Keine Einigung auf Feuerpause in Syrien
Am Rande des G-20-Gipfels haben sich Amerikas Präsident Obama und Russlands Staatsoberhaupt Putin nicht auf eine Waffenruhe in Syrien einigen können. Zuletzt gab es Hoffnungen einer Annäherung.
Am Rande des G-20-Gipfels haben sich Amerikas Präsident Obama und Russlands Staatsoberhaupt Putin nicht auf eine Waffenruhe in Syrien einigen können. Zuletzt gab es Hoffnungen einer Annäherung.
Kann ein neuer Rüstungswettlauf in Osteuropa noch verhindert werden? Bundesaußenminister Steinmeier will zumindest den Versuch wagen. Doch aus dem Baltikum kommt schroffe Ablehnung.
Nicht nur um die Weltwirtschaft, sondern auch um weltweite Krisen geht es beim G-20-Gipfel in Hangzhou. Barack Obama und ein deutsches Medium erleben China als kühlen Gastgeber.
Politik verträgt sich hier gut mit Kultur: In Kanada weihte Ministerpräsident Trudeau das nationale Kunstmuseum ein, das alles anders als die amerikanischen Nachbarn macht.
Der Brexit ist für die Europäische Union ein historisch bedeutender, politisch schmerzhafter und wirtschaftlich schädlicher Schnitt. Eine existentielle Krise ist der Austritt nicht. Als ökonomischer und politischer Hauptnutznießer, aber auch wegen der europäischen Geographie und Geschichte kann Deutschland gar nicht anders, als den europäischen Weg mit Vorrang zu begehen und die Union zusammenzuhalten.
Auf dem G-20-Gipfel in Hangzhou erwartet die Deutschen Widerstand. Doch die Hoffnung auf mehr Transparenz in der Steuerpolitik bleibt.
Moskau steckt mit seinem Syrien-Einsatz in der Klemme, denn sein neuer Verbündeter Erdogan greift seinen alten Verbündeten Assad an. Für die Kämpfe in Syrien setzt der Kreml auf Söldner.
Russland empfängt seine erfolgreichen Sportler nach den Spielen in Rio im Kreml und belohnt sie fürstlich. Für den Rest der Sport-Welt findet Präsident Putin harte Worte.
Der frühere Präsident will zurück an die Macht. Am Mittwoch werde er seine Kandidatur öffentlich machen, heißt es aus seinem Umfeld. Wie stehen seine Chancen auf dem Weg in den Élysée-Palast?
Staats-Doping! Na und? Putins Reich bekommt in Rio auffällig oft seinen Willen. Auch die Erfolge bleiben nicht aus. Eine weitere bittere Pointe dieser Groteske könnte es am Dienstag geben.
Der Putsch vor 25 Jahren hat dem heutigen Russland den Weg bereitet. Doch der Versuch, die alte Sowjetunion wiederzubeleben, löst heute noch zwiespältige Gefühle bei vielen Russen aus.
In Russland sind Kreml und Kirche ein Bündnis eingegangen. Die Orthodoxie liefert den Mächtigen eine Deutung von Geschichte und Gegenwart, in der Zar und Stalin ihre Plätze als Helden haben und der Kampf gegen den Westen als höhere Notwendigkeit begründet wird.
Russlands Ehre wird in Riga, Prag und Zypern verteidigt. Durch tapfere Kläffer, die auf die Namen Pinkerton, Cäsarewitsch und Hugo Boss hören. Wenn nur die Bolschewisten nicht wären.
An seinem 90. Geburtstag tritt der kubanische Revolutionsführer noch mal ins Rampenlicht. Er nutzt den historischen Anlass, um gegen einen alten Gegner auszuteilen.
Wladimir Putin hat einen engen Vertrauten entlassen. Die halbe Welt rätselt nun, warum.
Der russische Geheimdienst führt den angeblichen Verantwortlichen der angeblichen Terrorakte auf der Krim vor – Beweise bleibt Moskau weiter schuldig.
Die Hände unserer Politiker werden kaum wahrgenommen. Dabei sind sie sehr verräterisch.
Er galt als zweitmächtigster Mann hinter dem Präsidenten und enger Vertrauter Putins. Nun wurde Präsidialamtschef Sergej Iwanow entlassen. Sein Nachfolger ist jünger und bringt weniger politisches Gewicht mit.
Russland behauptet, Anschläge des ukrainischen Militärs verhindert zu haben und präsentiert einen „ukrainischen Agenten“. Doch dessen Bruder spricht von einer Entführung.
Russland behauptet, Anschläge des ukrainischen Militärs auf der Krim verhindert zu haben - und zieht offenbar Truppen an der Grenze zur Ukraine zusammen. Die Regierung in Kiew reagiert.
Angesichts vieler scheiternder Staaten ist „gute Regierungsführung“ zu einem Auslaufmodell geworden: Müssen wir lernen, mit der Lüge – die auch von Donald Trump hoffähig gemacht wird – zu leben? Ein Gastbeitrag.
Russlands Inlandsgeheimdienst will ukrainische Anschläge auf der annektierten Halbinsel Krim verhindert haben. Präsident Putin droht mit Gegenmaßnahmen. Die ukrainische Regierung weist die Anschuldigungen zurück.
Das Umweltministerium wird bis auf weiteres keine blaue Feinstaubplakette einführen. Am Abend antwortet Hillary Clinton auf Trumps Wirtschaftsrede.
Vieles spricht dafür, dass Erdogan und Putin in St. Petersburg keine antiwestliche Allianz von strategischer Tiefe geschmiedet haben. Sondern allenfalls ein mit Versöhnungsrhetorik verziertes Zweckbündnis.
Erdogan und Putin zelebrieren einen Neustart ihrer Beziehungen. Doch in Wirklichkeit verbindet die beiden Länder wenig – außer ihr schlechtes Verhältnis zur EU.
Die Stimmung sei „sehr positiv“ gewesen, heißt es aus dem türkischen Präsidialamt: Eineinhalb Stunden haben der russische Präsident Putin und sein türkischer Amtskollege miteinander gesprochen. Beide Seiten betonen den Wert der neuen Partnerschaft.
Versöhnung auf Bewährung oder strategische Partnerschaft? Deutsche und europäische Politiker sind sich uneins, wie die Wiederannäherung zwischen dem russischen Präsidenten und seinem türkischen Amtskollegen zu lesen ist.
Am Dienstag treffen sich Putin und Erdogan in St. Petersburg. Von einer neuen „strategischen Partnerschaft“ ist die Rede. Ein Etikettenschwindel?
Lange war unsicher, ob Russen an Olympia teilnehmen dürfen. Viele dürfen – und einer holt am ersten Tag die erste Goldmedaille. Dass Beslan Mudranow siegt, dürfte Wladimir Putin besonders freuen.
Wenn Gold der einzige Maßstab ist, so tun die Athleten bei Olympia alles dafür. Das ist aber nicht Sinn der Spiele. Die wahre Stärke einer Nation liegt woanders.
Der amerikanische Präsident macht Russland für die dramatische Situation in Syrien verantwortlich. Putin müsse aufhören, das mörderische Assad-Regime zu unterstützen, sagte der Präsident. Gleichzeitig will Obama aber mit dem Kreml kooperieren.
Trotz militärischer Muskelspiele setzt Russland auf Europa. Mit dem Verzicht auf die Ostsee-Gasleitung „Nord Stream II“ würden die Europäer sich schaden. Ein Kommentar.
Für eine Verständigung mit Russland scheint Trump auch die Anerkennung eines Völkerrechtsbruchs in Kauf zu nehmen. Seine Konkurrenten sind über seine „absolute Ergebenheit“ gegenüber dem Kreml entsetzt.
In einem TV-Interview macht Hillary Clinton deutlich, wer die E-Mail-Konten der demokratischen Parteiführung gehackt hat. Für die amerikanische Präsidentschaftskandidatin ist damit die nationale Sicherheit gefährdet.
Auf der Insel Walaam im Nordwesten Russlands tobt ein Kampf mit ungleichen Mitteln. Unter Berufung auf Ordnung und Barmherzigkeit treibt ein Kloster die Umsiedlung der letzten Einwohner aufs Festland voran. Aber wen stören sie eigentlich?
Zu teuer, zu intransparent, ohne moralische Kraft: Die Reputation Olympias könnte derzeit schlechter nicht sein. Die Milliarden sprudeln zwar wie eh und je – aber das Geschäftsmodell des IOC gerät an seine Grenzen.