Washington mahnt die Europäer zur Vernunft
Die Amerikaner lehnen französische Gewaltpolitik gegenüber Deutschland ab, aber auf einen Erlass der deutschen Schulden ist nicht zu hoffen. Aus der Frankfurter Zeitung vom 18. Dezember 1922.
Die Amerikaner lehnen französische Gewaltpolitik gegenüber Deutschland ab, aber auf einen Erlass der deutschen Schulden ist nicht zu hoffen. Aus der Frankfurter Zeitung vom 18. Dezember 1922.
Im Falle des Kapitol-Sturms im Januar 2021 ist das US-Justizministerium bisher nicht gegen den früheren Präsidenten Trump vorgegangen. Das könnte sich mit einer Empfehlung des Untersuchungsausschusses bald ändern.
Russland hat die USA vor der Lieferung von Luftabwehrwaffen des Typs „Patriot“ an die Ukraine gewarnt. Falls sich solche Berichte bestätigten, wäre dies aus Moskaus Sicht ein „weiterer provokativer Schritt“.
Erstmals seit 2014 findet ein amerikanisch-afrikanischer Gipfel statt. Das Treffen in Washington zeigt, dass Joe Biden den Kontinent nicht China überlassen möchte.
In der Metropole Kinshasa ist es zu schweren Überschwemmungen und Erdrutschen gekommen. Zunächst hatte das Rote Kreuz von 50 Opfern berichtet. Rettungskräfte suchen weiter nach Überlebenden.
Bei den Verhandlungen um die Freilassung der US-Basketballspielerin Brittney Griner brachte Russland laut der US-Regierung auch den Tiergarten-Mordfall ins Spiel. Der Täter handelte laut den Berliner Richtern im Auftrag staatlicher Stellen.
Die gigantischen US-Subventionen stellen die Europäer vor eine schwierige Aufgabe. Wie lässt sich ein Handelskonflikt vermeiden, ohne die eigene industrielle Basis zu opfern?
Bei den Kongresswahlen Anfang November unterlag Kari Lake im traditionell umkämpften Bundesstaat Arizona der Demokratin Katie Hobbs. Jetzt will Lake gegen das Ergebnis vorgehen. Überraschend ist das nicht.
Der Staatsanwaltschaft ist bei der Arbeit mit den Anwälten des früheren US-Präsidenten offenbar der Geduldsfaden gerissen. Der Versuch, juristisch gegen das Trump-Team vorzugehen, bleibt jedoch vorerst erfolglos.
Die Munitionsvorräte der Alliierten schwinden. Sie brauchen dringend Nachschub, nicht nur für die Ukraine. Dass es mitunter hakt, liegt an mehr als nur Geld.
Die Anwälte des früheren US-Präsidenten sollen sich geweigert haben, die Rückgabe aller geheimen Regierungsdokumente zu bestätigen. Bei der Staatsanwaltschaft wächst der Unmut.
Ein amerikanisch-russischer Häftlingsaustausch befreit die Sportlerin Griner und den Waffenhändler But. Ein anderer Amerikaner bleibt in russischer Haft.
Das Gesetz verpflichtet die Bundesstaaten zur Anerkennung aller Ehen, die andernorts legal geschlossen wurden. Gegenstimmen kamen ausschließlich von Seiten der Republikaner.
Der chinesische Staatschef Xi Jinping wird bei seinem Besuch in Saudi-Arabien herzlich empfangen. Riad will seine strategischen Beziehungen „diversifizieren“ – doch man weiß um die roten Linien der Amerikaner.
Der Streit um die beim früheren US-Präsidenten beschlagnahmten Regierungsdokumente nimmt kein Ende. Jetzt wurden weitere Geheimunterlagen entdeckt – von einem Team, das Trump selbst engagiert hatte.
Der Nationale Sicherheitsrat Amerikas reagiert auf einen F.A.Z.-Bericht. Es geht um die mögliche Lieferung von Leopard-Panzern an die Ukraine.
Nach F.A.Z.-Informationen haben die USA die Bundesregierung ermuntert, moderne deutsche Panzer an die Ukraine zu liefern. Nun bezieht die Sprecherin des Nationalen Sicherheitsrates in Washington Stellung.
Die EU hofft darauf, dass Amerika geplante Subventionen für Elektroautos abmildert, damit auch Hersteller in Europa profitieren. Doch die Zeit wird knapp.
Muss die EU mit neuen Schulden und mehr Subventionen auf das US-Hilfspaket für grüne Produkte reagieren, um gleiche Wettbewerbsbedingungen zu wahren? Nicht nur Ökonomen sind skeptisch.
Promis im Weißen Haus: US-Präsident Joe Biden hat Stars wie George Clooney, U2 und Glady Knight empfangen und für ihr Lebenswerk ausgezeichnet.
Der frühere US-Präsident führt angeblichen Wahlbetrug als Rechtfertigung für ein mögliches Aussetzen der Verfassung an. Sowohl Demokraten als auch Republikaner zeigen sich schockiert.
Joe Biden will das milliardenschwere Investitionspaket Inflation Reduction Act im Sinne der Verbündeten nachbessern. Frankreich zeigt sich darüber zufrieden.
Der amerikanische Präsident zeigt sich zu Verhandlungen mit Putin bereit, ohne die Regierung in Kiew zu erwähnen. Das ist noch kein Kurswechsel – verändert den Konflikt aber zugunsten Russlands.
Frankreichs Präsident Macron kritisiert Amerikas Investitionsprogramm und warnt in Washington vor einer „Fragmentierung des Westens“. US-Präsident Biden versichert Änderungen zugunsten Europas.
Das kremltreue Moskauer Patriarchat hat auch in der ukrainischen Kirche viel zu sagen. Das soll sich nun ändern. Außerdem sucht die Ukraine Transformatoren und tauscht Gefangene mit Russland aus. Die Nacht im Überblick.
Das FBI hatte in Donald Trumps Anwesen geheime Unterlagen aus dem Weißen Haus beschlagnahmt. Konnte er darauf bestehen, dass nur ein neutraler Sonderbeauftragter sie einsieht? Nein, stellt jetzt ein Gericht klar.
Das amerikanische Inflationsbekämpfungspaket sei eine „superaggressive Initiative“, sagt der französische Präsident in Washington. Gleichzeitig sagt er, Frankreich und Amerika seien „die stärksten Verbündeten“.
Der transatlantische Konsens über die Ukraine ändert nichts daran, dass Europa und Amerika auch Interessenkonflikte haben. Wenn es um China geht, sollten sie nicht zu groß werden.
Nach jahrelangem Hickhack hat der ehemalige Präsident offenbar seine Steuererklärungen herausgerückt. Die Regierung wird sie aber wahrscheinlich nicht so bald öffentlich machen.
Erstmals wurden Tatbeteiligte der Erstürmung des Kapitols wegen „aufrührerischer Verschwörung“ verurteilt. Ein wichtiger Sieg für Justizminister Garland.
Nach einem holprigen Start zwischen den beiden Präsidenten empfängt Joe Biden Emmanuel Macron. Der Staatsbesuch ist auch Teil der amerikanischen Wiedergutmachung für Frankreich.
Bis 2035 könnte Peking über ein Arsenal von 1500 Atomsprengköpfen verfügen, wie aus dem Jahresbericht des US-Verteidigungsministeriums hervorgeht. Im Pentagon zeigt man sich besorgt.
Der „Respect for Marriage Act“ soll das Recht auf gleichgeschlechtliche Ehe gesetzlich verankern. Die Demokraten stehen mit dem Gesetz unter Zeitdruck.
Donald Trump hätte seinen Tisch nicht mit Antisemiten teilen sollen, sagt dessen früherer Vize-Präsident Mike Pence. Trump solle um Verzeihung bitten, fordert er.
Jill Biden hat mit mehr als hundert Freiwilligen in Washington das Weiße Haus dekoriert. Der Festtagsschmuck nimmt dieses Jahr ein Zitat aus der amerikanischen Verfassung auf.
Im Kapitol steht offenbar die Mehrheit zur Verankerung der gleichgeschlechtlichen Ehe per Gesetz. Aber es bleibt wenig Zeit. Denn vom nächsten Jahr an haben die Republikaner im Repräsentantenhaus die Mehrheit.