Kerry auf Versöhnungsreise in Saudi-Arabien
Die Außenpolitik Amerikas verärgert Saudi-Arabien zunehmend. Bei seinem Besuch in Riad äußerte Außenminister Kerry nun, die „starken“ Beziehungen müssten wieder „auf den richtigen Weg gebracht werden“.
Die Außenpolitik Amerikas verärgert Saudi-Arabien zunehmend. Bei seinem Besuch in Riad äußerte Außenminister Kerry nun, die „starken“ Beziehungen müssten wieder „auf den richtigen Weg gebracht werden“.
Saudi-Arabien fühlt sich von Amerika im Stich gelassen. Vor allem Washingtons Energiepolitik, die Annäherung zu Iran und dessen Verhalten im Syrien-Konflikt sind den Saudis ein Dorn im Auge. Riad geht nun eigene Wege.
Trotz Warnungen von Polizei und Geistlichen haben sich Frauen in Saudi-Arabien hinter das Steuer gesetzt und damit demonstrativ gegen das für sie geltende
Frau am Steuer: In Saudi-Arabien ist das immer noch undenkbar. Für heute haben Frauenrechtlerinnen dazu aufgerufen, mit Fotos und Filmen gegen das Fahrverbot für Frauen demonstrieren. Die Regierung hat angekündigt, gegen Verstöße hart durchzugreifen.
Union und Sozialdemokraten verhandeln am Freitag über Deutschlands Sicherheitspolitik. Die SPD will die Regeln für Rüstungsexporte verschärfen und die Bundeswehrreform in ihrer jetzigen Form nicht mittragen.
Saudi-Arabien schlägt seinen Sitz im UN-Sicherheitsrat aus. Und hat recht: Eine Reform der Vereinten Nationen ist dringend geboten.
Her. FRANKFURT, 18. Oktober. Die Regierung Saudi-Arabiens hat die Wahl des Landes zu einem der zehn nichtständigen Mitglieder des UN-Sicherheitsrats abgelehnt.
Aus Protest gegen die Unfähigkeit der Vereinten Nationen will Saudi-Arabien nicht in den Sicherheitsrat einziehen. Gerade erst war der Staat als eines von fünf nichtständigen Mitgliedern ins höchste UN-Gremium gewählt worden.
Die Organisation erdölexportierender Länder ist tief gespalten. Die riesigen Produktionsunterschiede zwischen den einzelnen Mitgliedsländern der Opec belasten das Verhältnis der Staaten untereinander.
Auf Sansibar, das ein Multikulti-Image pflegt und vom Tourismus lebt, mehren sich die Angriffe auf Christen. Täter sollen Islamisten sein, die die Unabhängigkeit wollen.
Die Einigung zwischen John Kerry und Sergej Lawrow zeigt, dass eine amerikanisch-russische Partnerschaft zu Syrien möglich ist. Die Vernichtung der Chemiewaffen böte eine Chance – auch für den geächteten Machthaber Assad.
Erste Mittel gegen das neu aufgetretene Coronavirus sind getestet. Der Erreger, der vor allem in Saudi-Arabien kursiert, ist empfindlich gegenüber zwei gängigen antiviralen Medikamenten.
Nach dem Treffen mit dem russischen Präsidenten Putin in Moskau bemüht sich der amerikanische Präsident Obama, den Streit über Militärschläge in Syrien herunterzuspielen.
Thyssen-Krupp soll laut Medienberichten seinen Stahlwerksverkauf in Übersee ganz abblasen, die Lage für die Lebensversicherer bleibt laut Finanzministerium weiter schwierig und in Saudi Arabien verzögert sich das Milliardenprojekt von EADS.
Gerade in Fragen von Krieg und Frieden hängt Barack Obama das Etikett eines Zauderers an. Der Oberbefehlshaber des amerikanischen Militärs zögert und sucht nach Partnern für einen Schlag gegen das Assad-Regime - seinen Widersachern verschafft er dadurch Zeit.
Adonis, Jahrgang 1930, gilt als bedeutendster arabischer Dichter der Gegenwart. Seit vielen Jahren lebt er in Paris im Exil. Die Lage in seinem Heimatland beurteilt er äußerst kritisch.
Erst forderten Saudi-Arabien und Qatar ein härteres Vorgehen gegen Syrien - nun halten sie sich vornehm zurück und verlangen eine „entschlossene und ernsthafte“ Haltung gegenüber Damaskus.
Syrien ist kein wichtiger Ölförderer. Trotzdem lässt die Furcht vor einem Krieg die Nachfrage nach Öl steigen. Denn Ölkrisen entstehen nicht durch Förderausfälle.
Trotz der Syrien-Krise und Dauerstreitthemen wie Rüstungsexporten und Bundeswehreinsätzen wird die Außen- und Verteidigungspolitik im Wahlkampf nur knapp behandelt. Teil 5 der F.A.Z.-Serie zu den Plänen der Parteien.
In Geheimgesprächen hat Saudi-Arabien versucht, Russland zu einer Abkehr der Unterstützung Assads zu bewegen. Angeboten wurde ein „Paket-Geschäft“. Aber Putin blieb hart.
Saudi-Arabien beschreitet in Syrien einen schmalen Grat. Zum einen unterstützt die sunnitische Monarchie die überwiegend sunnitischen Rebellen auch deshalb, ...
Giftige Bakterien in Milchprodukten: Nach einer Rückruf-Aktion steht der neuseeländische Konzern Fonterra am Pranger. Auffälligkeiten gab es schon vor mehr als einem Jahr.
Großbritannien darbt, London glänzt. Die reiche Hauptstadt entfremdet sich vom Rest des Landes. Hier fühlt man sich Singapur näher als Manchester. Das Geschäftsmodell „Geld und Glamour“ funktioniert.
Der Gesundheitskonzern hat nach einem Nettogewinnanstieg den Jahresausblick angehoben. Rheinmetall reduziert hingegen seine Prognosen. Gea profitiert von Auftragswachstum und die Flaute in der Solarbranche belastet Wacker Chemie stärker.
Saudi-Arabien hat eines der größten Infrastrukturprojekte seiner Geschichte angestoßen. Das Königreich vergab Aufträge über insgesamt 22 Milliarden Dollar, um in Riad eine U-Bahn zu bauen. Auch Siemens ist beteiligt.
Der britische Premierminister möchte Pornographie im Netz gerne ausfiltern. Ist es wirklich nur ein Zufall, dass die dafür vorgesehene technische Infrastruktur zum Missbrauch einlädt?
Lieber tot als verheiratet: Nada al Ahdal ist ein elf Jahre altes Mädchen aus dem Jemen. Weil ihre Eltern sie gegen ihren Willen verheiraten wollten, ist sie zu ihrem Onkel geflohen. Eine Videobotschaft des Mädchens sorgt nun für Wirbel.
MANAMA, 21. Juli. Andreas Truttenbach ist begeistert. „Bahrein bietet beste Bedingungen“, sagt der Geschäftsführer der RMA Pipeline Equipment.
job. LONDON, 17. Juli. Die britische Regierung hat Rüstungslieferungen an mehr als zwei Dutzend Staaten genehmigt, die systematisch die Menschenrechte ...
Offiziell lehnt es die Bundesregierung ab, Berichte zu kommentieren, demzufolge ein Panzergeschäft mit Saudi-Arabien zu scheitern droht. In Riad war dagegen schon im Frühjahr von Komplikationen auf deutscher Seite die Rede.
Deutschland hat die besten Panzer, aber auch die größten Skrupel. Dann kaufen die Saudis eben woanders.
Für mehr als fünf Milliarden Euro wollte die bedeutendste Golf-Monarchie deutsche Kampfpanzer kaufen. Nun angeblich nicht mehr - weil die Genehmigung zu lange dauert.
mrb. KAIRO, 9. Juli. Der Umsturz in Ägypten wirft seine Schatten auf Syriens Opposition. Nur wenige Tage nach der Entmachtung Muhammad Mursis, des in der ...
SAARBRÜCKEN, 8. Juli. Ein Auftrag, alles hängt an einem Auftrag. Christoph Weiß hat die Liste mitgebracht, klar, alle fragen danach.
Nach wochenlangem Streit hat die syrische Opposition einen neuen Vorsitzenden gewählt. Der von Saudi-Arabien unterstützte Stammesführer Ahmed Assi al-Dscharba gehört einer moderaten demokratischen Gruppierung innerhalb des Oppositionslagers an.
Nach dem Sturz von Muhammad Mursi ist der Präsident des Verfassungsgerichts, Adli Mansur, in Kairo als Übergangspräsident vereidigt worden. Mursi und die Muslimbruderschaft sprechen von einem Putsch durch das Militär.