Klinkenputzerei
Nach Gesprächen in Kiew traf Frank-Walter Steinmeier den russischen Außenminister Lawrow und überraschend auch den russischen Präsidenten Putin. Das Gespräch sei „ernsthaft und offen“ verlaufen, hieß es anschließend.
Nach Gesprächen in Kiew traf Frank-Walter Steinmeier den russischen Außenminister Lawrow und überraschend auch den russischen Präsidenten Putin. Das Gespräch sei „ernsthaft und offen“ verlaufen, hieß es anschließend.
Matthias Platzeck gibt den Russland-Versteher. Wir, der Westen, hätten russische Ängste nicht ernst genommen. Als ob jemand wie Putin Angst vor der Nato hätte!
Die postsowjetischen Staaten sind noch auf der Suche nach neuen nationalen Identitäten, da ballt Russland schon wieder seine Faust. Das Goethe-Institut in Georgien sucht die neuen Nationalbilder in ihren Museen.
Hat uns die ARD „Kreml TV“ vorgesetzt? Weil der russische Präsident dort ungestört reden durfte? Mitnichten. Propaganda in seinem Sinne findet woanders statt: bei „Russia Today TV deutsch“ im Internet.
Vor der Abstimmung über eine UN-Resolution zur Menschenrechtslage in Nordkorea sieht sich das Regime wieder einmal isoliert. Jetzt hofft es auf Präsident Putin, der dem Westen die Stirn bietet.
Der Kreml nutzt seine enorme Medienmacht, um eine Parallelwelt aufzubauen, in der Russland einem Angriff aus dem Westen ausgesetzt ist. Fernsehsender schüren Urängste und werden zum Teil des Waffenarsenals im Ukraine-Konflikt.
Im UN-Gefängnis wetterte der serbische Nationalistenführer Šešelj gegen alle und jeden. Jetzt kehrt der krebskranke Chauvinist in seine Heimat zurück und wirbt für eine Allianz mit Putins Russland – muss uns das interessieren? Es sollte.
Wladimir Putin muss sich auf dem G-20-Gipfel in Brisbane einige Anfeindungen gefallen lassen – nicht zuletzt vom Gastgeber selbst. Er reist zeitig ab, gibt aber nicht klein bei.
In einer Rede zur Außenpolitik in Sydney kritisiert Bundeskanzlerin Merkel mit scharfen Worten den russischen Präsidenten. Putins Vorgehen wie etwa in der Ukraine stelle die europäische Friedensordnung insgesamt infrage.
Putin wirbt um Deutschland, Japan braucht mehr Käufer und alle gegen Obama. Verbündete sucht heute jeder.
Russlands Präsident enthüllt in der ARD seinen Plan: Eine russisch-deutsche Entente muss her, um den Frieden in Europa zu erhalten. Was die Ukrainer wollen, spielt keine Rolle. So spannend war der Polit-Abend lange nicht mehr.
Russlands Präsident Wladimir Putin hat in einem Interview mit der ARD bestritten, dass sein Land auf der Halbinsel Krim gegen das Völkerrecht verstoßen habe. Vielmehr hätte das russische Militär die ukrainischen Streitkräfte blockiert, „um Blutvergießen zu vermeiden“.
Angesichts der Konfrontation zwischen Moskau und dem Westen bangen deutsche Manager inzwischen um ihr Firmenvermögen in Russland. Wirtschaftsvertreter berichten von offen feindseliger Stimmung im Land.
Der ukrainische Präsident Poroschenko sieht sein Land vorbereitet für einen „totalen Krieg“ mit Russland. Er wolle zwar nichts anderes als Frieden, müsse sich aber auch auf die schlimmsten Szenarien vorbereiten.
Der G-20-Gipfel in Brisbane hat gezeigt, dass der Westen gerne mit Russland zusammenarbeiten würde. Dafür müsste der Kreml allerdings das Völkerrecht einhalten - erst recht in der Ukraine.
Am Willen zu reden, kann es kaum gelegen haben. Putin, Merkel und Juncker saßen Stunden beieinander, um Auswege aus der Ukraine-Krise zu suchen - vergeblich. Der Preis der Konfrontation kann hoch sein.
Der russische Präsident beklagt den wachsenden Druck. Auch stundenlange Gespräche mit Merkel und Juncker bringen keine Lösung für die Ukraine. Vom Gipfel reist Putin zeitig ab - weil er lieber schlafen möchte.
Eigentlich sollte es um Wirtschaftswachstum gehen. Doch die Ukraine-Krise überschattet den G20-Gipfel im australischen Brisbane. Der Streit zwischen den westlichen Staats- und Regierungschefs und Russland spitzt sich zu.
Wladimir Putin hat gedroht, ein weiteres militärisches Vorgehen der ukrainischen Regierung im Osten des Landes nicht zu tolerieren. Beim G-20-Gipfel in Brisbane sprach der russische Präsident lange mit Bundeskanzlerin Angela Merkel und EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker.
Australien möchte sich beim G-20-Gipfel als Mitspieler in der internationalen Politik profilieren. Von Klimaschutz und Ebola-Bekämpfung will Canberra aber nichts wissen.
Warum reist Angela Merkel Tausende Kilometer ans andere Ende der Welt? An diesem Wochenende kommen in Australien die Staats- und Regierungschefs der wichtigsten Industrie- und Schwellenländer zusammen. Fünf Fragen und Antworten zum Treffen der G20.
Der Ukraine-Konflikt spitzt sich wieder zu und verfolgt Bundeskanzlerin Merkel bis ans andere Ende der Welt. Beim G20-Gipfel will sie direkt mit Putin reden.
Die Waffenruhe in der Ukraine ist gebrochen, im Donbass wird wieder gekämpft. Nato-Generalsekretär Stoltenberg attackiert Putin deshalb scharf. Die ukrainische Regierung strebt nach eigener Aussage weiter eine politische Lösung an.
Zuletzt hatte Moskau Langstreckenbomber weit über seine Grenzen hinaus geschickt, nun kreuzen russische Kriegsschiffe vor der australischen Küste. Nachdem der australische Regierungschef Abbott wegen des Ukraine-Konflikts Putin vom G20-Gipfel ausladen wollte, gilt die Stimmung zwischen den Ländern als angespannt.
Barack Obama und Wladimir Putin in einer aufgepeppten Variante der Mao-Jacke – was sollte das denn? Auf dem Apec-Gipfel in China mussten sich die Staats- und Regierungschefs auch modisch beugen. Ein klarer Fall von Symbolpolitik.
Zu Beginn des Apec-Gipfels gab es nicht mehr als einen flüchtigen Kontakt zwischen dem amerikanischen Präsidenten und dem Kremlchef. Nun haben sich die Beiden während des Gipfels zu persönlichen Gesprächen getroffen.
Wer hat das Sagen in der Welt? Auf dem Asien-Pazifik-Treffen geht es aller Erfahrung nach auch um diese Frage. Präsident Barack Obama jedoch bestreitet nun, dass Amerika den chinesischen Einfluss in der Region klein halten wolle. Das Gegenteil sei richtig.
Erst greift der frühere sowjetische Staatschef Gorbatschow den Westen an. Dann hält er nach Gesprächen mit Merkel und Kohl eine Versöhnungsrede. Und rät zur rhetorischen Abrüstung in der Ukraine-Krise.
Panzer, Haubitzen und weiteres schweres militärisches Gerät: Offensichtlich verstärken die Separatisten ihre Truppen nahe Donezk. Außenminister Steinmeier warnt vor einer weiteren Eskalation in der Ostukraine.
In Asien beginnt ein Reigen von Spitzentreffen, bei denen es um die Zukunft der Welt geht. Amerika versucht, Chinas wachsenden Einfluss einzudämmen.
In der Ostukraine flammt die Gewalt wieder auf. Washington und Brüssel vermuten die Verantwortlichen dafür in Russland. Moskau solle die militärische Versorgung der Rebellen einstellen.
Russlands Präsident Putin fordert eine „optimale“ Schach-WM - aber es kommen kaum Zuschauer nach Sotschi. Magnus Carlsen verblüfft derweil mit seiner Dame.
25 Jahre nach dem Fall der Mauer: Wir sehen das neue Europa mit alten Augen. Peter Gauweiler spricht im F.A.S.-Interview darüber, wie sich am 9. November in der deutschen Geschichte Freude und Schmerz mischen.
Vor ein paar Monaten erst hat Russland einen Gas-Liefervertrag mit China abgeschlossen. Jetzt verdoppelt es die Menge.
Er sei nach dem Mauerfall nicht über den Tisch gezogen worden, sagte Michail Gorbatschow: Ein Verzicht auf eine Nato-Osterweiterung sei keine Bedingung zur Wiedervereinigung gewesen. Fehler im Umgang mit Russland kritisierte derweil der frühere Außenminister Genscher.