Waffenruhe hält, Hilfe lässt auf sich warten
In Aleppo ist laut Augenzeugen 24 Stunden lang kein Schuss gefallen. Die Bewohner sind erleichtert. Auf dringend benötigte Hilfslieferungen müssen sie dennoch warten.
In Aleppo ist laut Augenzeugen 24 Stunden lang kein Schuss gefallen. Die Bewohner sind erleichtert. Auf dringend benötigte Hilfslieferungen müssen sie dennoch warten.
Kurz vor der geplanten Waffenruhe in Syrien ist Baschar al-Assad öffentlich aufgetreten – eine Seltenheit. In der ehemaligen Rebellenhochburg Daraja verkündete er seinen Plan für die syrischen Streitkräfte.
Am Rande des G-20-Gipfels haben sich Amerikas Präsident Obama und Russlands Staatsoberhaupt Putin nicht auf eine Waffenruhe in Syrien einigen können. Zuletzt gab es Hoffnungen einer Annäherung.
Nach der Eskalation im Norden von Syrien sollen sich Türkei und kurdische Rebellen auf eine Waffenruhe geeinigt haben. Damit reagiert Erdogan auf den Druck von Obama. Der IS verkündete den Tod seines Sprechers al-Adnani.
Der amerikanische und russische Außenminister haben sich grundsätzlich auf weitere Schritte für eine Waffenruhe in Syrien verständigt. Ein Durchbruch ist das jedoch nicht.
Der älteste Konflikt Lateinamerikas steht vor dem Ende: Die Unterhändler der kolumbianischen Regierung und die Farc-Rebellen haben sich auf einen Vertrag zur Beilegung der seit Jahrzehnten andauernden Kämpfe geeinigt. Doch das Abkommen ist umstritten.
Bei Counter-Strike geht es für die einen nur ums Töten, für die anderen hat das Spiel sogar eine soziale Komponente. Auf E-Sport-Turnieren treten die Besten gegeneinander an.
Besonders fatal am Krieg in Syrien ist das Engagement Russlands. Moskau zwingt alle Beteiligten zu einer neuen Bündnispolitik – die zur großen Gefahr für den Westen werden kann. Ein Kommentar.
Angesichts der humanitären Krise in Aleppo hat sich Russland zu einer 48-stündigen Feuerpause in jeder Woche in der nordsyrischen Stadt bereit erklärt. Die Regelung soll von der kommenden Woche an gelten.
Bei einem Treffen der Außenminister Deutschlands und Russlands können die beiden keine Einigung über die Lage in Syrien erzielen. Was die Ukraine angeht, ist Steinmeier aber vorsichtig optimistisch.
Nichts ist gut im Donbass. Wer trägt die Schuld? 100 Tage, Tausende Verstöße, protokolliert von der OSZE, analysiert von FAZ.NET.
Die humanitäre Situation in Aleppo spitzt sich immer weiter zu. Nun hat Russland eine kurze Feuerpause angekündigt, um die Versorgung zu gewähren – der Kampf um die syrische Metropole ist damit jedoch nicht beendet.
Friedensforscher Harald Müller geht in den Ruhestand. Für die Stiftung, die er viele Jahre leitete, gibt es mehr zu tun denn je: So bedrohlich wie heute war die Weltlage lange nicht mehr.
Keine andere Großstadt hat eine schönere Landschaft als Rio de Janeiro. Und kaum eine andere wird von dramatischeren Verwerfungen geplagt. Die Olympischen Spiele bringen keine dauerhafte Besserung.
Europa hat der EU viel zu verdanken, aber der Hinweis auf diese historische Wahrheit reicht nicht, um die Gemeinschaft weiterzuentwickeln. Sie kann nur dann wieder erfolgreich werden, wenn sie den Bürgern das Gefühl von Sicherheit zurückgibt.
Die Übereinkunft von Havanna beendet den Krieg zwischen der kolumbianischen Regierung und den Farc. Doch einem dauerhaften Frieden steht noch einiges im Weg.
Zwei Tage lang sollen ab heute in der umkämpften syrischen Großstadt die Waffen schweigen. Wie lange der friedliche Zustand dann wirklich anhält ist allerdings fraglich.
In den besetzten Palästinensergebieten wachsen teure Früchte. Die EU hat für Produkte aus Siedlungen eine Kennzeichnungspflicht eingeführt – Israel steht dem misstrauisch gegenüber.
Bei der Attacke an der Grenze zur Türkei sterben mindestens 28 Menschen. Dagegen hält bislang die Feuerpause in Aleppo. Trotzdem steht die Glaubwürdigkeit von Russland und Amerika auf dem Spiel.
Ab Donnerstag soll für das heftig umkämpfte Aleppo eine Waffenruhe gelten. Die syrische Regierung kündigt an, sie einzuhalten. Außenminister Steinmeier hofft auf eine Atempause.
Die Vereinten Nationen schlagen Alarm: Amerika und Russland müssen eingreifen, sonst ist bald wieder überall Krieg in Syrien.
Die Waffenruhe in Syrien steht vor dem Aus. Wegen angeblicher Verstöße gegen die Waffenruhe sollen die Kämpfe gegen das Regime wieder aufgenommen werden.
Trotz der zwischen Armenien und Aserbaidschan abgemachten Waffenruhe sind zwei armenische Soldaten getötet worden. Der Zwischenfall könnte die von Russland vermittelte Feuerpause gefährden.
Nach tagelangen Gefechten mit Armenien um die Südkaukasusregion Berg-Karabach ist nach Angaben Aserbaidschans am Dienstag eine Feuerpause in Kraft getreten.
Trotz internationaler Appelle zum Gewaltverzicht gehen die Gefechte weiter. Die von Aserbaidschan verkündete „einseitige Feuerpause“ wertete Armenien als „Falle“.
Die Rebellenführer der Farc, von denen einige in Kolumbien in Abwesenheit verurteilt wurden, kann man in Havanna überall treffen – das tat zuletzt auch der amerikanische Außenminister John Kerry.
Der amerikanische Präsident hat in Havanna angekündigt, die „letzten Reste des Kalten Krieges“ beseitigen zu wollen. Und er übte deutliche Kritik am Regime von Raúl Castro - der die Rede vor Ort mitverfolgte.
In die Jemen-Gespräche ist Bewegung gekommen. Berlin, das den UN-Sondergesandten in seinen Verhandlungsbemühungen unterstützt, sieht „deutliche Fortschritte“.
Die Justizminister wollen stärker gegen Rechts-Extremismus vorgehen. Die Fokussierung des Gipfeltreffens allein darauf stößt nach F.A.Z.-Informationen aber nicht bei allen Teilnehmern auf Gegenliebe.
Dank der Feuerpause in Syrien würden die Menschen beginnen, Zerstörtes wieder aufzubauen, sagt Außenminister Steinmeier der F.A.Z. Auch die Hilfsorganisationen kämen besser in die Krisengebiete.
Die Waffenruhe hält, die Bevölkerung hungert in Teilen trotzdem: Auf russischen Militärstützpunkten sollen nun Hilfslieferungen entladen und gelagert werden. Abgeschnittene Gebiete Syriens könnten so versorgt werden.
UN-Vermittler Staffan de Mistura hat die Friedensgespräche für Syrien verschoben. Die Feuerpause scheint ihm nicht stabil genug. In Nordsyrien soll eine Gruppe internationaler Journalisten beschossen worden sein.
Die Waffenruhe in Syrien hält, Hilfslieferungen kommen an - Außenminister Steinmeier und sein Amtskollege Kerry sehen Fortschritte für das geschundene Land. Beim Thema Ukraine sind sie skeptischer.
Syriens Armee und Russland sollen die Rebellen trotz Waffenruhe angegriffen haben. Moskau wiegelt ab. Die UN befürchtet eine Hungerkatastrophe und will neue Hilfslieferungen starten.
Zwischen den Truppen Assads und zahlreichen Rebellengruppen schweigen am zweiten Tag in Folge weitgehend die Waffen. Deutschlands Außenminister hofft auf mehr, knüpft seinen Optimismus jedoch an eine Bedingung.
In Syrien ist um Mitternacht die vereinbarte Waffenruhe eingetreten. Die Konfliktparteien halten sich weitgehend daran. Für den IS gilt sie nicht. Er startet eine neue Offensive.