Ohne Geben kein Nehmen
Die Zusammenarbeit der Sicherheitsbehörden Europas hängt sehr davon ab, dass Informationen preisgegeben werden. Geheimdienste tun sich bisweilen schwer damit – doch es gibt Fortschritte.
Die Zusammenarbeit der Sicherheitsbehörden Europas hängt sehr davon ab, dass Informationen preisgegeben werden. Geheimdienste tun sich bisweilen schwer damit – doch es gibt Fortschritte.
Gewohnt pathetisch setzt sich Russlands Präsident für seine Neujahrsansprache in Szene. Zuvor verkündete er noch eine neue Sicherheitsstrategie, inklusive Warnungen an den Westen.
Der Terrorismus ist seit jeher ohne den Handel mit Drogen nicht denkbar – und ohne den Konsum auch nicht. Neu ist, mit welcher Geschwindigkeit die beiden Welten zusammenwachsen. Ein Gastbeitrag.
Saudi-Arabien will mit einem groß angelegten islamischen Militärbündnis terroristische Gruppen bekämpfen. Gut so, sagt Deutschlands Verteidigungsministerin. Unter einer Bedingung.
Das gab es noch nie: Die „New York Times“ setzt nach dem Massaker von San Bernadino einen Kommentar auf Seite eins. Sie fordert ein striktes Waffengesetz. Wird der symbolische Akt etwas bewirken?
Barack Obama zeigt, dass er erkannt hat, wie wichtig die Ansprache an Amerikas verunsicherte Bürger ist. Sein Appell zur Besonnenheit wird wohl dennoch verhallen.
Syriens Machthaber Assad vergleicht den Terrorismus mit einem Krebsgeschwür, das als Ganzes bekämpft werden müsse. Der britische Militäreinsatz in seinem Land sei jedoch „schädlich und illegal“ und werde den Terrorismus befördern.
Immer mehr Versatzstücke der Biographie der beiden Attentäter von San Bernardino deuten auf Dschihadismus als Tatmotiv hin. Die von der Polizei erschossene Tashfeen Malik soll sich IS-Anführer Bagdadi unterworfen haben.
Die Anschläge von Paris führen jetzt auch zu einem deutlichen Ausbau der Überwachung von Flugreisenden. Die EU-Innenminister wollen mit der Speicherung und Austausch von Passagierdaten mögliche Terroristen schneller erkennen.
Wladimir Putin droht Ankara nach dem Abschuss eines russischen Kampfflugzeugs mit weiteren Sanktionen. Die westlichen Staaten macht der Präsident für die Ausbreitung des Terrorismus verantwortlich.
Im Kampf gegen den Terrorismus ist Deutschlands Platz an der Seite Frankreichs. Würde es nur Trost spenden, könnte man von Partnerschaft und Verlässlichkeit nicht mehr reden.
Peter R. Neumann will keine Panik erzeugen, erwartet aber, dass auf dem „Nebenschauplatz“ Europa die Bedrohung durch Dschihadisten weiter ansteigen wird.
Kanzlerin Merkel stellt Frankreich zusätzliche Unterstützung im Kampf gegen die Terrormiliz IS in Aussicht. In Berlin gibt es Spekulationen über einen Tornado-Einsatz der deutschen Luftwaffe.
Seinen ersten Besuch in Afrika hat Papst Franziskus in Kenia begonnen. Er sagte, im Mittelpunkt jeder Politik müsse das Gemeinwohl der gesamten Gesellschaft stehen. Aber er mahnte auch Sorge um die Zukunft an.
Sechs Wochen nach Vergabe des Friedensnobelpreises an Tunesiens Demokraten bringt der Anschlag von Tunis das Land auf den Boden der Realität zurück.
Der Anschlag in Mali überschattet die Beratungen der Innen- und Justizminister in Brüssel. Dort drängt Paris zur Eile im Kampf gegen den Terrorismus.
Jetzt hat auch China ein erstes Opfer des IS-Terrors zu beklagen. Peking wird nach der Ermordung eines Chinesen nun entschlossen gegen terroristische Verbrechen vorgehen.
Der Schock über die Anschläge in Paris darf die Realität nicht überblenden, von der sie ablenken sollen. Warum die Wirkung des Terrorismus überschätzt wird. Ein Gastbeitrag.
Auf die Vermutung, ihr Land und besonders ihre Hauptstadt könnten eine Brutstätte des islamistischen Terrors sein, reagieren belgische Politiker pikiert. Trotzdem ringt die Stadt mit der Frage, warum auch nun wieder Spuren zu ihr führen.
Luftangriffe auf Öllaster treffen eine der wichtigsten Einnahmequellen des „Islamischen Staats“. Doch die Digitalisierung des Zahlungsverkehrs sorgt für neue Schwierigkeiten.
Die große Koalition warnt davor, die Themen Terrorismus und Migration zu verknüpfen. Beruhigend wirken solche Belehrungen freilich nicht. Sie werden als Verschleierungsversuche verstanden. Denn es gibt Zusammenhänge.
Die Zahl der Toten durch Anschläge ist 2014 einer Studie zufolge sprunghaft angestiegen. Insgesamt fielen 32.658 Menschen Anschlägen zum Opfer - für mehr als die Hälfte der Toten waren Boko Haram und der Islamische Staat verantwortlich.
Der Kampf gegen den islamistischen Terrorismus ist eine Generationenaufgabe und nicht in wenigen Jahren zu erledigen. Alle staatlichen Instrumente müssen dabei eingesetzt werden.
Nach den Anschlägen in Paris kündigt Präsident Hollande drastische Schritte an, um den „Krieg“ gegen den IS-Terrorismus zu gewinnen. Auch mächtige Verbündete will Frankreich dafür an seine Seite holen.
Der Schutz Frankreichs und Europas vor der terroristischen Bedrohung stellt die Staaten vor die Herausforderung: Die Sicherheit ihrer Bürger zu gewährleisten – ohne die Freiheiten der Marktwirtschaft zu gefährden.
Als Reaktion auf die blutigen Anschläge in Paris wollen die G20-Staaten die Zusammenarbeit ihrer Geheimdienste verbessern. Vor allem Rückkehrer aus Terrorcamps sollen schneller aufgespürt werden.
Die internationale Staatengemeinschaft will sich dem blutigen Terrorismus nicht ergeben, die G 20 gibt sich standfest. Ende des Monats soll wie geplant auch die Klimakonferenz in Paris stattfinden.
Mit dem Islamischen Staat ist ein Ungeheuer herangewachsen, das seine Tentakel um die ganze freie Welt schlingen will. Der Westen muss nun seinen Willen und seine Fähigkeit demonstrieren, seine Werte zu schützen. Die Deutschen haben nichts gegen ein freundliches Gesicht an der Spitze ihrer Regierung. In solchen Zeiten aber wollen und müssen sie ein anderes sehen: ein hartes.
Nach den Anschlägen ist die Vorfreude auf die EM 2016 dahin. Unter den Opfern ist auch die Cousine eines französischen Spielers. Näher kam der Terrorismus dem Fußball bisher nie. Die Sorge ist groß.
Deutschland ist genauso gefährdet wie Frankreich, sagt der Terrorismusfachmann Wolfgang Petri. Im Gespräch mit FAZ.NET fordert er drastische Maßnahmen zum Schutz vor Anschlägen wie in Paris.
Ein Wahlkampfauftritt des türkischen Staatschefs Erdogan in Straßburg empört das laizistische Frankreich. Und dem Front National dient der frühere AKP-Vorsitzende als Kronzeuge für die drohende Islamisierung des Landes.
Israels Ministerpräsident Netanjahu warnt vor Iran. Durch das internationale Atomabkommen werde Iran nicht nur im Nahen Osten mehr Mittel zur Förderung von Terrorismus haben.
Die Bundespolizei eröffnet laut einem Zeitungsbericht ein ständiges Büro in Tunesien. Damit soll besser Menschenschmuggel bekämpft werden. Heftige Kritik äußert die Linkspartei.
Die Staatsanwaltschaft in Paris hat ein Verfahren gegen den Angreifer aus dem Thalys-Zug eingeleitet. Den Ermittlern zufolge schaute der Marokkaner vor der Tat auf seinem Mobiltelefon ein Video mit dschihadistischen Gesängen.
Der französische Präsident François Hollande bezeichnete den Krieg gegen den Terror als das wichtigste Thema der französischen Außenpolitik. Von einem Erfolg hänge auch die Eindämmung der Flüchtlingsströme ab.
Der ukrainische Regisseur Oleg Senzow ist von einem Gericht im russischen Rostow am Don zu 20 Jahren Lagerhaft wegen Terrorismus verurteilt worden. Der ukrainische Präsident Poroschenko geißelte das Urteil als ungerecht.