Sánchez spielt nur noch eine Nebenrolle
Spanien hat sich selbst isoliert. Spätestens seit Pedro Sánchez das Fünf-Prozent-Ziel der NATO abgelehnt hat, spielt Madrid bei den Ukraine-Verhandlungen keine Rolle mehr.
Spanien hat sich selbst isoliert. Spätestens seit Pedro Sánchez das Fünf-Prozent-Ziel der NATO abgelehnt hat, spielt Madrid bei den Ukraine-Verhandlungen keine Rolle mehr.
Nach dem Gipfel in Washington +++ Trump und Medwedjew +++ NATO-General +++ „Mutmaßlicher Täter“ +++ Brosius-Gersdorf +++ Bericht über Flüchtlinge
Der ukrainische Präsident spricht davon, aktiv zum Angriff übergehen zu wollen – denn Kremlchef Wladimir Putin verstehe „nichts außer Macht und Druck“. Ob es zum geplanten Treffen zwischen Putin und Selenskyj kommt, ist weiter unklar.
Die Motivlage der Ukrainer, die die Nord-Stream-Pipelines zerstört haben sollen, ist nachvollziehbar. Aber das rechtfertigt den Anschlag nicht. Er muss ohne politische Rücksichtnahme aufgeklärt werden.
Erstmals gibt es Verletzte im Gebiet Transkarpatien, das an der Grenze zu Ungarn und der Slowakei liegt. Auch in Polen geht eine russische Shahed-Drohne zu Boden.
Der Außenminister nimmt auf seiner Asienreise kein Blatt vor den Mund. Seine Kritik an China ist von der berechtigten Sorge getrieben, dass in der Region jederzeit ein Krieg ausbrechen könnte.
Fünf Frauen aus dem ostukrainischen Charkiw sind nach Frankfurt gekommen, um das Schweißerhandwerk zu lernen. Ihr Wissen wollen sie in der Heimat weitergeben.
Wirtschaftliche Kraft ist in einer Welt rivalisierender Mächte unzureichend. Es braucht auch militärische Macht. Für seine Defizite zahlt Europa jetzt einen hohen Preis.
Für viele in Westeuropa scheint die Zukunft der Ukraine täuschend einfach: Beendet den Krieg, und der Aufschwung wird folgen. Doch die ökonomischen Fakten erzählen eine andere Geschichte, wie eine Kiewer Ökonomin darlegt.
Wenn in Anchorage, Washington, Brüssel und Kiew über einen Frieden in der Ukraine verhandelt wird, steht immer eine Region im Mittelpunkt: das Donezbecken. Das hat ökonomische Gründe.
Erstmals seit 2022 verhandeln die Großmächte über Sicherheitsgarantien für die Ukraine. Europa sollte das Momentum nutzen und eigene militärische Zusagen machen, argumentiert unser Kolumnist.
Alaska-Gipfel +++ Berichterstattung an der Front +++ Kritik an Israel +++ Greser & Lenz +++ Fraktur +++ Madonna +++ Staatsmodernisierung
Viele Diplomaten und Politiker halten es für voreilig, über deutsche Friedenssoldaten in der Ukraine zu reden. Die SPD versucht, die Debatte in die Zukunft zu schieben.
Deutschland dürfte nur dann Truppen in die Ukraine schicken, wenn das auch Amerika täte. Das hat Trump aber ausgeschlossen.
Eine Beteiligung der Bundeswehr an der Absicherung einer künftigen Friedenslösung in der Ukraine ist nicht nur politisch umstritten, es wäre für deutsche Streitkräfte eine Mammutaufgabe.
Der Wiederaufbau der Ukraine wird viel Geld erfordern, aber die Debatte konzentriert sich zu sehr auf den finanziellen Aspekt. Der Westen sollte auch helfen, Strukturen zu entwickeln, in denen die Wirtschaft gedeiht.
US-Ökonomen fordern grundlegende Wirtschaftsreformen in der Ukraine. Kiew solle sich an der deutschen Wirtschaftsgeschichte orientieren – im Guten wie im Schlechten.
Kommt es bald zum Treffen zwischen Putin und Selenskyj? Israel berät über ein brisantes Siedlungsprojekt. Und: Der Sommerhit 2025 wird gekürt. Der F.A.Z.-Frühdenker.
Die USA bereiten Medienberichten zufolge Friedensverhandlungen in der ungarischen Hauptstadt vor. Zu seinen Zielen sagt US-Präsident Trump: „Ich will in den Himmel kommen.“
Trump gefiel sich als Gastgeber des Gipfels mit Selenskyj und den Europäern. Der Ton war freundschaftlich, doch es blieben Differenzen. Die sprach Merz deutlicher an als alle anderen.
Der Kanzler schließt einen Bundeswehreinsatz nicht aus. Und der Außenminister lädt zur Diskussion darüber ein, was Deutschland beitragen könne und solle.
Nach dem Ukraine-Gipfel im Weißen Haus zeichnet sich ein Treffen von Selenskyj und Putin ab. Doch viele Ukrainer zweifeln an echten Fortschritten – und fürchten, dass der Krieg noch lange andauert.
Russlands Staatschef hat schon oft gesagt, er sei bereit, den ukrainischen Präsidenten zu treffen. Ein Friedenssignal ist das aber nicht.
Trump vor Putin-Treffen +++ Bürgergeld +++ Pakt für den Rechtsstaat +++ Langzeitstudie Bildungschancen +++ Europa-Universität Viadrina
Nach dem Treffen zwischen Russlands Präsident Wladimir Putin und US-Präsident Donald Trump in Alaska, berieten sich USA, EU und Ukraine bei einem Gipfel zum Krieg in der Ukraine.
Trump gefällt sich als Gastgeber des Gipfels mit Selenskyj und den Europäern. Doch es lauern zahlreiche Fallstricke. Der Kanzler spricht das deutlicher an als alle anderen.
Die Ukraine hat schlechte Erfahrungen mit Russlands Versprechen gemacht. Deswegen sollen ausländische Truppen verhindern, dass Moskau wieder angreift.
Vor dem Treffen zwischen Selenskyj und Trump greift Russland wieder ukrainische Städte an. In Charkiw und Saporischschja gibt es Tote.
Die russische Führung hat ihre Bedingungen für ein Ende des Kriegs gegen die Ukraine schon lange veröffentlicht. Und Wladimir Putin hat sie unmittelbar vor dem Gipfel in Alaska bekräftigt.
Die Märkte schwanken zwischen Krieg und Frieden. Der Besuch des ukrainischen Präsidenten Selenskyj in Washington könnte neue Impulse setzen. Übertriebene Erwartungen sollten Anleger aber auch bei einem positiven Verlauf nicht haben.
Roksolana Hlynchak ist vor vier Jahren aus der Ukraine nach Thüringen gekommen. Die 22-Jährige arbeitet in Bad Sulza in einem Hotel. Am Wochenende wurde sie zur Weinprinzessin gewählt.
Selenskyj reist mit Rückendeckung nach Washington, die Ausweitung der Offensive in Gaza steht bevor und manche Schulkinder können länger schlafen. Der F.A.Z.-Frühdenker.
Trump ist damit gescheitert, Putin eine Waffenruhe abzuringen. Nun soll es sogar einen Friedensvertrag geben, für den Putin aus Berechnung inakzeptable Bedingungen stellt.
Die Forderung nach einer „Zeitenwende“ trifft in Deutschland auf eine Gesellschaft, die vom strukturellen Pazifismus geprägt ist. Warum wir an diesem Paradox nicht vorbeikommen.
Beim Alaska-Gipfel hat Donald Trump Wladimir Putin mit großem Empfang begrüßt – ohne die Ukraine einzubeziehen. In Kiew sorgt das für Fassungslosigkeit, während Selenskyj nun ein trilaterales Treffen fordert.