Mitten ins Herz
Der Anschlag von Tunis trifft das Land in einer heiklen Lage - und macht viele politische Fortschritte zunichte. Mit dem Tourismus wurde eine wichtige Geldquelle des wirtschaftlich schwächelnden Landes getroffen.
Der Anschlag von Tunis trifft das Land in einer heiklen Lage - und macht viele politische Fortschritte zunichte. Mit dem Tourismus wurde eine wichtige Geldquelle des wirtschaftlich schwächelnden Landes getroffen.
Im Jahr Vier nach der „Januar-Revolution“ ist der Nationalismus in Ägypten wieder erstarkt. Er bringt eine ganze eigene (Un)Logik mit sich. Eine deutsch-ägyptische Politikwissenschaftlerin wundert sich.
Ägyptens Alleingang gegen den „Islamischen Staat“ in Libyen führt zu schweren diplomatischen Verstimmungen in der Arabischen Liga. Der Golf-Kooperationsrat stellt sich hinter Qatar, dem Kairo Unterstützung von Terrorismus vorgeworfen hatte.
Der amerikanische Präsident Barack Obama hat Religionen von der Verantwortung für Terrorismus freigesprochen. Vielmehr seien Menschen für ihre Taten verantwortlich. Die Vereinigten Staaten kämpften auch nicht gegen den Islam, sondern nur gegen eine pervertierte Auslegung.
Um die Terrorgruppe „Islamischer Staat“ zurückschlagen zu können, hat die libysche Regierung ein Ende des Waffenembargos gefordert. Außenminister Dajri sagte im Sicherheitsrat, der Terrorismus in seinem Land sei „ausufernd“.
Köln hat sich also doch getraut, und auch in Düsseldorf ist der islamistische Terrorismus großes Thema. Außerdem gibt es am Rosenmontag eine einäugige Riesen-Merkel und einen halbstarken Putin zu sehen. Die besten Karnevalswagen im Überblick.
Trotz der Vereinbarung von Minsk treten am Montag weitere Sanktionen gegen Russland in Kraft. Die EU deutete an, dass noch mehr folgen könnten. Im Kampf gegen den Terrorismus üben die Mitgliedsstaaten den Schulterschluss.
Die Krisenherde der Welt vermehren sich anscheinend ungebremst - und niemand scheint willens, angesichts von Krieg, Terrorismus und Staatszerfall Führung zu übernehmen. Zumindest die Demokratien des Westens sollten daher zusammenstehen.
Die Zahl ist alarmierend: 600 Menschen sind schon aus Deutschland in den Krieg nach Syrien gezogen. Was macht den „Islamischen Staat“ so attraktiv für junge Salafisten und so gefährlich?
Es ist ein gutes Zeichen, dass jetzt eine Berliner Moschee einen radikalen ägyptischen Imam nicht mehr „predigen“ lässt. Signal einer neuen Zeit? Schärfere Terror-Strafgesetze alleine reichen nicht aus.
An diesem Mittwoch muss der Komiker Dieudonné wegen „Verherrlichung des Terrorismus“ vor Gericht. Seit den Pariser Attentaten ahndet die französische Justiz diese Delikte streng. Auf welcher Rechtsgrundlage?
Der Sparplan für das Militär wird überarbeitet, Geheimdienste und Polizei werden gestärkt: Nach den Anschlägen von Paris erhöht die französische Regierung ihre Mittel für den Kampf gegen den Terrorismus. Auch der rechtlichen Rahmen soll verbessert werden.
Der amerikanische Präsident erklärt fünfzehn Krisenjahre für beendet. Nun sei es an der Zeit für Umverteilung des Wohlstands – und für mehr Versöhnlichkeit in Washington. Da machen die Republikaner nicht mit.
Thomas de Maizière hat die Absage der Dresdner Pegida-Demonstration verteidigt. Er sei einer der wenigen, die alle Terrordrohungen kennen, sagte der Bundesinnenminister. Aus der Anti-Islam-Bewegung könne sich auch eine „Chance für die Demokratie“ ergeben.
Nach den Pariser Anschlägen tauchen im Internet Amateuraufnahmen der Erschießungen auf. Doch die Verbreitung der Videos birgt die Gefahr der Glorifizierung. Was bedeutet das für unseren Umgang mit Medien?
Man konnte aus Algerien berichten, was man wollte, die kleine linke Dynastie im Frankfurter Nordend wollte von einem verknöcherten Islam nichts wissen. Sie sagte: Wer den Islam angreift, greift die Muslime an. Ein Weggefährte berichtet.
Die Stimmung ist aufgeheizt: In Frankreichs Schulen gibt es nach den Attentaten von Paris viele Zwischenfälle. Bildungsministerin Vallaud-Belkacem spricht angesichts der vergifteten Stimmung von „Verherrlichung des Terrorismus“.
Kanzlerin Merkel hat in einer Regierungserklärung die Anschläge von Paris als Ausfluss des „blanken Hasses des internationalen Terrorismus“ bezeichnet, dem man sich nicht beugen dürfe.
Wegen antisemitischer Hetze in einem Facebookeintrag wurde am Morgen der Komiker Dieudonné in Polizeigewahrsam genommen. Mindestens 50 Verfahren wegen „Verherrlichung des Terrorismus“ wurden eingeleitet.
„I love you isis“: Dieses Bekenntnis zum islamischen Terrorismus war zeitweise im Youtube-Kanal des amerikanischen Zentralkommandos zu lesen. Der Account war von Unbekannten gehackt worden. Auch das Twitter-Konto wurde zwischenzeitlich gekapert.
Die Weihnachtsbotschaft des Oberhaupts der koptisch-orthodoxen Kirche ist ein Appell: Tawadros II. bittet darum, bedrohte Christen im Nahen Osten zu unterstützen. Im Gespräch mit der F.A.Z. ruft er Deutschland zudem auf, wieder mehr auf seine christliche Kultur zu achten.
International werden die Verhörmethoden des amerikanischen Geheimdienstes als Folter scharf kritisiert. Doch die Amerikaner halten das Vorgehen der Agenten laut einer Umfrage für gerechtfertigt.
Mit dem Bericht zu den CIA-Foltermethoden wird ein Geheimdienst angeklagt, der sich keinerlei Beschränkungen unterwarf – mit Billigung der Bush-Regierung. Die Amerikaner haben im Kampf gegen den Terrorismus ihre eigenen Werte missachtet.
Amerika lässt seinen CIA-Ermittlern im Kampf gegen den Terrorismus weitgehend freie Hand. Das Völkerrecht hat dort einen schweren Stand. Auch der Fall Masri hatte einst keine Folgen in den Vereinigten Staaten.
Terroristen haben einer neuen Studie nach im vergangenen Jahr fast 18.000 Menschen getötet. Das sind 60 Prozent mehr als im Vorjahr. Boko Haram, IS, Al Qaida und die Taliban sind für zwei Drittel der Opfer verantwortlich.
Israel stürze den Nahen Osten in einen zerstörerischen Religionskrieg, klagt Palästinenserpräsident Abbas. Der Konter folgt prompt: Abbas erziehe sein Volk zum Terrorismus, schimpft Israels Ministerpräsident Netanjahu.
BKA-Präsident Ziercke hält Anschlagsversuche in Deutschland für „naheliegend“. Die größte Gefahr ginge von fanatisierten Einzeltätern aus. Mehr als 200 Islamisten traut er „Straftaten von erheblichem Ausmaß“ zu.
Ägyptens Präsident gibt den Militärgerichten nach einem schweren Selbstmordanschlag auf der Halbinsel Sinai weitere Befugnisse im Kampf gegen sunnitischen Terrorismus. Die harte Linie zeigt jedoch keinen Erfolg.
Albaner beschweren sich über schwere Tätlichkeiten ++ Serben fordern 3:0-Spielwertung für sich ++ Uefa erhebt Anklage gegen beide Verbände ++ Streich verteidigt Mitrovic.
Frankreichs Sozialisten wollen im Kampf gegen den Terrorismus ein Internetgesetz beschließen, wie sie es vor gar nicht langer Zeit als repressiv bekämpften. Heute und morgen kommt es vor den Senat.
Nach der Ermordung einer französischen Geisel in Algerien steigt in Frankreich die Terror-Angst. Die Sicherheitsvorkehrungen an öffentlichen Plätzen und in Verkehrsmitteln werden verstärkt. Im Kampf gegen die IS-Terrormiliz sollen nun auch syrische Oppositionskräfte „verstärkt“ unterstützt werden.
Terrorismus sei das Gegenteil dessen, was der Islam verkörpere: Mit dieser Begründung haben saudische Religionsgelehrte eine Fatwa gegen die Terrormiliz IS erlassen. Sie unterstützen damit Amerika.
Die Leidenschaft der Deutschen für Barack Obama ist erkaltet - nicht erst seit der NSA-Affäre. Doch im Kampf gegen den Terrorismus wie jetzt im Irak braucht er jeden Verbündeten.
An der kenianischen Küste verbünden sich örtliche Politiker mit radikalen Islamisten. Die Grenzen zwischen Terrorismus und einem gewöhnlichen Streit um Macht und Geld sind fließend. Radikale Prediger wittern ihre Chance, in der Tourismusregion ein Kalifat zu errichten.
Im Internet kann man nachlesen, wie Amerikas Geheimdienste Verdächtige finden. „Unbestreitbare Beweise“ brauchen sie dazu zumindest schon einmal nicht.
Die Menschenrechtsorganisation wirft dem FBI vor, im Kampf gegen den Terror in Amerika selbst Verschwörungen zu schaffen, die es dann aufdecke. Das hat fatale Folgen für die Sicherheit des Landes.