Ein Zeitalter im Bühnenlicht
Aus den Trümmern zur Premiere: Günther Rühle hat seine Geschichte des Theaters in Deutschland mit einem exzellenten zweiten Band über die Jahre 1945 bis 1966 fortgesetzt.
Aus den Trümmern zur Premiere: Günther Rühle hat seine Geschichte des Theaters in Deutschland mit einem exzellenten zweiten Band über die Jahre 1945 bis 1966 fortgesetzt.
Schlechter Haarschnitt, dreckige Hemden, Stiefel im Schlamm: Brad Pitt spielt in „Herz aus Stahl“ einen Panzerkommandeur im Zweiten Weltkrieg. Wie überzeugend ist er als Wardaddy, der seine Mannschaft leitet?
Carroll P. Kakel III sieht deutliche Gemeinsamkeiten zwischen der Kolonisierung des amerikanischen Westens bis zum Ende des 19. Jahrhunderts und den deutschen Siedlungsabsichten in Mittelosteuropa während des Zweiten Weltkrieges.
Droht in den Industrieländern eine dauerhafte Stagnation? Kommen die Schwellenländer ins Stocken? Und beendet der 3D-Drucker die Globalisierung? Fragen für die ruhigen Tage.
Allen Vorwürfen gegen Google zum Trotz: Der Ngram Viewer ist umwerfend. In Millisekunden ermittelt er, wie oft ein Wort in den Büchern der vergangenen Jahrhunderte verwendet wurde. Wir machen den Test auf „Liebe“, „Angst“ und „Ich“.
Präsident Putin hat die Tradition der Angriffskriege in Europa wiederbelebt. Das Geschichtsbild wird dieser Entwicklung angepasst - und der deutsch-sowjetische Nichtangriffspakt vom 23. August 1939 rehabilitiert. Ein Gastbeitrag.
Im Nationalsozialismus wurde er als „entartet“ geschmäht und als nationalbewusst gelobt: Das Städtische Museum Braunschweig führt die Karriere des Malers und Kunsthistorikers Walter Dexel vor Augen.
Fast wie bei Charles Dickens: Die Einkünfte mancher Familien in Großbritannien reichen nicht einmal mehr für das Essen. Sie stehen Schlange vor den „Food Banks“ – sogar mitten in Oxford.
Das Landgericht Dresden wirft dem Thüringer Ministerpräsidenten Bodo Ramelow die Blockade einer Demonstration in Dresden vor und beantragt die Aufhebung seiner Immunität auf. Ramelow wehrt sich gegen die Vorwürfe.
Ein Monsterunterfangen: Siebzig Jahre deutscher Kulturgeschichte seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs präsentiert 3sat als Vierteiler. Viel Hybris ist dabei im Spiel. Aber die Archive geben auch herrliche Bilder und Szenen preis.
Hitler und Stalin favorisierten im Zweiten Weltkrieg einen Einsatz ihrer Luftstreitkräfte, der primär der Unterstützung des Heeres diente. Die Royal Air Force und die United States Army Air Forces besaßen die technischen Voraussetzungen für einen wirklich „großen“ Einsatz ihrer Bomberflotten.
Oxfam spricht von „einer der schlimmsten Flüchtlingskrisen seit dem Zweiten Weltkrieg“. Die internationale Unterstützung für die Millionen Flüchtlinge aus dem syrischen Bürgerkriegsgebiet reiche bislang nicht aus.
In einem Dorf in der Ostukraine kämpft ein Freiwilligenkorps, das offiziell gar nicht existiert, mit Waffen, die es eigentlich nicht besitzen sollte. Es sind Angehörige des „Rechten Sektors“. Ein Frontbericht.
Dem Direktor kann man nichts vorwerfen, dennoch muss er wohl gehen: Im Streit über die Stiftung Flucht, Vertreibung, Versöhnung geht es um eine Weichenstellung.
16.500 Dortmunder müssen ihre Wohnungen verlassen, weil eine anderthalb Tonnen schwere Luftmine entschärft werden soll. Eine weitere Weltkriegsbombe wurde in Mainz gefunden.
Große Auszeichnung für das deutsche Fernsehen: Der Dreiteiler „Unsere Mütter, unsere Väter“ hat einen Emmy gewonnen. Es ist der weltweite Ableger des wichtigsten Fernsehpreises der Welt.
Die „Konjunktur“ der Menschenrechte während der vierziger Jahre des 20. Jahrhunderts war eine Antwort auf die ungeheuren Verluste, Verbrechen und Verwerfungen des Zweiten Weltkriegs. Jetzt erschien der Menschenrechtsschutz als ein Garant wirksamer internationaler Sicherheitsstrukturen.
Als die Bedeutung dieser Blätter vor hundert Jahren erkannt wurde, hatten sie schon Jahrhunderte im Bestand des Museums geschlummert. Jetzt ist in Leipzig erstmals eine Ausstellung dem zeichnerischen Schaffen des Barock-Genies Bernini gewidmet.
Beatrice Webb hat im 19. Jahrhundert das Elend der Londoner Näherinnen erforscht. Ihr Fazit: Die Armen brauchen keine Almosen, sondern Gewerkschaften. Aus unserer Serie „Die Weltverbesserer“.
Rolf Steininger schildert lebendig die konfliktreichen deutsch-amerikanischen Außenbeziehungen vom Kriegsende 1945 bis heute.
Im Frühjahr wurde ein Rocker des Clubs „Gremium“ erschossen. Nun haben hunderte Polizisten ein Clubheim und mehrere Häuser durchsucht - und fanden auch eine Mörsergranate aus dem Zweiten Weltkrieg.
Wolf Biermanns Auftritt vor dem Bundestag und die Regierungsbildung in Thüringen haben gezeigt: Wir haben die DDR aus der Geschichte gelöscht, deshalb werden wir ihre Schatten und Gespenster nicht los.
Bundeskanzlerin Angela Merkel hat zum 25. Jahrestag des Mauerfalls die historische Bedeutung der Ereignisse vom 9. November 1989 in Berlin gewürdigt. Und an Deutschlands Verantwortung für den Frieden erinnert.
Bombenfund in Offenbach: Bei Straßenarbeiten sind Bauarbeiter auf eine 500 Kilogramm schwere Sprengbombe aus dem Zweiten Weltkrieg gestoßen. 350 Menschen mussten ihre Häuser verlassen.
Die Erinnerungen Michael Kogons an die Zeit zwischen März 1938 und Mitte 1945 sind vor allem „Erinnerungen an meinen Vater Eugen Kogon“ und es ist die Geschichte einer unfassbar traurigen, durch die gewaltsamen Umstände der Naziherrschaft herbeigeführten Entfremdung einer Familie.
Die Karriere des jungen Warschauer Diplomaten Jan Kozielewski wurde durch Hitlers Überfall auf Polen jäh beendet. Er wurde unter dem Decknamen Jan Karski in geheimer Mission nach London und Washington geschickt.
Die Schlacht vom Hürtgenwald vor siebzig Jahren zählt zu den grausamsten des Zweiten Weltkriegs. Ernest Hemingway war als Kriegsreporter dabei. Den Schriftsteller ließ das Gemetzel sein Leben lang ebenso wenig los wie Robert Hellwig. Auf Spurensuche in der Eifel.
Hal Brands führt den Leser in den Maschinenraum amerikanischer Weltpolitik über sechs Jahrzehnte. Seine Analyse und Kritik umfasst die Regierungen Truman, Nixon, Reagan und Bush junior.
Ein rostiges Ding inmitten brauner Erde: Das hätte vieles sein können, doch die Finder erkennen es sofort als Handgranate und rufen die Polizei. Gesprengt ist die Granate bereits, aber die Polizei ermittelt weiter.
Bernd Fabritius, der designierte Vorsitzende des Bundes der Vertriebenen, sieht seinen Amtsantritt als Möglichkeit, die Beziehungen des Verbandes zu Polen zu verbessern.
Schlösser sind zum Fußballspielen da: Die Grafschaft Kent im Südosten Englands ist mit ihren Parks und Burgen ein einziger großer Kindervergnügungsort. Nur vor schwarzen Schwänen wird gewarnt.
Das Bayerische Nationalmuseum in München hat die Herkunft der eigenen Bestände aus Hermann Görings Sammlung aufgearbeitet. Das Ergebnis der Sichtung ist ebenso ehrenwert wie niederschmetternd.
Mehr als 70 Jahre lag das U-Boot 576 vor der Küste North Carolinas, wo es im Zweiten Weltkrieg von amerikanischen Flugzeugen versenkt wurde – nun haben Forscher das Wrack entdeckt.
Der FDP-Europaabgeordnete Alexander Graf Lambsdorff über „Asterix & Obelix“, französisches Selbstbewusstsein, europäische Versöhnung und ein altmodisches Frauenbild.
Die Staats- und Regierungschefs kommen in Mailand zum 10. Asien-Europa-Treffen zusammen, KWS SAAT lädt zur Bilanzpressekonferenz und aus Washington kommt der Philadelphia-Fed-Index für Oktober.
„Don’t mention the war“: So hielten es die Briten bisher, wenn sie es mit Deutschen zu tun hatten. Jetzt zeigt London eine große Deutschland-Ausstellung. Schönt sie das Bild vom einstigen Gegner? Ein Gespräch mit dem Direktor des British Museum.