Londons verlockende Schlupflöcher
Die „Pandora Papers“ haben Londons als internationalen Umschlagplatz wieder ins Blickfeld gerückt. Auch der frühere Premierminister Tony Blair taucht namentlich auf – mit einer legalen, aber fragwürdigen Aktion.
Die „Pandora Papers“ haben Londons als internationalen Umschlagplatz wieder ins Blickfeld gerückt. Auch der frühere Premierminister Tony Blair taucht namentlich auf – mit einer legalen, aber fragwürdigen Aktion.
Als britischer Premier kritisierte er gern Steuerschlupflöcher, doch Tony Blair hat offenbar selbst von einem profitiert. Auch für Prominente wie Claudia Schiffer und Ringo Starr bergen die „Pandora Papers“ unangenehme Enthüllungen.
Der Außenpolitikerin half ihre Geduld oft weiter. Mit einer Mischung aus Beharrlichkeit und Neugier erzielte die deutsche Bundeskanzlerin früh Erfolge bei internationalen Verhandlungen. Eine Bilanz.
Die überwältigende Mehrheit für die Tory-Kandidatin in der früheren Labour-Hochburg Hartlepool erschüttert die Oppositionspartei. Und wirft die Frage auf, ob Keir Starmers Zeit als Vorsitzender abgelaufen ist.
Dass Boris Johnson den Brexit-Deal wieder aufbohren will, sorgt in Großbritannien über Parteigrenzen hinweg für Empörung. Jetzt rufen die früheren Premierminister Tony Blair und John Major das Unterhaus zum Widerstand auf.
Der frühere britische Premierminister Tony Blair lässt kein gutes Haar an Labour-Chef Jeremy Corby und warnt: Wenn die Partei ihren Kurs nicht ändere, drohe sie unterzugehen. Derweil meldet sich die erste Interessentin, die Corbyn an der Parteisitze beerben möchte.
Boris Johnson ist mit voller Wucht gegen die „rote Mauer“ des Labour-Herzlands gefahren und hat große Teile davon zum Einsturz gebracht. Warum fühlt man sich jetzt dennoch an einen früheren Labour-Premier erinnert?
Bei der Parlamentswahl könnten die Konservativen davon profitieren, dass sich ihre Gegner gegenseitig die Stimmen wegnehmen. Gegner des Brexits werben deshalb für taktisches Wählen.
In Großbritannien hat die Wahl zwischen einem Faktenverdreher und einem Eiferer alte Gewissheiten hinweggefegt. Eine Reise in den wirtschaftlich abgehängten Nordosten Englands.
John McDonnell ist der Stratege hinter dem Aufstieg von Labour-Chef Corbyn. Der Sozialist will bei einem Wahlsieg Finanzminister Großbritanniens werden.
London bringt Ursula von der Leyen in Zeitnot. Doch es gibt auch eine gute Nachricht für sie.
„Gegenspionage-Nihilismus“: Richard Dearlove wettert gegen John le Carré. Dessen nächstes Buch dürfte den einstigen MI6-Chef nicht gerade besänftigen.
Mit der Ankündigung von Olaf Scholz, doch für den Vorsitz zu kandidieren, kommt Bewegung in die SPD. Drängender wird auch die Frage: Wen unterstützt das große Land Niedersachsen?
Der frühere britische Premierminister Tony Blair sieht einer möglichen Regierung von Boris Johnson kritisch entgegen. Die CDU wiederum könnte sich vorstellen, dass Johnson positiv überrascht.
Ausgerechnet zwei exzentrische „Etonians“ verzücken die Brexit-Wähler. Dabei bedienen sich Jacob Rees-Mogg und Boris Johnson ihrer Redekunst und eines eindimensionalen Geschichtsbilds.
Kann Theresa May einen chaotischen Brexit noch verhindern? An diesem Montag will sie im Parlament erklären, wie es mit dem EU-Austritt weitergehen soll. Vor allem die Grenze zu Nordirland ist im Brexit-Fall ein Problem.
Europa kann nicht neutral werden. Es muss aber ehrlicher werden: Eine liberale Ordnung kann es anderswo jetzt erst recht nicht mehr durchsetzen. Ein Gastbeitrag.
Ein Frankfurter Soziologe erklärt in seiner Doktorarbeit, was Deutschland bei der Armutsbekämpfung von Großbritannien lernen kann. New-Labour-Verächter wird das Ergebnis überraschen.
Gina Miller ist die bekannteste Aktivistin gegen den Brexit. Sie will ihn unbedingt verhindern – am besten mit einer zweiten Abstimmung. Doch die Zeit wird knapp.
Theresa May will ihren Landsleuten mit einer Rede in Florenz erklären, wie es um die Brexit-Verhandlungen steht. Die Toskana-Metropole bietet der Premierministerin für ihre Botschaft eine hervorragende Analogie.
Die Labour Party sucht weiter nach einer gemeinsamen Linie in der Brexit-Frage. Da sind die Vorschläge des ehemaligen Premierministers Blair zumindest paradox.
Die Sozialdemokraten in Europa bieten radikale Alternativen: altlinks wie Jeremy Corbyn, neulinks wie Emmanuel Macron. Auf welche Seite wird Martin Schulz sich schlagen?
Lynton Crosby galt bis vor kurzem als Zauberer. Jetzt ist er der Mann, der Theresa May die Wahlschlappe eingebrockt hat. Warum hat seine Strategie nicht funktioniert?
Ein bisschen Thatcher, ein bisschen Blair: Theresa May ist dabei, ihren Vorsprung zu verspielen. Selbst britische Konservative schimpfen über den am schlechtesten organisierten Wahlkampf.
Tony Blair macht sich Sorgen um Großbritannien. Der Brexit schade dem Land sehr, so der ehemalige Premierminister. Deshalb wolle er sich wieder in die Politik einmischen.
Was der Brexit auslöst: Der ehemalige Premierminister und Labour-Politiker Tony Blair empfiehlt, notfalls auch die Konservativen zu wählen. Was bezweckt er mit der Empfehlung?
Jünger als John F. Kennedy, liberaler als Tony Blair, europäischer als Gerhard Schröder: Emmanuel Macron scheint an diesem Abend alle zu überstrahlen. Doch im Lager von Marine Le Pen jubeln deren Anhänger genauso siegesgewiss.
Britanniens EU-Befürworter setzen ihre Hoffnung auf das Oberhaus. Die Regierung erwartet ein Ringen um das Brexit-Gesetz – und droht den Lords schon einmal sanft.
Der frühere britische Premierminister Tony Blair will die Befürworter des Brexit umstimmen und so doch noch verhindern, dass Großbritannien die EU verlässt. Auch andere sollen mitmachen.
Mit einem traditionsreichen Satz will Schulz die Wähler umgarnen: Die arbeitende Mitte soll im Mittelpunkt stehen. Mit Inhalt hat er das Schlagwort freilich noch nicht gefüllt.
Washington und London leiten eine politische Zäsur ein. Mit Donald Trump und dem Brexit haben die Wähler den Wunsch nach einem überfälligen Wechsel kundgetan. Beginnt damit eine „postliberale“ Ära?
Kunst im öffentlichen Raum und Renovierungen sollen dafür sorgen, dass Newcastle upon Tyne, das ehemalige Zentrum des Kohlebergbaus, schön wird. Wenn das nicht hilft, gibt es abends sehr viele Möglichkeiten, Bier zu trinken.
Zum Abschied wird Premierminister David Cameron im Unterhaus von allen Seiten gerühmt. Trotzdem zeigte sich der Makel seiner Amtszeit – in dem, was nicht gesagt wurde.
Die künftige britische Premierministerin steht für Erfahrung, Integration und Augenmaß. Und das braucht Großbritannien jetzt. Ein Kommentar.
Unzureichend geplant, die Folgen komplett unterschätzt: So bewertet eine britische Untersuchungskommission den Irak-Einsatz Großbritanniens. Tony Blair hatte dem damaligen amerikanischen Präsidenten Bush trotzdem die Gefolgschaft versprochen.
Tony Blair führte die Briten 2003 in den Irakkrieg - mit Lügen über angebliche Chemiewaffen in Bagdad? Seit sieben Jahren tagt eine von der Regierung eingesetzte Untersuchungskommission zu dieser Frage. Heute stellt sie ihren Bericht vor.