„Wir werden die Gangart bei Tesla verschärfen“
Der Elektroautohersteller Tesla pflegt ein Nicht-Verhältnis zu Gewerkschaften. Vor der nächsten Betriebsratswahl im Werk in Grünheide spitzt sich der Konflikt um die Arbeitnehmervertretung zu.
Der Elektroautohersteller Tesla pflegt ein Nicht-Verhältnis zu Gewerkschaften. Vor der nächsten Betriebsratswahl im Werk in Grünheide spitzt sich der Konflikt um die Arbeitnehmervertretung zu.
Weniger Produkte, Stellenabbau – aber keine Ausgliederung: Nach Verhandlungen mit dem Betriebsrat legt ZF einen Plan zur Stabilisierung der Antriebssparte vor.
Der weltgrößte Auto-Zulieferer baut Zigtausende Stellen ab. Sein Problem liegt nicht nur in der Elektromobilität – hier zeigt sich, wie tief die Umwälzungen die Autoindustrie erschüttern.
Im Herbst 2024 drohte Volkswagen mit Werksschließungen. Auch in Baunatal waren die Sorgen groß. Inzwischen bereitet sich der zweitgrößte deutsche Standort auf neue Aufgaben vor – mit gut 1000 Mitarbeitern weniger als vor einem Jahr.
Die schwache Autokonjunktur verschärft die Probleme des weltgrößten Zulieferers. Bosch kündigt weitere Einschnitte an, während der Betriebsrat die Salamitaktik kritisiert.
Der schwäbische Betonpumpenhersteller ging einst unter großem Aufsehen an chinesische Eigner. Nun fordern die Arbeitnehmer ein Bekenntnis zum Standort Deutschland. Die Sorge um das Stammwerk ist groß.
Was ZF-Chef Klein versäumt hat, muss nun Nachfolger Miedreich so schnell wie möglich nachholen. Vor allem muss der Neue an der Spitze des Zulieferers den Betriebsrat zu einer Abkehr von den Maximalforderungen bewegen.
Viele Unternehmen nutzen inzwischen Künstliche Intelligenz, etwa in der Bewerberauswahl. Das wirft rechtliche Fragen auf.
Die einflussreiche Betriebsratsvorsitzende des Konzerns fordert, dass Oliver Blume die Führung von Porsche abgibt und sich auf VW konzentriert. Auch andere Prozesse in Wolfsburg gehen ihr gegen den Strich.
Arbeitnehmervertretern fehlen die Werkzeuge, um auf den grundlegenden Strukturwandel konstruktiv zu reagieren. Wenn Gewerkschaften nur als Besitzstandswahrer agieren, verlieren sie ihre Existenzberechtigung.
Beschäftigte von Birtat erkämpfen den ersten Tarifvertrag in der Dönerbranche. Der größte Hersteller in Baden-Württemberg lenkt nach mehreren Streikwellen ein.
Mitarbeiter des größten Döner-Produzenten im Südwesten wollen sich einen Haustarifvertrag erstreiken. Der Arbeitskampf bei Birtat könnte den Preis für die fleischgefüllte Teigtasche bundesweit steigen lassen.
Ein Arbeitgeber entscheidet sich für ein ungewöhnliches Mittel, um Vorwürfen gegen einen Schichtführer nachzugehen. Dieser sieht sich dadurch öffentlich an den Pranger gestellt und klagt. Was ein Gericht entschieden hat
Bei Mercedes und BMW gibt es schon Präsenzen der „alternativen Gewerkschaft“. Nun muss ein Gericht klären, ob die Organisation bei Volkswagen Group Services am Standort Isenbüttel Vertrauensleute wählen lassen darf.
Das Bundesarbeitsgericht hat die Messlatte für immateriellen Schadenersatz beim Datenschutz in einer jüngeren Entscheidung deutlich verschoben. Was bedeutet das für die Praxis?
Daimler-Truck-Finanzchefin Eva Scherer sieht sich als harte Saniererin. Mit einem Vorstoß auf dem Investorentag verärgerte sie aber nicht nur den Betriebsrat. Auch im Vorstand gibt es Kritik an ihrer Strategie.
Der Gesamtbetriebsrat kündigt Widerstand gegen die Sparpläne von ZF an. In mehreren Betriebsversammlungen hatte der Vorstand zuvor neue Sparbeiträge gefordert, ohne Gegenleistungen anzubieten.
Der Chemiekonzern will den Industriepark Höchst verlassen. Dagegen protestiert auch der hessische Wirtschaftsminister Kaweh Mansoori.
Deutschland schwitzt – und auch in manchen Büros wird es durchaus heiß. Ab wieviel Grad Arbeitgeber aktiv werden müssen und welche Maßnahmen sie treffen können.
Die Bundesregierung stellt sich im Zuge der geplanten Übernahme der Commerzbank durch Unicredit hinter das deutsche Geldinstitut. Bundeskanzler Friedrich Merz betont in einem Brief an den Betriebsrat die Bedeutung einer eigenständigen Commerzbank.
Mercedes-Chef Ola Källenius setzt trotz Wirtschaftsmisere auf den heimischen Standort, will Donald Trump einen Zoll-Deal schmackhaft machen. Und mit neuen Elektroautos wieder in die Offensive kommen.
Verhärtete Fronten im Streit um das Werk Hildesheim: Nachdem Bosch die Gespräche mit dem Betriebsrat abgebrochen hat und die Landesregierung mit Vermittlungen gescheitert ist, befürchtet die Gewerkschaft das Schlimmste.
Mercedes-Chef Ola Källenius setzt trotz Wirtschaftsmisere auf den Standort Deutschland, will Donald Trump einen Zoll-Deal schmackhaft machen. Und mit neuen Elektroautos wieder in die Offensive kommen.
Ein halbes Jahr nach der Einigung sind schon 20.000 Aufhebungsverträge unter Dach und Fach. Doch neue Herausforderungen könnten die alte Rechnung über den Haufen werfen.
Der Konzern hat schon mit rund 20.000 Beschäftigten Verträge zum freiwilligen Ausscheiden abgeschlossen. Der Vorstand sieht Fortschritte. Der Betriebsrat warnt dagegen vor negativen Folgen des Spardrucks.
Eine Führungskraft kann in mehreren Betrieben eines Unternehmens wahlberechtigt sein, hat das Bundesarbeitsgericht entschieden. Das ist für die Praxis von entscheidender Bedeutung.
Der langjährige Vorsitzende Wolfgang-Schäfer Klug hat sein Amt niedergelegt. Den Betriebsrat führt jetzt der 16 Jahre jüngere Lars Thiel.
Arbeitnehmervertreter dürfen im Fall von Betriebsschließungen über Sozialpläne und Abfindungen verhandeln. Unternehmen müssen darauf vorbereitet sein. Ein Gastbeitrag.
Anleger prangern die Entwicklung an der Börse an und beklagen Mängel in der Unternehmensführung. Sie haben Recht. Management und Großaktionäre müssen umdenken.
Bei VW haben zwei betagte Patriarchen der Familien Porsche und Piëch das Sagen. Sie führen einen Aufsichtsrat, in dem Familienbande wichtiger scheinen als Kompetenz. So kann es nicht mehr lange weitergehen. Aber was passiert dann?
Gestresste oder verunsicherte Chefs können ihren Teams das Arbeitsleben vermiesen. Allerdings haben Mitarbeiter mehr Einfluss, als den meisten bekannt sein dürfte.
Weniger Produktionsmitarbeiter, flexiblere Arbeitszeiten, zeitweilige Lohnkürzungen: Nach zähen Verhandlungen mit dem Betriebsrat ist klar, wie der Lastwagenhersteller eine Milliarde Euro einsparen will.
Das Geschäft des Technologiekonzerns Schunk mit Kunden aus der Autobranche schwächelt. Nun wird mit dem Betriebsrat über den Abbau von Arbeitsplätzen verhandelt.
Künftig soll eine wöchentliche statt einer täglichen Höchstarbeitszeit gelten, so plant es die absehbare Koalition. Welche Auswirkungen hätte das für Beschäftigte? Die wichtigsten Fragen und Antworten.
Eva-Maria Stoppkotte ist Juristin und ehrenamtliche Richterin. Im Interview spricht sie über KI-Herausforderungen für die Gremien und die Sorge um immer mehr Kontrolle.
Die deutsche Wirtschaft schwächelt, Roboter und Künstliche Intelligenz ziehen in Fabrikhallen und Büros ein. Unternehmen müssen genau schauen, welche Mitarbeiter sie sich leisten wollen – und können.