Scharmützel an türkischer Grenze
Die Waffenruhe in Syrien bleibt brüchig. Aufständische und Regierungstruppen sollen laut Oppositionsangaben in der Provinz Idlib aufeinander geschossen haben.
Die Waffenruhe in Syrien bleibt brüchig. Aufständische und Regierungstruppen sollen laut Oppositionsangaben in der Provinz Idlib aufeinander geschossen haben.
Kofi Annan hat sich vorsichtig zufrieden über den deutlichen Rückgang der Gewalt in Syrien geäußert. Der UN-Sondergesandte empfahl die Entsendung einer Vorausmission von Beobachtern. Die Opposition rief zum friedlichen Protest auf.
Scharf wie selten hatte der Westen im Februar Moskaus Syrien-Politik gerügt. Auf dem G-8-Treffen sind die Töne leiser. Am Samstag will man Iran geeint gegenübertreten.
Wie in Libyen klammert sich auch in Syrien der Diktator mit äußerster Brutalität an die Macht. Doch in Libyen setzte die westliche Welt dem Blutvergießen ein Ende. Das Stichwort für die damalige militärische Intervention hieß „Responsibility to Protect“.
Gemäß des Internationalen Friedensplans gilt in Syrien seit den Morgenstunden eine Waffenruhe. Berichten zufolge scheint es bislang keine Gefechte zu geben. Die Armee meldete indes einen Anschlag, die Opposition berichtet von drei Erschossenen auf ihrer Seite.
Die aktuelle Entwicklung in Syrien bestimmt das Außenministertreffen der G8-Staaten in Washington. Die syrische Regierung hat angekündigt, alle Kampfhandlungen einzustellen. Amerikas Außenministerin ist skeptisch.
Der Syrien-Sondergesandte Annan hat sich abermals optimistisch gezeigt, dass beide Seiten am Donnerstag die Kampfhandlungen einstellen werden. Am Mittwoch beschoss das Assad-Regime indes mehrere Städte des Landes. Die Türkei fordert derweil eine UN-Resolution zum Schutz der syrischen Bevölkerung.
Trotz internationaler Appelle, die Waffenruhe einzuhalten, gehen die Truppen des syrischen Machthabers Assad weiter mit aller Härte gegen die Opposition vor. UN-Sondervermittler Kofi Annan ringt um seinen Friedensplan. Der Flüchtlingsstrom in die Türkei hält an.
Der Nachbar Türkei wird immer tiefer in den syrischen Bürgerkrieg hineingezogen. Nach einem Grenzbeschuss durch syrische Truppen verstärkt Ankara seine Truppen. Dass Assad am Dienstag tatsächlich eine Feuerpause einleitet, scheint ausgeschlossen.
Ban Ki-moon hat die syrische Führung scharf verurteilt. Angesichts der anhaltenden Gewalt forderte der UN-Generalsekretär das Assad-Regime auf, sofort alle Militäroperationen gegen die Bevölkerung zu beenden. Am Samstag wurden nach Oppositionsangaben rund 100 Menschen getötet.
Mit einer einstimmig verabschiedeten Erklärung hat der UN-Sicherheitsrat in New York den Druck auf Syriens Führung erhöht. Assads Truppen sollen das Feuer einstellen. Trotzdem fliehen weiter viele Menschen aus den umkämpften Gebieten.
Die Kämpfe zwischen Streitkräften und Rebellen in Syrien haben sich vor der UN-Vollversammlung, in der der Sondergesandte Kofi Annan über seine Vermittlungsversuche berichten will, weiter verschärft. Aktivisten zufolge greift die Armee inzwischen auch im Umland von Aleppo an.
In Syrien gehen die Kämpfe zwischen Rebellen und der Opposition weiter. Aktivisten meldeten, in den Provinzen Daraa, Idlib und im Umland von Damaskus habe es Gefechte gegeben.
Das syrische Regime hat sich offenbar zu einer Waffenruhe ab dem 10. April bereit erklärt. Dies teilte der Vermittler Kofi Annan mit. Annan schränkte aber gleich ein, dass er ein Gefühl der Dringlichkeit bei der syrischen Regierung vermisse.
Im Norden Malis haben Aufständische Timbuktu angegriffen. Timbuktu ist einer der letzten Orte im Norden, die noch von Regierungstruppen kontrolliert werden. Die Ecowas versetzte eine 2000 Soldaten umfassende Eingreiftruppe in Alarmbereitschaft.
Kofi Annan hat Syriens Präsident Assad eine Waffenruhe vorgeschlagen. Ein von westlichen Staaten eingebrachter Entwurf für eine Präsidentenerklärung stärkt Annan den Rücken - und verzichtet auf Formulierungen, die Russland und China ablehnen.
Am 18. März endete mit dem Waffenstillstandsabkommen der Krieg zwischen Frankreich und Algerien. Doch die Erinnerung an das Kriegsende ist auf beiden Seiten bis heute verschämt.
Nach mehr als 200 Raketenangriffen und 25 Toten ist es ägyptischen Unterhändlern gelungen, eine Waffenruhe im Süden Israels auszuhandeln.
Kein weiterer Raketenbeschuss, keine gezielten Luftangriffe mehr: Nach ägyptischen Angaben haben Israel und die Palästinenser nach vier Tagen Kampf im Gazastreifen einen Waffenstillstand vereinbart.
Der UN-Sondergesandte Kofi Annan ist in Damaskus vom syrischen Präsidenten Assad empfangen worden. Annan strebt eine sofortige Waffenruhe an. Die Opposition bezeichnet dessen Streben nach einem Dialog mit dem Assad-Regime jedoch als „sinnlos und realitätsfern“.
Peking fordert einen Waffenstillstand in Syrien und Gespräche zwischen Assad und der Opposition. Außerdem müsse Hilfsorganisationen sofort der Zugang ins Land ermöglicht werden, hieß es in einer Erklärung.
Einer der längsten ethnischen Konflikte der Welt ist offenbar beendet: In Burma haben Karen-Rebellen und die Regierung einen Waffenstillstand unterzeichnet.
Für seine Etatpläne hat Kämmerer Uwe Becker viel Kritik aus dem eigenen Lager kassiert. Doch seit bekannt ist, dass sein Rivale Boris Rhein zur Oberbürgermeisterwahl in Frankfurt antritt, ist alles anders.
Die pakistanischen Taliban haben angeblich einen Waffenstillstand mit der Regierung in Islamabad erklärt. Vermittler der Regierung führen offenbar Vorgespräche für Friedensverhandlungen.
Nach seiner Rückkehr in den Jemen hat Präsident Salih die Konfliktparteien zu einer Waffenruhe aufgerufen. Die staatliche Nachrichtenagentur Saba kündigte eine „Grundsatzrede“ des Präsidenten an das Volk für den kommenden Montag an.
Her. ABU DHABI, 21. September. In mehreren Stadtteilen der jemenitischen Hauptstadt Sanaa ist es am Mittwoch abermals zu verlustreichen Kämpfen zwischen Regierungstruppen und Gegnern von Staatspräsident Ali Abdullah Salih gekommen.
hcr. JERUSALEM, 26. August. Auch die Terrororganisation "Islamischer Dschihad" hat sich der Waffenruhe im Gazastreifen angeschlossen. Nachdem ägyptische Vermittler die Gruppe in der Nacht zum Freitag dazu veranlasst hatten, hörten die Raketenangriffe auf israelisches Gebiet auf.
Sein Name steht für die Unterzeichnung des Waffenstillstands von Compiègne, aber auch für die Reichsfinanz- und Steuerreform von 1919/20, deren Grundstruktur bis heute Bestand hat. In der frühen Weimarer Republik zählte Matthias ...
Trotz einer seit zwei Tagen geltenden Waffenruhe hat Israel mit neuen Luftangriffen auf den Gazastreifen einen radikalen Palästinenser getötet.
hcr. JERUSALEM, 22. August. Ungeachtet der am Sonntagabend von der Hamas verkündeten Waffenruhe ist Israel am Montag weiter mit Raketen und Granaten beschossen worden. Zuletzt hatten offenbar nur kleinere Terrorgruppen ihre Angriffe fortgesetzt.
Ein Jahr in Israel: ein Jahr im Nahostgerangel, ein Jahr zwischen den Fronten. Abschied aus dem Heiligen Land, was oft recht unheilig erscheint. Kein Versuch eines Resümees.
Der Waffenstillstand bedeutet nicht nur für Gaza sondern für ganz Israel und das Westjordanland erste Entspannung. Doch Frieden ist damit noch nicht in Sicht. Demonstriert wird weiterhin – und ein blankes Gesäß bedeutet zwei Tage Haft.