Russland blockiert UN-Hilfe über die Grenze nach Syrien
Wegen Russlands Veto können lebenswichtige humanitäre Güter nicht mehr nach Syrien gebracht werden. Wie reagieren die Geber, wenn es dabei bleibt?
Wegen Russlands Veto können lebenswichtige humanitäre Güter nicht mehr nach Syrien gebracht werden. Wie reagieren die Geber, wenn es dabei bleibt?
Die Rede ist von der schlimmsten Hungerkrise seit Ausbruch des Krieges. Nach einer gescheiterten Einigung im UN-Sicherheitsrat schlagen Hilfsorganisationen Alarm. Doch Russland bleibt stur.
Die UN-Hilfe für Syrien wird im Land dringend benötigt. Sie wird zunehmend aber auch zu einer Stütze für das Assad-Regime. Es mehren sich daher Kritik und Zweifel an ihrem Sinn.
US-Geheimdienst: Putin will weiterhin Großteil der Ukraine einnehmen +++ 95 ukrainische Asow-Kämpfer durch Gefangenenaustausch befreit +++ Schweiz bereitet im Fall von Gasmangel Rationierung vor +++ alle Entwicklungen im Liveblog
Angriffe wie der auf das Einkaufszentrums in Krementschuk zielten bewusst auf Zivilisten, sagt der ukrainische Präsident vor dem UN-Sicherheitsrat. Russland reagiert verärgert. Im Donbass wird erbittert gekämpft. Der Überblick
Wenn man die großen Linien der Entwicklung der EU betrachtet, überwiegen bis zum Binnenmarkt die Erfolge, mit der Einführung des Euros überwiegen die Misserfolge.
Die Eidgenossenschaft soll zum ersten Mal einen Platz im UN-Sicherheitsrat bekommen. Das feuert die Debatte um die Neutralität des Landes zusätzlich an, zumal nach Putins Überfall auf die Ukraine.
Mehr als vier Millionen Syrer im Nordwesten des Landes sind auf UN-Hilfsgüter angewiesen. Die kommen aber nur an, wenn Moskau das will. Legt Russland ein Veto gegen die Verlängerung der Resolution ein?
China und Russland haben im Sicherheitsrat der Vereinten Nationen eine Verschärfung der Sanktionen gegen Nordkorea blockiert.
Die Amerikaner wollen eine entsprechende Resolution im UN-Sicherheitsrat zur Abstimmung bringen. Es soll unter anderem die nordkoreanische Hackergruppe Lazarus mit Sanktionen belegt werden.
Das westliche Modell, internationale Beziehungen zu organisieren, gründet auf Freiheit, Souveränität und Gleichberechtigung. Deshalb wollen es Russland und China zerstören. Ein Gastbeitrag.
Im UN-Sicherheitsrat wird am Donnerstag über die Nahrungsmittelkrise beraten. Auf einer Konferenz in New York warf der Westen Moskau vor, einen Getreide-Krieg zu führen.
„Zutiefst besorgt“ über den Konflikt in der Ukraine – diesem Wortlaut hat auch Russland zugestimmt. Entsprechend schwach fiel die UN-Stellungnahme aus. Dennoch wird sie als Hoffnungsschimmer gesehen.
Die Vereinten Nationen sollten fast so etwas wie eine Weltregierung zur friedlichen Konfliktbeilegung werden - eigentlich. In der Praxis dominierten schon bald die Gegensätze, zum Beispiel beim Thema Menschenrechte
Mit Russlands Angriffskrieg treten die Grenzen des Völkerrechts deutlich und bitter zutage: Es kann nicht vollstreckt werden. Trotzdem wäre es falsch, sein Ende auszurufen. Denn die Justiz hat Geduld.
Die Ukraine muss den Kampf der Bilder gewinnen, das ist für sie existenziell. Gegner sind die Russen. Und die Trägheit des Westens.
Der ukrainische Präsident berichtet dem UN-Sicherheitsrat von den Gräueltaten in Butscha. Er fordert, Moskau müsse zur Rechenschaft gezogen werden.
Der ukrainische Präsident verspricht, die Verantwortlichen der Gräueltaten in Butscha zur Rechenschaft ziehen. Russland spricht von einer „inszenierten Provokation“.
Mit dem russischen Angriff auf die Ukraine zerbrach endgültig die Saga vom UN-Sicherheitsrat als Friedenshüter. Um nicht einer nuklearen Weltdiktatur ausgeliefert zu sein, sind die bestehenden Instrumente in der Charta der Vereinten Nationen effektiver zu nutzen. Da Russland im Sicherheitsrat verbleiben wird, kommt der Generalversammlung mehr Bedeutung zu.
Die Rakete sei ein Mittel für einen Nuklearschlag, hieß es in nordkoreanischen Medien. Südkorea ließ als Reaktion Kampfflugzeuge trainieren.
So groß die Versuchung auch sein mag – der Westen darf Russland nicht vollkommen abschreiben. Er braucht die Zusammenarbeit in existenziellen globalen Fragen. Ein Gastbeitrag.
Sanktionen sollen Russlands Kampfkraft entscheidend schwächen. Das Kalkül kann aufgehen, wenn der Westen realistisch bleibt und die ökonomischen Mechanismen beachtet. Ein Gastbeitrag.
Wer ist die Präsidentin des Internationalen Gerichtshofs in Den Haag? Ein Kurzporträt.
Wie Russland mit dem Völkerrecht umgeht – und was daraus folgt. Deutsche Völkerrechtler äußern sich in deutlichen Worten.
Der Blick in die Geschichte lehrt, dass die Prinzipien des universellen Völkerrechts von großer Beharrungskraft sind und sich langfristig als normativer Maßstab bewähren können.
Fachleute des Center for Nonproliferation Studies haben auf Satellitenbildern Bauarbeiten auf einem eigentlich geschlossenen Atomwaffen-Testgelände entdeckt. Sie rechnen bald mit neuen Tests.
Die Evakuierung des von Russland belagerten Mariupol ist abermals gescheitert, und der Internationale Gerichtshof verhandelt über den Vorwurf des Völkermords. Alles Wichtige im F.A.Z.-Newsletter.
Wo die Kühle die Unheimliche trifft: Die Künstlerin Jenny Holzer zeigt in Basel das Werk von Louise Bourgeois.
141 UN-Mitgliedstaaten haben für die Resolution gestimmt, die Russlands Angriffskrieg in der Ukraine verurteilt. Doch wer sind die vier, die neben Moskau gegen den Text waren? Und warum haben sich so viele enthalten?
Die Ukraine wirft Russland schwere Kriegsverbrechen vor. Eine große Mehrheit der UN-Vollversammlung verurteilt den russischen Angriff. Moskau und Kiew stimmen weiteren Verhandlungen zu. Der Kriegstag im Überblick.
Bei seinem Treffen in Israel steht der russische Angriff auf die Ukraine im Mittelpunkt. Bundeskanzler Olaf Scholz schließt einen NATO-Einsatz kategorisch aus. Sein Gastgeber Naftali Bennett tut sich schwer mit klaren Worten.
Bei den Verhandlungen in Belarus habe die Ukraine Vorschläge unterbreitet, den Krieg zu beenden. Nun dürfe kein Land russischen Flugzeugen oder Schiffen noch Zugang gewähren, sagte Wolodymyr Selenskyj. Die USA allerdings halten eine Flugverbotszone über der Ukraine für nicht durchsetzbar.
Der UN-Sicherheitsrat konnte die Forderung nach Russlands Abzug aus der Ukraine nicht beschließen. Der Resolutionsentwurf scheiterte an Russlands Veto am Freitag durch Botschafter Wassili Nebensja. Doch Chinas Enthaltung wird als gutes Zeichen gewertet.
Wie erwartet hat Russland ein Veto gegen den von den USA vorgelegten Entwurf zum Ukraine-Krieg eingelegt. China und Indien enthielten sich in der Abstimmung.
Die Reaktion auf Putins Verletzung des Völkerrechts ist wichtig. Denn auch so kann neues Recht entstehen. Aggressionen dürfen nie belohnt werden.
Russland allein sei verantwortlich für die dadurch ausgelösten Todesfälle und das menschliche Leid, erklärte der US-Präsident. Die USA und ihre Verbündeten würden Russland entschlossen dafür „zur Rechenschaft ziehen“, erklärte er.