Was Taiwan von der Ukraine lernen soll
Der russische Überfall auf die Ukraine hat Taiwans Bevölkerung aufgeschreckt. Was, wenn China angreift? Die Vereinigten Staaten raten: Man solle sich auf asymmetrische Kriegführung vorbereiten.
Der russische Überfall auf die Ukraine hat Taiwans Bevölkerung aufgeschreckt. Was, wenn China angreift? Die Vereinigten Staaten raten: Man solle sich auf asymmetrische Kriegführung vorbereiten.
Die letzten Verteidiger von Mariupol haben sich ergeben. Daraus kann Putin einen Propagandasieg über die „Nazis“ machen. Es zeigt sich, was passiert, wenn man der „Emma“-Losung folgt, der Ukraine keine schweren Waffen zu geben.
Die Kämpfe zwischen russischen und ukrainischen Truppen gehen vor allem im Osten der Ukraine im Donbass weiter. Die Befehlshaber des letzten militärischen Widerstands der Ukraine in Mariupol befinden sich nach eigenen Angaben immer noch im Stahlwerk Asowstal.
Im Bundestag greift Oppositionsführer Friedrich Merz den Kanzler frontal an. Die Ampel wirft ihm vor, in Zeiten des Kriegs leichtfertig als „Bierzeltredner“ zu taktieren.
Der Tesla-Gründer wirft den US-Demokraten vor, die Vereinigten Staaten zu spalten. Eine rechte Abgeordnete und Unterstützerin Donald Trumps lobte die Äußerungen: „Willkommen auf der richtigen Seite, Elon.“
Der CDU-Vorsitzende wirft der Bundesregierung vor, Lieferungen von Waffen an die Ukraine zu verschleppen. Der außenpolitische Sprecher Jürgen Hardt sieht derzeit keinen Raum für eine diplomatische Lösung.
CDU-Chef Merz wirft der Regierung vor, bei der Frage von Waffenlieferungen an die Ukraine nicht mit offenen Karten zu spielen. Die will nun grundsätzlich die Beschaffung für die Bundeswehr mit einem Gesetz beschleunigen.
Der amerikanische Präsident trifft sich in Buffalo mit Angehörigen der Opfer, Polizisten und Ersthelfern. Er wolle strengere Waffengesetze, hieß es aus dem Weißen Haus.
Schon vor einem Jahr hatte eine Bemerkung des Täters aufhorchen lassen. Nach einer psychiatrischen Untersuchung war er jedoch wieder vom Radar der Polizei verschwunden.
Laut Völkerrecht hat Russland selbst dann nicht das Recht, Ziele in Deutschland anzugreifen, wenn es an der Seite der Ukraine am Krieg teilnimmt. Die Bundesregierung ist nicht ganz unschuldig daran, dass dieser Eindruck dennoch entstehen konnte.
In Buffalo hat ein 18 Jahre alter Mann zehn Menschen erschossen und die Tat live übertragen. Ein Manifest zeigt seine zutiefst rassistischen Gedanken. Die Tat wirft alte Fragen auf.
Auch in Schweden stehen die Zeichen auf NATO-Beitritt, die G-7-Außenminister tagen, London liebäugelt mit dem „legalen“ Vertragsbruch, und in NRW liefern sich die beiden Spitzenkandidaten vor der Landtagswahl ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Der F.A.Z. Newsletter.
Der Mann, der im Januar einen 29 Jahre alten Polizeikommissar und eine 24 Jahre alte Polizeianwärterin erschossen haben soll, muss sich wegen Mordes verantworten. Er sei alleine verantwortlich für den Tod der beiden, sagt die Staatsanwaltschaft.
Es war eine schreckliche Tat: Der Mann, der im Januar einen 29 Jahre alten Polizeikommissar und eine 24 Jahre alte Polizeianwärterin erschossen haben soll, muss sich wegen Mordes verantworten. Er sei alleine verantwortlich für den Tod der beiden, sagt die Staatsanwaltschaft.
Im Weltmaßstab rangieren deutsche Rüstungshersteller unter ferner liefen. Doch im Norden und Süden der Republik haben sich im Schatten der Branchengrößen wie Rheinmetall Zulieferer aus dem zivilen Geschäft etabliert.
Prominenter internationaler Besuch in Kiew, während im Süden und Osten der Ukraine die Kämpfe weitergehen. UN-Generalsekretär António Guterres zeigt sich entsetzt über einen Luftangriff auf ein Schulgebäude im Gebiet Luhansk. Die Nacht im Überblick.
In seiner Ansprache zum 8. Mai erinnert Bundeskanzler Olaf Scholz an die „zentrale Lehre“ des „nie wieder“. Bei Anne Will scheitert man nun an der Frage, was es dafür zu tun gilt.
Die Gefährlichkeit des Lübcke Mörders Stephan Ernst sei in den Jahren vor der Tat nicht erkennbar gewesen, meint der Vertreter des Generalbundesanwalts.
Zudem sollen ukrainische Soldaten in Deutschland an den Waffen ausgebildet werden. Die Panzerhaubitze 2000 ist eine der leistungsstärksten Artilleriewaffen im Bestand der Bundeswehr und kann Ziele in einer Entfernung von 40 km treffen.
Olaf Scholz nennt den russischen Überfall auf die Ukraine eine Zäsur. Waffenlieferungen verteidigt er – denn Putin dürfe diesen Krieg nicht gewinnen. Der Bundeskanzler plant außerdem eine zeitnahe Fernsehansprache.
Russland greift gezielt die Bahninfrastruktur der Ukraine an, um westliche Waffenlieferungen zu stoppen. Doch im Pentagon heißt es, alles laufe weiter nach Plan. Wie kann das sein?
Bankenunion +++ Waffenlieferungen +++ russischer Imperialismus +++ postsowjetischer Expansionsdrang +++ Zivilbevölkerung der Ukraine +++ Aufruf „Emma“
Waffenlieferungen in die Ukraine sind kein Selbstzweck. Der sächsische Ministerpräsident will lieber den „Frieden erzwingen“. Aber mit was?
Nach langem Zögern hat die Bundesregierung entschieden, nun auch schwere Waffen an die Ukraine zu liefern. Deutschland will die ukrainischen Soldaten auch an den Gepard-Panzern ausbilden. Werden wir dadurch in den Krieg hineingezogen?
Auch der gebotene Widerstand gegen einen Aggressor kann in Unrecht umschlagen. Ist im Ukrainekrieg dieser Punkt in Sicht? Ein Gespräch mit dem Strafrechtler Reinhard Merkel, einem Mitverfasser des von „Emma“ veröffentlichten Offenen Briefes.
In einem neuen Offenen Brief fordern 57 Prominente Bundeskanzler Scholz auf, die Ukraine im Kampf gegen Russlands Invasion mit Waffen zu unterstützen. Sie wenden sich gegen den „Emma“-Appell, keine Waffen zu liefern. Zu Wort meldet sich auch Robert Habeck.
Sachsens Ministerpräsident zeigt Verständnis für die Unterzeichner des offenen Briefes gegen Waffenlieferungen. Dafür erntet er Kritik.
Im ZDF-Interview zur Politik der Bundesregierung im Ukrainekrieg weicht Olaf Scholz gleich mehrmals aus. Bei der Frage nach schweren Waffen fängt der Bundeskanzler an zu dozieren. Erst am Ende wird er einmal deutlich.
In einem offenen Brief an den Kanzler warnen Intellektuelle und Künstler vor einem Dritten Weltkrieg und davor, schwere Waffen an die Ukraine zu liefern. Woher kommt die „German Angst“ vor Krieg und Verteidigung?
Ein offener Brief von Prominenten an Kanzler Scholz spaltet weiterhin die Gemüter. Bis Montagmorgen wurde der Brief von rund 140.000 Menschen digital unterzeichnet.
Die Kampfkraft des ukrainischen Militärs hat viele überrascht. Aber der Krieg beeinträchtigt die Wirtschaft. Hilfen des Westens verhindern ihren Zusammenbruch.
Transnistrien wird aus seinem russischen Schlaf gerissen. Viele nennen den Krieg in der Ukraine nicht beim Namen und schauen trotzdem gebannt nach Russland. Das heißt aber nicht, dass sie von Putin regiert werden wollen.
Der ukrainische Außenminister sieht Deutschlands Ruf nicht dauerhaft beschädigt – wenn Berlin jetzt eine Führungsrolle übernimmt. Die europäische Integration seines Landes sei eine Frage von Krieg und Frieden auf dem Kontinent.
Frieden mit Russland wird erst möglich sein, wenn Putins imperiale Mythen nicht mehr Staatsdoktrin sind. Der Westen braucht deshalb einen langen Atem. Und er muss lernen, Erpressungen standzuhalten.
Die ukrainischen Behörden melden weitere russische Raketenangriffe auf Ziele im Süden und Osten des Landes. Rund 20 Frauen und Kinder haben das belagerte Stahlwerk in Mariupol verlassen. Die USA sagen weitere „robuste Unterstützung“ zu. Die Nacht im Überblick.