Rajoy: „Kein Referendum, sondern eine Inszenierung“
Am Ende eines dramatischen Tages kämpfen Madrid und Katalonien um die Deutungshoheit. Das macht deutlich: Der Konflikt um die Unabhängigkeit hat mit der Abstimmung noch lange kein Ende gefunden.
Am Ende eines dramatischen Tages kämpfen Madrid und Katalonien um die Deutungshoheit. Das macht deutlich: Der Konflikt um die Unabhängigkeit hat mit der Abstimmung noch lange kein Ende gefunden.
Spanien steht vor einem turbulenten Sonntag. Was aus dem Referendum über die Unabhängigkeit Kataloniens wird, ist völlig unklar. Doch Madrid scheint die besseren Karten zu haben.
Am Montag hatten die Kurden im Norden Iraks für die Unabhängigkeit gestimmt. Vor allem einem Nachbarn gefällt das nicht. Es drohen schwere Konsequenzen.
Am Sonntag wollen die Katalanen über ihre Unabhängigkeit von Spanien abstimmen. Regionalpräsident Carles Puigdemont im Gespräch mit der F.A.Z. über seine Pläne – und die erwartete Reaktion Madrids.
Die Polizei sollte Wahlurnen einsammeln, doch sie bekamen den Widerstand der Bevölkerung zu spüren. Der Tag des Unabhängigkeitsreferendums zieht mit dunklen Wolken herauf.
Der katalanische Regionalpräsident Puigdemont erwartet eine hohe Beteiligung an der Volksabstimmung, bei der die Bürger am Sonntag über die Loslösung ihrer Region von Spanien entscheiden sollen. Nach der Abstimmung will er sofort den Dialog mit Madrid suchen.
Wo bleibt die Vernunft? Die Katalanen wollen um jeden Preis über ihre Unabhängigkeit von Spanien abstimmen. Eine Schnapsidee.
Das Referendum über die Katalanische Unabhängigkeit soll mit allen Mitteln verhindert werden. Gleichzeitig beeinflussen Hacker im Internet jedoch die öffentliche Meinung zugunsten katalanischer Sezessionisten.
92 Prozent der Kurden haben für ihre Unabhängigkeit gestimmt, erklärt die Wahlkommission in Erbil. Kurdenführer Barsani rief die irakische Führung zu Verhandlungen auf. Doch die reagierte mit einer Drohung.
Im Nordirak haben die Kurden über die Unabhängigkeit ihrer Region abgestimmt. Ein riskantes Spiel: Bagdad, die Nachbarländer und Amerika sind dagegen.
Die spanische Guardia Civil beschlagnahmt mehrere Millionen Wahlzettel für das geplante Referendum zur katalanischen Unabhängigkeit. In Barcelona demonstrierten mehrere Tausend Menschen.
Seit Monaten bereitet Katalonien das Unabhängigkeitsreferendum vor. Madrid will die Abstimmung unbedingt verhindern und greift jetzt durch – mit Festnahmen und Durchsuchungen.
Dafür oder dagegen – nur diese Frage zählt noch in Katalonien. Das bevorstehende Referendum über die Unabhängigkeit errichtet Tabus in Freundschaften und Familien und entzweit die Gesellschaft.
Die Kurden im Nordirak wollen über ihre Unabhängigkeit abstimmen. Das Bundesgericht in Bagdad verbietet es. Die Türkei und Iran zeigen sich besorgt.
Im irakischen Ringen um das Bestreben der Kurden nach Unabhängigkeit gerät die Stadt Kirkuk in den Mittelpunkt. Deren Gouverneur widersetzt sich Bagdad. Droht eine blutige Eskalation?
Ein weiterer Krisenherd droht im Irak: Die Kurden im Norden des Landes stimmen bald darüber ab, ob ihre autonome Region sich für unabhängig erklärt. Bagdad, die Türkei und auch Amerika warnen davor.
Hunderttausende Katalanen sind in Barcelona für eine Unabhängigkeit ihrer Region von Spanien auf die Straße gegangen. Trotz des Verbots durch das spanische Verfassungsgericht wollen sie bald über die Loslösung abstimmen.
Der katalanische Ministerpräsident Puigdemont will die Unabhängigkeit um jeden Preis – auch gegen das spanische Verfassungsgericht. Wenn es wirklich zum Referendum kommt, hängt alles von der Zentralregierung ab.
Spanische Verfassungsrichter wollen eine für Anfang Oktober angesetzte Abstimmung über die Unabhängigkeit Kataloniens verhindern. Auch Ministerpräsident Rajoy stemmt sich gegen das Referendum.
Der amerikanische Verteidigungsminister James Mattis hat dem ukrainischen Präsidenten Poroschenko weitere militärische Unterstützung im Kampf gegen die Separatisten zugesichert – und Russland scharf attackiert.
Arte gestaltet zum Jahrestag der Unabhängigkeit Indiens einen Indien-Abend (fast) ohne Inder. Sie laufen zwar durchs Bild, aber das ist eher Deko. Nur eine Reportage macht es anders.
In der autonomen Region im Nordosten Spaniens sollen die Menschen abermals in einem Referendum über die Unabhängigkeit abstimmen. Manager in Spanien sind davon wenig angetan.
Die katalanische Regionalregierung treibt die Abstimmung über die Unabhängigkeit voran. Kritische Stimmen werden dabei ignoriert. Madrid kritisiert die Pläne derweil als „Wahnvorstellungen“.
Schottlands Regierungschefin Nicola Sturgeon möchte das Unabhängigkeitsreferendum erst halten, wenn weitere Details zu den Brexit-Bedingungen bekannt sind.
Vor dem geplanten Referendum zur katalanischen Unabhängigkeit verhärten sich die Fronten. Die spanische Regierung beruft sich bei ihrem Protest gar auf die Verfassung.
Noch für dieses Jahr planen die Kurden im Norden des Irak die Abstimmung über einen eigenen Staat. Die Zentralregierung in Bagdad ist bislang dagegen. Auch in Amerika und Europa ist man skeptisch.
Das schottische Parlament hat für ein neues Unabhängigkeitsreferendum gestimmt. Zwischen Herbst 2018 und Frühjahr 2019 sollen die Schotten über die Abspaltung von Großbritannien entscheiden – also noch vor dem Brexit.
Auch wenn der Entscheid über eine neue Abstimmung der Schotten über ihre Unabhängigkeit angesichts der Schüsse in London verschoben wird. In Kürze sollte es soweit sein. Mit welchen Folgen würden die Schotten rechnen?
Das schottische Parlament stimmt über ein Unabhängigkeitsreferendum ab. Bundespräsident Steinmeier wird vereidigt und skizziert Programm. Der Aufsichtsrat entscheidet über neue Bahn-Spitze. Belgien gedenkt der Terroranschläge des 22. März 2016.
In Aberdeen begeistert Schottlands Regierungschefin Sturgeon ihre Partei mit dem Versprechen auf ein Referendum. Damit ist Großbritanniens Premierministerin May plötzlich in der Defensive. Kann sich Schottland nach 300 Jahren von der britischen Krone lösen?
Schottland will die Trennung von Britannien. Die Nationalpartei hat aus den Fehlern des vergangenen Referendums gelernt und verzichtet auf eine entscheidende Option.
Auch der zweite Anlauf für eine Unabhängigkeit von London könnte für die schottische Regierungschefin Nicola Sturgeon in einer Niederlage enden. Sie würde laut einer Umfrage sogar noch klarer ausfallen als beim ersten Referendum.
Der Brexit birgt gewaltige Risiken für Großbritannien, Schottlands Wunsch nach Unabhängigkeit droht das Vereinigte Königreich zu zerreißen. Premierministerin May steht vor einem politischen Dilemma. Ein Kommentar.
Während das britische Parlament sehr bald über den Startschuss für den Brexit entscheiden könnte, ist Schottland schon einen Schritt weiter. Die schottische Regierungschefin lässt einer Drohung Taten folgen.
Der Sozialdemokrat Karl Renner löste sich vom Anschluss-Denken erst nach der alliierten Moskauer Deklaration 1943, die dann die Befreiung und Unabhängigkeit Österreichs verheißen sollte. Er propagierte die Opfer-These, gleichwohl der eigene Beitrag zur Selbstbefreiung gering war.
Plädoyer für professionelle Strukturen und einen Wettbewerb um die Fördermittel: Im Sportausschuss engagieren sich die Athletenvertreter für ihre Anliegen. Sprecher Max Hartung will mehr Konkurrenz unter möglichen Förderorganisationen.