Wie wird man einen Altkanzler los?
Die SPD leidet unter Gerhard Schröder. Nun soll der Putin-Freund selbst gehen. Darf er noch sein Büro in Berlin haben?
Die SPD leidet unter Gerhard Schröder. Nun soll der Putin-Freund selbst gehen. Darf er noch sein Büro in Berlin haben?
Am 9. Mai ist der Zweite Weltkrieg 77 Jahre vorbei. Für Russlands Präsidenten womöglich das entscheidende Datum, um seiner Bevölkerung einen „Sieg“ zu präsentieren.
Der frühere Bundeskanzler Gerhard Schröder will an seinen russischen Posten festhalten – „so lange Putin Deutschland nicht das Gas abdreht“. SPD-Chefin Esken fordert ihn darum jetzt zum Austritt auf.
Der „Tag der Befreiung“ spaltet Italien schon immer. Dieses Jahr ist er überschattet vom Streit der Linken über den Umgang mit Putins Krieg.
Der ehemalige Bundeskanzler Schröder bezeichnet Putin als verhandlungsbereit und die Gasgeschäfte mit Russland als unvermeidlich für die deutsche Industrie.
Das russische Militär steht unter erheblichem Druck, Putin nach den Misserfolgen der ersten Kriegswochen Erfolge zu liefern. Wie schwierig das ist, zeigen nun auch die ersten Tage der neuen Offensive im Donbass.
Neue Zeiten brechen an, predigen die Business-Coaches: „Agility“ war gestern. Aber was hat das bloß mit Donald Trump und Wladimir Putin zu tun?
Er habe immer deutsche Interessen vertreten, sagt der frühere Bundeskanzler und Inhaber mehrerer Posten bei russischen Energiekonzernen in einem Interview. Einen Rücktritt könne er sich nur in einem Fall vorstellen.
Parteivize Johannes Vogel fordert im Interview, auch schwere Waffen an die Ukraine zu liefern. Eine Distanzierung von der Position des Bundeskanzlers sieht er darin nicht.
Guterres wird am Dienstag auf Präsident Putin treffen und im Anschluss in die Ukraine weiterreisen. Dort soll er am Donnerstag von Präsident Selenskyj empfangen werden. Putin hatte bislang jeden Kontakt mit dem UN-Generalsekretär abgelehnt.
Hitler wurde nicht durch Ostermärsche besiegt. Auch Putins Russen werden nicht durch Umarmungen bezwungen werden.
In der Ukraine wird mit Raketen und Panzern und anderen schrecklichen Waffen gekämpft. Aber dafür, wie sich ein Krieg entwickelt, können auch Wörter eine entscheidende Rolle spielen – in drei Richtungen.
Viele Katholiken fragen sich, warum Franziskus nicht Russland als Angreifer nennt. Ist der Papst ein Putin-Versteher?
Kiew fürchtet Pseudoreferenden in besetzten Ukraine-Gebieten. Die NRW-Opposition hinterfragt die Rolle von Ministerpräsident Wüst in der „Mallorca-Affäre“. Bei der Kunstbiennale Venedig geht es um Surrealismus, Krieg und ein Lebenswerk. Alles Wichtige im F.A.Z.-Newsletter.
Laut Präsident Selenskyj leisten die Eingeschlossenen in Mariupol nach wie vor Widerstand gegen russische Angriffe. Russland habe jedoch 42 Ortschaften in Donezk erobert. In mehreren Städten habe es nach Beschuss Tote gegeben. Der Überblick.
Laut Präsident Selenskyj leisten die Eingeschlossenen in Mariupol nach wie vor Widerstand gegen russische Angriffe. Russland habe jedoch 42 Ortschaften in Donezk erobert. In mehreren Städten habe es nach Beschuss Tote gegeben. Der Überblick.
Die russische Propaganda lässt vermuten, dass der Kreml Pseudoreferenden in frisch besetzten Gebieten der Ukraine vorbereitet. Zugleich lässt sich Präsident Wladimir Putin als Friedensstifter inszenieren.
Während Putin betont, der „Blitzkrieg“ des Westens gegen die russische Volkswirtschaft sei gescheitert, sind russische Bankexperten skeptischer. Sie erwarten einen Anstieg der Inflation und einen deutlichen Rückgang des Bruttoinlandsprodukts.
Nach Istanbul können Russen noch fliegen. Gegner Putins haben hier Zuflucht gefunden – zumindest vorübergehend. Sie fragen sich, warum die westlichen Demokratien ihnen den Start in ein neues Leben so schwer machen.
Mit seinem Befehl, die Erstürmung des „Asowstal“-Geländes in Mariupol abzusagen, greift Wladimir Putin erstmals direkt ins Kampfgeschehen ein. Das könnte ein Zeichen sein, dass die Unterstützung des Krieges in Russland nachlässt.
Der russische Präsident Wladimir Putin hat angeordnet, das Stahlwerk von Mariupol nicht zu stürmen, sondern zu belagern. Grund dafür ist offenbar der zu große Widerstand ukrainischer Soldaten. Die Hafenstadt selbst erklärte er für „erfolgreich befreit“.
Die russischen Streitkräfte sollen in einem desaströsen Zustand sein. Doch was wissen wir wirklich über die Stärken und Schwächen von Putins Armee? Der Militärhistoriker Sönke Neitzel gibt Auskunft.
Bundespräsident Steinmeier +++ Ausladung Steinmeiers +++ Respekt für Marina Owsjannikowa +++ Mut der Marina Owsjannikowa +++ Juri Andruchowytsch
Die Linkspartei muss ihre Führung neu ordnen. Der Westen kündigt Waffenlieferungen an die Ukraine an, die noch vor Kurzem tabu waren. Und: Hat Boris Johnson wissentlich die Unwahrheit gesagt? Alles Wichtige im F.A.Z.-Newsletter.
Die besten Texte zu Russlands Aggression wurden schon 2014 geschrieben, als auf dem Maidan eine ukrainische Revolution stattfand: Eine kritische Rückschau.
Die Offensive der russischen Streitkräfte verändert nicht nur die Kriegführung. Westliche Staaten kündigen Lieferungen an, die lange als undenkbar galten.
Berlin sollte aus der Vorgeschichte des Ukrainekriegs Lehren ziehen. Mit seiner Unterstützung für die Ostseepipeline hat es Putins Krieg Vorschub geleistet.
Was tun oder lassen mit den Russen – das ist die drängende Frage im Sport. Die Leichtathleten haben eine Antwort gefunden. Auch wenn sie bizarr erscheint.
In Butscha wurde auch Ilja Nawalnyj getötet. Alexej Nawalnyj glaubt, dass das kein Zufall ist. Er und der Getötete haben einen gemeinsamen Urgroßvater.
Mitstreiter von Alexej Nawalnyj haben eine Recherche über den Dirigenten Valery Gergiev veröffentlicht. Sie bezeichnen ihn als Schattenaußenminister Putins, der mit seiner Kunst die Verbrechen des Kremls vergessen machen soll.
Als Roman war es schon zu lesen, aber wer hätte es gedacht: Deutschlands Reaktion auf Russlands Angriffskrieg bestätigt die verstörende Regel, dass Wirklichkeit oft unheimlicher ist als Fiktion. Ein Gastbeitrag.
Russland habe eine „Scheißarmee“, der Ukrainekrieg sei ein Massaker: Oleg Tinkow, ein selbst von Sanktionen betroffener russischer Milliardär, wird sich mit diesem Post im Kreml keine Freunde gemacht haben. Allerdings lebt er auch im Ausland.
Russland will insgesamt 1260 Ziele in der Ukraine beschossen haben. Die Hafenstadt Mariupol vollständig unter Kontrolle zu bringen, gelang Putins Truppen jedoch auch am Dienstag nicht.
Dass Russland mit seinem als „Spezialoperation“ verniedlichten Angriffskrieg bisher gescheitert ist, steht für den Politikwissenschaftler Ralph Rotte außer Frage. „Mehr als 14 Tage Zeit hat Putins Armee auch in der Ostukraine nicht mehr“, sagt Rotte.
Die Welt hat gesehen, welche Gräueltaten russische Soldaten in Butscha verübt haben. Was macht Putin? Er zeichnet die Mörder aus. Sein Vernichtungswille ist total.