Experten haben nichts zu entscheiden
Vom Corona-Shutdown bis zum Exit: Nur die dazu legitimierten Politiker sind zu Entscheidungen befugt. Denn auch herausragender und eindringlichster fachlicher Rat bleibt am Ende fachlicher Rat.
Vom Corona-Shutdown bis zum Exit: Nur die dazu legitimierten Politiker sind zu Entscheidungen befugt. Denn auch herausragender und eindringlichster fachlicher Rat bleibt am Ende fachlicher Rat.
Portugals Finanzminister Mário Centeno wirbt als Chef der Eurogruppe für Solidarität zwischen den Eurostaaten. Der Streit der vergangenen Wochen war heftig. Nun schließt er im Interview die Vergemeinschaftung von Schulden nicht aus.
Heute entscheiden die Bundeskanzlerin und die Ministerpräsidenten, wie es nach dem 19. April weitergehen soll. In solchen Momenten blickt das Land auch gebannt auf die Popstars dieser Krise: Virologen. Mehr im F.A.Z.-Newsletter für Deutschland.
Voreilige PR-Kampagnen, vorlaute Akademiker, kompromittierte Gutachter: Forscher opfern in der Hektik der Pandemie wichtige Standards. Offenbar haben sie den Wunsch nach mehr Transparenz gründlich missverstanden.
Italiens Ministerpräsident beschimpft in einer Fernsehansprache an die Nation zwei Oppositionspolitiker. Damit bringt er Journalisten und sogar Leute in seinen eigenen Reihen gegen sich auf.
In Italien dürfen einige Wirtschaftszweige ihre Tätigkeit wiederaufnehmen – doch nicht jeder kann nachvollziehen, nach welchen Kriterien die Regierung ihre Auswahl getroffen hat.
Der Shutdown verursacht auf dem Strommarkt einen Preissturz. Damit Ökostromerzeuger trotzdem auf ihre Vergütung kommen, müssen Verbraucher zahlen.
In Österreich trauen sich die ersten Kunden wieder zögerlich in die Geschäfte. Für viele Inhaber ist es trotzdem ein „sehr harter Tag“. Ein Rundgang.
Auch die Bauern zählen zu jenen Helden des Alltags, deren Bedeutung vielen erst jetzt klar wird. Doch es wird der Tag kommen, an dem die neue Wertschätzung für die Landwirte noch auf eine harte Probe gestellt wird.
Ironman-Weltmeister Jan Frodeno absolviert einen Triathlon im Homeoffice. Nebenbei plaudert er locker mit Sportstars von Mario Götze bis Boris Becker und sammelt über 200.000 Euro für den guten Zweck. Und das ist nicht alles.
Viele Messen wurden verschoben oder annulliert. Wie gehen die Galerien in Frankreich mit dem Stillstand um?
Wegen des Coronavirus pausieren in Deutschland auch die Reiter. Doch die Galopper wollen schon bald wieder Wettkämpfe abhalten. Warum haben sie es so eilig? Und wie soll das funktionieren?
Chinas Ausfuhren gehen weit weniger stark zurück, als Ökonomen erwartet haben. Im März fallen sie um 6,6 Prozent, der Import schrumpft sogar kaum noch. Doch für eine Entwarnung ist es zu früh.
Der Profifußball ist es seit Jahrzehnten gewohnt, mehr zu wollen, mehr zu nehmen und mehr zu bekommen als andere. Seine Entscheider werden umdenken müssen.
Roman Hagelstein kann als sogenannter Superforecaster die Zukunft viel besser voraussagen als andere. Mitten in der Corona-Krise sagt er: Unser Alltag wird schon bald wieder zurückkehren. Wie kommt er darauf?
Die Wirtschaft in den Vereinigten Staaten liegt am Boden. Millionen Amerikaner verlieren ihre Jobs. Wer hilft ihnen?
Die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina empfiehlt eine schrittweise Lockerung der Corona-Maßnahmen. Im Interview warnt Präsident Gerald Haug vor Missverständnissen.
Die jüngste Stellungnahme der Regierungsberater der Leopoldina lotet die Möglichkeiten für eine nationale Exit-Strategie aus den Corona-Beschränkungen aus. Handlungsleitend bleibt, eine zweite Infektionswelle unbedingt zu verhindern.
„Die Situation ist sehr ernst“ in der Autobranche, sagt Bernd Althusmann. Niedersachsens Wirtschaftsminister fordert deshalb neue Hilfen – und erklärt, warum man nicht für „jede Besprechung nach Berlin oder nach München reisen muss.“
Nach Ostern soll die Normalität schrittweise wieder Einzug halten – oder auch nicht. Weltweit müssen Politiker die Argumente von Experten abwägen. In Amerika setzt Donald Trump wieder besondere Akzente.
Wie schnell der Ausstieg aus den Maßnahmen gegen die Pandemie gelingt, bleibt fraglich. Jetzt am Aktienmarkt einzusteigen ist mit Risiken verbunden.
Die Entwicklungsländer wird die Corona-Krise viel härter treffen als uns, schreibt Joachim Nagel vom KfW-Vorstand in einem Gastbeitrag. Nichthandeln könnte sich als Bumerang erweisen: Je tiefer die weltweite Rezession ausfällt, desto stärker ist auch eine Exportnation wie Deutschland betroffen.
Politik trifft Porsche. Die Ministerpräsidenten Winfried Kretschmann und Michael Kretschmer reden mit Vorstandschef Oliver Blume über das tägliche Krisenmanagement, persönliche Opfer und die Lehren für die Zeit nach Corona.
Malu Dreyer und Winfried Kretschmann stellen die Bevölkerung auf eine Fortsetzung der Corona-Schutzmaßnahmen ein. Bei einer zu schnellen Lockerung drohe eine zweite Infektionswelle.
Ob im indischen Slum, in chinesischen Metropolen oder in der bayerischen Hauptstadt: Überall auf der Welt trifft der Corona-Shutdown vor allem diejenigen, die ohnehin nicht viel zum Leben haben. Aufgeben ist für sie keine Option – neue Pläne schmieden dagegen schon.
Die Prognosen für den Immobilienmarkt sind düster. Je nach Segment könnten die Folgen der Krise aber sehr unterschiedlich sein – und einen Hoffnungsschimmer gibt es auch noch.
Gesundheitsfachleute halten die Präventionsmaßnahmen der Bundesregierung für ineffizient. Sie entscheide auf Basis unzureichender Daten. Auch für den bisher vorgenommenen „partiellen Shutdown“ zeigen sie nur ein gewisses Verständnis.
Forscher um den Virologen Hendrik Streeck haben Zwischenergebnisse ihrer Corona-Studie vorgestellt: Behutsame Lockerungen scheinen möglich – unter strikter Einhaltung bestimmter Regeln.
Im März ist der Umsatz im Buchhandel um nahezu ein Drittel im Vergleich zum Vorjahresmonat eingebrochen. Es hätte noch schlimmer kommen können – und wird im April wohl auch schlimmer kommen.
Die Einschränkungen wegen des Coronavirus sollen vorerst landesweit weiter gelten. Für die Schulen wird eine Art Schichtmodell erwogen. Derweil legen hessische Unternehmen einen Plan vor, die Beschränkungen zu lockern.
Kann das öffentliche Leben in Deutschland wirklich bald wieder hochgefahren werden? Deutschlands Nationale Wissenschaftsakademie hält das für denkbar. Schon jetzt nennt sie sieben wichtige Punkte – hier mit ergänzenden Videos.
Das Coronavirus trifft auch Kiew. Bürgermeister Vitali Klitschko erinnert sich an seine Zeit im Boxring. Dass er im Kampf gegen die Krankheit in seiner Stadt früher als anderswo die Initiative ergriffen hat, hat einen besonderen Grund.
Der Streit in der EU um eine gemeinsame Antwort auf die Corona-Krise blieb am Dienstag ungelöst. Der frühere EZB-Chefvolkswirt Jürgen Stark sieht zu den von den Südländern geforderten gemeinsamen Anleihen eine einfache Alternative.
Auch die Ökonomen der fünf größten Wirtschaftsinstitute erwarten einen herben Einbruch der deutschen Wirtschaft in diesem Jahr. Danach könnte es aber rasant aufwärts gehen – wenn auch Gefahren bleiben.
Spätestens jetzt wird jedem klar, was ein leistungsfähiges und für jedermann zugängliches Gesundheitssystem wert ist. Diese Krise, das ist eine positive Nachricht unter lauter schlechten, öffnet Augen.
In Mailand sind die ersten beiden Corona-Patienten in das Notkrankenhaus auf dem Messegelände gebracht worden. An Geld mangelt es der von Großspendern wie Berlusconi finanzierten Klinik nicht. Doch Personal ist nur schwer zu finden.