Die böse Ballerina
Vojislav Šešelj soll im Jugoslawienkrieg unzählige Verbrechen begangen haben. Eine Spirale der Grausamkeiten. Heute ist er noch immer aktiver Politiker. Und sich keiner Schuld bewusst. Eine Begegnung.
Vojislav Šešelj soll im Jugoslawienkrieg unzählige Verbrechen begangen haben. Eine Spirale der Grausamkeiten. Heute ist er noch immer aktiver Politiker. Und sich keiner Schuld bewusst. Eine Begegnung.
Vojislav Šešelj zu interviewen, einen der mutmaßlich schwersten Kriegsverbrecher des Jugoslawienkrieges, ist fast unmöglich. F.A.Z.-Korrespondent Michael Martens hat sich auf das Spiel mit dem alten Mann eingelassen. Das Gespräch im Wortlaut.
Wer reich, schön und wichtig ist in London, der gehört zum Zirkel der „Barbaren“: Davon handelt das Romandebüt des Anwalts Tim Glencross. Er lässt die Korken knallen und beschreibt eine dekadente Gesellschaft. Wäre so etwas auch in Berlin denkbar?
Großbritanniens früherer Premierminister Tony Blair entschuldigt sich für Fehler während des Irak-Krieges. Der Einsatz habe den Aufstieg des Islamischen Staates begünstigt. Aber der Sturz Saddam Husseins sei gerechtfertigt gewesen.
Warum waren die Klima-Gipfel bisher fast alle Pleiten? In Paris muss das anders werden. Eine Rekapitulation des Versagens.
Im Seebad Brighton tritt die Labour Party zum ersten mal unter Jeremy Corbyn zusammen. Der opfert einen Teil seiner ideologischen Glaubenssätze, um die Partei als „Kirche für alle“ erhalten zu können.
Der Aufstieg Jeremy Corbyns zum Labour-Vorsitzenden zeugt von einer dramatischen Wende in der Labour-Partei. Doch um auf dem Posten zu bleiben, wird er das machen müssen, was er eigentlich verachtet: Kompromisse eingehen.
Erst seit wenigen Monaten kann das türkische Magazin „Nokta“ überhaupt wieder erscheinen. Jetzt hat die Polizei die Redaktion durchsucht. Das aktuelle Heft ziert eine kritische Fotomontage von Präsident Erdogan.
Was niemand vor wenigen Monaten erwartet hat, ist wahr geworden. Der linksaußen stehende Politiker Jeremy Corbyn ist neuer Labour-Chef. Die Entscheidung der Parteibasis wird Großbritannien politisch verändern. Eine Analyse
Der Altlinke Corbyn hat Labour wieder attraktiv gemacht. Hunderttausende sind seinetwegen in die Partei eingetreten. Jetzt könnte der Sozialist neuer Vorsitzender werden – und damit auch bei den Tories für Wirbel sorgen.
Die britische Labour-Partei wählt einen neuen Vorsitzenden. Favorit Corbyn hat seine Anhänger nochmals auch eine grundlegende Veränderung der britischen Politik eingestimmt. Premier Cameron ist fassungslos.
Sollte der Altlinke Jeremy Corbyn zum Labour-Chef gewählt werden, könnte den Tories das Lachen noch vergehen. Er zieht Leute an, die sich vom kalten britischen Kapitalismus abgehängt fühlen.
Nach acht Jahren als Sondergesandter des Nahost-Quartetts gibt der frühere britische Premierminister Tony Blair den Posten auf. Seine Arbeit wurde von seinem früheren Amt überschattet.
Königin Elisabeth II. hat mit einer Ansprache das britische Parlament eröffnet und die Agenda der Regierung vorgestellt. Dabei dominierten innenpolitische Themen. Eines seiner umstrittensten Vorhaben zog Premierminister Cameron zurück.
Hat sich Großbritanniens künftiger König trotz Pflicht zur Neutralität in die Politik seines Landes eingemischt? In Briefen an Regierungsmitglieder, darunter auch an den Premier, bezieht Prinz Charles deutlich Stellung - zu eigenwilligen Themen.
In Großbritannien werden die Erfolge und Niederlagen der einzelnen Wahlkampagnen aufgearbeitet. Der Gewinner Cameron bestätigte seine wichtigsten Minister, während bei der Labour Party und den Liberalen neues Führungspersonal gesucht wird.
Einst befürwortete er die Bombardierung Belgrads, künftig berät der ehemalige britische Premier Tony Blair den serbischen Ministerpräsidenten Vucic – finanziert von den Vereinigten Arabischen Emiraten.
Eine Klasse für sich: Der zornige englische Arbeiter, der die Protestpartei wählt, verleitet die politische Klasse zu allerhand Peinlichkeiten. Ein Sittenbild ohne feine Pinkel.
Noch ist Schottland nicht autonom, da droht die EU schon: Ein neuer Mitgliedsantrag könne dauern. Für wie blöd hält man die Schotten eigentlich? Sie sind bessere, vernünftigere Europäer als die Engländer.
Mehrere Tausend Mitglieder des radikal-protestantischen Oranier-Ordens haben in Edinburgh für den Verbleib Schottlands im Vereinigten Königreich demonstriert. Die offizielle „Better Together“-Kampagne blieb der Veranstaltung fern. Der Ausgang des Referendums bleibt weiter offen.
Unmittelbar nach dem Ende einer fünf Stunden langen Feuerpause heulen in Israel wieder die Sirenen. In Kairo wird mit der Hamas weiter um eine längere Waffenruhe gerungen. Erste Berichte über eine Einigung bestätigen sich nicht.
Kühler Realismus dominiert Großbritanniens Außenpolitik. London eröffnet die Botschaft in Teheran wieder – und hofft, sich aus dem Kampf gegen die Dschihadisten im Irak heraushalten zu können.
Kann David Cameron den EVP-Spitzenkandidaten Jean-Claude Juncker noch stoppen? Nein: Der Brite hat nur die Wahl zwischen Rückzug und Niederlage.
Warum wir uns nach Großbritanniens Ex-Premier sehnen und er trotzdem abgeführt wird.
Großbritanniens Regierungschef David Cameron will verhindern, dass der Luxemburger Jean-Claude Juncker nächster Kommissionspräsident wird. Als Faustpfand dient ihm dabei die AfD, die seiner Fraktion beitreten möchte.
Jean-Claude Biver ist die schillerndste Figur der Uhrenszene. Hublot ist die dritte Marke, die er aufpoliert hat. Auf Zeit-Reise mit dem Mann, der die teuersten Uhren verkauft und Geld als Statussymbol ablehnt.
Eine Woche voller Skandale: Fred de Graaf soll Königin Máxima an den Hintern gefasst haben und Angela Merkel trauert George Clooney nach. Entwarnung gibt es dagegen bei Prinz George: Das royale Baby muss nicht zur Fettabsaugung.
Der Gerichtsprozess um den Abhörskandal bei der eingestellten „News of the World“ birgt Überraschungen: Tony Blair soll der ehemaligen Chefredakteurin Tipps gegeben haben, wie sie aus dem Skandal herauskommt.
Lange haben britische Medien über die Affäre zwischen dem ehemaligen Premier Tony Blair und Rupert Murdochs Ex-Frau Wendi Deng spekuliert. Nun ist eine Notiz aufgetaucht, in der Frau Deng über „Tonys“ blaue Augen und seine körperlichen Vorzüge schwärmt.
Religiöser Fanatismus bedroht den Weltfrieden wie nichts anderes, warnt der ehemalige britische Premier Tony Blair. Regierungschefs auf der ganzen Welt müssten sich den Kampf gegen den Extremismus ganz oben auf die Agenda setzen.
Ein Londoner Barmann hat versucht, den britischen Ex-Premier Tony Blair unter Berufung auf das Jedermann-Recht bei Verbrechen festzunehmen und vor den Richter zu bringen. So ganz klappte das nicht.
Der Sarg des früheren Ministerpräsidenten ist vor dem israelischen Parlament aufgebahrt worden. Bis zum Abend werden tausende Israelis erwartet, um Ariel Scharon die letzte Ehre zu erweisen.
Arianna Huffington und Nicolas Berggruen kündigen ein neues Onlinemedium an. Die „World Post“ soll die Expansion der „Huffington Post“ beflügeln. Die Mächtigen erhalten ein Sprachrohr.
In Großbritannien ist die Lohnuntergrenze längst allgemein akzeptiert. Die befürchteten Schäden auf dem Arbeitsmarkt sind ausgeblieben. Doch man hat ihn behutsam eingeführt.
Das Erdbeben in Haiti und die Flutkatastrophe in Pakistan hat Valerie Amos nur geerbt. Als sie im September 2010 ihren britischen Landsmann John Holmes im Amt ...
Offenbar verzögert Washington die Veröffentlichung eines Untersuchungsberichts über den Irak-Krieg in Großbritannien. Es geht um die Freigabe wichtiger Dokumente über die Kommunikation zwischen Bush und Blair.