In Hemdsärmeln und ohne Schlips
Im britischen Wahlkampf setzt der Oppositionsführer auf ähnliche Ziele wie der Premierminister. Optisch versucht Keir Starmer sich hingegen abzusetzen.
Im britischen Wahlkampf setzt der Oppositionsführer auf ähnliche Ziele wie der Premierminister. Optisch versucht Keir Starmer sich hingegen abzusetzen.
Die Bundesregierung präsentiert eine Strategie, um Suizide zu verhindern. In England steht die Kommunalwahl an. Und Bayer Leverkusen will die Triple-Träume am Leben halten.
Rishi Sunak lädt die europäischen Regierungschefs im Juli zum Gipfeltreffen ein. Damit deutet sich ein Wahltermin für das Unterhaus im Herbst an.
Die Konservativen haben zwei Nachwahlen in Großbritannien klar verloren. Der Regierungswechsel rückt näher. Das liegt auch an der Partei der Brexit-Ultras, die die Tories zerstören wollen.
Nach dem Fall von Nicola Sturgeon steckt Schottlands Regierungspartei SNP auch unter Nachfolger Humza Yousaf in der Krise. Die Bilanz ist mäßig. Es zeigt sich, dass die SNP jahrelang mit Illusionen gehandelt hat.
Die britische Regierung will die Beziehungen zu Peking verbessern. Doch aus den Reihen der Tories und dem Auswärtigen Ausschuss kommt Gegenwind. Das überschattet die China-Reise des Außenministers.
Vor der britischen Unterhauswahl im nächsten Jahr wird die Haltung der Labour-Partei immer unbestimmter. Parteichef Keir Starmer blickt vor allem nach hinten – und nicht nach vorne.
Zwei Wahlkreise gehen bei der britischen Nachwahl an die linke und liberale Opposition. Doch durch den Erfolg im Westen Londons schöpfen die regierenden Konservativen neue Hoffnung.
Zwei Wahlkreise gehen bei der britischen Nachwahl an die linke und liberale Opposition. Doch durch den Erfolg im Westen Londons schöpfen die regierenden Konservativen neue Hoffnung.
Die komplette Katastrophe haben die britischen Konservativen vermieden. Aber die Nachwahlen haben gezeigt, dass es die Regierungspartei weiter schwer haben wird. Auch bei Labour herrscht nicht nur eitel Sonnenschein.
Die konservative Regierung um Premierminister Rishi Sunak geht hart gegen Protestler vor. Selbst das bewusste Schlendern wird nun kriminalisiert. Sie will sich damit aus dem Umfragetief herauskämpfen.
Die nächste Unterhauswahl wirft ihre Schatten voraus. Die wahrscheinlichen Sieger sprechen mit ihren Parteifreunden in Deutschland über eine Zusammenarbeit in allen Sicherheitsfragen. Problematisch bleiben die Folgen des Brexits.
Langsam dämmert es auch der großen Oppositionspartei. Allein ist sie womöglich zu schwach, um die britischen Konservativen bei der Unterhauswahl zu besiegen. Deshalb richten sich jetzt viele Blicke auf die „dritte Partei“.
Colin Clark war erst Sozialist und enger Mitarbeiter von Keynes, später ein radikaler Konservativer und Verfechter einer puritanischen Art von Sparsamkeit. Eine lesenswerten Biographie zeichnet das Leben des anglo-australischen Ökonomen nach.
Der Ausstieg aus der EU kommt die Briten teuer zu stehen. Statt jede Menge Geld zu sparen, verlieren Arbeitnehmer umgerechnet rund 550 Euro im Jahr. Das zeigt eine Studie der Denkfabrik Resolution Foundation und der London School of Economics.
Man möchte an einen Witz glauben, doch dem britischen Premierminister ist es bitterernst: Er rührt mit den jetzt verabschiedeten Regeln ans Grundverständnis der Demokratie. Ein Gastbeitrag.
Die Japaner haben sich bei der Unterhauswahl für Stabilität und Erfahrung ausgesprochen. Das stärkt den neuen Ministerpräsidenten Fumio Kishida.
Wenn eine Regierung nichts weiß, ist das schlecht. Wenn sie aber einfach nichts wissen will, wird es bedenklich. Genau das hat in London ein Bericht enthüllt. Hat Russland das Brexit-Referendum beeinflusst?
Wegen des Brexits will die schottische Regierung ein neues Referendum über die Unabhängigkeit vom Vereinigten Königreich abhalten lassen. Das hat Premierminister Johnson jetzt zurückgewiesen.
Ein Kompromissvorschlag könnte Nordirland bald zu einer neuen Regierung verhelfen. Doch um Neuwahlen zu verhindern, müssen sich die unionistische DUP und die republikanische Sinn Fein bis Montag einigen.
Die deutschen Aktienindizes beenden das Jahr mit einem dicken Plus – trotz des Konflikts zwischen Amerika und China und der Brexit-Sorgen.
Die meisten Analysten sehen für das nächste Jahr Kursgewinne voraus. Doch die Bandbreite der Erwartungen ist groß.
Wie in Schottland fand der Brexit in Nordirland keine Mehrheit. Auch deshalb gingen die Nationalisten gestärkt aus der Unterhauswahl hervor. Doch nun kommt Bewegung in die Bemühungen zur Selbstverwaltung der Nordiren.
„Die Demokratie muss und wird siegen": Schottland wehrt sich weiter gegen den Austritt aus der EU. Jetzt hat die schottische Regierungschefin in London formell ein zweites Unabhängigkeitsreferendum beantragt.
Bernie Sanders, Jeremy Corbyn und Norbert Walter-Borjans eint mehr als nur das ergraute Haar: Der Zuspruch junger Linker. Aber woher rührt die Begeisterung für in die Jahre gekommene Männer an der Spitze?
Der frühere britische Premierminister Tony Blair lässt kein gutes Haar an Labour-Chef Jeremy Corby und warnt: Wenn die Partei ihren Kurs nicht ändere, drohe sie unterzugehen. Derweil meldet sich die erste Interessentin, die Corbyn an der Parteisitze beerben möchte.
Das britische Wahlergebnis befeuert die Aktienkurse vieler Unternehmen – im Falle eines Labour-Siegs wären sie von Verstaatlichung und Enteignung bedroht gewesen.
Der Labour-Vorsitzende Jeremy Corbyn hat erstmals anerkannt, dass er ein Teil des Problems seiner Partei bei der Unterhauswahl gewesen ist. Er besteht allerdings darauf, dass seine generelle Richtung richtig sei.
Die Briten haben sich bei der Parlamentswahl entschieden: Für den Brexit. Damit ist er aber noch lange nicht erledigt. Im Gegenteil, jetzt fängt es erst richtig an.
Der Goldman-Sachs-Banker Jens Hofmann ist wegen des Brexits von der Themse an den Main gezogen. Seiner Rückkehr in die Heimat kann er einiges abgewinnen – wie auch dem Wahlerfolg von Boris Johnson.
Ja, es geht auch alleine. Warum Großbritannien nach einem Brexit im kommenden Jahr auch ohne die Europäische Union erfolgreich sein wird – und dabei nicht einmal ans Sparen denken muss.
Der deutliche Ausgang der Wahl in Großbritannien hat den Aktien in London neuen Auftrieb gegeben. Eine Branche treiben angesichts des wahrscheinlicher gewordenen Brexits aber Sorgen um.
In Großbritannien sind Jeremy Corbyn und seine Truppen gescheitert. Die SPD sollte daraus lernen.
Gut 1600 Wahlberechtigte leben auf den britischen Scilly-Inseln. Nur, könnte man meinen: Doch diese Stimmen sind absolut wichtig – und waren erst 15 Stunden nach Schließung der Wahllokale ausgezählt.
Der deutliche Wahlsieg der britischen Konservativen sorgt für Überraschung und Bewunderung. Viel Zeit für Glückwünsche nehmen sich die meisten Spitzenpolitiker aber nicht: Sie wollen Taten sehen.