Die Brexit-Flüchtlinge kommen tatsächlich
Goldman Sachs sucht Büroflächen am Main – wegen des Brexits. Doch steht die Großbank damit nicht alleine da: Etliche Geldhäuser sind mit verbindlichen Flächengesuchen in Frankfurt unterwegs.
Goldman Sachs sucht Büroflächen am Main – wegen des Brexits. Doch steht die Großbank damit nicht alleine da: Etliche Geldhäuser sind mit verbindlichen Flächengesuchen in Frankfurt unterwegs.
Es sind historische Tage in Brüssel: Die EU verhandelt seit heute mit Großbritannien über den Brexit. Doch auch zu Beginn der Gespräche rätseln die übrigen EU-Partner noch über die Londoner Strategie.
Am Montag beginnen die offiziellen Gespräche über den Ausstieg der Briten aus der EU. Der frühere Chef der englischen Notenbank, Mervyn King, sieht im Brexit vor allem Vorteile für alle Beteiligten.
Frankfurt könnte von der Brexit-Entscheidung in Großbritannien profitieren. Doch noch immer ist vieles offen. Die Parlamentswahl in Großbritannien erhöht die Unsicherheit unter Bankern weiter.
Vor der Wahl hatte Theresa May einen „harten“ Austritt aus der EU angekündigt – doch offenbar gibt es vertrauliche Gespräche zwischen Tory-Ministern und Labour, von denen jetzt auch die Regierungschefin weiß. Sie selbst entschuldigt sich derweil.
Der Spielraum von Theresa May schrumpft. Verbündete verlangen große Zugeständnisse. Hinter den Kulissen laufen sich potentielle Nachfolger warm.
Die Sozialdemokraten in Europa bieten radikale Alternativen: altlinks wie Jeremy Corbyn, neulinks wie Emmanuel Macron. Auf welche Seite wird Martin Schulz sich schlagen?
Dämpfer für rot-rot-grüne Ambitionen: Fraktionschefin Sahra Wagenknecht sieht hohe Hürden für ein solches Bündnis. Für SPD-Chef Martin Schulz hat sie nur Spott übrig.
Die britische Premierministerin wird ihre Position angesichts der Verhältnisse im Unterhaus nur stabilisieren, wenn sie einen großen Schritt auf die Labour Partei zugeht. Damit kommen die weichen Optionen eines Brexits wieder ins Spiel. Ein Kommentar.
Der britische Oppositionsführer Jeremy Corbyn glaubt nach wie vor daran, eine May-Regierung verhindern zu können. Unterdessen stellt sich Außenminister Boris Johnson hinter Theresa May – und äußert sich zu Putschgerüchten.
In Brüssel und Berlin wird die Wahlschlappe für Theresa May als Zeichen gegen einen harten Brexit gesehen. EU-Haushaltskommissar Oettinger möchte nun über engere Beziehungen mit Großbritannien reden.
Nach der Parlamentswahl in Großbritannien ist Jeremy Corbyn der Mann der Stunde. Der Altsozialist erfindet mit Ideen von vorgestern die britische Linke neu – und überzeugt damit vor allem junge Wähler.
Die britische Premierministerin will nach der Unterhauswahl eine neue Regierung mit der nordirisch-unionistischen DUP bilden. Außerdem sollen sowohl der Brexit- als auch der Außenminister ihre Jobs behalten.
Vor allem für die jungen Wähler war der Brexit nicht das entscheidende Thema. In den Städten dominieren die hohen Mieten die Gespräche, auf dem Land die fehlenden beruflichen Perspektiven.
Nach ihrer Wahlschlappe ist unklar, wie Theresa May den Brexit verhandeln will, sagt der britische Politologe Colin Talbot. Im Gespräch erklärt er, warum harte Zeiten auf die Briten und die EU zukommen.
Nach dem Verlust der absoluten Mehrheit braucht Theresa May Unterstützung. Die nordirischen Unionisten der DUP haben der angeschlagenen Premierministerin schon Hilfe angeboten. Wofür steht diese Partei?
Corbyns überraschender Erfolg wird getragen von jungen Wählern. Sie sind, anders als beim Brexit, wählen gegangen. Aber was sind die Gründe für die Niederlage Theresa Mays? Die Wahlanalyse.
Bei der Wahl zum Unterhaus im Vereinigten Königreich treten Premierministerin Theresa May für die Conservative Party und Jeremy Corbyn als „Leader of Her Majesty’s Most Loyal Opposition“ für die Labour Party an.
Die Konservativen verlieren die absolute Mehrheit im britischen Unterhaus. Labour-Chef Jeremy Corbyn fordert Regierungschefin May zum Rücktritt auf. Auch in ihrer eigenen Partei werden Zweifel laut.
Die konservative Partei von Premierministerin Theresa May hat die absolute Mehrheit im britischen Unterhaus verloren. Die Tories haben rechnerisch keine Chance mehr, die Marke von 326 Sitzen zu knacken.
Tim Martin hat eine der größten britischen Kneipenketten aufgebaut – und ist ein Volksheld der Anti-EU-Bewegung. An seinen Theken wird Politik besprochen und gemacht. Vor der Parlamentswahl haut er eine steile These heraus.
Eigentlich war die britische Parlamentswahl für Theresa May bereits eine ausgemachte Sache. Nun könnte der Abend für die Premierministerin aber doch noch zur Zitterpartie werden – möglicherweise mit gravierenden Folgen.
Ohne das überraschende Brexit-Votum wäre es in Großbritannien nicht zu Neuwahlen gekommen. FAZ.NET fasst die wichtigsten Punkte seit Camerons Ankündigung der Abstimmung über den Austritt des Königreichs aus der EU zusammen.
Mit großen Erwartungen blickt Europa auf die Wahl in Großbritannien. Für Premierministerin May wird es viel knapper als gedacht. Worum es geht.
Der britische Parlamentswahl wird für die Premierministerin überraschend zur Zitterpartie. Fünf Szenarien, wie die Abstimmung ausgehen könnte und was das bedeutet: für Großbritannien, für Deutschland und für die EU.
Nach drei Anschlägen steht Großbritanniens Premierministerin unter Druck. Kurz vor der Parlamentswahl fordert sie nun schärfere Gesetze gegen Terrorverdächtige. Ihre Konkurrenten halten dagegen.
Zum Anschlag in London werden nun weitere Details bekannt. Einer der Attentäter war ein bekannter Extremist. Kurz vor der Wahl in Großbritannien rückt die Ausstattung der Sicherheitskräfte in den Fokus.
Schon vor Jeremy Corbyn war die Labour Party von antisemitischer Fäulnis zersetzt, aber jetzt stinkt diese schlimmer als je zuvor. Eine einstmals große Partei verwechselt den demokratischen Sozialismus mit einem Sozialismus von Irren. Ein Gastbeitrag.
Er war bekennender Islamist und wurde vielfach auffällig. Die britischen Sicherheitsbehörden sahen vom späteren London-Attentäter Khuram Butt dennoch keine Gefahr ausgehen.
Für die britische Premierministerin Theresa May wird die Unterhauswahl immer mehr zu einer Zitterpartie. Nach der jüngsten Umfrage verliert ihre konservative Partei eine Woche vor der Abstimmung weiter an Boden.
Wenige Tage vor den Unterhauswahlen ist es dem Labour-Chef Corbyn gelungen, den Rückstand auf Mays Konservative zu verringern. Dann unterläuft ihm ein Fauxpas.
Gut eine Woche vor den Unterhauswahlen liegen die britischen Konservativen in den Umfragen weiter klar vor der Labour-Partei. Doch der Vorsprung hat sich weiter verringert.
Großbritanniens Premierministerin Theresa May und Oppositionsführer Jeremy Corbyn haben sich vor der Parlamentswahl nacheinander den Fragen eines Moderators und eines Studiopublikums gestellt. Hier sehen Sie Ausschnitte aus den beiden Interviews (die Befragung von May startet bei Minute 16:39).
Premierministerin Theresa May und Oppositionsführer Jeremy Corbyn stellen sich vor der Parlamentswahl in Großbritannien den Fragen eines Studiopublikums des Nachrichtenkanals Sky News. Verfolgen Sie den Fernsehauftritt im Livestream.
Die Europäische Union will die Brexit-Verhandlungen in der Woche ab dem 19. Juni beginnen. Die 27 bleibenden EU-Länder haben ihrem Unterhändler Michel Barnier ein Mandat für die Gespräche erteilt.
Die Europäische Union wolle sein Land ausbluten, sagt der britische Außenminister Boris Johnson. Von möglichen Brexit-Rechnungen für Großbritannien hält er nichts – im Gegenteil.