Mindestens sieben Tote bei Anschlägen in Kabul
Für die zwei Anschläge in schiitischen Vierteln der Stadt bekannte sich vorerst niemand. Auch in anderen Teilen des Landes gab es Angriffe. Die Taliban haben derweil zwei weitere Bezirke übernommen.
Für die zwei Anschläge in schiitischen Vierteln der Stadt bekannte sich vorerst niemand. Auch in anderen Teilen des Landes gab es Angriffe. Die Taliban haben derweil zwei weitere Bezirke übernommen.
Mustafa Alizai hat in Afghanistan als Ortshelfer für die Bundeswehr gearbeitet. Jetzt lebt er mit seiner Familie in ständiger Furcht vor Racheakten der Taliban. Von Deutschland fühlt er sich im Stich gelassen.
Die Taliban in Afghanistan haben Helfern ausländischer Truppen angeboten, auf Racheakte nach deren Abzug zu verzichten – sofern sie „Reue zeigen“ und sich nicht mehr an deren Arbeit beteiligen.
Segnung gleichgeschlechtlicher Paare +++ Nato-Abzug aus Afghanistan +++ „Das Riesenspielzeug“ von Emil Strauß +++ Jiddisches Erbe in der Ukraine +++ Digitale Vermögenswerte
Auch das Zentrum von Nerch in der zentralen Provinz Wardak ist offenbar an die Taliban gefallen. Der Bezirk ist nur 26 Kilometer von Kabul entfernt, ihn durchqueren wichtige Überlandstraßen.
Macrons Faible +++ Interview Serap Güler +++ Abzug aus Afghanistan +++ Trump forever
Ungeachtet einer von den Taliban ausgerufenen Feuerpause, anlässlich des islamischen Fastenbrechens, sterben in der Provinz Sabul wieder Menschen durch neue Gewalt.
Der perfide Angriff auf eine Mädchenschule in Kabul mit 58 Todesopfern ruft Entsetzen hervor. Im Verdacht stehen die Taliban. Die weisen die Verantwortung von sich – und setzen ihre Offensive fort.
Präsident Aschraf Ghani hat die radikalislamischen Taliban für den Anschlag verantwortlich gemacht. Ein Sprecher der Gruppierung wies den Vorwurf zurück.
Willi Steuls Liebe gilt Afghanistan. Präsident Ghani ist sein Freund, andere wurden umgebracht. Wenn unser Autor jetzt hört, Deutschland werde die Afghanen nicht allein lassen, fehlt ihm der Glaube. Ein Gastbeitrag.
Nach fast zwanzig Jahren hat der Abzug der ausländischen Truppen aus Afghanistan offiziell begonnen. Angriffe und Anschläge überschatten ihn. Viele Menschen wurden am Wochenende getötet oder verletzt.
Zwei schwere Anschläge erschüttern Afghanistan am Tag des ursprünglich vereinbarten Abzugs der amerikanischen Truppen. Der Terrorexperte Guido Sternberg warnt vor einem Wiederaufstieg von Al-Qaida.
Das Gewaltniveau in Afghanistan ist unverändert hoch. Die Bundeswehr beginnt unterdessen mit dem Abzug. In einem vertraulichen Dokument zeichnet das Verteidigungsministerium ein düsteres Bild der Sicherheitslage.
Vor 20 Jahren regierten in Afghanistan die Taliban, bald tun sie das vermutlich wieder. Denn am 1. Mai beginnt der NATO-Truppenabzug. War der Einsatz der Bundeswehr umsonst? Das fragen wir Verteidigungsministerin Kramp-Karrenbauer.
Nach Bidens Abzugsentscheidung stehen die Islamisten in Afghanistan vor einer triumphalen Rückkehr an die Macht. Über ihre politischen Vorstellungen halten sie sich weiter bedeckt – auch um interne Differenzen zu überdecken.
In Südthüringen entscheidet die CDU über Hans-Georg Maaßens Bundestag-Kandidatur. Das Bundesverfassungsgericht kritisiert das Klimaschutzgesetz. Und Deutschland stellt einen neuen Impfrekord auf. Der F.A.Z.-Newsletter für Deutschland.
Afghanistans Zukunft +++ Lagarde und Baerbock +++ Studieren in der Pandemie +++ Kritik am Bildungswesen +++ Pleite mit „Allesdichtmachen“
Kurz vor Beginn des Abzugs der Bundeswehr reist der deutsche Außenminister nach Kabul. Er verspricht Hilfe für die Zeit nach der militärischen Präsenz und will die stockenden Friedensverhandlungen mit den Taliban unterstützen.
Wenn die Taliban wieder größeren Einfluss am Hindukusch gewinnen, könnte es noch mehr Flüchtlinge geben. Deshalb sollte Deutschland Afghanistan weiter beistehen.
Opposition und Fraktionen debattieren weiter über die neue Bundes-Notbremse. In New York geht das größte amerikanische Crypto-Unternehmen an die Börse. Die Nato beruft ein außerordentliches Treffen ein. Der F.A.Z.-Newsletter für Deutschland.
Der amerikanische Präsident hat sich dafür entschieden, den internationalen Militäreinsatz am Hindukusch in den nächsten fünf Monaten zu beenden – ohne Gegenleistung der Taliban.
20 Jahre nach ihrer Zerstörung durch die Taliban ist eine der berühmten afghanischen Buddha-Statuen für kurze Zeit ins Bamiyan-Tal zurückgekehrt – zumindest virtuell. Die Salsal-Statue erleuchtet als 3-D-Projektion an ihrem ursprünglichen Standort.
Den Friedensgesprächen zwischen Kabul und den Taliban zum Trotz ist die Gewalt am Hindukusch im vergangenen Herbst eskaliert. Die UN-Mission verzeichnet einen traurigen Rekord.
Enthusiastisch, aber unkonkret hat sich Präsident Biden auf der Münchner Sicherheitskonferenz präsentiert. Die nüchterne Reaktion Merkels verleitete wiederum Frankreichs Präsidenten Macron zu einer Spitze gegen Berlin.
Die Bundeswehr soll länger in Afghanistan bleiben. Ihre Soldaten könnten die nächsten Wahlen absichern, damit die Taliban die Macht im Land nicht mit Gewalt an sich reißen.
Die Nato bereitet sich darauf vor, länger in Afghanistan zu bleiben. Für ihre Soldaten könnte das gefährlich werden. Der Waffenstillstand mit den Taliban ist in Gefahr.
Sollte die Bundeswehr länger am Hindukusch bleiben, braucht sie rasch robuste Verstärkung und schwere Waffen. Sonst wäre sie den Taliban ausgeliefert.
Nach den bisherigen Plänen sollte die Bundeswehr in sechs Wochen aus Afghanistan abziehen. Nun bleibt sie eventuell länger. Doch was passiert, wenn die Taliban deutsche und andere ausländische Soldaten angreifen?
Außenminister Maas will den Bundeswehreinsatz in Afghanistan verlängern – ein Erfolg der Verhandlungen mit den Taliban bis zum Frühjahr sei nicht zu erwarten. Die Verteidigungsministerin warnt vor einer „verschärften Sicherheitslage“.
Auch Joe Biden möchte amerikanische Truppen nicht für alle Zeiten in Afghanistan lassen. Aber der neue amerikanische Präsident will sichergehen, dass die Taliban ihre Verpflichtungen einhalten.
Die Taliban haben aus Sicht der Amerikaner ihre Verbindungen zum Extremistennetzwerk Al-Qaida nicht wie versprochen gekappt. Das Pentagon reagiert nun mit einer Warnung.
Während die Terrormiliz „Islamischer Staat“ offenbar in der Hauptstadt zuschlägt, machen sich Taliban und Regierung gegenseitig für den Tod von Zivilisten in der Provinz Kandahar verantwortlich.
Nach vielen Monaten der Verhandlungen unterzeichnen Kabul und die mächtigen Aufständischen erstmals eine Vereinbarung. Weist sie den den Weg zum Frieden?
Bis April sollen alle ausländischen Truppen aus Afghanistan abziehen. Amerika und die EU haben dann nur noch ein Druckmittel: Geld. Auf einer Geberkonferenz soll darüber verhandelt werden. Aber reicht das?
In Afghanistan haben die Menschen nur wenig Hoffnung auf eine Verbesserung der Sicherheitslage: Zwar finden seit September Friedensgespräche zwischen der Regierung in Kabul und den Taliban unter amerikanischer Vermittlung statt, doch die Gewalt nimmt weiter zu.