. Der Betriebsrat spricht von einem Vertragsbruch.
Die VW-Spitze erhöht den Druck zu mehr Effizienz. Die IG Metall muss mit Konkurrenz in den eigenen Reihen umgehen. Wie die Zukunft des Stammwerks aussieht, ist ungewiss.
Die mögliche Ausgliederung von zwei Werken aus der Opel GmbH alarmiert Gewerkschafter. Verstärkt wird ihr Ärger durch Meldungen zum Aufbau von 3000 Stellen für Entwickler und verwandte Aufgaben in Marokko.
Geschäftsleitung und Betriebsrat von Opel rufen die Belegschaft dazu auf, Streitfälle nicht an Journalisten durchzustechen. Anlass sind bekanntgewordene Drohungen mit Jobverlagerungen nach Marokko.
Opel hat nach Informationen aus dem Betriebsrat Beschäftigten des Entwicklungszentrums in Rüsselsheim nahegelegt, sich eine andere Arbeit zu suchen. Die Mitarbeitervertretung sieht sich in ihren Mitbestimmungsrechten verletzt.
Der Untreueprozess um die Vergütung von Arbeitnehmervertretern im VW-Konzern endet mit Freisprüchen. Aber viele Fragen bleiben offen.
Das Landgericht Braunschweig hat im Prozess um die hohe Betriebsratsvergütung mehrere VW-Manager freigesprochen. Gleichzeitig macht die Kammer deutlich, dass eine Menge Zweifel bleiben.
Starts-ups und Betriebsräte – das scheint oft nicht zusammenzupassen, weil manche Gründer sie häufig als Relikte aus einer alten Welt ansehen. Dabei gibt es gute Gegenbeispiele.
Im Jahr 1971 gab es den letzten großen Arbeitskampf in der Chemieindustrie. Warum es seitdem harmonischer zugeht, erschließt sich aus dem Konzernarchiv von Evonik.
Die Vergütungen von Betriebsräten bei VW beschäftigen das Landgericht Braunschweig. Dabei geht es auch um Wolfsburger Machtgeflechte
In Braunschweig geht es um womöglich zu hohe Betriebsratsgehälter bei Volkswagen. Diverse Spitzenmanager, darunter zwei frühere Personalvorstände, sollen diese abgesegnet haben. Sie bestreiten die Vorwürfe zum Prozessauftakt.
In Braunschweig beginnt diese Woche der Prozess über zu hohe Gehälter und Bonuszahlungen für Betriebsratsmitglieder bei VW. Angeklagt sind zwar nur die Personalchefs. Dennoch betrifft der Prozess auch das Unternehmen.
Das Land der Dichter und Denker ist Champion darin, überragende Hardware zu bauen. Die industriellen Grundlagen sind gut. Doch der Fortschritt in der IT verlangt nach anderen Unternehmen. Worauf es ankommt.
Armin Vessali kam aus Iran nach Frankfurt. Seine berufliche Laufbahn bei den Bäderbetrieben führte ihn im Betriebsrat an die Spitze und zugleich ins Bädermanagement. Frankfurt sieht er als Stadt, die „jedem eine Chance gibt“.