Türkei bombardiert kurdische Stellungen
Die angegriffenen Regionen würden „als Stützpunkte von Terroristen genutzt“, heißt es aus Ankara. Die Türkei beruft sich dabei auf ihr Recht zur Selbstverteidigung.
Die angegriffenen Regionen würden „als Stützpunkte von Terroristen genutzt“, heißt es aus Ankara. Die Türkei beruft sich dabei auf ihr Recht zur Selbstverteidigung.
Die Wahlen vom Juni 2023 werfen ihre langen Schatten voraus. Ekrem Imamoglu, dem möglichen Herausforderer Erdogans, droht ein Politikverbot. Es ist ein in der Türkei bekanntes Drehbuch.
Nach dem Anschlag in Istanbul vor knapp einer Woche sind jetzt auch in Bulgarien fünf Personen festgenommen worden. Sie werden von der bulgarischen Staatsanwalt beschuldigt, dem Täter geholfen zu haben.
Den Verdächtigen werden „Zerstörung der staatlichen Einheit“, „vorsätzliche Tötung“ und „Mordversuch“ vorgeworfen. Die 23 Jahre alte Hauptverdächtige soll die Tat zugegeben haben.
Das von der Türkei und den Vereinten Nationen vermittelte Abkommen soll es der Ukraine ermöglichen, trotz des russischen Angriffskrieges Getreide aus ihren Schwarzmeer-Häfen zu exportieren.
Eine Bombe in Istanbul hat am Sonntag Tote und Verletzte gefordert. Nicht nur das Tempo der Aufklärung der Tat irritiert – und weckt ungute Erinnerungen.
Nach Angaben von NATO-Generalsekretär Stoltenberg deutet alles darauf hin, dass eine ukrainische Abfangrakete in Polen eingeschlagen ist. Kiew treffe aber keine Schuld.
Die Türkei verdoppelt ihren Handel aus Russland und profitiert von russischen Kapitalspritzen. Drohen dem Land nun EU-Sanktionen?
Die türkische Regierung macht militante syrische Kurden für den Terroranschlag vom Sonntag verantwortlich. Das überzeugt nicht.
Überwachungskameras machen die schnelle Identifizierung der mutmaßlichen Attentäterin möglich. Innenminister Soylu beschuldigt die USA, den Boden für das Attentat bereitet zu haben.
Bei einer Explosion im Stadtzentrum wurden sechs Menschen getötet und mehr als 80 verletzt. Die Regierung in Ankara macht militante Kurden aus Nordsyrien für den Anschlag verantwortlich. Die bestreiten eine Beteiligung.
Erdogan will seine Zustimmung zur NATO-Norderweiterung hinauszögern. Jedoch könnte in den nächsten Wochen ein Momentum für einen rascheren Beitritt von Schweden und Finnland entstehen.
Seit 2018 gab es keine direkten diplomatischen Beziehungen zwischen Anakara und Jerusalem. Nun soll ein erfahrener Diplomat die Türkei in Israel vertreten.
Der neue schwedische Außenminister Tobias Billström spricht im F.A.Z.-Interview über die Verhandlungen mit der Türkei zum NATO-Beitritt – und begründet seine Abkehr von der feministischen Außenpolitik.
Gemessen an der Wirtschaftskraft gibt kein NATO-Land mehr für Verteidigung aus als Griechenland. Das Land hat aber keine Wahl, droht die Türkei doch mit einem Angriff auf griechische Inseln.
Erdogan ruft das „Jahrhundert der Türkei“ aus. Er verspricht eine Zeit der Wunder. Dabei sorgt er seit 20 Jahren für unser Elend.
Für irreguläre Migranten werden die Routen aus der Türkei nach Griechenland und Bulgarien schwieriger. Doch Schlepper nutzen bereits völlig neue Wege, um Schutzsuchende nach Europa zu bringen.
Der schwedische Ministerpräsident Kristersson wirbt in Ankara für den NATO-Beitritt seines Landes. Doch der türkische Präsident Erdogan sieht noch nicht alle Bedingungen erfüllt.
Der neue schwedische Ministerpräsident reist zu Erdogan nach Ankara. Es geht um den NATO-Beitritt Schwedens – und darum, zu welchen Zugeständnissen Stockholm bereit ist.
Fast vier Millionen Syrer sind vor dem Krieg in ihrem Land in die Türkei geflohen. Dort wird der Ton ihnen gegenüber immer rauer. Bleiben wollen sie trotzdem.
Schweden und Finnland wollen in die NATO. Doch der türkische Präsident Erdogan fordert von beiden Ländern weiter die Umsetzung mehrerer Maßnahmen. Auch Ungarn hat dem Beitritt noch nicht zugestimmt.
Seit zwei Jahrzehnten regiert Recep Tayyip Erdogan die Türkei. Aber noch nie waren die Lebenshaltungskosten so hoch. Was bedeutet das für die Wahlen 2023?
Am Bosporus setzt sich die Geldentwertung fort. Dazu trägt die schwache Lira bei. Die Lieferkettenprobleme und der Ukrainekrieg heizen die Teuerung zusätzlich an.
Moskau nimmt seinen Rückzug von der Vereinbarung zurück, durch die die Blockade ukrainischer Häfen beendet worden ist.
Mit dem Versuch, die Getreidetransporte im Schwarzen Meer zu blockieren, hätte Putin sich selbst geschadet. Es hätte seine Bemühungen zunichte gemacht, sich zum Anführer eines globalen Aufstands gegen den Westen zu stilisieren.
Russland beteiligt sich wieder am Abkommen mit der Ukraine zum Export von Getreide. Noch von diesem Mittwoch an will Moskau die Vereinbarung befolgen.
Richter und Anwälte aus dem Ausland haben es schwer, hierzulande Fuß zu fassen. Warum manchmal ein ganz neues Studium nötig ist – und was es für Alternativen gibt.
Ukrainische Getreidefrachter machen sich auch ohne Russlands Zustimmung auf den Weg. In der Hauptstadt Kiew führen Raketenangriffe zu Versorgungsproblemen. Der Überblick.
Die UN, die Türkei und die Ukraine wollen den Export ukrainischen Getreides über das Schwarze Meer fortsetzen, obwohl Russland das Abkommen darüber ausgesetzt hat. Putins Sprecher Peskow nennt das „riskant“.
Russland feuert abermals dutzende Raketen auf die Ukraine. In Teilen von Kiew fallen Strom- und Wasserversorgung aus. Unterdessen gehen die Getreidetransporte über das Schwarze Meer weiter – auch ohne Russland.
Acht Monate vor den Parlaments- und Präsidentenwahlen schränkt die Türkei die Freiheiten immer weiter ein. Die EU sieht „gravierende Rückfälle“ in Justiz, Menschenrechten und Pressefreiheit.
Moskau nimmt einen Angriff auf Sewastopol zum Anlass, das Getreideabkommen auszusetzen. Putin hatte das Abkommen zuletzt immer wieder kritisiert. Die Ukraine ist auf die Einnahmen aus dem Agrarexport angewiesen.
Nach einem mutmaßlichen ukrainischen Drohnenangriff auf die russische Schwarzmeerflotte in Sewastopol steigt Russland aus dem Getreideabkommen aus. Die Ukraine wirft Russland vor, Nahrungsmittel als Waffe einzusetzen.
Dank des hohen Gaspreises kann Algerien seine Verteidigungsausgaben verdoppeln. Es kauft Waffen in Russland und zu Hause sozialen Frieden.
Im Norden der Türkei sind zwei Wochen nach einem Grubenunglück mit 41 Toten mehrere leitende Angestellte der Kohlemine festgenommen worden. Der Zustand einiger Verletzter ist indes immer noch kritisch.
Diese Zerstörung war der Beginn eines Exodus biblischen Ausmaßes: Giles Milton rekapituliert den Untergang der kosmopolitischen Hafenmetropole Smyrna im Jahr 1922.