Bye-Bye Marktwirtschaft
Die britische Labour Party entdeckt ihre Vergangenheit wieder. Nun wirbt sie mit dem Versprechen von Verstaatlichungen von Unternehmen um die Gunst der Wähler. Denn Umfragewerte sagen eine Katastrophe voraus.
Die britische Labour Party entdeckt ihre Vergangenheit wieder. Nun wirbt sie mit dem Versprechen von Verstaatlichungen von Unternehmen um die Gunst der Wähler. Denn Umfragewerte sagen eine Katastrophe voraus.
Der Ton zwischen der EU und Großbritannien wird immer rauer. Nach Berichten über neue Forderungen aus Brüssel und das Abendessen mit Jean-Claude Juncker wird Theresa May nun deutlich.
Die Europäische Union ist sich in Sachen Brexit erstaunlich einig. Für die Verhandlungen hat sie eine klare Strategie. Und die baldige Wahl in Großbritannien könnten dabei ein Vorteil sein.
Die Kanzlerin hat eine harte Linie in den Brexit-Gesprächen angekündigt. Bevor das künftige Verhältnis zwischen Großbritannien und der EU Thema wird, soll übers Geld gesprochen werden.
Die Deutsche Bank könnte im Zuge des Brexit bis zu 4000 Stellen von London an andere Standorte in der EU verlagern. Größter Profiteur dürfte der Hauptsitz der Bank in Frankfurt sein.
Die von der britischen Ukip-Partei dominierte „Allianz für Direkte Demokratie in Europa“ hat EU-Gelder regelwidrig für Wahlumfragen verwendet. Jetzt ermittelt die britische Wahlkommission.
Dass die britische Brexit-Entscheidung eine so große Überraschung ist, liegt auch an den Umfrage-Instituten. Die meisten haben zuletzt das Remain-Lager in Führung gesehen. Warum die Zahlen in die Irre führten.
Die schwindende Furcht vor dem Brexit beflügelt Anleger – mit Folgen: Der Dax springt um 3,4 Prozent und das Pfund wertet stark auf. Analysten warnen aber davor, das Risiko zu unterschätzen.
In zehn Tagen stimmen die Briten über die EU ab. Die Meinungsumfragen sagen ein sehr knappes Ergebnis voraus. Es gibt einen Grund, aus dem die Buchmacher das immer noch ganz anders sehen.
Datenphilosoph Luciano Floridi zeigt in seiner Theorie des vernetzten Lebens, was passiert, wenn die Grenze zwischen online und offline fällt. Ein Gespräch über runde Roboter und eckige Hauskanten, das Denken in Wahrscheinlichkeiten und editierbare Leben.
Schottlands Nationalisten geben nicht auf. Ungeachtet des klaren Nein-Votums im vergangenen Jahr, will die schottische Regierungspartei einen neuen Anlauf für die Unabhängigkeit starten. Die Chancen stehen nicht schlecht.
Die Falkland-Inseln sind zwischen Großbritannien und Argentinien immer noch ein Zankapfel. Auch auf dem EU-Lateinamerika-Gipfel sind die beiden Länder nun aneinander geraten.
Es gibt viel Bewegung in Europas Parteiensystemen: Linksruck in Spanien, Rechtsruck in Frankreich. Vor allem populistische Parteien profitieren von der Unruhe. Die Stabilität der deutschen Wähler sticht heraus.
Die Regierung von Premierminister David Cameron hat ihre Pläne für ein EU-Referendum konkretisiert. In Großbritannien lebende EU-Ausländer werden demnach nicht nach ihrer Meinung gefragt. Es gibt aber Ausnahmen.
Nach dem schlechten Abschneiden der Ukip in der britischen Unterhauswahl wollte der Parteivorsitzende Nigel Farage eigentlich zurücktreten. Seine Partei lässt ihn aber nicht gehen.
Das Ergebnis knapp, die Regierungsbildung schwierig: Das hatten vor der Wahl in Großbritannien alle Umfragen ergeben. Nach dem Triumph der Konservativen soll die „offensichtliche Verzerrung“ unabhängig untersucht werden.
Wahlsieger David Cameron hat erste Kabinettsposten besetzt. Finanzminister George Osborne bleibt im Amt und beerbt Nick Clegg als stellvertretenden Premierminister. Auch auf anderen Posten gibt es bekannte Gesichter.
Für seine Kritik am eurozentrierten Zustand der EU ist Cameron auf dem Kontinent heftig gescholten worden. Wohl deshalb, weil er wunde Punkte berührt. Doch die EU muss flexibler werden und Europa insgesamt wettbewerbsfähiger, wenn es in der Welt nicht weiter abrutschen will.
Der deutsche Leitindex liegt am Freitag gegen Mittag wieder leicht im Plus. Noch am Vormittag hatte der Anleihemarkt den Dax wie schon am Donnerstag unter Druck gesetzt. Börsianer blicken nun auf Arbeitsmarktdaten aus Amerika.
Den Machtwechsel nicht geschafft, die Hochburg Schottland verloren: Der Labour-Vorsitzende Ed Miliband zieht die Konsequenz aus der Wahlniederlage und erklärt seinen Rücktritt.
Jetzt steht es fest: Premier David Cameron hat die britische Unterhauswahl gewonnen – und kann ohne Koalitionspartner weiterregieren. Die absolute Mehrheit der Parlamentssitze ist den konservativen Torys sicher.
Am Morgen nach der Wahl steigen am Londoner Finanzmarkt die Kurse. Aber es mischt sich Sorge in die Erleichterung: Die Gefahr eines britischen EU-Ausstiegs wird endgültig zum wirtschaftlichen Standortrisiko.
Der konservative britische Regierungschef darf weiter regieren – vermutlich sogar ohne Koalitionspartner. Seine Gegner haben herbe Niederlagen erlitten. Eine ganze Reihe von Rücktritten steht bevor. Vor allem die politische Karriere von Labour-Chef Ed Miliband dürfte vorerst beendet sein.
Die massiven Verluste von Labour vor allem in Schottland sind eine herbe Enttäuschung für den Spitzenkandidaten Ed Miliband. Schon in der Wahlnacht wurden die ersten Rücktrittsforderungen laut.
Die Wahl in Großbritannien ist eine spannende Sache. Und eine Geduldsprobe. Erst nach Stunden steht der Sieger fest. Die BBC vertreibt den Zuschauern die Zeit mit allerhand Scharaden. Und mit der Frage: Stimmt unsere Vorhersage oder stimmt sie nicht?
Das Vereinigte Königreich steht am Scheideweg. Die Nation ist verunsichert, das einstige Selbstbewusstsein verschwunden. Ob nach der Wahl abermals David Cameron oder Herausforderer Ed Miliband in die Downing Street 10 einzieht, ist auch für Europa entscheidend.
Die englische Ausgabe der „Sun“ warnt vor dem „sozialistischen Wahnsinn“ einer linken Labour-Minderheitsregierung. Auch die anderen Zeitungen in Großbritannien tragen ganz offen und massiv ihre Wahlempfehlungen vor - doch gibt das noch den Ausschlag?
Großbritannien wählt – und die Parteien locken mit stärkeren Eingriffen des Staates: Energiepreise sollen gedeckelt werden, Immobiliengenossenschaften ihre Wohnungen unter Marktwert verkaufen. Viele Briten haben den einst von Maggie Thatcher gepredigten Glauben an den Markt verloren.
In Großbritannien hat am Morgen die Parlamentswahl begonnen. In Umfragen liegen die Torys von Premierminister Cameron und die Labour-Partei von Oppositionsführer Miliband gleichauf.
Die Wahl in Großbritannien wird spannend wie nie, der Ausgang ist kaum vorhersagbar. Deshalb wird es besonders schwierig, eine Koalition zu schmieden und eine Regierung zu bilden. Besonders ein Szenario könnte dabei heikle Fragen aufwerfen.
Die rechtspopulistische britische Partei Ukip hat einen Kandidaten für die Unterhauswahl am Donnerstag abgezogen. Robert Blay hatte einem Kandidaten mit asiatischen Wurzeln gedroht, ihn zu erschießen.
Gisela Stuart will ihren Wahlkreis zum fünften Mal für die Labour Party gewinnen. Dabei sieht sie einiges anders als ihr Parteichef. Ihre Muttersprache ist ja auch das Bayerische.
Die britische Parlamentswahl am 7. Mai birgt enorme wirtschaftliche Risiken: Sie könnte zum Ausstieg der Briten aus der EU und einer Abspaltung Schottlands führen. Ein Volksentscheid über Europa ist derzeit noch das kleinste Problem.
Wer gewinnt am 7. Mai den Kampf um das britische Unterhaus? Die aktuellen Prognosen, die umkämpften Wahlkreise und die Hochburgen der Parteien im interaktiven Wahlatlas von FAZ.NET.
Der Wahlkampf in Großbritannien geht in die entscheidende Phase. Zwei neue Umfragen zeigen nun leichte Vorteile für die Labour-Partei und ihren Spitzenkandidaten Ed Miliband - doch der Ausgang bleibt offen.
Eine Blitzumfrage nach der letzten Fernsehdiskussion vor der Parlamentswahl zeigt: Regierungschef Cameron hat etwas mehr Zuschauer beeindrucken können als sein stärkster Konkurrent.