„Zar Alexander Owetschkin und seine Rote Armee“
Gold - nichts anderes erwarten die Russen von ihrer „Sbornaja“ und dem Star Alexander Owetschkin. Der Trainer spricht von „kriegswichtigen Entscheidungen“.
Gold - nichts anderes erwarten die Russen von ihrer „Sbornaja“ und dem Star Alexander Owetschkin. Der Trainer spricht von „kriegswichtigen Entscheidungen“.
Vor sieben Jahren verlor Salzburg seine Olympiabewerbung gegen Sotschi. Zauchensee sollte ein Hauptschauplatz der Spiele sein. Die Niederlage tat weh, doch die Wunden sind verheilt.
Was wird aus der Ukraine? Der amerikanische Historiker Timothy Snyder warnt. Er fürchtet die Renaissance einer alten Idee russischer Nationalisten.
Politik und Sport sollten nicht miteinander vermengt werden, meint Wladimir Putin. Schon die Eröffnungsfeier in Sotschi hat diese Vorgabe ins Gegenteil verkehrt.
Zum Start in Sotschi gibt es Tschaikowskis Schwanensee. Leicht, elegant, beschwingend. Aber gerne. Doch ausgerechnet, nachdem der frühere KGB-Offizier Wladimir Putin die Spiele eröffnet hat?
Russlands Präsident Putin fordert dazu auf, Fragen des Sports nicht mit denen der Politik und der Menschenrechte zu vermischen. Dass das in der Praxis aber nicht immer funktioniert, zeigt der Fall Sergej Fadejew.
Wenn schon eine amerikanische Spitzendiplomatin „einen Scheiß“ auf die Europäer gibt, wird Putin deren Abwesenheit bei Olympia gut verkraften. Und vermutlich sieht sich Russlands Präsident bestätigt.
Als Wladimir Putin die Olympischen Spiele nach Russland holte, war er so populär wie nie zuvor. Nun liegen für ihn Zauber und Fluch in Sotschi nahe beieinander.
Nach seiner Ablösung als Cheftrainer der russischen Biathleten leitet der Deutsche Wolfgang Pichler jetzt eine Frauen-Trainingsgruppe des Gastgebers. Im FAZ.NET-Interview spricht er über seine Erfahrungen in Russland und seine Sicht auf Sotschi.
Seit je verbringen Russlands Mächtige ihre Sommer in Sotschi. Sowjetdiktator Josef Stalin ließ hier seinen Arm mit Heilwasser behandeln; Wladimir Putin wurde ebenfalls zum Dauergast. Die Olympischen Winterspiele haben den Ort nicht wachgeküsst, sondern überrollt.
Vor der Abreise zu den Olympischen Winterspielen deutet der ukrainische Präsident ein Einlenken gegenüber der Opposition an. In Russland erwartet ihn ein Amtskollege, in dessen Umfeld Rufe nach einer Niederschlagung der Proteste laut werden.
Die Worte von Ban Ki-moon haben hohen symbolischen Wert. Der UN-Generalsekretär ruft in seiner Rede bei der IOC-Vollversammlung zur Unterstützung von Homosexuellen auf. Anschließend trifft er sich mit Wladimir Putin.
Der Liedermacher und einstige DDR-Bürgerrechtler Wolf Biermann hat dem ukrainischen Oppositionspolitiker Vitali Klitschko in einem persönlichen Brief Mut zugesprochen. Das Schreiben hat zahlreiche prominente Mitunterzeichner.
Jewgeni Pluschenko ist alt, aber nicht mehr der Alte. Seit 2013 hat der Eiskunstläufer und Liebling Russlands eine künstliche Bandscheibe. Er ist trotzdem da - aber vielleicht schon bald wieder weg.
Die Olympischen Winterspiele in Sotschi sind in der öffentlichen Wahrnehmung zu einem Problemfall geworden. Schon vor dem Beginn steht der neue IOC-Präsident Thomas Bach unter Druck.
Bundespräsident und Kanzlerin reisen nicht nach Sotschi: Altkanzler Gerhard Schröder lässt sich die Olympischen Winterspiele indes nicht entgehen.
Unter einem Vorwand geht die russische Justiz gegen „TV Doschd“ vor. Der Sender betreibt fröhliche Opposition. Gerade deshalb muss Präsident Putin das Programm fürchten. Doch wird es bleiben?
Putin legt versprochene Kredite für die Ukraine auf Eis – und erhöht so den Druck auf Kiew. Russland kehrt zu seiner alten Strategie von Zuckerbrot und Peitsche zurück.
Wie Bundespräsident Gauck und weitere ranghohen Politiker wird auch David Cameron nicht nach Sotschi zu den Olympischen Winterspielen reisen. Offiziell ist der Terminkalender des britischen Regierungschefs zu voll.
Unter dem Protest der Opposition beschließt das ukrainische Parlament ein Amnestiegesetz für Demonstranten. Kanzlerin Merkel fordert derweil die Präsidenten Putin und Janukowitsch auf, eine friedliche Lösung der Krise herbeizuführen.
Ungewöhnlich offene Beschuldigungen begleiteten in letzter Zeit den Zwist zwischen Moskau und Brüssel. Expertengespräche sollen den Streit über die Ukraine und andere EU-Nachbarn entschärfen.
Der Oppositionelle Nawalnyj wirft im F.A.Z.-Gespräch dem russischen Präsidenten Putin neben Korruption bei Olympia auch Umweltzerstörung aus privaten Vorlieben vor. So sei für Putin nahe Sotschi im subtropischen Wald eine Residenz gebaut worden - getarnt als „Biosphärenstation“.
Präsident Janukowitsch muss sich den Protesten der Opposition weiter beugen: Das ukrainische Parlament hat mit Mehrheit das jüngst verschärfte Demonstrationsrecht annulliert. Zuvor hatte Ministerpräsident Asarow seinen Rücktritt angekündigt.
In Sotschi kann man besichtigen, wie Putins Macht zugleich Russlands Schwäche ist. Die Folgen sind Korruption, Umweltzerstörung und Willkür.
Westliche Staaten sollten nicht die Olympischen Spiele in Sotschi boykottieren, sondern die Nutznießer der Korruption verfolgen. Das fordert der russische Oppositionelle Alexej Nawalnyj in der F.A.Z. Ausdrücklich nannte er Deutschland.
Michail Chodorkowskij war vom russischen Präsidenten Putin begnadigt worden. Platon Lebedjews Strafe erklärte ein Gericht schlicht für verbüßt. Die Opposition in Russland begrüßt die bevorstehende Freilassung dennoch „uneingeschränkt“.
Washington bleibt vor der Syrien-Konferenz wenig mehr als das Prinzip Hoffnung. Den Zugriff auf die Gegner Assads hat es längst verloren. Saudi-Arabien lässt seiner Verachtung für Amerikas Syrien-Politik inzwischen freien Lauf.
Der Dokumentarfilm „Putins Spiele“ zeigt diktatorische Großmannssucht und brutale Gier rund um die Olympischen Winterspiele. Regimekritiker Boris Nemzov würde sich wundern, wenn alle Gäste ob der Bausünden überleben.
Die Debatte um einen Olympia-Boykott bezeichnet Wladimir Putin als „dumm“. Sie sei ein „Überbleibsel eines alten Denkens“ wie im Kalten Krieg. Sotschi solle vielmehr die schärfsten internationalen Probleme „entpolitisieren“.
Wladimir Putin ruft nach Sotschi, aber die Welt bleibt zu Hause. Bestsellerautor Wladimir Kaminer hält das für keine gute Idee. Im Interview mit der Sonntagszeitung ruft er vor allem Europäer auf, in die Olympiastadt zu reisen.
Vielleicht ist es ganz gut, dass Wladimir Putin die Jacken für die Olympia-Helfer nicht entworfen hat. Seine modischen Fehltritte in Flecktarn sind legendär. Und Uniformen wird es genügend geben in Sotschi.
Wladimir Putin weist die Kritik am Anti-Homo-Gesetz zurück. An sich sei Homosexualität in Russland gar nicht verboten. Auf eine Einschränkung weist der Präsident vor Olympia in Sotschi aber doch hin.
Wenn Paranoia als Sinn für die Realität gelten muss: Der Moskauer Kremlkundler Stanislaw Belkowski analysiert Wladimir Putins Verhältnis zur Macht und zu seinen russischen Landsleuten.
Drei Wochen vor Beginn der Winterspiele bekräftigt Kremlchef Putin, dass bei Olympia niemand wegen seiner Herkunft, Rasse oder „sexuellen Orientierung“ ausgegrenzt werde.
Russlands Kampf gegen Terrorismus lässt praktisch die alte Gesetzgebung der Sowjetunion wiederaufleben. Aus Angst vor Anschlägen will die russische Duma den Handlungsspielraum der Geheimdienste erweitern.
Eine Atmosphäre der Angst und Einschüchterung beklagen Bürgerrechtler im Olympiaort Sotschi. Die Vorwürfe richten sich nicht nur an Russland, sondern auch an das IOC. Der deutsche Sicherheitsexperte Spahn warnt vor Polizeispielen.