In der Stiftungsfalle
Christian Planegger, Eigentümer des Automobilzulieferers Ventrex in Graz, hat vor zehn Jahren eine Stiftung zum Erhalt von Unternehmen und zur Erleichterung
Christian Planegger, Eigentümer des Automobilzulieferers Ventrex in Graz, hat vor zehn Jahren eine Stiftung zum Erhalt von Unternehmen und zur Erleichterung
In der Bezahlung von Aufsichtsräten zeichnet sich ein Paradigmenwechsel ab. Immer mehr Unternehmen entlohnen ihre Aufseher nicht mehr gemessen am Erfolg, ...
Stefan Quandt trägt zwar einen bekannten Namen, auf der Straße bleibt er bislang aber unerkannt. Doch seine Rolle ändert sich. Jetzt steigt der BMW-Erbe bei der BHF-Bank ein. Der Kauf könnte für ihn zu einer Schlüsseltransaktion werden.
Obwohl Volkswagen die beiden Lastwagenbauer kontrolliert, soll es keinen Zusammenschluss von MAN und Scania geben. Es gehe nur um eine Koordination, sagt Leif Östling in seinem ersten Interview als Leiter der VW-Nutzfahrzeuggeschäfte.
Hohe Einschaltquoten sind nicht zu erwarten. Der Fernsehsender, der am kommenden Montag erstmals auf Sendung geht, strahlt ein Programm für Drei- bis ...
VW-Chef Martin Winterkorn will sein Unternehmen zum größten Autokonzern der Welt machen. Der Golf ist für ihn ein Meilenstein.
Der Golf ist in Wirklichkeit ein Italiener: Das Design kommt aus Turin. Bis heute wird das Äußere des Autos von einem Italiener gestaltet. Sein Anspruch: Zeitlosigkeit.
„Kein einziges Auto gibt’s oder gab es je für mich umsonst“: Peter Daniell Porsche, Urenkel des Käfer-Erfinders, über seinen Clan, die Ängste der Reichen und die Verletzungen von Ferdinand Piëch.
Der elektrische Kleinstwagen aus Frankreich ist äußerst sparsam und spaßig unterwegs, aber er ist keine wirkliche Alternative für zukünftige Mobilität.
Es fragt sich, was Audi mit dem roten Zwerg aus Italien will. Im Sattel der Ducati Panigale wird einiges klar. Es ist ein perfektes Design, das auch genauester Betrachtung kleinster Details standhält.
Auf die Fortschritte im Leichtbau sind die Chefs der Automobilkonzerne mächtig stolz. Doch die Alltagsautos werden immer schwerer.
Bafin-Chefin Elke König will die Schattenbanken bekämpfen, Vale will ein Thyssen-Krupp-Werk in Brasilien übernehmen und die Lufthansa plant den Verkauf der Sky Chefs.
Ferdinand Piëch hat 2011 als VW-Aufsichtsratschef so viel Geld kassiert wie seit Jahren kein Dax-Chefkontrolleur. Doch auch viele andere haben von den Rekordergebnissen der Unternehmen profitiert - und mehr verdient als im Vorjahr.
Die Frau von Ferdinand Piëch rückt in den Aufsichtsrat von Volkswagen. Auf der Hauptversammlung in Hamburg bittet die ehemalige Kindergärtnerin um das Vertrauen der Aktionäre.
An diesem Donnerstag rückt Ferdinand Piëchs Frau Ursula in den Aufsichtsrat von Volkswagen. Doch wer sind die anderen Leute im inneren Zirkel des VW-Konzerns? Ein Blick auf eine verschworene Clique, die ein Dutzend Automarken und eine halbe Million Beschäftigte an die Weltspitze treibt.
Die Macht der Familie Piëch im Aufsichtsrat des Autobauers Volkswagen wächst weiter. Fachleute kritisieren: Mit den Regeln guter Unternehmensführung ist das kaum zu vereinbaren.
Ursula Piëch sollte nur Ferdinand Piëchs Kinder hüten. Nun wird sie auch die Frau an seiner Seite im Aufsichtsrat von Volkswagen und damit die mächtigste Frau in der Automobilindustrie.
Paukenschlag bei Volkswagen: Ursula Piëch, die Ehefrau des mächtigen VW-Aufsichtsratsvorsitzenden Ferdinand Piëch, soll ins Kontrollgremium des Autobauers gewählt werden. Der Konzernpatriarch stellt vor seinem 75. Geburtstag weitere Weichen für sein Erbe.
Der gescheiterte Versuch von Porsche, den VW-Konzern zu übernehmen, hat ein weiteres Nachspiel vor Gericht. Die Staatsanwaltschaft Stuttgart klagt drei Manager des Sportwagenbauers wegen des Verdachts auf Kreditbetrug an. Darunter ist auch der ehemalige Finanzchef Holger Härter.
Lange Zeit galt Scania als Favorit in Wolfsburg. Doch nun will Volkswagen mit MAN eine leichte Baureihe entwickeln und Synergien heben.
VW-Patriarch Ferdinand Piëch wehrt sich gegen eine Gerichts-Entscheidung, derzufolge er seine Pflichten als Aufsichtsrat verletzt hat. Hintergrund der Entscheidung sind Äußerungen Piëchs bei der Präsentation des neuen VW Polo auf Sardinien im Mai 2009.
Eine Bemerkung des VW-Aufsichtsratschefs Piëch im Mai 2009 brachte für Porsche im Poker um VW die entscheidende Wende. Piëch habe damit die Kreditwürdigkeit gefährdet, sagt das Gericht nun.
Ein Film im Ersten deutet den VW-Skandal um: Der verurteilte Peter Hartz wird plötzlich vom Täter zum Opfer. Die Beweisaufnahme ist skandalös dürftig.
Die wichtigste Hürde zum Erwerb der Mehrheit an MAN ist genommen. Die EU hat ihr Plazet ohne Auflagen gegeben. VW bereitet jetzt die Lastwagenallianz mit Scania weiter vor. Die Schweden könnten dabei die Hauptrolle bekommen.
VW-Chef Winterkorn sieht noch keine Abschwächung im Geschäft. Europas größter Automobilkonzern wird auch im kommenden Jahr wachsen, sagt er im F.A.Z.-Gespräch. Und das Zerwürfnis mit Suzuki sei kein Beinbruch.
FRAGE: Herr Winterkorn, der VW-Aktienkurs ist seit Ende August um rund ein Drittel gefallen. Ist das irrational oder der Vorbote für eine Gewinnerosion? ANTWORT: Dieser Kursrutsch hat mit unseren Fundamentaldaten nichts zu tun.
cru./rit. FRANKFURT, 13. September. Wenn der Volkswagen-Konzern zur großen Show einlädt, um seine Markenkohorte zu feiern, dann steht zu vorgerückter Stunde stets Konzernpatriarch Ferdinand Piëch im Mittelpunkt.
Die Verschmelzung von Porsche mit VW stockt. Dieses Jahr wird es nichts mehr, wenn überhaupt. Das Ziel aber bleibt: Gemeinsam wollen sie Nummer eins werden.
Auf der Internationalen Automobil-Ausstellung nimmt Volkswagen die Vision des integrierten Automobilkonzerns schon mal vorweg: Porsche gibt seinen eigenen IAA-Stand auf und zieht mit seinen Sportwagen erstmals in die VW-Halle; zu Skoda, Seat und all den anderen aus der großen Familie.
Es sieht so aus, als hätten allein der VW-Aufsichtsratsvorsitzende Ferdinand Piëch, seine Familie sowie die Volkswagen-Stammaktionäre Niedersachsen und Qatar etwas von der Übernahme von Porsche. Aber noch ist nicht sicher, ob VW wirklich sein Kapital in der genehmigten Form erhöhen muss oder ob es nicht doch möglich ist, den Kauf weitgehend aus dem laufenden Betrieb zu finanzieren.
Die Mitarbeiter von Porsche wurden im Kampf um die Dominanz im neuen Konzerngebilde von Volkswagen und Porsche zuletzt instrumentalisiert und zum Teil auch emotional aufgepeitscht. Jetzt müssen sie von ihrem Aufsichtsratsvorsitzenden Wolfgang Porsche wieder beruhigt werden, in einer Betriebsversammlung, die zu einer emotionalen Abschiedsveranstaltung für Wendelin Wiedeking wird. Richtig glaubwürdig gelingt das nicht.
Eigentlich darf es keine weiteren schlechten Nachrichten mehr geben. Sie sind politisch inkorrekt, sozusagen. Halten wir es doch lieber wie die Franzosen: darüber reden, aber den Spaß nicht verlieren. Bis bald also, Herr Piëch!