Duda: Ukraine muss EU-Mitglied werden
Als erster Präsident seit Kriegsausbruch spricht der Pole Andrzej Duda im Parlament in Kiew. Selenskyj lobt die „Einheit unserer Völker“.
Als erster Präsident seit Kriegsausbruch spricht der Pole Andrzej Duda im Parlament in Kiew. Selenskyj lobt die „Einheit unserer Völker“.
Minister Habeck arbeitet am Ölembargo – und warnt zugleich vor Engpässen. Nehmen die aktuellen Benzin- und Dieselpreise den Einfuhrstopp schon vorweg? Was auf die Verbraucher im Alltag zukommt
Bei der internationalen Geberkonferenz für Kriegsvertriebene sagt Deutschland 265 Millionen Euro zu. Auch der ukrainische Präsident Selenskyj kommt zu Wort. Er wirbt für eine moderne Version des Marschall-Plans.
Es gehe den US-Geheimdiensten aber nicht gezielt ums Töten der Offiziere, heißt es aus Washington. Das Schicksal der Menschen im belagerten Stahlwerk in Mariupol ist weiter ungewiss, und die Russen greifen Eisenbahnlinien an, um den Nachschub mit Waffen zu stören.
Durch die Angriffe während des Besuchs von UN-Generalsekretär Guterres zeige Moskau, dass es keinerlei Respekt vor dem internationalen Recht habe, erklärt die Bundesregierung. In Mariupol soll ein Feldlazarett unter Beschuss geraten sein.
Polen, Tschechien, Slowakei sind Pioniere der Militärhilfe. Während Deutschland noch über Waffenlieferungen diskutierte, überließ die Slowakei der Ukraine ihr eigenes Luftabwehrsystem.
Die polnischen Bürger seien vom russischen Gaslieferstopp gar nicht betroffen, verspricht ihnen Ministerpräsident Morawiecki. Man habe sich lange auf eine solche Krise vorbereitet.
Das 100-Milliarden-Euro-Paket für die Bundeswehr verspricht eine kontroverse Debatte im Bundestag. Das Bundeskabinett will die Bürger entlasten. Und vor einem Baugipfel warnt die Branche vor „illusorischen Zielen“. Alles Wichtige im F.A.Z.-Newsletter.
Von Mittwochmorgen an will Russland seine Gaslieferungen an Polen stoppen. Auch Bulgarien erhält dann kein russisches Gas mehr. Schon am Nachmittag war zwischenzeitlich kein Gas mehr durch die Jamal-Pipeline nach Polen geflossen.
Deutschland ist nach Worten des Wirtschaftsministers auf einen Stopp russischer Öl-Lieferungen gut vorbereitet. Nur für eine wichtige Raffinerie brauche es noch eine Lösung.
Nach dem Unglück in einem polnischen Bergwerk sind zwei weitere Bergleute tot geborgen worden. Die Zahl der Opfer steigt damit auf sechs.
In Polen sind nach einer Methangasexplosion mindestens vier Bergleute ums Leben gekommen. Nach sieben Menschen wird noch gesucht. Vermutlich kam es während der Rettungsarbeiten zu einer weiteren Explosion.
Seit Kriegsbeginn hat Flixbus die Verbindungen nach Kiew unterbrochen. Am Montag sollen Busse wieder von Warschau und Prag nach Kiew fahren.
Selenskyj will von einer Besuchsanfrage Steinmeiers nichts gewusst haben. Der F.A.Z. liegt aber ein informelles Absageschreiben der Ukraine vor. Eine Rekonstruktion des diplomatischen Affronts.
Kiew widerspricht der Berliner Darstellung, man habe eine Reise Steinmeiers in die Ukraine abgelehnt. Der ukrainische Botschafter Melnyk bestreitet zudem, dass Steinmeiers Russlandpolitik eine Rolle gespielt habe.
Der Bundespräsident wollte mit den Präsidenten Polens und der baltischen Staaten nach Kiew reisen. Doch er müsse „zur Kenntnis nehmen“, so Steinmeier, dass das in Kiew nicht gewünscht sei.
Mit seiner Reise nach Warschau will Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier Polen seinen Respekt für das Engagement für die Ukraine ausdrücken. Und Bedenken über Berlins Russland-Politik zerstreuen.
Frankreichs Präsident Emmanuel Macron will den Dialog mit Wladimir Putin fortführen. Der polnische Regierungschef Mateusz Morawiecki greift ihn deshalb scharf an – schont aber Marine Le Pen trotz ihrer Verbindungen nach Moskau.
Polen muss die ukrainischen Flüchtlinge nun in den Schulen und im Arbeitsmarkt integrieren. Noch sind die Menschen empathisch und solidarisch. Doch das Land fürchtet sich vor Fake-News-Kampagnen und Sozialneid.
Eine deutsch-ukrainische Familie hat in Karben ihre Verwandtschaft aufgenommen. Die Sorge um die Zurückgebliebenen ist groß – und die Zusammenarbeit mit der Stadt könnte besser laufen, finden sie.
Dieser Krieg weckt alte Ängste, reißt Wunden auf, die schon vernarbt schienen. Alles geschieht vor unseren Augen: Die polnische Dichterin Agata Tuszynska schreibt über den Angriffskrieg auf die Ukraine.
Warschaus Regierung hat die sogenannte Justizreform stets damit begründet, Polen von den Resten des Kommunismus säubern zu wollen. Diese Argumentation hat jetzt einen Dämpfer bekommen.
Der amerikanische Außenminister Blinken sagte, Washington strebe keinen Machtwechsel in Russland an.
Regimewechsel – welcher Regimewechsel? Die Warschauer Rede des US-Präsidenten war für die Geschichtsbücher angelegt – vergleichbar mit der Kennedy-Rede in Berlin. Doch ein Satz am Schluss überschattete alles.
Natürlich darf ein Kriegsverbrecher und Schlächter wie Putin nicht mehr Russland regieren. Indem er das aussprach, hat der amerikanische Präsident dem Kreml aber ein großes Geschenk gemacht.
Große Empörung in Russland über Bidens Rede in Warschau: Der US-Präsident sei schwach und womöglich krank, die Rede ein Ausdruck von Hysterie. US-Außenminister Blinken stellt klar, dass Biden kein Regimewechsel gefordert habe.
Im Zeichen des Kriegs in der Ukraine absolviert Joe Biden seinen ersten Besuch in Polen. Auch zwei Minister aus der Ukraine kamen zu dem Treffen. Der US-Präsident nennt Wladimir Putin einen „Schlächter“ – und sorgt mit einem Satz für Aufsehen.
Amerikas Präsident sichert bei seinem Besuch in Warschau Polen die Treue des Nordatlantikpakts zu. Russland sei mit dem Versuch gescheitert, die Ostflanke vom Bündnis trennen.
Präsident Macron plant gemeinsam mit der Türkei und Griechenland die Rettung der Menschen aus der belagerten Stadt. Die Ukraine startet laut Pentagon die Rückeroberung von Cherson. Die Nacht im Überblick.
Der amerikanische Präsident ist zu seinem besuch in Polen eingetroffen. Polnische Politiker erwarten Signale für eine dauerhafte Verstärkung der NATO-Truppen im Land.
Er war kein halbes Jahr im Amt: Jetzt muss der frühere Investmentbanker seinen Posten nach Äußerungen zur Europapolitik räumen.
Bis vor kurzem konnten Warschau und Budapest zusammen „Pferde stehlen“. Doch der Krieg gegen die Ukraine hat die Vorzeichen verändert. Denn Orbán tut sich schwer, Putin zu kritisieren.
Polen befürchtet russische Aggressionen gegen das eigene Land. Wegen des Kriegs in der Ukraine kappt die Regierung nun viele Verbindungen – angefangen bei der Energieversorgung.
Nach dem Willen Wladimir Putins sollen 48 Staaten, darunter Deutschland, das russische Gas künftig in Rubel bezahlen. Derweil will die NATO ihre Kampfverbände im Osten verdoppeln.
Das Europa-Programm von US-Präsident Joe Biden in Sachen Ukrainekrieg füllt sich. Nach Angaben des Weißen Hauses will Biden im Anschluss an Gipfeltreffen der NATO, EU und G7 nach Warschau reisen, um mit dem polnischen Präsidenten Andrzej Duda über den Einmarsch Russlands in der Ukraine zu sprechen.
Bei DESA Unicum in Warschau wird ein Rubens und Werkstatt zugeschriebenes „Porträt einer Dame“ zum teuersten je in Polen versteigerten Kunstwerk. Fragen wirft das Bild dennoch auf.