Sollen wir Putin um Erlaubnis fragen?
Der Chef-Kritiker der bundesrepublikanischen Öffentlichkeit sieht seine Felle davonschwimmen: Jürgen Habermas verteidigt den Bundeskanzler und rutscht in die Untiefen der Jugendbeschimpfung ab.
Der Chef-Kritiker der bundesrepublikanischen Öffentlichkeit sieht seine Felle davonschwimmen: Jürgen Habermas verteidigt den Bundeskanzler und rutscht in die Untiefen der Jugendbeschimpfung ab.
28 Prominente stärken in einem offenen Brief in der „Emma“ Kanzler Scholz für seine Haltung zum Ukrainekrieg den Rücken. Sie wollen keine Waffen liefern und - dass die Ukrainer endlich aufgeben. Ein Appell, der erschüttert.
War der Bundeskanzler bei Lieferung schwerer Waffen an die Ukraine zu zögerlich? „Im Gegenteil“, sagen 28 Schriftsteller, Schauspieler und Kabarettisten – und warnen in einem Offenen Brief vor möglichen Folgen.
Russischer Angriff auf Kiew während des Besuchs des UN-Generalsekretärs. Die Corona-Isolation soll bald nur noch fünf Tage dauern. Und Boris Becker droht eine Haftstrafe. Alles Wichtige im F.A.Z.-Newsletter.
Die russischen Truppen setzen ihre Angriffe in der Ukraine fort. In der Hafenstadt Odessa und der Hauptstadt Kiew schlagen russische Raketen ein. In den USA soll ein historische Regelung Waffenlieferungen an die Ukraine erleichtern. Die Nacht im Überblick.
Der gemeinsame Antrag im Bundestag über Waffenlieferungen kommt zu spät, weil auch die Waffen zu spät kommen. Dieser Makel ist mit einem Namen verbunden: Mariupol.
Der Bundestag beschließt: Waffenlieferungen an Kiew. Die Abwesenheit des Bundeskanzlers und sein langes Zaudern sorgt für heftige Kritik.
Während der Bundestag mit großer Mehrheit Waffenlieferungen an die Ukraine beschließt, warnt Kanzler Olaf Scholz in Tokio vor einem Diktatfrieden Putins.
Mit großer Mehrheit unterstützt das deutsche Parlament die ukrainische Armee mit schweren Waffen. Die Fähigkeiten Deutschlands zur Bündnisverteidigung dürften dabei nicht gefährdet werden.
Mehrheitlich unzufrieden waren die Deutschen zuletzt mit Bundeskanzler Scholz – zumindest bis er die Lieferung von Panzern an die Ukraine ankündigte. Auch als „eher führungsschwach“ wurde der Kanzler wahrgenommen.
Nach längerem Ringen wollen die Ampel-Koalition und die Union als größte Oppositionsfraktion einen gemeinsamen Antrag zur Lieferung schwerer Waffen an die Ukraine beschließen. Verfolgen Sie die Diskussion im Livestream
100 Milliarden Euro soll die Bundeswehr erhalten. Die Ampel-Regierung will das Sondervermögen im Grundgesetz verankern und braucht für die nötige Zweidrittel-Mehrheit die Stimmen der Union.
Die Regierungsparteien SPD, FDP und Grüne und die Union wollen am Donnerstag im Bundestag einen gemeinsamen Antrag zu Waffenlieferungen an die Ukraine beschließen. CDU und CSU hatte Änderungen am Ampel-Papier erreicht.
Lange hat die Ampel gezögert, ein Antrag der Union bringt Bewegung: Nun fordern auch die Ampel-Fraktionen schwere Waffen für die Ukraine.
US-Verteidigungsminister Lloyd Austin bezeichnet die Beratungen von 40 Staaten zur Lage in der Ukraine in Ramstein als „sehr konstruktiv“. Verfolgen Sie die Pressekonferenz nach den Beratungen im Livestream.
In einem Kindergarten in der zentralrussischen Region Uljanowsk hat ein bewaffneter Mann mindestens drei Menschen getötet. Danach habe sich der Schütze selbst erschossen. Auch der Eigentümer der Waffe wurde tot aufgefunden.
Die Ampel-Fraktionen lassen Unions-Forderungen nach mehr Ukraine-Hilfe einen Antrag und Taten folgen. Ihnen blieben nur wenig andere Möglichkeiten.
Der Umgang mit dem Amoklauf am Gutenberg-Gymnasium in Erfurt vor 20 Jahren ist bis heute schwierig. Viele wollen nicht mehr mit den Geschehnissen konfrontiert werden. Doch noch immer sind viele Fragen offen.
Schon im Jahr vor der russischen Invasion der Ukraine gab die Welt so viel Geld für Waffen aus wie nie zuvor. Experten rechnen mit einem weiteren Anstieg.
In vielen Teilen der Ukraine wird weiter erbittert gekämpft. In Odessa sterben mindestens acht Menschen durch einen Raketenangriff. An diesem Sonntag besucht US-Außenminister Blinken das Kriegsland. Die Nacht im Überblick.
Die Ukrainer wollen schon lange deutsches Kriegsgerät. Die Koalitionäre sagen schon länger, dass sie es nicht entbehren können. Kritiker halten diese Argumente für vorgeschoben.
Der Kanzler und seine Verteidigungsministerin haben in wenigen Monaten beim Thema Waffenlieferungen an die Ukraine eine für die SPD erhebliche Strecke zurückgelegt. Harmonisch war das nicht immer.
Bundeskanzler Olaf Scholz verteidigt im „Spiegel“-Interview seine Politik im Ukrainekrieg. Die deutsche Zurückhaltung bei der Militärhilfe begründet er unter anderem mit dem schlechten Zustand des Bundeswehr-Materials.
Im April 2002 tötete ein ehemaliger Schüler am Gutenberg-Gymnasium in Erfurt 16 Menschen. Zwanzig Jahre danach soll der Gedenktag an den Amoklauf anders ablaufen als in den Jahren zuvor.
Slowenien soll eine große Zahl seiner alten Kampfpanzer an die Ukraine abgeben und aus Deutschland den Schützenpanzer Marder und den Radpanzer Fuchs erhalten.
In Boxberg hat ein mutmaßlicher Reichsbürger auf SEK-Beamte geschossen und dabei einen Polizisten verletzt. Im Haus des Mannes fanden sich zahlreiche Waffen, Munition und NS-Devotionalien.
Berlin hält sich bei der Lieferung schwerer Waffen an die Ukraine weiter zurück. Doch nun nimmt der „Ringtausch“ Formen an, in dem östliche NATO-Partner Gerät an Kiew abgeben sollen und dafür aus Deutschland Ersatz erhalten.
Zahlreiche Ukrainer wollen trotz der russischen Offensive im Osten des Landes bleiben. Sie ziehen die Heimat der Ungewissheit in der Fremde vor.
Die Linkspartei muss ihre Führung neu ordnen. Der Westen kündigt Waffenlieferungen an die Ukraine an, die noch vor Kurzem tabu waren. Und: Hat Boris Johnson wissentlich die Unwahrheit gesagt? Alles Wichtige im F.A.Z.-Newsletter.
Olaf Scholz kann die Debatte über die Lieferung schwerer Waffen an die Ukraine nicht beenden. Der Grüne Hofreiter wirft dem SPD-Kanzler vor, mit seinem Zaudern eine Eskalation bis zum „dritten Weltkrieg“ zu bewirken.
Andere Staaten seien zu ähnlichen Folgerungen gekommen, sagt der Kanzler. Die Union will Scholz mit einem Parlaments-Antrag zum Handeln zwingen.
Opposition und Regierungspartner drängen den Kanzler. Die Union will den Bundestag über die Lieferung schwerer Waffen abstimmen lassen, falls die Regierung nicht handelt. Scholz sieht jedoch keinen Anlass für einen Kurswechsel.
Die deutsche Debatte über Waffenlieferungen wird etwas einfach geführt. Wenn Putin keine schweren Waffen in der Ukraine will, sollte man Zugeständnisse von ihm verlangen.
Alexandroupolis in Nordgriechenland ist zum Umschlagplatz für westliche Waffenlieferungen an Bulgarien und Rumänien sowie die Ukraine geworden. Das sorgt in Ankara für Argwohn.
Russische Angriffe töten mehrere Menschen in Kiew und Charkiw. Der ukrainische Präsident Selenskyj droht mit dem endgültigen Aus der Friedensgespräche. Der britische Premierminister Johnson kündigt die Lieferung bewaffneter Fahrzeuge an.
Überschattet vom Krieg in der Ukraine starten in Deutschland die traditionellen Ostermärsche. Viele Teilnehmer verurteilen den russischen Angriffskrieg, sprechen sich jedoch vehement gegen die Lieferungen von Waffen aus. Dies führt zu Kritik.