Neue Hoffnung auf Waffenruhe
Am Montag soll das Feuer in der Ostukraine eingestellt werden. Der frühere ukrainische Präsident Petro Poroschenko kritisiert derweil seinen Nachfolger und fordert eine Blauhelm-Mission der UN.
Am Montag soll das Feuer in der Ostukraine eingestellt werden. Der frühere ukrainische Präsident Petro Poroschenko kritisiert derweil seinen Nachfolger und fordert eine Blauhelm-Mission der UN.
Nach mehr als drei Monaten hat sich der UN-Sicherheitsrat einstimmig für die Annahme der schwer umstrittenen Corona-Resolution ausgesprochen. Alle 15 Mitglieder hätten dem Text schon vor Ablauf der Entscheidungsfrist am Mittwoch zugestimmt, hieß es aus Diplomatenkreisen.
In Libyen ist General Haftar plötzlich zu Friedensverhandlungen bereit. Unter dem Druck türkischer Kriegsschiffe und Kampfdrohnen ist der Militärführer in die Defensive geraten – trotz der Hilfe aus Russland und den Emiraten.
Nach mehreren militärischen Niederlagen hat sich der libysche General Chalifa Haftar zu einem Waffenstillstand bereiterklärt. Die von der UNO anerkannte libysche Einheitsregierung lehnte das Angebot jedoch ab. Der Vormarsch der regierungstreuen Truppen auf die strategisch wichtige Stadt Sirte verlangsamte sich unterdessen.
Sein Plan sieht außerdem Verhandlungen in Genf, den Abzug aller ausländischen Kämpfer sowie die Wahl eines Führungsrats vor. Ein einflussreicher General soll schon auf seiner Seite stehen.
Bei zwei Angriffen auf die afghanische Armee sind jeweils sieben Soldaten getötet worden. Die Angreifer sollen ebenfalls Verluste erlitten haben. Bekannt hat sich niemand zu den Attacken.
Im Zuge der Waffenruhe sollen weitere Kämpfer freikommen. Damit erfüllt Präsident Ghani auch eine Forderung aus dem Abkommen der Taliban mit Washington. Er sei bereit zu Friedensgesprächen, erklärt der Präsident.
Die einseitige Waffenruhe soll nach Angaben des saudischen Bündnissprechers den Weg zu Gesprächen mit den Houthi-Rebellen ebenen. Ziel sei auch, die Ausbreitung des Coronavirus im Jemen zu verhindern.
Saudi-Arabien und seine Verbündeten haben eine Unterbrechung ihres Einsatzes von zwei Wochen gegen die Huthi-Miliz angekündigt. Der seit fünf Jahren anhaltende Konflikt gilt als Stellvertreterkrieg zwischen Saudi Arabien und dem Iran.
Im Jemen findet der Aufruf der Vereinten Nationen Widerhall: Die Konfliktparteien wollen sich wegen der Corona-Krise auf eine Waffenruhe einigen. Oppositionelle Gefangene sollen freigelassen und begnadigt werden.
Exzesse einiger weniger wurden zum Freibrief für regulatorische Fesseln. Vielleicht regt der jetzige Stillstand zum Nachdenken an, wie Europa künftig mit seinen Schlüsselindustrien umgehen will.
Russland und die Türkei haben sich auf eine Waffenruhe in der hart umkämpften syrischen Provinz Idlib geeinigt. Die Feuerpause gelte ab Mitternacht, sagte der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan am Donnerstagabend.
Außer sporadischem Gewehrfeuer an den Frontlinien hat es laut Anwohnern in der umkämpften syrischen Provinz seit Mitternacht keine neuen Angriffe gegeben. Ein Oppositionsführer nennt die Waffenruhe aber „fragil“.
Hunderttausende sind wegen der Kämpfe in der Region Idlib im Nordwesten Syriens auf der Flucht. Die Moskauer Vereinbarung zu Idlib sichert Assad Geländegewinne und lässt die Tür für eine Fortsetzung der Offensive offen.
Unter syrischem Beschuss sind in Idlib zahlreiche türkische Soldaten gestorben. Die Türkei startet Vergeltungsangriffe und fordert Beistand. Russland reagiert.
Angela Merkel und Emmanuel Macron fordern von Wladimir Putin eine sofortige Waffenruhe in Syrien. Doch Russlands Präsident sieht sein Land im Kampf gegen Terroristen.
Der UN-Sondergesandte Ghassan Salamé sieht „echten Willen“ für einen Waffenstillstand in Libyen. Aber die Gespräche in Genf stehen erst am Anfang, und die Vorzeichen sind schlecht.
Kurz nach der Libyen-Konferenz in Berlin soll die vereinbarte Feuerpause gebrochen worden sein. Nach Angaben der Regierung sind sechs Raketen auf den Flughafen Mitiga abgeschossen worden.
Außenminister Heiko Maas (SPD) betonte am Montag, dass die Konferenz in Berlin ein erster Schritt war, um das Bürgerkriegsland zu befrieden.
Die Bundesregierung stellt sich darauf ein, womöglich deutsche Soldaten für eine Mission in Libyen abzustellen. Auch Teile der Opposition scheinen der Idee gegenüber offen zu sein.
Der Gipfel in Berlin soll Fortschritte zu einer Friedenslösung im libyschen Bürgerkrieg bringen. Ein Dokument der Vereinten Nationen nennt Ziele des Treffens. Die Kritik an der Teilnehmerliste reißt derweil nicht ab.
Bundeskanzlerin Merkel wurde von Bundesaußenminister Heiko Maas darüber informiert, dass sich General Chalifa Haftar an einen Waffenstillstand in Libyen halten wolle.
Das Angebot der Islamisten soll offenbar den Weg ebnen für neue Verhandlungen mit Washington.
Trotz Waffenruhe wird in Libyen weiter geschossen. Das soll sich ändern, sagt Außenmister Maas nach seinem Treffen mit dem einflussreichen General Haftar.
Der Sondergesandte der Vereinten Nationen, Ghassan Salamé, spricht über die Hoffnungen der Libyer auf eine Waffenruhe. Seine Erwartungen an die Berliner Konferenz sind hoch.
China ist kein Währungsmanipulator mehr und kauft in Amerika groß ein: Nach fast zwei Jahren voller Strafzollsalven im Streit der Supermächte gibt es nun Frieden – zumindest vorläufig.
Nach der Abreise des libyschen Warlords Haftar von Waffenstillstandsverhandlungen in Moskau ist besonders die Türkei erzürnt. Ein weiteres Treffen in Berlin am Wochenende sei jetzt gegenstandslos, sagt Außenminister Cavusoglu.
Der libysche Warlord Haftar werde keinen Waffenstillstand unterzeichnen, in dem nicht die Entwaffnung seiner Gegner vorgesehen sei, heißt es in Medienberichten. Außerdem sei er zuversichtlich, was den Kriegsverlauf angehe.
Der libysche General Haftar hat den Verhandlungsort Moskau verlassen, ohne einen Waffenstillstand zu unterzeichnen. Sein Rivale Sarradsch hatte dies am Montag getan, doch Haftar bat erst einmal um Bedenkzeit.
Die libyschen Konfliktparteien haben eine Waffenruhe vereinbart. Am Wochenende wollen die Präsidenten Russlands und der Türkei nach Berlin kommen, um über die Zukunft des Landes zu sprechen.
Ob Fayez Sarradsch und Chalifa Haftar bei Waffenstillstandsverhandlungen in Moskau direkt miteinander sprechen, ist unklar. Russland und die Türkei zeigen mit dem Treffen: Ohne sie ist in der Libyen-Frage nichts zu erreichen.
Es ist richtig und notwendig, dass Kanzlerin Merkel Libyen so große Aufmerksamkeit widmet. Das Land zu stabilisieren, liegt auch im europäischen Interesse.
Bei Luftangriffen der Regierungstruppen in der letzten syrischen Rebellenhochburg Idlib sind nach Angaben von Aktivisten mehrere Zivilisten getötet worden. Sie erfolgten kurz vor einer geplanten Waffenruhe, die Russland und die Türkei ausgehandelt hatten.
Seit Tagen fordern die Türkei und Russland eine Waffenruhe in Libyen, nun hat Regierungsgegner Haftar zugestimmt. Eine dauerhafte Friedenslösung will Bundeskanzlerin Merkel mit einer internationalen Konferenz in Berlin erreichen.
Quid pro quo zum Jahresauftakt? Israelische Medien berichten über eine mögliche Vereinbarung zwischen der eigenen Regierung und der Palästinenserorganisation.
Wegen der heftigen Luftangriffe sind nach UN-Angaben in zwei Wochen mehr als 235.000 Menschen aus der Provinz geflohen. Um ihre Lage zu verbessern, stelle Deutschland weitere sieben Millionen Euro bereit, kündigt der Außenminister an.