Dreht Russland uns das Gas ab?
Nord Stream 1 wird wegen einer Wartung geschlossen. Falls Russland die Leitung dann nicht wieder öffnet, wird es eng. Aber es gibt einen Ausweg: Sparen.
Nord Stream 1 wird wegen einer Wartung geschlossen. Falls Russland die Leitung dann nicht wieder öffnet, wird es eng. Aber es gibt einen Ausweg: Sparen.
Am vergangenen Wochenende setzte die Türkei einen russischen Frachter mit Tausenden Tonnen Getreide an Bord fest, das laut Kiew aus der Ukraine stammt. Nun lässt die Türkei das Schiff wieder frei – zum Unmut der Ukrainer.
Die dreißig NATO-Mitgliedstaaten machen den Weg frei für die Ratifizierung der Beitritte Finnlands und Schwedens. Viele wollen sich beeilen, ein Land aber nicht: die Türkei.
Die Ukraine wirft Russland vor, Getreide in großem Maßstab aus den besetzten Gebieten zu stehlen. Jetzt hält die Türkei einen russischen Frachter auf Bitten Kiews fest – was auch für Ankara heikel ist.
Bei einer Feiertagsparade in den USA werden mehrere Menschen erschossen, ein Streik in Norwegen könnte die Lage am Gasmarkt verschärfen und in Wimbledon steht ein deutsches Viertelfinale an. Alles Wichtige im F.A.Z.-Newsletter.
Jahrelang herrschte ein gereizter Ton zwischen Wien und Ankara. Man blockierte einander in EU und NATO. Der Ukrainekrieg hat die Vorzeichen verändert.
Das Thema „Ehrenmorde“ ist wichtig. Ob es aber in einer juristischen Dissertation gut aufgehoben ist, bleibt zweifelhaft. Viele Aspekte bleiben unberücksichtigt.
Höhere Mindestlöhne, Steuererleichterungen und keinesfalls Zinserhöhungen, aber ein Versprechen von „angemessener“ Inflation. Die Türkei bleibt ihrer Politik treu.
Die Teuerung in der Türkei erreicht offiziell fast die Marke von 80 Prozent. Andere Quellen beziffern sie deutlich höher.
An deutschen Flughäfen fehlt das Personal. Die Bundesregierung will deshalb Gastarbeiter aus der Türkei holen – ohne Bleibeperspektive und ohne konkreten Plan.
Die britische Asylpolitik sorgt für Empörung. Selbst Kronprinz Charles soll sich „abgestoßen“ fühlen. Der Vorwurf der Abschottung führt aber in die Irre.
Türkei schaltet Deutsche Welle ab
Um der NATO beizutreten, müssen Finnland und Schweden sich Erdogans Wünschen fügen. Unter Gegnern des türkischen Präsidenten macht sich Sorge breit.
Die griechische Küstenwache dränge keine Migranten illegal in die Türkei zurück, sagt der Handelsschifffahrtsminister. Alle Beschwerden würden untersucht. Bislang sei keine einzige bestätigt worden.
Nachdem er unter dem verschärften Medienrecht keine Lizenz beantragt hatte, sperrt die türkische Aufsichtsbehörde den deutschen Sender. Das gleiche Schicksal trifft einen amerikanischen Anbieter.
Der NATO-Gipfel endet mit einer Debatte über Terrorismus und Instabilität in Afrika und Nahost. Der türkische Präsident droht mit dem nächsten Veto gegen eine Erweiterung der Allianz.
Die Regierung will die Personalnot der Bodendienstleister lindern: Ausländische Fachkräfte dürfen zügig kommen - ob sie kommen, ist aber noch nicht ganz klar. Weitere Hürden bleiben.
Beim NATO-Gipfel in Madrid zeigt sich das Bündnis geschlossen – wenn auch unter Wehen. Russland wird nun als größte und unmittelbarste Gefahr eingestuft.
Türkische Kampfdrohnen sind in aller Welt gefragt. Zur Abwehr der russischen Invasion schenkt der Hersteller Baykar der Ukraine drei Flugmaschinen. Diese sollen Panzer, Flugabwehr- und Artilleriesysteme ausschalten.
In Schweden und Finnland wurden die Nachrichten vom NATO-Gipfel größtenteils mit Erleichterung aufgenommen. Nur in Stockholm droht eine Abgeordnete mit kurdischen Wurzeln der Regierung mit Konsequenzen.
Schweden und Finnland beugen sich den türkischen Forderungen, um in die NATO zu kommen. Etwaige Angriffe in Richtung Westen werden für Putin immer risikoreicher.
Die Türkei stimmt zu, Schweden und Finnland in die NATO aufzunehmen. Dafür verlangt Erdogan jedoch Zugeständnisse.
Auf dem NATO-Gipfel soll das neue strategische Konzept verabschiedet werden. Erstmals wird darin China erwähnt – „nicht als Gegner, aber als Herausforderung“, sagt Generalsekretär Stoltenberg.
Jeden Tag fällt Erdoğan und seinen Leuten etwas Neues ein, um von der traurigen Realität der Türkei abzulenken. Jetzt gibt es sogar eine Erklärung, warum die Geburtenrate sinkt.
Noch bevor der NATO-Gipfel angefangen hat, gibt es einen Durchbruch: Schweden und Finnland sind sich mit der Türkei einig geworden. Ihr Beitritt zur Allianz ist nur noch eine Formsache.
Die Türkei stimmt zu, Schweden und Finnland in die NATO aufzunehmen. Doch Erdogan verlangt Zugeständnisse für die Aufgabe der Blockadehaltung: Das Memorandum, auf das sich die drei Staaten verständigen, geht auf alle seine Bedingungen ein.
Die Türkei werde während des NATO-Gipfels in Madrid die Einladung an Finnland und Schweden unterstützen, Bündnismitglied zu werden, teilte der finnische Präsident Sauli Niinistö mit. Doch Ankara verlangt Zugeständnisse.
Das Zurückdrängen von Flüchtlingen an der EU-Außengrenze ist umstritten. Nun berichten mehrere Medien, dass die griechische Polizei dabei Flüchtlinge gegen Flüchtlinge einsetzt.
Die Türkei blockiert die Aufnahme Schwedens und Finnlands in die NATO. Präsident Erdogan stellt Bedingungen, aber eine Einigung scheint möglich.
Am Dienstag wollen sich erstmals die Anführer der Türkei, Finnlands und Schwedens in Madrid treffen. Der Druck auf eine Einigung steigt. An Russland sendet die Allianz ein weiteres Signal – mit Truppen.
In der Türkei hat Präsident Erdogan mit seiner Wirtschaftspolitik an Vertrauen eingebüßt. Das der Investoren wird er mit seinem neuesten Plan nicht gewinnen.
Die G7-Staaten sichern dem ukrainischen Präsidenten Wolodmyr Selenskyj weitere Unterstützung zu. Russische Raketen treffen ein Einkaufszentrum in Krementschuk
Mit neuen Zwangsmaßnahmen will der türkische Präsident Erdogan den Verfall der Lira stoppen. Ein Erfolg ist zweifelhaft.
Ausweg aus dem Chaos? Die Bundesregierung will laut Medienberichten eine vierstellige Zahl an Fachkräften aus der Türkei holen. Sie sollen bestenfalls ab Juli an deutschem Flughäfen eingesetzt werden.
Die Preise in der Türkei steigen immer schneller, die Währung wird immer schwächer. Dennoch beugen sich die Währungshüter weiter dem Wort des Staatspräsidenten.
Vor Bidens Nahostreise im Juli sortieren sich alte und neue Allianzen in der Region. Der saudische Kronprinz Muhammad Bin Salman – lange geächtet wegen des Mordes an dem Journalisten Khashoggi – öffnen sich wieder die Türen.