Fremdenfeindlicher Mob attackiert Bus mit Flüchtlingen
In Jahnsdorf bei Chemnitz hat eine Gruppe von fast 30 Menschen einen Bus mit Asylsuchenden angegriffen. Sie warfen Steine und Böller. Der Busfahrer wurde verletzt.
In Jahnsdorf bei Chemnitz hat eine Gruppe von fast 30 Menschen einen Bus mit Asylsuchenden angegriffen. Sie warfen Steine und Böller. Der Busfahrer wurde verletzt.
Bundeskanzlerin Merkel weigert sich, eine Obergrenze für Flüchtlinge zu benennen – ihr Parteifreund Haseloff dagegen nennt eine Zahl. Vor dem CDU-Parteitag rechnet der Ministerpräsident von Sachsen-Anhalt im F.A.Z.-Gespräch mit der Flüchtlingspolitik ab.
Nachdem Sachsen-Anhalts CDU-Ministerpräsident Reiner Haseloff in der F.A.Z. für eine Flüchtlings-Obergrenze plädiert hat, widerspricht ihm eine führende Parteifreundin. In der SPD sieht man die Union schon im Chaos versinken.
Die CDU-Spitze bleibt dabei: Sie will sich beim Parteitag Anfang kommender Woche weiter nicht auf eine Obergrenze für Flüchtlinge festlegen. Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Haseloff setzt Merkel weiter unter Druck – und fordert eine rasche Begrenzung.
Ein Verlag stellt dort ein Anzeigenblatt ein, der andere Verlag macht dies woanders: Ein Geschäft zum Vorteil aller?
Vor einem Monat hatte er Mädchen in einer philologischen Verbandszeitschrift vor „sexuellen Abenteuern“ mit muslimischen Flüchtlingen gewarnt. Damit hatte der Verbandschef der Philologen in Sachsen-Anhalt in ganz Deutschland für Empörung gesorgt. Jetzt zieht er Konsequenzen.
Nach hektischem Hin und Her haben sich die Bundesländer auf einen Finanzausgleich verständigt. Alle sind zufrieden. Wer zahlt die Zeche?
Er war wegen Steuerhinterziehung in die Kritik geraten. Jetzt hat der Landtagspräsident von Sachsen-Anhalt Detlef Gürth seinen Rücktritt angekündigt.
Jedes Bundesland sollte selbst bestimmen, wie viele Flüchtlinge es aufnehmen kann, sagt der Ministerpräsident von Sachsen-Anhalt. Reiner Haseloff nennt auch schon eine Zahl.
Toregarant Nils Petersen schießt Freiburg zurück an die Spitze und Stefan Effenbergs Paderborner in den Keller. In den Nachbarschaftsduellen des Tabellenmittelfelds gibt es nur einen Last-Minute-Sieger.
Wegen rechtsextremistischen Tendenzen ist der umstrittene Fußballverein FC Ostelbien Dornburg nun aus dem Fußballverband Sachsen-Anhalt ausgeschlossen worden. Zuvor ist der Kreisligaverein bereits aus dem Landessportbund ausgetreten.
Die Bundesbürger greifen immer mehr zur Gewalt. Darauf deutet der Rekord-Absatz von Pfefferspray hin - vor allem in Sachsen und benachbarten Bundesländern.
Die SPD und ihr Vorsitzender Gabriel agieren in der Flüchtlingskrise als die Partei der „Willkommenskultur“ – Seit’ an Seit’ mit Bundeskanzlerin Merkel. An der Basis wird das nicht überall geschätzt.
Der Vorsitzende des Philologenverbandes Sachsen-Anhalt hat in einem Leitartikel deutsche Mädchen vor muslimischen Männern gewarnt. Die Empörung ist groß. Jetzt hat ihn sogar das Kultusministerium in Magdeburg einbestellt.
Moody’s gibt das Rating für die Europäische Union bekannt. Die OECD stellt ihren Bericht „The State of Public Finances“ vor. Vor dem Landgericht in Frankfurt beginnt ein Prozess in Sachen Hypo Alpe.
In Freital bei Dresden geht seit Monaten die sogenannte „Bürgerwehr Freital“ gegen Asylbewerber und Andersdenkende vor. Die Polizei hat bei einer Razzia nun den mutmaßlichen Kopf der Rechtsextremisten verhaftet.
1000 Besucher sind zur Gedenkfeier für die Opfer des Busunglücks bei Erfurt gekommen. Die Ermittlungen zum Unfallhergang dauern an.
In diesem Sommer verstarb der Schriftsteller Ulrich Zieger im französischen Montpellier. Wenige Tage vor seinem Tod entstand sein letztes Gedicht, das hier erstmals veröffentlicht wird. Zugleich antwortet der Lyriker Uwe Kolbe darauf.
Wenige Stunden vor dem Ziel kollidiert der Reisebus einer Schulklasse aus Sachsen mit einen Schutzwall an der Autobahn: ein Kind stirbt, 15 Menschen werden schwer verletzt.
Uwe Herrich betreibt eine Drogerie in Sachsen und komponiert Düfte nach individuellen Kundenwünschen. 15 Jahre lang hat er seinen Geruchssinn trainiert.
Frauke Petry und Björn Höcke haben Differenzen. Ein Telefonat zur Klärung scheint nicht zu helfen. Warum die Bundesführung der AfD wieder auf einen Großkonflikt zusteuert.
Ein Polizist hat in Naumburg in Sachsen-Anhalt einen Messerstecher erschossen. Der 27 Jahre alte Mann hatte zuvor vier Menschen verletzt, darunter zwei Beamte. Sein Motiv ist unklar.
Eine Woche nach Auseinandersetzungen blieb die Pegida-Demonstration in Dresden ruhig. In Leipzig dagegen kam es zu Gewalt, als Anhänger der Islamfeinde angegriffen wurden.
Pegida wird zur Belastung für Sachsen. Es kommen immer weniger Touristen. Sorgen gibt es auch bei Fachkräften und Wissenschaftlern. Eine andere Gruppe zeigt sich noch nicht abgeschreckt.
Sie bedrohen angeblich wehrlose Kassiererinnen, verbreiten Krankheiten, schlachten Schafe auf Feldern: In Sachsen-Anhalt kursieren immer mehr Falschmeldungen über Flüchtlinge. Die bösartigen Verleumdungen werden bewusst gestreut.
Bei Pegida geht es nicht nur um Angst vor Überfremdung - sondern um Misstrauen gegen das demokratische System. Und auch wenn immer noch Zehntausende Menschen kommen: Die Hochzeit scheint vorbei.
Die hohe Emotionalität, der konfrontative Gestus, der Modus zur Schau gestellter Entrüstung und der erfolgreiche Versuch, kommunikative Macht auf prominenten Plätzen und Straßen zu erzeugen, haben Pegida zu einer Protestgruppierung neuen Stils werden lassen.
An diesem Montag wird die Pegida-Bewegung ein Jahr alt. Vor der Jubiläumskundgebung in Dresden wächst die Sorge vor Gewalt. Minister warnen mit drastischen Worten.
Stabiler und winterfester als Zelte sollten sie ja sein: Die Regierung in Magdeburg erwägt, ehemalige JVAs als Flüchtlingsunterkünfte zu nutzen.
Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow trifft in seinem Land auf einen Privatsender, der ihm zu Füßen liegt. Der MDR aber tanzt nicht nach der Pfeife der Linksregierung. Was macht die? Sie droht, den Sender zu wechseln.
Im nordsächsischen Schkeuditz fällt die Kritik der CDU-Basis an der Flüchtlingspolitik von Angela Merkel am Mittwochabend besonders lautstark aus. Manche wünschen sich schon öffentlich eine neue Vorsitzende.
Es schneit in Teilen Deutschlands bis unter 300 Meter. In manchen Regionen werden fünf bis zehn Zentimeter Neuschnee erwartet. Das ist für diese Jahreszeit sehr ungewöhnlich.
Kurt Biedenkopf, einst Ministerpräsident von Sachsen und Kanzler in Lauerstellung, scheitert als Tagebuchschreiber über die spannenden Jahre 1990 bis 1994.
Viele Siebenbürger Sachsen sind ausgewandert. Ihre Kirchenburgen aber bleiben zurück. Einige Wehrkirchen erstrahlen dank Hilfe aus Brüssel nun neu.
Die Geschichte der Hassia-Mineralquellen ist auch eine kleine Einheitsgeschichte: Nach der Wende schickte Dirk Hinkels Vater den heutigen Hassia-Chef ins tiefste Sachsen, um sprudelnde Quellen auszumachen - mit nachhaltigem Erfolg.
Nach dem Zusammenbruch gewinnt die Textilbranche in Siebenbürgen wieder an Fahrt. Ein österreichisches Unternehmen belebt die Tradition. Und unterstützt zugleich die Roma.