Putins 70 Prozent
Natürlich war die Präsidentenwahl in Russland nicht fair und frei. Trotzdem lässt sich aus dem Ergebnis einiges herauslesen.
Natürlich war die Präsidentenwahl in Russland nicht fair und frei. Trotzdem lässt sich aus dem Ergebnis einiges herauslesen.
Putin will den Anschein wahren, in Russland würden demokratische Prozesse geachtet. Doch die Präsidentenwahl ist keine Wahl, sie besteht aus Manipulation und Täuschung. Nie wurde die moderne demokratische Verfassung Russlands so wenig geachtet wie heute. Ein Gastbeitrag.
Die neue Börsenswoche hat es in sich: Der Zinsentscheid der Fed, ein weiteres Börsendebüt in Frankfurt und Stühlerücken im Dax. Hinzu kommt dann noch aus Amerika der Faktor Trump.
Hartz-IV lohnt sich oft mehr als Arbeit. Das ist aber nicht der Grund, warum in Berlin der Flughafen nicht fertig wird. Und unsere neuen Minister können auch ohne abheben.
Wegen des Konflikts um die Krim hat der Westen Sanktionen gegen Russland verhängt. Das geht der Ukraine nicht weit genug. Sie fordert, Gerhard Schröder ins Visier zu nehmen. Damit beginnt auch in Deutschland eine Debatte.
Voller Genugtuung über die Präsidentenwahl gibt Putin einen Vorgeschmack auf die nächsten Jahre. Konflikte wie den Streit um den Giftanschlag in Großbritannien auszuräumen, dürfte nicht leichter werden.
Der russische Staatschef Wladimir Putin kann bei der Präsidentenwahl mit einem klaren Sieg rechnen. Nach Teilauszählungen kam er auf rund 75 Prozent der Stimmen.
Man kann die Präsidentenwahl in Russland nicht nur als Farce abtun. Für Putin ist sie von großer Bedeutung. Ein Kommentar.
Begleitet von massiven Vorwürfen des Wahlbetrugs ist Russlands Präsident Wladimir Putin mit Dreiviertelmehrheit im Amt bestätigt worden. Die Opposition und die Wahlbeobachtergruppe Golos prangern massive Verstöße bei dem Urnengang an.
Die Ukraine hat russische Konsulate und die Botschaft in Kiew blockiert, um gegen die Teilnahme der Krim am Urnengang zu protestieren. Russische Oppositionelle sehen unterdessen schon Anzeichen für Wahlbetrug.
Aus einer politischen Perspektive scheint das Motiv des Anschlags auf Sergej Skripal unverständlich zu bleiben. Was aber, wenn der Fall gar keiner politischen Logik folgt?
Ganz bequem kann sich der russische Präsident Wladimir Putin bei der Wahl am Sonntag in seine vierte Amtszeit wählen lassen. Umfragen zeigen, sein Sieg ist so gut wie sicher, die Gegenkandidaten sind chancenlos.
Einen Tag vor der russischen Präsidentschaftswahl holt Moskau zum diplomatischen Schlag gegen London aus: 23 britische Diplomaten müssen das Land verlassen. Doch nicht nur die Kritiker im Ausland beschäftigen Russland.
Am Sonntag wählen die Russen den Amtsinhaber wohl wieder zum Präsidenten. Seine wirtschaftliche Bilanz spricht nicht für ihn. Alles steht und fällt mit dem Ölpreis.
In mehreren russischen Städten hat die Polizei Anhänger von Alexej Nawalnyj festgenommen. Der Oppositionelle hatte zum Boykott der Präsidentenwahl am Sonntag aufgerufen.
Der wohl gefährlichste Kontrahent von Wladimir Putin darf nicht an der Präsidentenwahl teilnehmen. Doch sieben andere Kandidaten treten gegen den Amtsinhaber an. Wer sie sind und wie gewählt wird – die wichtigsten Antworten zur Wahl in Russland.
Das Leben auf der von Moskau annektierten Krim ist für die meisten ziemlich hart: Lebensmittel sind teuer und die Verkehrsanbindung ist schlecht. Das offiziöse Bild kennt freilich nur Harmonie.
Wladimir Putin ist die nächste Amtszeit als Präsident nicht mehr zu nehmen. Einen echten politischen Wettbewerb gibt es nicht – doch den Großteil der russischen Bürger stört das nicht.
Die Spannungen zwischen Moskau und Kiew sind auch vier Jahre nach der Besetzung der Krim durch Russland groß. Vor der Präsidentenwahl am Sonntag entladen sie sich in einer Ankündigung des ukrainischen Innenministers.
Man habe nichts gegen die Russen an sich, sagt der britische Außenminister. Doch gegen den russischen Präsidenten erhebt Boris Johnson im Fall Skripal schwere Vorwürfe.
Amerikas Sanktionen gegen Russland kommen spät. Trump will nicht als schwach oder gar als Putin-Freund dastehen. Aber warum hat er so lange gezögert?
Düstere Aussichten kurz vor der Präsidentenwahl: Eine Begegnung mit Lew Gudkow, dem bekanntesten und gefährdeten Meinungsforscher Russlands.
Vor seiner Wiederwahl inszeniert Putin sich als Feldherr einer belagerten Festung. Wahre Leidenschaft vermag der Präsident unter den Wählern aber nicht zu entfachen.
Unter Wladimir Putin wird russische Geschichte nur selektiv erzählt. Das bedeutet schwierige Zeiten für Menschen- und Bürgerrechtler.
Der Westen reagiert scharf auf die Vergiftung eines ehemaligen Agenten. Bleibt die Frage, wie weit die Eskalation in diesem Großmachtspiel gehen darf? Das bayerische Großmachtspiel findet heute hingegen ein vorläufiges Ende.
Nach dem Giftanschlag auf den Doppelagenten in Großbritannien kündigte Premierministerin May ein strengeres Vorgehen gegen „kriminelle und korrupte Eliten“ an. Die Multimilliardäre Abramowitsch, Usmanow und Deripaska wären naheliegende Ziele.
Der britische Außenminister Boris Johnson kündigt in einem Gastbeitrag in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung eine internationale Untersuchung des Nervengifts an, das bei dem Anschlag auf Sergej Skripal und dessen Tochter verwendet wurde.
Der Westen reagiert auf die Vergiftung eines ehemaligen Doppelagenten scharf und geschlossen. Russland antwortet mit Häme, Leugnen und Zynismus. Offenbar will Putin den verlorenen Weltmachtstatus durch Aggression wiedererlangen.
Auch Berlin, Paris und Washington vermuten Russland hinter dem Giftanschlag auf den früheren Spion Skripal. In einer gemeinsamen Erklärung fordern sie Moskau auf, zu dem Anschlag Stellung zu nehmen. Russland trage mit „hoher Wahrscheinlichkeit die Verantwortung“.
Die Wahlschlachten des russischen Fernsehens diskreditieren alle, nur einen nicht. In den Talkshows sind sich Putins Vasallen für keinen Unrat zu schade.
Wladimir Putin bestimmt seit der Jahrtausendwende die Geschicke Russlands - und seine Macht will er in absehbarer Zeit auch nicht abgeben. Seine sieben Herausforderer bei der Präsidentschaftswahl am 18. März sind nicht mehr als Zählkandidaten.
Am Sonntag wird in Russland ein neuer Präsident gewählt. Unter den Kandidaten befindet sich auch eine Frau. Sie sorgt mit einer ungewöhnlichen Forderung für Aufsehen.
In London wird ein weiterer Russe tot aufgefunden – die Umstände sind mysteriös. Auch seine Geschichte reicht zurück in Russlands wilde Neunziger.
Nach dem Nervengift-Anschlag auf den früheren Doppelagenten Sergej Skripal will die britische Regierung nicht in den Verdacht der Zaghaftigkeit geraten. Entsprechend deutlich fallen die Worte der Premierministerin aus.
Donald Trump entlässt seinen Außenminister und präsentiert umgehend einen Nachfolger: den bisherigen CIA-Chef Mike Pompeo. Vor allem dessen Haltung zu einem der wichtigsten Themen passt dem Präsidenten besser.
Am kommenden Sonntag wählt Russland einen neuen Präsidenten. In einem Themenabend stellt Arte nun Putins schärfsten Kritiker in den Fokus. Dessen Namen will der Präsident nicht einmal aussprechen.