Moskau ist trotz Feuerpause weiter kampfbereit
In Syrien ist die vereinbarte Waffenruhe um Mitternacht Ortszeit in Kraft getreten. Russland hat aber schon angekündigt, in vielen Gebieten weiter anzugreifen.
In Syrien ist die vereinbarte Waffenruhe um Mitternacht Ortszeit in Kraft getreten. Russland hat aber schon angekündigt, in vielen Gebieten weiter anzugreifen.
Kurz vor Ende der Frist haben nun auch die wichtigsten Rebellen der vereinbarten Waffenruhe zugestimmt. Eine Al-Qaida-nahe Gruppe hadert noch. Wladimir Putin verliert derweil offenbar seine Begeisterung für das Abkommen.
Freitagnacht soll die Waffenruhe in Syrien beginnen. Zunächst aber beginnt der Sturm vor der Ruhe. Beobachter melden verstärkte Angriffe russischer Flugzeuge und syrischer Artillerie.
Wenn es zu einer Waffenruhe in Syrien kommt, sollen die Angriffe gegen die Kurden dennoch weitergehen. So fordert es die Türkei. Für sie ist die YPG ebenso terroristisch wie der „Islamische Staat“.
Washington hat seine Zweifel am Erfolg der vereinbarten Feuerpause in Syrien und ein Offizier der Rebellen sagt: „Es ist schier unmöglich.“ Moskau aber freut sich. Alles läuft nach Putins Plan.
Russland will den syrischen Waffenstillstand in trockenen Tüchern wissen. Putin telefoniert dafür seinen Kollegen in Iran und Saudi-Arabien. Die syrische Opposition aber hat sich noch nicht entschieden.
Russlands Bereitschaft zur Waffenruhe in Syrien ist keine ganz so wundersame Fügung, wie es auf den ersten Blick erscheinen mag. Für Präsident Putin ist die Gelegenheit zur Deeskalation günstig.
Amerika und Russland wollen in Syrien gemeinsam eine Waffenruhe durchsetzen. Die Feuerpause soll am Samstag beginnen. Russlands Präsident verbindet damit große Hoffnungen. Diktator Assad muss noch zustimmen – und kündigt Wahlen an.
Die amerikanische Regierung macht Hoffnung auf eine Feuerpause in Syrien: Gespräche zwischen Präsident Obama und Kremlchef Putin sollen in wenigen Tagen Fortschritte bringen.
Die Hoffnung auf eine Feuerpause in Syrien wächst: Es gebe eine „Grundsatzeinigung“ über die Bedingungen, sagt Amerikas Außenminister Kerry. Syriens Präsident Assad stellt aber gleich mehrere Bedingungen.
Die syrische Opposition verurteilt Russlands Angriffe. Russland verurteilt die Angriffe der Türkei. Und die Türkei fordert eine Bodenoffensive.
Groß war vor einer Woche die Hoffnung, dass mit einer auch von Russland unterstützten Feuerpause ein Frieden in Syrien in Sicht ist. Doch die Rechnung wurde ohne den Diktator Assad gemacht.
Die Türkei hat ihre Angriffe auf die Grenzregion in Nordsyrien verstärkt. Die Bombardierungen von Gebieten der Kurdenmiliz YPG waren die heftigsten der vergangenen Wochen. Dabei soll ab Freitag eigentlich Waffenruhe herrschen.
Die Hoffnung auf eine Waffenruhe in Syrien schwindet. Syriens Präsident Assad erteilt der Einigung von München eine kategorische Absage. Und äußert sich gelassen angesichts der türkischen Angriffe bei Aleppo.
Nach fast 25 Jahren im Amt geht der Direktor des Kasseler Museums für Sepulkralkultur in den Ruhestand. Er hat in dieser Zeit einen epochalen Wandel bei der Grablege erlebt.
Während über eine Feuerpause in Syrien verhandelt wird, herrschen in Aleppo Tod und Zerstörung. Die russische Luftwaffe trifft wahllos Wohn- und Krankenhäuser. Syriens Armee ist kurz davor, den Belagerungsring zu schließen.
Es ist die Sprache des anderen Amerikas auf der Münchner Sicherheitskonferenz, einer neuen konservativen Regierung, wenn die Republikaner denn gewinnen sollten. Für den Hardliner John McCain hat Putin nur ein Ziel: Den Westen zu spalten.
Zwar sei es gut, dass Moskau an den Verhandlungstisch zurückgekehrt sei. Aber das allein reiche nicht, mahnt die Verteidigungsministerin. In Syrien habe man es schließlich mit einem gemeinsamen Feind zu tun.
Erst hatte sie Hausverbot, dann durfte AfD-Chefin Petry doch ins Augsburger Rathaus. Draußen wurde sie kritisiert, drinnen unterbrochen, aber am Ende konnten alle irgendwie zufrieden sein.
Bei der Sicherheitskonferenz in München geht es vor allem um den Bürgerkrieg in Syrien. Bei der Aufnahme der Flüchtlinge hat sich laut Kanzleramtsminister Peter Altmaier besonders ein Land gut geschlagen.
Amerika, Russland und wichtige Regionalmächte wollen die Waffen in Syrien zum Schweigen bringen. Kann dieser Plan gelingen? Zu Beginn der Münchner Sicherheitskonferenz bestimmt das Thema die Gespräche.
Amerika und Russland verkünden: Innerhalb einer Woche soll in Syrien nicht mehr gekämpft werden. Zumindest nicht zwischen Regierungstruppen und Rebellen. Russlands Ministerpräsident warnt vor einem „Weltkrieg“.
Russland schiebt alle Verantwortung von sich, dass es bislang noch keine Friedenslösung in Syrien gab. Der Kreml habe Vorschläge vorgelegt und warte auf Reaktionen, sagte der russische Außenminister Lawrow.
Moskau sei bereit, über alle „sinnvollen Vorschläge“ für eine Waffenruhe nachzudenken, sagt Russlands Außenminister. Die einfache Ankündigung einer „humanitären Pause“ sei aber unrealistisch.
Für einen Frieden in Syrien braucht es politische und militärische Anstrengungen. Aber er wird nicht möglich sein, wenn nicht auch die religiösen und ideologischen Fragen gelöst werden.
Der saarländische Innenminister und Vorsitzende der Innenministerkonferenz, Klaus Bouillon, spricht im Interview über Massenmigration – und zeigt Verständnis für griechische Grenzschützer, die Flüchtlinge durchwinken.
Während in Genf die Friedensverhandlungen zwischen den syrischen Kriegsparteien stattfinden sollen, intensiviert Diktator Assad seine Angriffe – er setzt zum Vernichtungsschlag gegen die Rebellen an.
Ein jahrzehntelanger blutiger Konflikt könnte bald beendet sein: Kolumbiens Regierung und die linke Farc-Guerilla stehen vor einer Waffenruhe. Der UN-Sicherheitsrat schickt Beobachter.
Seebad, Großstadt, Sommerresidenz, Feinschmeckerwalhalla: San Sebastián trägt viele Seelen in seiner Brust. Und jetzt will es auch noch das Modell für eine bessere Welt sein.
Das Engagement für eine Waffenruhe in der Ukraine sei auch nach neuen Kämpfen ungebrochen. Das teilen die Staats- und Regierungschefs des Normandie-Formats nach einem Telefonat mit.
Papst Franziskus setzt sein Engagement für Flüchtlinge fort: All jenen, die ihnen helfen, mögen „mit reichem Segen belohnt werden“, sagte er in seiner Weihnachtsbotschaft.
In der Schweiz laufen Friedensgespräch: Als Signal will die Militärkoalition im Jemen ab Dienstag eine einseitige Waffenruhe durchsetzen – solange sich die Rebellen daran halten.
Bis in den späten Abend hinein debattiert das britische Parlament über Krieg, Frieden – und die Ausweitung des Einsatzes in Syrien. Die Gruppe der Unterstützer von Premierminister Cameron schrumpft.
Seinen ersten Besuch in Afrika hat Papst Franziskus in Kenia begonnen. Er sagte, im Mittelpunkt jeder Politik müsse das Gemeinwohl der gesamten Gesellschaft stehen. Aber er mahnte auch Sorge um die Zukunft an.
Die Armeen Afrikas sind für den Kampf gegen islamistische Extremisten unterfinanziert. Es fehlt an Ausrüstung, Fahrzeugen und nicht zuletzt an Sold. Mitverantwortlich dafür sind auch die Geberländer.
Der Friedhof ist das Kulturdenkmal des Jahres 2015. Ausgerechnet in Frankfurt, das sich in den vergangenen Jahrzehnten so stark verändert hat wie kaum eine andere deutsche Stadt, sind besonders viele unterschiedliche Typen von Grabfeldern erhalten geblieben.