Eine Mazurka zum Sitzenbleiben
Warschau huldigt Chopin auf viele Weisen, unter anderem mit multimedialen Sitzbänken.
Warschau huldigt Chopin auf viele Weisen, unter anderem mit multimedialen Sitzbänken.
Noch ist unklar, was auf Europa mit Trumps Präsidentschaft zukommt. Die großen europäischen Länder machen schon mal klar: Sie stehen weiter zur Ukraine. Sogar von europäischen Schulden für Verteidigung ist die Rede.
Die USA eröffnen in Polen einen Stützpunkt zur Raketenabwehr. Offiziell richtet er sich gegen Flugkörper aus Iran, doch Polen hofft auch auf Schutz vor Angriffen aus Russland.
Zwischen Polen und der Ukraine flammt der Streit über Gräueltaten im Zweiten Weltkrieg neu auf. Ein Regierungspartner von Donald Tusk will den ukrainischen EU-Beitritt mit der Aufarbeitung von Massakern verknüpfen.
Hier wird ein Zeichen gesetzt – für Offenheit, Toleranz und Inklusion: Warschau eröffnet sein Museum der modernen Kunst. Das neue Haus ist ein Gewinn für die Kulturszene Polens.
Polen reagierte verschnupft auf Deutschlands Anordnung, an Grenzen wieder zu kontrollieren. Jetzt war Innenministerin Nancy Faeser an der massiv aufgerüsteten Grenze zu Belarus.
Innenministerin Nancy Faeser hat im September Grenzkontrollen angeordnet und damit Polen verärgert. Warschau möchte lieber die EU-Außengrenze ausbauen. Nun macht sich Faeser selbst ein Bild von der Lage.
Polens Regierungschef Donald Tusk hat schon lange eine härtere Gangart in der Asylpolitik angekündigt. Dabei legt er sich nun auch mit der EU an.
Der Kanzlerkandidat der Union schreibt in einer Rundmail, Vorschläge für einen Friedensplan dürften niemals von Deutschland allein unterbreitet werden. Er kritisiert Forderungen nach einem schnellen Friedensschluss.
Der Pianist Dmitry Ablogin spielt Musik von Frédéric Chopin auf dessen letzem Flügel. Durch das Instrument hat er genau so viel gelernt wie durch alte Aufnahmen von Chopins Enkel-Schülern.
Nach den verheerenden Überschwemmungen haben die polnischen Behörden eine Zwischenbilanz zu den Zerstörungen gezogen. Zwei weitere Todesopfer wurden gefunden, sie sind noch nicht identifiziert.
Das Wasser in der Oder nimmt bei Ratzdorf und Frankfurt (Oder) weiter zu. Schon bald könnte die höchste Alarmstufe erreicht werden.
Orte entlang des deutsch-polnischen Grenzflusses bereiten sich auf das drohende Hochwasser vor. In Dresden erschweren die Wassermengen noch immer die Abbrucharbeiten der Carolabrücke.
Manuela Schwesig reist als Bundesratspräsidentin nach Brasilien. Warschau wird sie in dieser Funktion voraussichtlich nicht mehr besuchen. Das liegt wohl an ihrer früheren Russlandpolitik.
Günstige Wohnungen sind auch in Polens Hauptstadt begehrt. Die Kaufpreise sind in einem Jahr um ein Drittel gestiegen. Das liegt auch am Krieg in der Ukraine.
Wie reagieren Deutschlands Nachbarstaaten auf die Debatte über Zurückweisungen? In Warschau und Prag hat sie bisher keine großen Wellen geschlagen. Österreichs Innenminister zieht jedoch eine klare Linie.
Pünktlich zur hundertsten Wiederkehr seines Geburtstags entbrennt in Polen ein Streit um die Leistungen und Methoden des für seine Verdienste um die Roma-Literatur gefeierten Schriftstellers Jerzy Ficowski.
Zwei polnische Schiedsrichter sollen ein Qualifikationsspiel der Champions League leiten. In der Nacht zuvor ziehen sie um die Häuser, stehlen offenbar ein Verkehrsschild – und kommen „stark betrunken“ in Gewahrsam.
Mitglieder der Letzten Generation versuchten Limousinen daran zu hindern, auf das Stadiongelände zu fahren. Sie hatten sich als Fans von Taylor Swift getarnt und protestierten mit Bannern gegen Superreiche.
Leben und Tod Leopold Okulickis, des letzten Führers des polnischen Widerstands, spiegeln die Geschichte seines Landes: Er gehörte zu den Anführern des Aufstands gegen die Deutschen und kam in einem sowjetischen Gefängnis um.
Gesten und Symbolik im Namen der Freiheit: Wie der Bundespräsident am 80. Jahrestag des Warschauer Aufstands in der polnischen Hauptstadt auftritt und mit der Ukrainefrage umgeht.
Ein Zeitzeugnis von größter dichterischer Kraft: Anna Świrszczyńskas Lyrik über Tod und Befinden der Menschen im Warschauer Aufstand von 1944.
Die symbolische Bedeutung des Warschauer Aufstands für das heutige Polen ist kaum zu überschätzen. Er steht für den Willen, sich gegen die Nazis und gegen die Sowjetunion zu behaupten. Ein Gastbeitrag.
Es ist richtig, dass der Bundespräsident in Warschau um Vergebung für die von Deutschen in Polen begangenen Verbrechen bittet. Ebenso wichtig ist, dass er in seiner Rede den Bogen zum Freiheitskampf der Ukraine schlägt.
Die Deutschen haben auf den Aufstand in der polnischen Hauptstadt mit Massenmorden an der Zivilbevölkerung reagiert. Auf der Gedenkfeier in Warschau sprach Steinmeier als erst zweiter Bundespräsident.
Die Erinnerung an den Warschauer Aufstand am 1. August 1944 ist in Polen ein zentrales Datum. Vielen Deutschen aber ist bis heute nicht klar, wie Hitlers Truppen in der polnischen Hauptstadt wüteten.
In Venezuela wächst die Angst vor einer Eskalation. 80 Jahre nach dem Warschauer Aufstand spricht Frank-Walter Steinmeier in Polen. Und in Paris dürfen die Triathleten endlich in die Seine springen. Der F.A.Z.-Newsletter
Ukrainische Museen werden infolge des Krieges barrierefrei: Eine frühere Diplomatin unterstützt von Warschau aus hundert Häuser des angegriffenen Landes. Deutsche Stiftungen helfen ihr dabei.
Vor dem Parlament in Warschau haben Hunderte Demonstranten für eine Liberalisierung des Abtreibungsrechts protestiert. Anlass ist die Ablehnung eines Gesetzesentwurfs, der die Hilfe bei Abtreibungen straflos machen sollte.
Jahrzehntelang war die „Wolfsschanze“ auch ein Ort für Militaria-Fans und Neonazis. 80 Jahre nach Stauffenbergs Attentat wird sie entstaubt.
Die jüngsten russischen Luftangriffe auf die Ukraine beschäftigen den Weltsicherheitsrat. Doch eine einstimmige Verurteilung des Vorgehens ist wegen Moskaus Vetorecht nicht zu erwarten.
Seit 1956 bietet das polnische Festival Neue Musik in größtmöglicher Freiheit. Jetzt hat es mit „Happy New Ears“ des Ensemble Modern in Frankfurt kooperiert.
Olaf Scholz kann froh sein, dass die neue Regierung in Polen Deutschland nicht mehr als Feind sieht. Nun muss er Warschau endlich mit konkreten Vorschlägen entgegenkommen.
In ihrem überholten Blick auf Polen sind Ost- und Westdeutsche tatsächlich mal vereint. Mit der Realität hat das nichts zu tun, das Land kann ein starker Partner sein.
Das deutsch-polnische Verhältnis hat sich zum Glück gebessert. Es ist aber nicht Deutschlands Verantwortung, die unrealistischen Reparationsforderungen aus der polnischen Debatte zu entfernen.