Der Spion, der nicht siegte
Robert Harris arbeitet in seinem neuen Thriller „Intrige“ die Affäre um Alfred Dreyfus literarisch auf. Seine Hauptfigur muss sich zwischen Wahrheit und Loyalität entscheiden.
Robert Harris arbeitet in seinem neuen Thriller „Intrige“ die Affäre um Alfred Dreyfus literarisch auf. Seine Hauptfigur muss sich zwischen Wahrheit und Loyalität entscheiden.
BUENOS AIRES. Tony Blair ist schuld. Der damalige britische Premierminister empfing 2005 in Singapur etwa 20 Mitglieder des Internationalen Olympischen ...
LONDON, 1. SeptemberDavid Camerons empfindliche Niederlage in der Abstimmung über eine Intervention in Syrien dürfte nicht nur einen Wendepunkt im ...
In London stimmt am Donnerstag das Unterhaus über ein militärisches Eingreifen in Syrien ab. Ob Regierungschef Cameron die Mehrheit überzeugt, ist fraglich. Viele Abgeordnete fordern vor einem Votum Beweise.
Die Labour Party unter Edward Miliband ist in Lethargie verfallen - eine Besserung ist nicht zu erkennen. Die Konservativen von Premier Cameron können in Umfragen sogar beinahe wieder aufschließen.
Die Badehose ist das meistunterschätzte Kleidungsstück. Hautenges Höschen oder sackartige Shorts? Was man wo trägt, kommt ganz darauf an. Ein Badehosen-Knigge.
Er war ein Universalist, der sich für Politik und phantastisches Erzählen gleichermaßen faszinieren konnte. Zum Tod des Romanciers und Science-fiction-Autors Iain Banks.
Von Gina ThomasAm Anfang seiner Memoiren weiht Tony Blair den Leser in die Absicht ein, die er mit diesem Band verfolge.
Nicht nur John Major, der letzte konservative Premierminister für lange Zeit, sah blass aus, als Tony Blair auftauchte und gegen ihn antrat.
Winston Churchill war der letzte Premier, dessen Trauerfeier Königin Elisabeth besuchte. Dass der jetzt als „Iron Lady“ bekanntgewordenen Thatcher diese Ehre zuteil wird, stößt selbst einigen Konservativen übel auf.
LONDON, 9. April. Nur Stunden nach ihrem Tod riss der alte Graben wieder auf. Im Londoner Stadtteil Mayfair, wo die Reichsten der Reichen wohnen und arbeiten, ...
Von Dyrk ScherffJackie Onassis und Nelson Mandela haben hier geschlafen, auch Tony Blair, Jane Fonda und Frank Sinatra waren Gast: Das Astir Palace Resort ist
Der frischgebackene Wahlsieger im kleinsten Land der Europäischen Union wäre noch vor ein paar Jahren als eine Art „Tony Blair aus Malta“ beschrieben worden.
Der britische Premierminister David Cameron ist in seiner Politik gegenüber Europa nicht frei. Noch immer liegt der lange Schatten Margret Thatchers auf allem, was mit „Brüssel“ zu tun hat. Freilich könnten auch die Befürworter einer britischen EU-Mitgliedschaft von der Eisernen Lady lernen: Mit Appeasement erreicht man nichts.
Camerons Europa-Rede war in In- und Ausland längst gründlich kommentiert worden, bevor er sie endlich hielt. Nach dem größtmöglichen Spannungsaufbau beginnt jetzt die Politik. Es gilt das Prinzip Zuversicht.
Fünfzig Jahre nach Unterzeichnung des Elysée-Vertrags hakt es zwischen Deutschland und Frankreich. Ein Gespräch mit dem einstigen Präsidentenberater Jacques Attali.
An diesem Donnerstag beginnen die wohl letzten Gespräche über den Finanzrahmen bis 2020. Noch sind wichtige Punkte offen. Diplomaten zufolge ist letztlich alles eine Frage des politischen Willens.
Er ist ein Mann der leisen Töne. Gerade deshalb ist EU-Ratspräsident Herman Van Rompuy imstande, auf den Brüsseler Gipfeln die Staats- und Regierungschefs zu bändigen. Heute ist es wieder einmal so weit.
In Manchester hadert Labour mit dem Blair-Erbe. Vieles von dem, was die Partei heute kritisiert, hat seinen Ursprung in den 13 Jahren, die Tony Blair und Gordon Brown das Land regierten.
Die britische Labour Party ringt mit sich selbst. Es fehlt an innerer Geschlossenheit, einem klaren politischen Kurs und einem Anführer. Labour-Chef Miliband bemüht sich auf dem Parteitag in Manchester um einen klaren Kurs.
Sondergesandter, Regierungsberater, Autor und Redner - fünf Jahre nach seinem Rücktritt ist Tony Blair immer noch vollbeschäftigt. Was treibt den früheren britischen Premierminister um?
Eine Premiere: Der SPD-Vorsitzende Sigmar Gabriel und der französische Präsidentschaftskandidat François Hollande geben ein Interview. Und sie haben noch mehr vor, gemeinsam.
Die BBC gehört zu den bevorzugten Zielscheiben nationaler Kritik in England. Ins Visier geriet sie jetzt wieder, als bekannt wurde, dass man im Sender schon an Tony Blairs Nachruf arbeitet.
Die tiefe Verbundenheit, die Tony Blair bekundete, als er wenige Tage nach den Terrorangriffen von 2001 New York und Washington besuchte, macht sich in Großbritannien auch jetzt im Umfang der Würdigungen zum zehnten Jahrestag bemerkbar.
Tony Blair ist Patenonkel einer der beiden Töchter von Medienmogul Rupert Murdoch. Nach einem Bericht des "Daily Telegraph" vom Montag soll der frühere britische Premierminister bei der gemeinsamen Taufe der heute acht und neun Jahre ...
Es klingt so schön, dem Volk ein "Megaphon" geben zu wollen, um seine Anliegen zu ventilieren. Und es passt so gut zum Zeitgeist, für den auch die Regierung Cameron anfällig ist. Sie hofft, das geschwundene Vertrauen der Wähler in ...
In Davos treffen sich stets auch die, die mit ihrem Geld oder ihrem Einfluss Gutes für benachteiligte Menschen auf dieser Welt tun wollen. Das ist ehrenwert, aber vor allem bei einigen Ex-Politikern hat man das Gefühl, dass das Rampenlicht, in dem sie auf diese Weise bleiben, auch ein Teil der Motivation ist. Nur bei Bill Gates scheint das irgendwie völlig anders zu sein.