Krieg und Frieden
Anatomie einer Debatte: Intellektuelle, die Verhandlungen statt Waffenlieferungen propagieren, behandeln die Akteure des Ukrainekriegs wie ein Romanautor seine Figuren.
Anatomie einer Debatte: Intellektuelle, die Verhandlungen statt Waffenlieferungen propagieren, behandeln die Akteure des Ukrainekriegs wie ein Romanautor seine Figuren.
Im Osten der Ukraine wird weiter hart gekämpft, und die Lage um ein Kernkraftwerk bleibt angespannt. Präsident Selenskyj will seinen Landsleuten trotzdem Mut machen.
Ein Aufruf zum Erhängen und eine Kastration: Die Zeichen mehren sich, dass Russlands Angriffskrieg gegen die Ukraine noch brutaler wird. Was kommt noch?
Waffenlieferungen in die Ukraine +++ Bundestag hisst Regenbogenflagge +++ Frankreichs Auswärtiger Dienst wird reformiert +++ Heizen im Winter +++ Schwache Gemeinschaftswährung
Die Ukraine hat nach Informationen der US-Regierung mehr als 100 wichtige russische Militärziele getroffen. Russland setze inzwischen bereits 85 Prozent seiner Armee für den Krieg ein.
Seit im April beschlossen wurde, der Ukraine Waffen zu liefern, ist fast nichts passiert. Die Union kritisiert die Regierung deshalb scharf – und will das Parlament aus der Sommerpause zurückholen.
Seit im April beschlossen wurde, der Ukraine Waffen zu liefern, ist fast nichts passiert. Die Union kritisiert die Regierung deshalb scharf – und will das Parlament aus der Sommerpause zurückholen.
Die Regierung hat schwere Waffen zugesagt, doch geliefert wurde der Ukraine bislang kaum etwas. Die Opposition ist unzufrieden, aber auch die FDP drängt.
Deutsche Intellektuelle fordern einen Waffenstillstand im Ukrainekrieg und leugnen den Unterschied zwischen dem Aggressor und denen, die Widerstand leisten. Das spielt dem Machthaber im Kreml in die Hände. Ein Gastbeitrag.
US-Geheimdienst: Putin will weiterhin Großteil der Ukraine einnehmen +++ 95 ukrainische Asow-Kämpfer durch Gefangenenaustausch befreit +++ Schweiz bereitet im Fall von Gasmangel Rationierung vor +++ alle Entwicklungen im Liveblog
In einem offenen Brief fordern deutsche Prominente „den Westen“ auf, den Krieg in der Ukraine durch Verhandlungen zu beenden. Dass die Ukraine verlorenes Gebiet zurückbekommt, halten sie für ausgeschlossen.
Verliert die Ukraine den Krieg, droht ihr ein Schreckensregime wie in dunklen Zeiten des 20. Jahrhunderts. Auch der Westen müsste sich auf viel gefasst machen. Deshalb muss er jetzt mehr Waffen liefern.
Beim EU-Gipfel kann die Ukraine mit einem klaren „Ja“ rechnen, die Ampelkoalition beschäftigt sich mit den hohen Verbraucherpreisen und Boris Johnson steht abermals unter Druck.
Kanzler Scholz gibt eine Erklärung vor dem EU-Gipfel ab, Moskau droht Litauen, der saudische Kronprinz besucht die Türkei und Campino wird 60.
Der russische Angriff auf die Ukraine trage „Züge eines Vernichtungskrieges“, schreiben vier Forschungsinstitute im „Friedensgutachten 2022“. Sie befürworten Waffenhilfen und warnen vor einer nuklearen Eskalation.
Auf dem Papier zählt die Bundesregierung zu den wichtigsten Waffenlieferanten Kiews. Eine Studie zeigt: Bei keinem Land klafften Ankündigungen und Lieferungen bisher weiter auseinander.
Der italienische Ministerpräsident steht wegen der Lieferung schwerer Waffen an die Ukraine immer stärker in der Kritik. Nun könnte er die Vertrauensfrage stellen.
Gemeinsam mit Amerika und dem Vereinigten Königreich soll eine Batterie mit diesen potenten Systemen ausgestattet werden. Die Ukraine bekommt noch weitere Waffen. Ob das reicht, ist ungewiss.
Die Zusage kam spät, die Bundesregierung zögerte lange. Zwei Monate nach Kriegsbeginn gab sie der Ukraine das Versprechen, schwere Waffen zu liefern. Der aktuelle Stand im Überblick
„We´ll see the tide turning“ („Das Blatt wendet sich“) zu Gunsten der Ukraine, sagt der amerikanische Militärexperte Hodges, wenn schnell weitere Waffen nach Kiew geliefert werden. Aber verfügen die NATO-Mitgliedstaaten überhaupt über die benötigten Systeme?
Die schweren Kämpfe in der strategisch wichtigen Stadt Sewerodonezk dauern an. Präsident Selenskyj bittet nach russischen Raketenangriffen abermals um moderne Luftabwehr-Systeme. Der Überblick.
Russische Soldaten haben nach eigenen Angaben eine ukrainische Stadt mit einem wichtigen russisch-orthodoxen Heiligtum eingenommen. Indes pocht Selenskyj mit dem Argument mehr als 100 Tage Widerstand gegen die Invasion zu leisten auf den Status als EU-Beitrittskandidat. Der Überblick.
Einen Tag nachdem Olaf Scholz neue Waffenlieferungen angekündigt hat, übt Oppositionsführer Merz weiter harsche Kritik an der Bundesregierung. Ukraines Botschafter Melnyk zeigt sich dagegen dankbar.
Am Sonntag sah es noch nach großer Einigkeit in der Verteidigungspolitik aus. Am Mittwoch schlagen Scholz und Merz im Bundestag aufeinander ein, als gäbe es kein Gestern und kein Morgen.
Raketenwerfer gegen russische Truppen und modernste Lenkflugkörper gegen Moskaus Flugzeuge – mit diesen Waffen will Berlin Kiew helfen. Zumindest bei einem System soll es diesmal schnell gehen.
Die meisten Konflikte enden ohne Blutvergießen. Manchmal ist ein Krieg allerdings so gut wie unausweichlich. Der Ökonom Chris Blattman erklärt, warum – und zieht auch Schlussfolgerungen für die Ukraine.
Bloß nicht Putin provozieren: Deutschland, das Lieferungen „in großem Umfang“ an die bedrängte Ukraine angekündigt hat, liefert tatsächlich nur militärisches Kleinstgerät. Das Ansehen der deutschen Politik ist beschädigt.
Der Militärexperte Carlo Masala glaubt nicht, dass Putin derzeit einen Grund hat, mit der Ukraine zu verhandeln. Der ukrainische Präsident fordert indes Russland als Terrorstaat einzustufen.
In einem Gespräch mit Bundeskanzler Scholz und Frankreichs Präsident Macron warnt der russische Präsident Putin vor der Lieferung schwerer Waffen an die Ukraine. Scholz und Macron fordern ein sofortiges Kriegsende.
Die letzten Verteidiger von Mariupol haben sich ergeben. Daraus kann Putin einen Propagandasieg über die „Nazis“ machen. Es zeigt sich, was passiert, wenn man der „Emma“-Losung folgt, der Ukraine keine schweren Waffen zu geben.
Die Kämpfe zwischen russischen und ukrainischen Truppen gehen vor allem im Osten der Ukraine im Donbass weiter. Die Befehlshaber des letzten militärischen Widerstands der Ukraine in Mariupol befinden sich nach eigenen Angaben immer noch im Stahlwerk Asowstal.
Im Bundestag greift Oppositionsführer Friedrich Merz den Kanzler frontal an. Die Ampel wirft ihm vor, in Zeiten des Kriegs leichtfertig als „Bierzeltredner“ zu taktieren.
Der CDU-Vorsitzende wirft der Bundesregierung vor, Lieferungen von Waffen an die Ukraine zu verschleppen. Der außenpolitische Sprecher Jürgen Hardt sieht derzeit keinen Raum für eine diplomatische Lösung.
CDU-Chef Merz wirft der Regierung vor, bei der Frage von Waffenlieferungen an die Ukraine nicht mit offenen Karten zu spielen. Die will nun grundsätzlich die Beschaffung für die Bundeswehr mit einem Gesetz beschleunigen.
Laut Völkerrecht hat Russland selbst dann nicht das Recht, Ziele in Deutschland anzugreifen, wenn es an der Seite der Ukraine am Krieg teilnimmt. Die Bundesregierung ist nicht ganz unschuldig daran, dass dieser Eindruck dennoch entstehen konnte.
Auch in Schweden stehen die Zeichen auf NATO-Beitritt, die G-7-Außenminister tagen, London liebäugelt mit dem „legalen“ Vertragsbruch, und in NRW liefern sich die beiden Spitzenkandidaten vor der Landtagswahl ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Der F.A.Z. Newsletter.