Orbán bezichtigt Opposition des Komplotts mit Kiew
Die Ukraine hat schwere Vorwürfe gegen Ungarn erhoben: Spione hätten das Land ausgekundschaftet. Viktor Orbáns Regierung dreht den Spieß um und beschuldigt Oppositionschef Péter Magyar.
Die Ukraine hat schwere Vorwürfe gegen Ungarn erhoben: Spione hätten das Land ausgekundschaftet. Viktor Orbáns Regierung dreht den Spieß um und beschuldigt Oppositionschef Péter Magyar.
Der russische Präsident geht nicht auf Kiews Forderung nach einer längeren Waffenruhe ab Montag ein, sondern schlägt direkte Gespräche vor. Was will er damit bezwecken?
Bundeskanzler Merz ist gemeinsam mit Macron, Starmer und Tusk in die ukrainische Hauptstadt gereist. Im Gepäck haben sie eine Forderung an Russland. Doch nicht in allen Fragen sind sie sich einig.
Europa kann keine Ukrainepolitik gegen Amerika betreiben. Deshalb ist es richtig, dass sich Merz dem US-Präsidenten anschließt. Der hat sich immerhin an mehreren Stellen bewegt.
Das Ad-hoc-Gericht zum Ukrainekrieg ist wichtig, um über den fundamentalen Rechtsbruch der Aggression zu richten. Doch es wären ambitioniertere Lösungen möglich gewesen.
Die ukrainischen Behörden haben zwei mutmaßliche ungarische Spione festgenommen. Sie sollen detaillierte Informationen über die auch von Ungarn bewohnte Region Transkarpatien gesammelt haben.
Wladimir Putin feiert den Sieg von 1945 zusammen mit seinem Krieg gegen die Ukraine. Ausländische Gäste auf seiner Tribüne werden vom Staatsfernsehen wie Trophäen präsentiert.
Das Statut für ein Ukraine-Sondertribunal steht. Es soll im nächsten Jahr eingerichtet werden – und wird dann gegen die politisch-militärische Führung Russlands auch in deren Abwesenheit vorgehen können.
72 ehemalige ESC-Teilnehmer fordern, Israel vom Wettbewerb auszuschließen. Dabei verweisen sie auf Russland und den Ukrainekrieg. Der Vergleich aber hinkt.
Bei einem Telefonat haben sich Bundeskanzler Merz und US-Präsident Trump über den Krieg in der Ukraine beraten. Merz unterstütze Trumps Plan eines 30-tägigen Waffenstillstands und sei bereit, den Druck auf Russland zu erhöhen.
Den eigentümlichen deutschen Pazifismen zum Trotz und den Ukrainern zum Dank: Noch ist Europa nicht verloren.
Der Amerikaner Robert Prevost ist Papst Leo XIV. Merz reist nach Brüssel. Und: Russland erinnert an das Ende des Zweiten Weltkriegs, während sich die europäischen Außenminister zur Gedenkfeier in der Ukraine treffen. Der F.A.Z. Frühdenker.
„Bemerkenswert entspannt und höflich“ sei das erste Gespräch des neuen Kanzlers mit Donald Trump verlaufen. Neben der Ukraine und Zöllen ging es um Besuche. Friedrich Merz zeigte sich vertraut mit Trumps Familiengeschichte.
Putin und Xi bekräftigen bei den Feiern zum Sieg von 1945 für ihre enge Partnerschaft. Und verfolgen eigene Zwecke: Der eine wettert gegen die Ukraine, der andere bekräftigt Pekings Anspruch auf Taiwan.
Russland feiert den Jahrestag mit einer Parade und instrumentalisiert die Erinnerung für seinen Krieg gegen die Ukraine. Das bleibt nicht unwidersprochen. Ein Überblick.
Das osteuropäische Land plant, seine Landeswährung stärker an den Euro zu koppeln anstelle an den Dollar.
Die US-Regierung kommt für HIV-Programme in der Ukraine auf. Doch Donald Trump kürzt die Mittel dafür drastisch. In der Ostukraine werden die Patienten nervös.
Frankreichs Präsident wünscht sich einen ausgeprägteren „deutsch-französischen Reflex“ – und findet Bestätigung bei dem neuen Bundeskanzler. Sie sprechen in Paris über Europas Sicherheit, die Ukraine und Donald Trump.
Eine sexistische Formulierung hat einem ranghohen Bundeswehrgeneral seinen Posten beim NATO-Ukraine-Kommando in Wiesbaden gekostet. Statt einer Beförderung droht ihm die Versetzung in den einstweiligen Ruhestand.
Abkommen im Ukrainekrieg +++ Zum Gastbeitrag von Stefan Kühl +++ Historiker Benjamin Hasselhorn +++ Jährlich zum TÜV
KI spielt im Krieg in der Ukraine ein wichtige Rolle, zum Beispiel für die Luftverteidigung. Nico Lange von der Münchner Sicherheitskonferenz warnt aber auch: Frei verfügbare Open-Source-Modelle werden „militarisiert“ – und müssten stärker reguliert werden.
Die Ukraine will mit unbemannten Booten erstmals in der Geschichte zwei russische Kampfflugzeuge abgeschossen haben. Das könnte die maritime Kriegsführung verändern.
Weder russische noch amerikanische Delegationen waren zum 80. Jahrestag in London geladen. Vom Parlament zum Buckingham Palace zog ein Kontingent der ukrainischen Armee.
Dokumentierter Schrecken mit metaphorischer Wirkung: Katja Petrowskaja übersetzt Fotos aus dem Krieg gegen die Ukraine. Ihre F.A.S.-Kolumnen zum Thema erscheinen nun versammelt in einem Band bei Suhrkamp.
Trotz hoher Arbeitslosigkeit macht die Integration von Flüchtlingen markante Fortschritte. Eine neue Erhebung zeigt „zunehmend positive Erfahrungen“ von Arbeitgebern. Aber der Weg ist noch lang.
Die Mitglieder der SPD haben mit dem Koalitionsvertrag zugleich höhere Militärausgaben und mehr Ukraine-Hilfe gebilligt. Das ist eine Chance für einen Neubeginn.
Nach achtzig Jahren hat sich die Perspektive auf den 8. Mai 1945 verschoben. Das sieht man am sowjetischen Ehrenmal in Berlin-Treptow: Die Einheit der Sieger, die es beschwört, ist mit dem Angriff Russlands auf die Ukraine zerbrochen. Mit dramatischen Folgen.
Das bislang beste Buch eines Ausländers über den Ukrainekrieg: Szczepan Twardochs Roman „Die Nulllinie“ führt uns in den Stellungskampf im Südosten des Landes.
Das Rohstoffabkommen zeigt, dass die USA und die Ukraine wieder zusammenrücken. Den Krieg beenden wird es nicht.
Das Unternehmen Velta baut in der Ukraine den Grundstoff von Titan ab. Im Krieg stellt es Prothesen für verwundete Soldaten her. Doch es ließe sich noch mehr damit machen, was auch amerikanische Begehrlichkeiten geweckt hat.
Nach Wochen der Verhandlung haben die USA und die Ukraine ein Abkommen beschlossen. Kiew hofft, der gemeinsame Fonds für Investitionen in den Wiederaufbau der Ukraine festigt die Unterstützung der Vereinigten Staaten.
Die Einigung auf ein Rohstoffabkommen zwischen den USA und der Ukraine kommt zwei Monate später als geplant. Washington nutzt das Abkommen für ein Signal an Moskau. Kiew hebt die „gleichberechtigte Zusammenarbeit“ hervor.
Präsident Wladimir Putin sieht die Ukraine als historischen Teil Russlands. Dabei blickt die Ukraine auf eine lange Geschichte des Widerstands gegen russischen Einfluss.
Die Amerikaner haben sich nun den Zugriff auf Bodenschätze der Ukraine gesichert, die hofft nun auf weitere Hilfe auch mit Waffen. Trump scheint damit sein erster großer „Deal“ zu gelingen. Noch ist offen, wie die Europäer darauf reagieren.
Das von Russland angegriffene Land gilt als hilfsbedürftig. Doch die EU könnte von ukrainischen Ressourcen und der Innovationskraft profitieren, argumentiert die Ökonomin einer Kiewer Denkfabrik.