Deutsche Fußballfrauen siegen 12:0
Nach WM-Platz vier in Kanada im Sommer starten die Fußballfrauen mit einem Schützenfest in die Saison. In der EM-Qualifikation gibt es gegen Ungarn gleich ein Dutzend Tore.
Nach WM-Platz vier in Kanada im Sommer starten die Fußballfrauen mit einem Schützenfest in die Saison. In der EM-Qualifikation gibt es gegen Ungarn gleich ein Dutzend Tore.
Auf dem Balkan wächst nicht nur der Stacheldraht gegen Flüchtlinge, sondern auch der Streit über Flüchtlingsströme. Gleich mehrere Länder beschuldigen sich gegenseitig, bei der Flüchtlingskrise versagt zu haben.
Hunderte ungarische Soldaten errichten derzeit einen Zaun an der Grenze zu Kroatien. Trotzdem hat die kroatische Regierung damit begonnen, Flüchtlinge in Bussen dorthin zu transportieren.
Ungarn schirmt sich weiter ab: Nachdem ein Schutzwall nach Serbien die Flüchtlingsströme über Kroatien umgeleitet hat, lässt Ministerpräsident Orbán nun auch einen Stacheldrahtzaun zwischen Ungarn und Kroatien bauen.
Noch mehr Stacheldraht gegen Flüchtlinge: Die Regierung in Budapest riegelt auch die Grenze zum südwestlich gelegenen Nachbarland mit einer Sperranlage ab. Hunderte Soldaten sind dafür im Einsatz.
Kroatien zieht die Notbremse. Angesichts Tausender Flüchtlinge hat das Land seine Grenzen zu Serbien fast komplett geschlossen. Ungarn hat wiederum mit dem Bau eines Stacheldrahtzauns an Grenze zu Kroatien begonnen.
Der Ministerpräsident des Freistaates Thüringen war in der Sendung „Maybrit Illner“ zwar nicht zu Gast. Nach dem Auftritt seiner Parteivorsitzenden Katja Kipping sollte er aber dringend einige Fragen beantworten.
Tausende Flüchtlinge und Migranten haben in der kroatischen Grenzregion zu teils chaotischen Verhältnissen geführt. Gesundheitsminister Varga befürchtet, dass weitere 20.000 Flüchtlinge eintreffen, die den ungarischen Grenzzaun umgehen wollen.
Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen kritisiert Ungarn wegen der erheblichen Gewalt an der Grenze. Außenminister Szijártó wiederum wirft der deutschen Verteidigungsministerin vor, mit Steinewerfern zu sympathisieren.
Merkels Politik der Kehrtwenden hat offenbar nicht nur vielen europäischen Ländern eine Flüchtlingskrise beschert, sondern nebenher eher Deutschland als Ungarn isoliert.
Die Abgeordneten des EU-Parlaments haben sich für eine Quotenverteilung der Flüchtlinge ausgesprochen. Bindend ist der Beschluss nicht. Aber er erhöht den Druck auf die EU-Staaten.
Steffi Jones steht erstmals als Assistentin von Bundestrainerin Silvia Neid auf dem Trainingsplatz. Die Direktorin Frauenfußball beginnt ihre Lehre zur Bundestrainerin - und wird skeptisch betrachtet.
Die CSU glaubt, die CDU könne ihr in der Flüchtlingspolitik dankbar sein – und gibt sich nun Mühe, die Wogen wieder zu glätten. Womöglich aber steckt im Streit über Merkels Kehrtwende mehr als „klassische Rollenaufteilung“.
Die Schließung der ungarischen Grenze zwingt Flüchtlinge und Migranten auf alternative Routen. Seit Mittwoch meldet Kroatien steigende Passantenzahlen. Verwirrung herrscht über einen angeblichen „Korridor“ durch Slowenien.
Vertreter Ungarns haben in deutschen Talkshows zurzeit einen schweren Stand. Sie werden von allen anderen angegriffen. Bei der ARD macht dabei jetzt sogar die Moderatorin mit.
An der ungarisch-serbischen Grenze ist die Lage am Mittwoch eskaliert. Die ungarische Polizei setzte Tränengas und Wasserwerfer ein, Hunderte Flüchtlinge durchbrachen einen Grenzzaun. Am Abend beruhigte sich die Lage ein wenig.
Aus Serbien einreisende Flüchtlinge dürfen Kroatien auf ihrem Weg nach Westeuropa passieren. Das teilte der kroatische Ministerpräsident Zoran Milanovic in Zagreb mit.
Der Bund will die Länder bei der Aufnahme von Flüchtlingen entlasten. Kanzlerin Merkel zeigt sich nach einem Spitzentreffen mit den Ministerpräsidenten zuversichtlich. Doch viele Detailfragen bleiben offen.
Seit Dienstag bestraft Ungarn den illegalen Grenzübertritt mit Haft. Kamen hier bis Montag täglich Tausende, so sind es nun nur noch wenige Dutzend Flüchtlinge. Manche drohen bereits mit einem Hungerstreik.
Auch wenn Ungarn die Grenzen nach Österreich dicht gemacht hat, ziehen vorerst weiter Tausende Flüchtlinge Richtung Norden nach Deutschland – und damit durch das Nadelöhr Salzburg. Aber nur noch wenige Züge fahren nach Freilassing.
Die ungarische Regierung will nun auch die Grenze zum EU-Partner Rumänien teilweise mit einem Zaun abriegeln. Erst am Montag war die Anlage zwischen Serbien und Ungarn fertiggestellt worden.
Thomas de Maizière muss nach stundenlangen Verhandlungen mit leeren Händen zurück nach Berlin. Der Innenminister steht in der Flüchtlingskrise erheblich unter Druck - für ihn ist das Sondertreffen in Brüssel eine peinliche Niederlage.
Ungarn hat für seine Bezirke, die an Serbien grenzen, den Krisenfall ausgerufen. Die Masseneinwanderung mache das notwendig, heißt es. Damit können Asylverfahren nun wesentlich beschleunigt werden.
Bis gestern war es kinderleicht, illegal in die Europäische Union einzureisen. Ein Spaziergang von Serbien nach Ungarn. Als das noch ging.
Punkt Mitternacht hat Ungarn seine Grenze zu Serbien geschlossen. Am Montag waren nochmals 9000 Flüchtlingen über die Grenze gekommen. In Bayern kommen dennoch weiter Tausende Migranten an.
Ungarn kann man in der Flüchtlingspolitik manches vorwerfen, aber nicht fehlende Stringenz. Daran fehlt es in Deutschland, wie am Montagabend deutlich geworden ist.
Umsonst gibt es in der EU nur Krisen, Sparziele und Flüchtlingsquoten: Luxusmarken und Vermögende haben längst wieder Lust auf gepflegten Nationalismus, Fahnen und kontrollierte Herkunft aus mythenumrankten Staaten.
Unter Hochdruck versucht Ungarn mithilfe von Soldaten, die Grenze zu Serbien zu schließen. Wer kann, schlüpft noch schnell hindurch.
Die CDU öffnet sich nach Agenturberichten für ein lange von der SPD gefordertes Einwanderungsgesetz. Darin sollten die bestehenden Regelungen „widerspruchsfrei und besser miteinander verknüpft“ werden.
Österreich hat zur Bewältigung der Flüchtlingskrise das Bundesheer mobilisiert. Die Armee soll vor allem bei Versorgung, Transport und Unterbringung helfen. In Wien denkt man aber auch schon weiter.
Ungarns Ministerpräsident fordert bei ihrer Vereidigung hunderte Grenzpolizisten dazu auf, „menschlich, aber kompromisslos die Gesetze anzuwenden“. Eine „Völkerwanderung weltweiten Ausmaßes“ dürfe das Land nicht verändern.
Von einem Dortmunder Kulturzentrum aus werden derzeit Hunderte Flüchtlinge aus Ungarn empfangen, verpflegt und auf Unterkünfte verteilt - und mittendrin der Programmchef des Hauses. Rund tausend freiwillige Helfer unterstützen ihn dabei.
Die Wiedereinführung der deutschen Grenzkontrollen hat Folgen: Menschenrechtler befürchten nun in Ungarn eine Katastrophe. An den Grenzen in Österreich bilden sich kilometerlange Staus. Derweil fordert Papst Franziskus Europa auf, alle Flüchtlinge aufzunehmen.
Kommen die Flüchtlinge eigentlich erst zu uns, seit wir mit Griechenland durch sind? Oder haben wir da lange etwas übersehen?
Von Dienstag an ist der illegale Grenzübertritt in Ungarn eine Straftat. Vor der Gesetzesverschärfung versuchen besonders viele Flüchtlinge, über Ungarn nach Deutschland zu gelangen.
Nicht nur aus der CSU und Ungarn wird Bundeskanzlerin Merkel für ihre Biltzentscheidung zur Einreise zehntausender Flüchtlinge kritisiert. Auch die Innenminister der Länder sind parteiübergreifend verstimmt.