Warum wir Riad brauchen
Deutschlands Position in den Augen Saudi-Arabiens muss sich wieder ändern – im Sinne einer Stabilisierung des Nahen und Mittleren Ostens. Ein Gastbeitrag.
Deutschlands Position in den Augen Saudi-Arabiens muss sich wieder ändern – im Sinne einer Stabilisierung des Nahen und Mittleren Ostens. Ein Gastbeitrag.
Im Zuge der Modernisierung des Landes eröffnet eine amerikanische Kette nach mehr als drei Jahrzehnten Kinoverbot zum ersten Mal wieder ein öffentliches Filmhaus in der saudischen Hauptstadt. .
Der saudische Kronprinz Muhammad Bin Salman bekommt viel Lob für seine Reformen, jedoch bislang nicht für seine Außenpolitik. Das kann sich mit der Israelpolitik ändern.
Muhammad Bin Salman räumt in der Nahost-Politik auf und will sogar das Verhältnis zu Israel entkrampfen. Es gehört nicht viel Phantasie dazu, um zu erkennen, welches Ziel er verfolgt.
Das Verhältnis zwischen Saudi-Arabien und Israel entspannt sich: Erstmals hat Kronprinz Mohammed bin Salman den Israelis das Recht auf einen Staat zugesprochen. Und spricht sogar von gemeinsamen Interessen.
Seit drei Jahren führt Saudi-Arabien im Jemen einen Krieg gegen die Houthi-Rebellen. Ein Ende ist nicht in Sicht – und die humanitäre Lage ist katastrophal.
Ein Gericht in Manhatten hat Schadensersatzklagen von Geschädigten der Anschläge vom 11. September 2001 gestattet. Saudi-Arabien muss mit Forderungen in Milliardenhöhe rechnen.
Immer wieder feuern Huthi-Rebellen aus dem Nachbarland Raketen auf Saudi-Arabien – diesmal töten Trümmer eines abgefangenen Geschosses in Riad einen Ägypter. Oxfam warnt unterdessen vor einer Hungersnot im Jemen.
Die deutsche Regierung genehmigt die Lieferung von acht Patrouillenbooten an das saudische Königreich. Doch der Deal ist umstritten.
Donald Trump empfängt den saudischen Kronprinzen im Weißen Haus – und hofiert Mohammed bin Salman dabei nach allen Regeln der Kunst. Dass die Saudis gute Abnehmer amerikanischer Waffen sind, daraus macht der Präsident keinen Hehl.
Saudi-Arabien und die Vereinigten Arabischen Emirate bauen ihre eigenen Rüstungsindustrien auf. Damit wollen sie unabhängiger von Waffenimporten werden. Doch es gibt auch innenpolitische Gründe für die Aufrüstung.
Der Syrien-Krieg ist ein Wendepunkt in der modernen Geschichte des Nahen Ostens – und ein Ende des Konflikts ist nicht in Sicht.
Die Messe Frankfurt ist immer stärker in anderen Ländern tätig. Künftig kümmert sie sich sogar um den Kosmetik-Markt in Saudi-Arabien und um die Fitness der Inder.
Gefasel, Belehrungen und Schönreden: Wie der Bundestag über Waffenexporte spricht – eine Sternstunde des deutschen Parlamentarismus.
Die Waffenlieferungen in den Nahen Osten sind laut einer Studie in den vergangenen zehn Jahren stark gestiegen. Auch deutsche Rüstungsfirmen machen in der Region gute Geschäfte.
Die britische Regierung rollt dem saudischen Kronprinzen den roten Teppich aus. Kritiker des engen Verhältnisses zwischen London und Riad reagieren erzürnt.
Saudi-Arabiens König hat seinen Generalstabschef sowie die Kommandeure des Heeres und der Luftwaffe entlassen. Beobachter deuten dies als Teil der Reformpläne des Kronprinzen.
Das Königreich reagiert enttäuscht auf die Entscheidung Deutschlands, keine Waffen mehr an Parteien des Jemen-Kriegs zu exportieren. „Wir brauchen eure Rüstungsgüter nicht. Wir werden sie woanders finden“, teilt der Außenminister mit.
Nach einem Börsengang von Aramco könnte Saudi-Arabiens Staatsfonds PIF zum größten der Welt werden. Er ist nicht der einzige Fonds in dieser Liga.
Sigmar Gabriels Kritik an der saudischen Führung hat vor einigen Monaten für Wirbel gesorgt. Offenbar sind die Wogen zwischen Berlin und Riad noch immer nicht geglättet. Außenminister Adel al-Dschubair betont weiterhin den saudischen Unmut – mit deutlichen Worten.
Watzke verlängert Vertrag in Dortmund +++ Kaenzig wird Vorstandssprecher in Bochum +++ Dingert pfeift in Saudi-Arabien +++ RB verhandelt Verträge nur noch in Transferperioden +++ Fußball kompakt am Dienstag
Für die WM-Vorbereitung kauft Saudi-Arabien für einige seiner Profis Praktikantenplätze bei Klubs in den spanischen Ligen. Davon erhoffen sich beide Seiten einiges. Doch schnell gibt es deutliche Kritik.
Alles hängt manchmal mit allem zusammen: eine Werft in der ostdeutschen Provinz mit den Koalitionsverhandlungen, der Streit über Rüstungsexporte mit den Sorgen in Vorpommern – und das alles mit dem Krieg im Jemen.
Ein Mann aus Saudi-Arabien hatte sich im Januar 2016 inmitten von Urlaubern im historischen Teil Istanbuls in die Luft gesprengt und dabei zwölf Deutsche mit in den Tod gerissen. Verurteilt wurden jetzt drei mutmaßliche Helfer.
Wie Mel Gibson „The Passion of the Christ“ fortsetzen will und wie Frankreich den Antrag begründet, die D-Day-Strände in die Weltkulturerbeliste aufzunehmen: Kurze Kulturmeldungen im Überblick.
Keine Waffen für den Jemen-Krieg: Diesen Sondierungserfolg sollte sich die SPD von der Union nicht mehr abhandeln lassen. Sonst verkommen Menschenrechte zur Detailfrage.
Streits über Klimaschutz bis hin zu Jerusalem haben Europa von Amerika entfremdet. Doch Trumps Iran-Ultimatum übertrifft alles. Hätten die Europäer anders mit ihm umgehen sollen?
Es gibt Grenzen: In Saudi-Arabien werden gebotoxte Kamele von Schönheitswettbewerben disqualifiziert.
Der staatliche Ölkonzern Saudi Aramco soll noch in diesem Jahr an die Börse gehen. Doch die Verhaftungswelle verunsichert Investoren und über die internationale Notierung herrscht Unklarheit.
Saudi-Arabien ist reich an Naturwundern, doch bislang hat sie kaum ein Ausländer gesehen, denn Touristen erhielten bislang grundsätzlich keine Visa für das Königreich. Das könnte sich nun ändern.
Bei einem Schönheitswettbewerb für Kamele sind in Saudi-Arabien mehrere Tiere disqualifiziert worden, weil ihr Besitzer Botox an Ihnen eingesetzt hatte. Das einmonatige Festival hat für die Menschen dort gerade in diesen Zeiten eine hohe kulturelle Bedeutung.
Im März eröffnen in Saudi-Arabien die ersten Kinos. Und schon jetzt herrscht Hochspannung. Denn die Filmszene in dem Land entsteht gerade erst.
Im islamisch-konservativen Saudi-Arabien war der Stadionbesuch für Frauen bislang untersagt. Jetzt findet das erste Spiel mit weiblichen Besuchern statt. Einige Einschränkungen gibt es trotzdem.
Bald ist es soweit: in fünf Monaten dürfen in Saudi-Arabien Frauen Auto fahren. Jetzt hat ein Autosalon nur für sie eröffnet, damit sie sich das richtige Modell für den historischen Moment aussuchen können.
Man täusche sich nicht in der Öffnung Saudi-Arabiens: Gelehrte und Prediger werden verhaftet, auf einer staatlich erstellten Terrorliste landen unliebsame Ausländer. Wie passt das mit dem Reformkurs der Scheichs zusammen?
Langsam setzt die saudische Regierung ihren Öffnungskurs fort: Frauen sollen auch Zugang zu ausgewählten Fußballstadien bekommen.