Frankfurter Pegida muss neuen Namen finden
Pegida Rhein-Main muss fortan unter anderem Namen auftreten. Der Pediga-Gründer aus Sachsen will es so. Ein Grund wird nicht genannt.
Pegida Rhein-Main muss fortan unter anderem Namen auftreten. Der Pediga-Gründer aus Sachsen will es so. Ein Grund wird nicht genannt.
Einen toten Wolf hat die Polizei in Osthessen entdeckt. Er ist der dritte, der im Land seit dem Jahr 2000 bekannt ist. Hessen müsse sich endlich mit einem Plan auf die Rückkehr des Tieres vorbereiten, fordern Naturschützer.
Nach seinem Rücktritt wegen Drohungen von Neonazis hat der ehemalige Bürgermeister von Tröglitz die Stadt in Schutz genommen. Die NPD habe Sorgen von Bürgern instrumentalisiert, sagte Nierth. Ähnliche Probleme wurden jetzt in Gera bekannt.
Nach dem Rücktritt des Bürgermeisters von Tröglitz in Sachsen-Anhalt, der sich im Streit über ein Flüchtlingsheim dem Druck von Rechtsextremen beugte, spricht Justizminister Maas von einer „Tragödie für unsere Demokratie“. Auch der Grüne Özdemir und CDU-Politiker sind erschüttert.
Die Rundfunk- und Landesmedienanstalten sollten endlich ihre Finanzen offenlegen.
In mehreren Bundesländern haben die Lehrer mit ihren Warnstreiks begonnen. Sie fordern 5,5 Prozent mehr Gehalt. Schwerpunkte gab es unter anderem in Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und Sachsen-Anhalt.
Das Wohnmobil Sunlight T65 ist derzeit besonders beliebt, weil es üppigen Platz bietet. Es ist auf Basis des Fiat Ducato gebaut. Nicht nur sein Raumkonzept, sondern auch sein Preiskonzept überzeugt.
In Sachsen-Anhalt starben drei Bunthörnchen-Züchter an einer Gehirnentzündung. Offenbar hatten sie sich bei ihren Tieren mit Bornaviren infiziert. Ob diese Viren generell für Menschen gefährlich sind, ist schon mehrfach untersucht worden - was weiß man heute?
Im Mittelalter war sie die längste Handelsstraße Europas. Heute ist sie manchmal nicht mehr als ein Feldweg – und atmet trotzdem noch immer Geschichte: Ein kleines Stück auf der Via Regia von Görlitz nach Bautzen.
Vor 70 Jahren zerstörte ein Luftangriff der Alliierten große Teile Dresdens. Dabei verlor Anita John ihre Eltern. Myriam Schütze dagegen rettete die Bombardierung der Stadt das Leben.
Einen Asylbewerber abzulehnen, ist nicht besonders schwer. Ihn abzuschieben stellt die Behörden jedoch oft vor größte Herausforderungen. Manche Behörden verzichten mittlerweile komplett auf Abschiebungen.
Armutszeugnis, Offenbarungseid - für das Verbot der Legida-Demonstration an diesem Montag hagelt es Kritik. Leipzigs Oberbürgermeister Burkhard Jung (SPD) sagt, es fehlten ihm die Polizisten.
Hochkarätige Stars haben in Dresden ein Zeichen für eine „bunte und offene“ Stadt gesetzt. In Richtung Pegida gab es deutliche Worte. Herbert Grönemeyer sprach von einer „Katastrophe“. Sigmar Gabriel verteidigt unterdessen seine Diskussion mit Pegida-Anhängern.
Der sächsische Ministerpräsident Tillich widerspricht der Aussage der Kanzlerin, der Islam gehöre zu Deutschland. Seine Äußerung wird noch scharf kritisiert, da legt Tillich nach: Man müsse auf Pegida eingehen.
In Dresden gehen wieder Tausende Pegida-Anhänger auf die Straße - doch es sind deutlich weniger als zuvor. Da hilft es auch nichts, dass ein Vertreter des Leipziger Pegida-Ablegers demonstrativ den Schulterschluss übt.
Wegen des demographischen Wandels benötigt Ostdeutschland seinen Ministerpräsidenten zufolge mehr Zuwanderung. Sachsens Regierungschef Tillich fordert, die Mindestverdienstgrenzen für Fachkräfte aus dem Ausland zu senken.
Zum zweiten „Legida“-Aufzug kamen etwa 15.000 Leute. Im Vergleich zu Pegida in Dresden treten die „Legida“-Organisatoren professioneller, aber auch extremer auf.
In Leipzig wollten die Islamkritiker Zehntausende Anhänger mobilisieren. Ohne Erfolg. Dem Ruf von Legida folgen vor allem Gegendemonstranten. Zwischen den Gruppen kommt es zu Ausschreitungen mit Verletzten.
Während die Pegida-Demonstration in Dresden verboten wurde, will der Leipziger Ableger der Anti-Islam-Bewegung am Mittwoch mehrere zehntausend Teilnehmer mobilisieren. Insgesamt 19 Gegenkundgebungen sind geplant.
Dresden ist tief gespalten. Bisher gelang es Pegida nur hier, die Massen auf die Straße zu bringen. Doch Sachsens Hauptstadt ist nicht erst seit heute auch ein Hort der Extreme.
Es gibt viele Wege, auf denen Asylsuchende nach Deutschland gelangen. Diese Wege zeigen jedoch nicht nur die Skrupellosigkeit der Schleuser, sondern auch die Fehler im System.
Wer Geld an die Pegida-Bewegung überweist, kann den Betrag demnächst womöglich von der Steuer absetzen. Denn die Organisation will sich bescheinigen lassen, dass sie „gemeinnützig“ ist.
Die Anti-Islam-Bewegung Pegida sieht sich durch den Terroranschlag in Paris in ihren Warnungen vor einer angeblichen Islamisierung bestätigt. Die AfD in Sachsen geht auf Tuchfühlung.
Gefangene können sich ihren Telefonanbieter nicht aussuchen. Ein Provider nutzte das, um seine Gewinnspanne auf 66 Prozent zu erhöhen. Dem schob das Gericht in Stendal nun den Riegel vor.
Beim Machtkampf im Bundesvorstand der AfD wird viel geheuchelt. Die Gegner von Bernd Lucke werfen ihm Dinge vor, die sie sich selbst vorwerfen könnten.
Fremd bin ich eingezogen, fremd zieh’ ich wieder aus: Mit Wilhelm Müller als Cicerone durch die eisstarre Landschaft von Sachsen-Anhalt.
Nordrhein-Westfalen und Saarland erhöhen die Grunderwerbsteuer kräftig um ein Sechstel bis fast ein Drittel. Der Steuerzahlerbund kritisiert das scharf.
Eine Kommission der Sachsen-CDU soll eine kritische Bestandsaufnahme der Integrationspolitik machen. Das Grundrecht auf Asyl stehe zwar nicht in Frage, es sei aber klar, dass abgewiesene Bewerber das Land verlassen müssten.
Dresden will gerne anders sein als der Rest der Welt. Dass die Pegida-Demonstrationen ausgerechnet dort so viel Zuspruch finden, hat besondere Gründe. Eine Spurensuche.
Die Themen Islamisierung und Flüchtlinge mobilisieren viele Menschen - wahrscheinlich auch wieder am Montagabend vor Weihnachten. Seit es Pegida gibt, lebt nicht nur Dresden in einem gefühlten Ausnahmezustand. Über den Umgang mit einem Phänomen.
Dass in Sachsen fast keine Muslime leben, scheint jene Menschen, die Angst vor einer Islamisierung haben, nicht zu beruhigen. Wenn bei Pegida-Demonstrationen von „Flüchtlingsströmen“ und „Masseneinwanderung“ die Rede ist, hält das einem Faktencheck nicht stand.
Bundespräsident Joachim Gauck spricht sich bei dem Besuch eines Flüchtlingshilfevereins in Magdeburg dafür aus, fremdenfeindlichen „Chaoten und Strömungen, die wenig hilfreich sind“, nicht so viel Beachtung zu schenken. Ähnlich äußert sich der Kölner Kardinal Woelki.
Was passiert in Dresden unter dem Stichwort „Pegida“? Ist es der Tiefpunkt unseres politischen Systems? Klar ist, es betrifft unser Verständnis von Politik. Das wurde in der Sendung von Maybrit Illner deutlich.
Die Bewegung nennt sich „Pegida“ - und wehrt sich gegen die „Islamisierung des Abendlandes“. Jede Woche demonstrieren Tausende. Und es werden jedes Mal mehr.
Der Solidaritätszuschlag wird noch lange bleiben. Aber die Länder wollen mehr vom Aufkommen haben. Eine Einigung mit dem Bund ist nicht in Sicht.
Bei einer Explosion in einer Chemiefabrik in der Stadt Pirna in Sachsen ist ein Mensch getötet worden, vier weitere wurden schwer verletzt. Weil Teile der Fabrik noch immer brennen, müssen mehrere Anwohner über Nacht ihre Häuser verlassen.