Draghi bezeichnet Erdogan als Diktator
Italiens Regierungschef zeigt sich „betrübt über die Demütigung“ der EU-Kommissionspräsidentin in der Türkei. Die Regierung in Ankara reagiert erbost: Draghis Äußerungen seien „hässlich und unvernünftig“.
Italiens Regierungschef zeigt sich „betrübt über die Demütigung“ der EU-Kommissionspräsidentin in der Türkei. Die Regierung in Ankara reagiert erbost: Draghis Äußerungen seien „hässlich und unvernünftig“.
Die Türkei sieht die Verantwortung für die sogenannte „SofaGate“-Affäre bei der Europäischen Union. Die Sitzordnung beim Treffen mit den EU-Spitzen Ursula von der Leyen und Charles Michel sei „in Übereinstimmung“ mit der EU festgelegt worden.
Der türkische Präsident Erdogan drückt beim Bau eines neuen Kanals zum Schwarzen Meer aufs Tempo. Aber nicht nur Admirale, auch Umweltschützer sind alarmiert.
EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen war erstaunt, als sie in Ankara auf einem Sofa Platz nehmen sollte. Ob das die Absicht des türkischen Präsidenten Erdogan oder ein Versehen war, ist unklar.
Während ein Sachbearbeiter der AKP in seinem SUV natürlich nur mit Puderzucker hantiert, lebt die Hälfte des Landes vom Mindestlohn, und mahnende Admiräle werden verhaftet: Die Türkei im falschen Film.
Der türkische Staatschef will trotz hoher Inflation die Zinszügel lockern. An den Märkten kommt das schlecht an. Die Lira verliert deutlich.
In der Türkei sind 22 frühere Militärangehörige zu lebenslangen Haftstrafen verurteilt worden. Sie sollen sich 2016 an dem gescheiterten Putschversuch gegen Erdogan beteiligt haben.
Laschets neuer Corona-Vorstoß stößt auf wenig Gegenliebe. Derweil setzen sich CDU-Abgeordnete aus dem Südwesten offen für Söder als Kanzlerkandidaten ein. Der F.A.Z.-Newsletter für Deutschland.
In Ankara sprechen von der Leyen und Michel über die von der EU erhoffte „positive Agenda“ mit der Türkei. Es geht vor allem um außenpolitische und strategische Erwägungen. Die Opposition zeigt sich enttäuscht.
Togg heißt das erste türkische Elektroauto. Schon Ende 2022 soll es vom Band rollen. Die Batteriezellen kommen aus Deutschland.
Die EU will den Pakt mit der Türkei über die Unterbringung von knapp vier Millionen Flüchtlingen aus Syrien aufrecht erhalten, pocht aber bei Ankara auf die Einhaltung von Grundrechten.
Auf Krieg, Flucht und Asylverfahren folgt für syrische Paare nicht selten die Scheidung. Denn das Leben im neuen Land verändert sie. Zwei Frauen aus Aleppo haben diese Erfahrung gemacht.
Auch für Visa-Erleichterungen sei es noch zu früh, sagt der Vorsitzende der EVP-Fraktion im Europaparlament. An diesem Dienstag trifft Kommissionschefin von der Leyen den türkischen Präsidenten Erdogan.
Wegen angeblicher Putschabsichten werden mehrere frühere Admiräle verhaftet. Laut der türkischen Regierung handeln sie im Auftrag der Gülen-Bewegung – dabei wurden mehrere von ihnen selbst einst von Gülenisten verurteilt.
Die Preissteigerungen in der Türkei nehmen beängstigende Höhen an. Der ehemalige Notenbankchef hatte zuletzt versucht, mit Zinserhöhungen gegenzuhalten – und wurde daraufhin von Präsident Erdogan entlassen.
Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen mehr als 100 pensionierte türkische Admirale. Diese hatten sich für freie Schifffahrt auf dem Bosporus ausgesprochen. Ein Sprecher sagte, dies beschwöre Putschzeiten herauf.
Ein türkischer Parlamentarier muss in Haft. Sein einziges Verbrechen: Er findet, Türken und Kurden sollten einander nicht länger töten.
Nach dem Zentralbankchef hat Präsident Erdogan nun dessen Stellvertreter entlassen. Auch sonst ist die Lage vor dem Besuch der EU-Spitze in Ankara angespannt.
Der Ko-Vorsitzende der türkischen HDP, Mithat Sancar, über das drohende Verbot seiner Partei, die Rechtsstaatlichkeit in der Türkei und eine friedliche Lösung der Kurdenfrage.
Cristiano Ronaldo trifft mal wieder für Portugal. Noch erfolgreicher als der fünfmalige Weltfußballer sind die Benelux-Länder. Norwegen hat auch Grund zum Jubeln, die Türkei erleidet einen Dämpfer.
Die Lira fällt und fällt und fällt, der türkische Präsident entlässt den Zentralbankchef. Dass er sein Glücksspiel gleichzeitig für sich selbst und für sein Land gewinnen kann, ist unwahrscheinlich.
Thomas Gottschalk nimmt den Platz von Chef-Juror Dieter Bohlen beim „DSDS“-Finale ein, Attila Hildmann kann nicht verhaftet werden, und Britney Spears will über sich selbst bestimmen – der Smalltalk.
Die Lage der Uiguren in der westchinesischen Region Xinjiang ist ernst. Manche westlichen Parlamente sprechen von Völkermord. Dennoch macht das Auswärtige Amt es ihnen offenkundig schwer.
Die städtische Elite verliert die alleinige Kontrolle über Leben und Politik der Türkei.
Lange ergriff Ankara Partei für die Uiguren in China. Heute steht die Partnerschaft mit Peking im Vordergrund. Das zeigt sich auch beim Besuch des chinesischen Außenministers.
Die EU-Staaten kritisieren „schwere Rückschläge für die Menschenrechte“ in der Türkei. Dennoch bieten sie Ankara eine Vertiefung der Zollunion und mehr Geld für die syrischen Flüchtlinge im Land an.
Weltmeister Frankreich enttäuscht zum Start der WM-Qualifikation. Noch schlimmer erwischt es die Niederländer in der Türkei. Schon herrscht Alarm und die Angst, wieder eine WM zu verpassen.
Wer Fernsehen senden will, braucht eine Lizenz. Auf eine solche sind Staatsprogramme aus China, Russland und der Türkei erpicht. Sollte man sie ihnen geben? Ein Gastbeitrag.
Worauf sich Kanzlerin Merkel und die Ministerpräsidenten bei dem Bund-Länder-Treffen geeinigt haben. Und wie der Lockdown Deutschlands Schulden in die Höhe treibt. Der Newsletter für Deutschland.
Das Verhältnis der EU zur Türkei hat durch den Austritt Ankaras aus der Istanbul-Konvention über den Schutz von Frauen vor Gewalt einen neuen Rückschlag erlitten. Nicht nur das setzt einer Zusammenarbeit enge Grenzen.
Die türkische Währung verliert über Nacht mehr als elf Prozent an Wert. Grund ist der überraschende Rauswurf des erst vor vier Monaten eingesetzten Notenbankchefs Naci Agbal. Auch sonst läuft es in der Türkei nicht rund.
Eigentlich will die EU mit ihrer Marinemission das Waffenembargo gegen Libyen durchsetzen. Das funktioniert nicht. Und trotzdem wandelt sich Libyen zum Besseren. Ein Erfolg auch der EU?
Bund und Länder beraten zusammen über den Corona-Fahrplan für die kommenden Wochen und Markus Söder greift in der CSU durch. Der F.A.Z.-Newsletter für Deutschland.
Mit einem Dekret des Präsidenten verlässt die Türkei die Konvention zum Schutz der Frauen. Deren Rechte würden in den eigenen Traditionen genügend geschützt, sagt Erdogans Stellvertreter.
Ein Verbotsverfahren gegen die prokurdische HDP und der Austritt aus der Konvention zum Schutz von Frauen: Dem türkischen Präsidenten Erdogan geht es dabei nur um Macht.
In Istanbul sind aus Protest gegen den Austritt der Türkei aus einem Abkommen gegen Gewalt an Frauen tausende Menschen auf die Straße gegangen. Die Demonstranten forderten Staatschef Recep Tayyip Erdogan auf, die Entscheidung zu revidieren und dem Abkommen wieder beizutreten.