Schuld ist immer der andere
Bislang ist nicht erwiesen, dass Russland für den Giftanschlag auf den ehemaligen Doppelagenten Sergej Skripal in Großbritannien verantwortlich ist. London gerät immer mehr unter Zugzwang.
Bislang ist nicht erwiesen, dass Russland für den Giftanschlag auf den ehemaligen Doppelagenten Sergej Skripal in Großbritannien verantwortlich ist. London gerät immer mehr unter Zugzwang.
Die Präsidenten der drei Ländern wollen „Ruhe am Boden“ schaffen und Zivilisten in „Deeskalations-Gebieten“ schützen. Allerdings wurden bei ihrem Treffen auch Differenzen der drei Staaten deutlich.
Die erste Reise nach seiner Wiederwahl führt Wladimir Putin nach Ankara. Dort trifft der russische Präsident auf einen „lieben Freund“ – und führt das Nato-Mitglied Türkei näher an Russland heran.
Schluss mit den Schoko-Hasen! Welche drei Fragen sich in der Nach-Ostern-Woche stellen, steht im Sprinter.
Die Türkei holt zum Schlag gegen unliebsame Kritiker aus. Neben der Ankündigung, Journalist Can Dündar solle auf die Interpol-Fahndungsliste, wurde Haftbefehl gegen Prediger Fethullah Gülen erlassen.
Nach Berichten aus dem Kreml hat Donald Trump den russischen Präsidenten nach Washington eingeladen. Ein Sprecher Putins gibt ein weiches Dementi ab.
Neue schwere Vorwürfe gegen Russland: Der britische Verteidigungsminister Gavin Williamson bewertet den Giftanschlag auf den ehemaligen Spion Skripal als Werk des Kremls. Gegen Präsident Putin wird der Konservative persönlich.
Nach dem verheerenden Brand mit 64 Toten in Kemerowo in Sibirien hatte der Gouverneur sich nicht vor die empörten Einwohner gewagt, sondern sich nur bei Putin entschuldigt. Jetzt hat er seinen Rücktritt erklärt.
Am Londoner Flughafen haben britische Behörden laut russischen Angaben eine Maschine von Aeroflot durchsucht. Russland bezeichnet den Vorgang als außergewöhnlich und protestiert.
Muslime wollen gewöhnliche Bürger sein, aber sichtbar verschieden. Das schafft Spannungen.
Einige EU-Staaten beteiligen sich nicht an den Ausweisungen russischer Diplomaten. Dafür haben sie ganz unterschiedliche Gründe.
Nicht alles war richtig in der Russland-Politik westlicher Länder. Doch die Eskalationsspirale haben nicht sie in Gang gesetzt.
„Verbrecherische Nachlässigkeit und Schlamperei.“ Nach dem Brand in einem sibirischen Einkaufszentrum kritisiert Wladimir Putin die Sicherheitsvorkehrungen. Unter den 64 Toten sind 41 Kinder.
Die Vereinigten Staaten und zahlreiche Länder Europas weisen mehr als hundert russische Geheimdienstleute aus. London hat im Fall Skripal erfolgreich Druck ausgeübt.
Der vergiftete frühere Doppelagent Sergej Skripal wollte offenbar nach Russland zurückkehren. Vor einigen Jahren soll er Staatschef Putin um Gnade gebeten haben. Der russische Botschafter bestreitet dies – und richtet eine Warnung an Deutschland.
Juri Ganus soll die Rusada zurück in die Familie der Anti-Doping-Kämpfer führen. Doch zunächst braucht es dafür wohl das Einverständnis Putins. Die Wada setzt auf Verständigung, aber nicht um jeden Preis.
Italiens Wahlsieger Matteo Salvini und Luigi Di Maio hegen beide Sympathien für den russischen Präsidenten. Der unterstützt sie nach Kräften.
Trumps neuer Sicherheitsberater John Bolton gilt als Falke unter den Falken und vertritt eine harte Linie gegenüber allen anderen Ländern. Es gibt nun fast keinen mäßigenden Einfluss mehr auf den Präsidenten.
Es ist das erste Treffen der EU-Staats- und Regierungschefs seit langem mit einer handlungsfähigen deutschen Regierung. Handelskrieg, der Fall Skripal, die „Google-Steuer“ – zu besprechen gibt es viel. Ein Überblick.
Sandra Maischberger diskutiert die Reaktion der Europäer auf Wladimir Putin und Donald Trump. Bislang ist allerdings vor allem deren Hilflosigkeit zu spüren.
Am Telefon hat Donald Trump den russischen Präsidenten zu seiner Wiederwahl beglückwünscht – und damit den Rat seines eigenen Beraters ignoriert. Dafür wird Amerikas Staatschef jetzt auch aus den eigenen Reihen scharf kritisiert.
Seit der Vergiftung des ehemaligen russischen Doppelagenten Skripal machen London und Moskau einander Vorwürfe. Jetzt hat der britische Außenminister den Ton noch einmal deutlich verschärft.
Rechtsextrem und aggressiv: Russische Fußballfans haben einen sehr schlechten Ruf. Kommt es bei der Weltmeisterschaft in Putins Reich zu neuen Gewaltexzessen der Schläger?
Nach dem Giftanschlag von Salisbury ist Britannien der neue Frontstaat des Westens gegen Moskau. Das zunehmend dreiste Verhalten Putins zwingt aber auch zu einer glaubwürdigeren Strategie der Abschreckung.
Erst hat sich der Kreml über ausbleibende Wahl-Glückwünsche aus Washington beschwert. Dann rief Donald Trump den russischen Präsidenten doch noch an – und war sich mit Putin offenbar bei vielen Themen einig.
Putin könne nicht für den Giftanschlag im britischen Salisbury verantwortlich sein, heißt es oft. Dafür sei er zu klug. Doch gerade weil der russische Präsident clever ist, könnte er dahinter stecken.
AfD und Linke stehen fest an der Seite Putins – doch auch der FDP-Mann Wolfgang Kubicki sorgt für Irritationen.
Dorothee Bär musste viel Spott ertragen, als sie über ihre Flugtaxi-Idee visionierte. Heute darf die Digital-Beauftragte zeigen, wie sie es wirklich mit der Zukunft hält. Und sonst im Sprinter: Putin, Brexit und Storno-Gebühren.
Für den Machterhalt braucht Wladimir Putin Feindbilder und Bedrohungsbotschaften. Nach demokratischen Maßstäben ist seine Wahl eine Farce.
Auf die Verlängerung von Putins Herrschaft muss der Westen mit Festigkeit und Einigkeit reagieren, nicht mit Vorleistungen und Nachgiebigkeit. Die Hoffnung auf „Wandel durch Annäherung“ ist verfehlt.
Nach der triumphalen Wiederwahl von Russlands Präsident Wladimir Putin haben westliche Regierungen reserviert reagiert. Glückwünsche erhielt der 65-Jährige zunächst kaum. Bundesaußenminister Heiko Maas (SPD) äußerte offen Kritik.
Spione töten geheim – eigentlich. Denn manchmal kommen ihnen die Ermittler auf die Schliche und decken Geheimdienstoperationen auf, die gründlich schief gelaufen sind.
Boris Johnson ist sich ziemlich sicher: Hinter dem Anschlag von Salisbury steckt der Kreml. Die EU indes kann sich auf keine klare Schuldzuweisung einigen. Aus gutem Grund.
Großbritannien ist attraktiv für Russen: Seit dem Beginn der Ära Putin haben sich Kritiker und Gefährten des Präsidenten das Land als Exil ausgesucht. Die einen wollen ihr Leben retten – die anderen ihr Geld.
Russland wolle keinen Rüstungswettlauf, kündigt Wladimir Putin einen Tag nach seiner Wiederwahl an. Doch auf eines werde sein Land auch in Zukunft nicht verzichten.
Wladimir Putin wurde am Sonntag mit knapp 77 Prozent wiedergewählt. Doch die Reaktionen auf seine triumphale Wiederwahl fallen im In- und Ausland gemischt aus.