Triumph der Eigeninitiative
Die Französin Alice Guy-Blaché war eine Pionierin des frühen Erzählkinos. Ein amerikanisches Filmporträt und eine deutsche DVD-Edition setzen ihr ein hochverdientes Denkmal.
Die Französin Alice Guy-Blaché war eine Pionierin des frühen Erzählkinos. Ein amerikanisches Filmporträt und eine deutsche DVD-Edition setzen ihr ein hochverdientes Denkmal.
Das dürfte der wichtigste Fund der neueren französischen Literaturgeschichte sein: Sechzig Jahre nach dem Tod von Céline sind tausende unbekannte Manuskriptseiten aufgetaucht.
Sein Friedberger Haus glich einer Galerie. Jetzt zeigt das Wetterau-Museum eine Auswahl der mehr als 200 Kunstwerke der Sammlung Fritz Usingers, ein Jahr nach seinem 125. Geburtstag.
Carl Friedrich Schmidt ist Musiker – und begeisterter Flieger. Für seine zweite Leidenschaft hat er sich deshalb ein eigenes Flugzeug gebaut. Mit einem Bausatz von Piper, Wankelmotor und viel Hingabe.
Peenemünde, wo die Rakete V2 gebaut wurde, soll Weltkulturerbe werden. Es ging dort aber niemals um den Weltraum. Es ging darum, eine Massenvernichtungswaffe abzufeuern.
Das Dokumentationszentrum Flucht, Vertreibung, Versöhnung am Anhalter Bahnhof in Berlin ist die erste Bundeseinrichtung, die sich dem Leben vieler Einzelner widmet, das nichts weiter auszeichnet, als unwiederbringlich zu sein.
Nikolai Bagajew wurde im Zweiten Weltkrieg mehrmals verwundet aber er hat überlebt und nun hat er auch Corona überwunden.
Im einem New Yorker Auktionshaus haben Ermittler aus osteuropäischen jüdischen Gemeinden gestohlene Artefakte beschlagnahmt. Die während des Holocausts geraubten Gegenstände sollen nun zurückgegeben werden.
Schon 1964 fanden in der japanischen Hauptstadt Olympische Sommerspiele statt. Für den Schwimmer Hans-Joachim Klein waren es unvergessliche Tage.
Die Zentrale Stelle zur Aufklärung von NS-Verbrechen ermittelt auch 75 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkriegs gegen die Täter. Ein Gespräch mit dem Leiter Thomas Will.
Die Fluten haben im Landkreis Ahrweiler in Rheinland-Pfalz verheerende Schäden hinterlassen. Der Landrat spricht von der „größten Katastrophe seit dem Zweiten Weltkrieg“. Und die Frage wird laut: Warum konnte man so von den Wassermassen überrascht werden?
RTL zeigt heute ein Sonderprogramm zum Unwetter. Danach geht es den ganzen Abend lang um Angela Merkel. Wem das nicht reicht, dem sei die Doku „Frau Bundeskanzlerin“ von Katrin Klocke und Stefan Aust empfohlen.
Ein Land wird mit Hilfe von 75 wichtigen Dokumenten vorgestellt.
Auch in der „großen Politik“ geht vieles über einzelne Personen. Zum Beispiel Guido Goldman.
Nach nur 30 Jahren ist die als Fotomotiv beliebte Ostzeile auf dem Römerberg in Frankfurt schon wieder saniert worden. 17,5 Millionen Euro haben die Arbeiten gekostet.
Die Inbetriebnahme der Pipeline Nord Stream 2 ist für Deutschland ein Moment der Entscheidung: Steht es wirklich für eine demokratische Gemeinschaft freier und gleicher Länder? Ein Gastbeitrag des polnischen Außenministers.
Jahrzehntelang erkannte niemand den Wert dieser unscheinbaren Schale, die sich schon lange im Bestand der Porzellansammlung in Dresden befand. Jetzt stellt sich heraus, dass die Kostbarkeit aus China gut 1000 Jahre alt ist.
Die Schlacht von Göteborg 1958 war ein Musterbeispiel für die Politisierung des Fußballs. Auch heute gilt: Egal, mit welcher Botschaft er sich in seiner aggressiven Beschränktheit auflädt, es ist die falsche.
Eine europäische Perspektive auf das Thema eröffnen: Nach langem Ringen wird das Zentrum für Flucht und Vertreibung eröffnet – Erika Steinbach, die zu den Initiatoren zählte, wird nicht dabei sein.
In Iran wird gewählt. Die Grünen planen einen Pakt mit der Wirtschaft. Die DFB-Elf bereitet sich auf das Spiel gegen Portugal vor. Und wie ist es um die deutsche Impfkampagne bestellt? Der F.A.Z.-Newsletter für Deutschland.
Er liebt die Klarheit für den Hörer und die ironische Distanz, bisweilen sogar Komik anstelle von Pathos: Der Komponist Georges Aperghis erhält den mit einer Viertelmillion Euro dotierten Ernst von Siemens-Musikpreis 2021.
Annalena Baerbock steht als Kanzlerkandidatin der Grünen unter Druck. Zu viele Fehler gab es bis jetzt. Die Rede auf dem Parteitag sollte ihre Kritiker Lügen strafen. Was sie von ihrer Leistung hielt, sagte sie am Ende.
Die Aufregung um den ukrainischen Dress war durchaus gewollt. Falls das Team bei der EM im Viertelfinale spielt, könnte sich sogar die russische Justiz des gelben Hemdes annehmen.
Insgesamt 90 Porträts hat Armin Mueller-Stahl in den vergangenen Monaten gemalt. Im Interview spricht der Schauspieler über seine Werke, die Musik, jüdische Freunde, die SPD – und das Leben nach dem Tod.
Welche Schäden und Verschmutzungen stammten von den Besatzern, welche von den Befreiern? Ein Symposium zum Schutz der Schlösser bei Paris im Zweiten Weltkrieg zeigt den Umgang mit Kunst durch Deutsche und Amerikaner.
Vier Männer brachten den Sprengstoff für die Südtiroler „Feuernacht“ von 1961 auf Saumpfaden über die italienische Grenze. Ihrer Verhaftung entzogen sie sich durch Flucht nach Österreich und Bayern. Wird Italiens Staatspräsident sie begnadigen?
In Afghanistan waren zeitweilig bis zu 5000 italienische Soldaten im Einsatz. Das Land hat 53 Gefallene zu beklagen. Jetzt zieht Rom seine letzten Truppen ab – und präsentiert eine Erfolgsbilanz.
Vor dem Besuch des amerikanischen Präsidenten will der britische Premierminister nicht mehr von einer special relationship zwischen beiden Ländern sprechen. Wie hatte Donald Trump seinerzeit das Verhältnis noch genannt?
Sachsen-Anhalt besteht zu großen Teilen aus der „unterteuften“ Landschaft, die Thomas Mann im „Doktor Faustus“ beschreibt. Was macht dieses Bundesland aus?
In Taiwan finden sich noch zahlreiche Bunker aus dem Zweiten Weltkrieg. Die Fotografin Ann Wang hat sich mit dem Militär-Experten Chen Kou Ming auf die Spurensuche einer vergangenen, aber visuell immer noch präsenten Welt begeben.
Ein blaues Pferd, warum denn nicht? Er setzte der tristen Kunstauffassung des Nationalsozialismus seine Collagen entgegen: Zum Tod des weltweit beliebten Kinderbuchkünstlers Eric Carle.
In den Vereinigten Staaten sprang die Inflationsrate nach dem Zweiten Weltkrieg in einer der Pandemie nicht unähnlichen wirtschaftlichen Situation von 2 auf 20 Prozent, weil die Politik zu lange tatenlos zuschaute. Gefahr droht auch jetzt.